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Zwo kleine Frühstwerke

Verfasst: Mo 24 Mär, 2008 22:16
von Syr
Da hab ich grad so meine externe Festplatte aufräumen wollen und was finde ich da??? Zwei angefangene Storys von mir!

Ich find sie echt lustig, weil sie schoon sooo laang her sind und dementsprechend seltsamXD Ich wollte euch das jedoch nicht vorenthalten!

Aber Vorsicht: Gefar akuter Rechtschreibverlustitis und Grammatitis! Außerdem sind die beide uralt und von daher nicht auf meinem neusten kreativen StandXD

Die erste Geschichte geht um Karim einen vampirartigen (wobei ich schon immer eine seltsame definition dieser spezies hatte XD) Ich weiß nicht mal mehr worum sie später gehen sollte!

Die zweite geht um (ebenfalls eine Vampirartige) die nach einem großen Kampf mit ihren beiden Gefährten in tiefen schlaf fällt und erst in unserer Zeit wieder aufwacht! Also von einer tiefmittelalterlichen Fantasywelt un unsere Neuzeit von null auf hundert!
Nun müsssen sie und ihre Freunde sich dort zurechtfinden, wobei die Tatsache, dass der eine ihrer Gefährten eine art gefallener Erzengel ist und der andere ein dämon aus der Unterwelt (mit menschlich aussehenden Körpern als Maske) nicht unbedingt zur entspnnung der Situation beiträgt! Hinzukommt, dass sich auch alte Feinde wiedr melden und sie (da Sie als vampirin nicht altert und immer noch wie ca 20 aussieht) dank ihrer Feind auf eine menschliche Schle gehen muss! Das sorgt für eineges an verwirrung, da Syl (Syluiva) nach ihrem seeehr langen schlaf kein plan von der heutigen welt hat!
Wobei natürlich wichtig ist, dass sie unerkannt bleibt!
Leider ist dese Geschichte erst bei dem ersten angesprochenen Kampf vor ihrem schlaf angelangt! Wenn ihr wollt kann ich ja weiterschreiben find die Idee nämlich immer noch irgentwie lustig!

aber jetzt erst mal absolut syrig-chaotischen (lach-)lesespass für euch XD und nehmt die nicht so ernst sind schon älter!

Verfasst: Mo 24 Mär, 2008 22:18
von Syr
Hier die erste!

Nachtprinz

Karim galoppierte fluchend auf seinem Nachtschwarzen Einhornhengst Shadow durch die Nacht. Es war keine normale Nacht, denn in ungefähr 20 Minuten würde eine sogenannte Echtnacht über Askalon hereinbrechen. Echtnächte waren solche Nächte in denen der Mond Samahs völlig verschwand und kein Stern mehr am Himmel stand und das noch vor Mitternacht. In diesen Nächten konnte man das dunkle Fae besonders gut manipulieren, doch barg dies auch Risiken in sich denn nur die mächtigsten Vampire waren in der Lage diese riesige Menge an Magie zu kontrollieren ohne selbst zu Schaden zu kommen. Karim war einer der mächtigsten dieser Nachtgeschöpfe und war durchaus in der Lage auch diese wildeste aller Faesorten zu kontrollieren. Es hatte gerade angefangen in strömen zu gießen als er mit einer seiner Kriegerinnen losgeritten war. Doch Loona hatte er im letzten Dorf zurückgelassen, damit sie dort auf ihn wartete. Bei dem was hervorhatte wollte er ganz alleine sein. Denn Selbst er war sich nicht sicher ob er in der Lage war diesen Zauber auszuführen. Doch er durfte nicht versagen, es ging um seine Mutter die Vampirkönigin Kiara, die sehr krank war. Doch das Problem bei dieser Art von Zauberei war, dass, wenn man den Zauber in einer kleinsten Kleinigkeit falsch machte die Krankheit, die man heilen wollte auf ein selbst zurückfiel und das war auch der Grund warum er sich heimlich aus dem Schloss gestohlen hatte. Seine Mutter hätte ihm niemals erlaubt dieses Risiko ein zugehen und sein Vater war sowieso seit der Erkrankung seiner Mutter nicht mehr ansprechbar. Verdammt er sollte sich beeilen, er musste einen geeigneten Platz finden und zwar bevor die Echtnacht anfing und er wertvolle Zeit verlor. Er trieb Shadow noch mehr an. Pfützen spritzten auf und man konnte vorlauter Regen kaum noch was erkennen. Karim war völlig durchnässt doch er fror dank seiner Vampirnatur nicht. Er galoppierte nun schon seit 5 Stunden durch die Nacht und selbst bei seinem sehr gut trainiertem Einhornhengst bildete sich schon flockiger Schaum. Doch Karim wusste Shadow würde für ihn so lange weiterlaufen, bis er buchstäblich zusammenbrechen würde. Schließlich fand er doch noch einen geeigneten Platz und sprang vom Pferderücken und setzte sich mitten auf die Lichtung in den Schneidersitz um mit dem Zauber zu beginnen. Shadow verzog sich in den Wald, er wusste sein Freund wollte jetzt Ruhe und würde ihn rufen wenn er ihn wieder brauchte. Karim entspannte sich und konzentrierte sich auf die Fäden der Faeenergie. Er versuchte es jedenfalls doch seine Gedanken drifteten immer wieder ab. Als er schließlich zufrieden war griff er mit seinen Gedanken nach dem dunklen Fae. Vor seinem innerem Auge leuchteten die Faeströme auf. Das dunkle Fae war leicht zuerkennen, es leuchtete dunkelblau. Er wartete noch bis das Fae durch die Echtnacht beeinflusst hell aufstrahlte, dann griff er mit seinen Gedanken zu und zwang das wilde Fae in eine Form, die er für seine Zwecke manipulieren konnte. Dann stellte er sich in Gedanken seine Mutter vor und tauchte in ihre Gedanken ein. Am Anfang war es ganz einfach, er heilte Stück für Stück ihren Körper. Doch dann schweifen seine Gedanken für eine hundertstel Sekunde ab und sofort wollte das launische Fae in seine gewohnte wilde Art zurückkehren. Karim sah dort wo er eben noch Faestränge in seinen imaginären Händen gehalten hatte ein großes schwarzes Loch auf sich zukommen. Er geriet in Panik doch dann rief er sich in Gedanken zur Ordnung: Es war noch nicht verloren er musste nur konzentriert weiterarbeiten. Mit einiger Anstrengung schaffte der Vampir es, dass das Fae sich wieder seinem Willen unterwarf. Er machte langsam und nun doppelt
konzentriert weiter. Nach Stunden wie es ihm schien war er endlich fertig. Langsam lies er das Fae los und glitt wieder in die Wirklichkeit zurück. Er war völlig erschöpft, doch er hatte es geschafft. Ja gut, es war knapp gewesen. Sein Lehrer Syrask der Drache hätte ihm eine Strafpredigt gehalten, aber wenigsten war seine Mutter jetzt wieder gesund. Karim war glücklich. Er wollte gerade nach seinem Hengst rufen als ein Myras auf die Lichtung trat. Karim fuhr zusammen, was machte so ein Vieh in den Ländern seines Vaters, diese völlig missgestalten Kreaturen halb Greif halb Schildkröten gehörten doch zu Kryas dem größtem Feind seines Vaters. Der junge Vampir griff zu seinem Schwert und griff ins Leere. Er hatte es Shadow umgebunden und nicht abgenommen als er abgestiegen war. Zu allem Überfluss traten nun weitere dieser schrecklichen Gestalten aus dem Wald. Karim fluchte! Da erklang plötzlich die Stimme eines Morryas durch die Bäume. ”Na wen haben wir denn da, wenn das nicht der Prinz der Vampire ist. Mein Meister wird sich freuen wenn ich ihm diesen Fang präsentiere! Was für ein Glück! Los packt ihn! “ Als hätten die Myras nur auf diesen Worte gewartet stürzten sie sich auf Karim. Dieser versuchte sich mit Hilfe des Faes zu verteidigen,doch er war zu erschöpft um es mit seinen Gedanken zu fassen. Schließlich hatte er gerade noch Zeit einen dicken Stock vom Boden aufzuheben dann waren die Myras auch schon bei ihm. Den Ersten erwischte er am Kopf und den Zweiten an der Schulter, doch dann waren es einfach zu viele. Er wurde zu boden gerissen und ein Myras lies ein Stein auf seinen Kopf fallen. Danach wurde alles schwarz um Karim.

Die Sonne stand schon im Zenit als der junge Prinz langsam wieder zu sich kam. Die Umgebung hatte sich gewandelt. In dieser Gegend wuchsen keine Bäume und auch ansonsten nichts Grünes. Eigentlich wuchs hier gar nichts außer man wollte die missgestalteten Bäume, die an ihrer Rinde überall Blasen hatten, aus denen schleimig gelber Saft wie Eiter hervorquoll und sowieso niemals Blätter trugen, noch als Bäume betrachten. Soweit das Auge reichte war hier nur eine staubige Steinwüste. Diese Eintönigkeit wurde nur von einer gewaltigen Bergkette im Norden unterbrochen. Karim wusste, dass ihm die Umgebung eigentlich etwas sagen sollte doch im Moment war er eher mit der Tatsache beschäftigt dass er überhaupt noch denken konnte und das trotz seiner gewaltigen Kopfschmerzen. Außerdem konnte er sich überhaupt nicht bewegen, da seine Füße als auch seine Hände mit festen Stricken gefesselt waren. Wehrend er noch mit geschlossenen Augen darüber nachgrübelte wie er sich befreien könnte hörte er näherkommende Schritte. Der Vampir blieb ruhig liegen und stellte sich weiterhin Ohnmächtig. Kurze Zeit später bereute er dieses Verhalten jedoch denn er bekam einen heftigen Tritt in die Rippen. Karim keuchte vor Schmerz auf und er fühlte wie ihm mindestens zwei Rippen brachen. Doch er richtete sich dennoch auf als er hörte wie der Fuß noch mal ausholte um in ein zweites Mal zu treten. Dies erwies sich jedoch als weiterer Fehler den im wurde Schwindelig und er musste sch beinahe wieder hinlegen um sich nicht zu übergeben. Doch wenigstens wurde er kein zweites mal getreten. Karim hörte raues Gelächter und musste sich beherrschen um nicht nach Vampirart los zu fauchen.
“Na kleiner Dai Shan, ich hoffe du geniest unsere Gastfreundschaft!” So wie der Mann seinen Titel (Dai Shan= Junger Prinz) aussprach horte es sich wie eine Beleidigung an.
Karim fauchte nun doch .
“Was wollt ihr von mir”
Er bekam einen weiteren tritt in die Rippen.
“Das wirt du schon noch sehen. Doch ich hoffe du geniest in der Zeit unsere Gastfreundschaft.”
“Na klasse, da hab ich mir ja was tolles eingebrockt. Und wie bitte komme ich hier wieder weg?”


Bis dahin war ich gekommen und das is das bisherige ende XD

Verfasst: Mo 24 Mär, 2008 22:18
von Syr
Und hier die zweite!


Sturm auf Burg Draisch

Sylnuiva ließ erschöpft ihr Schwert sinken und sah auf. Um sie herum herrschte noch immer dichtes Schlachtfeldgetümmel. Der Mauerabschnitt auf dem sie den ganzen Tag gekämpft hatte sah schrecklich aus. Überall auf dem Wehrgang lagen getötete Ghoule und Feydrim. Auch ihre Krieger ließen nun die Waffen sinken. Die wilde und zugleich selbstmörderische Angriffswelle ihrer untoten Gegner ließ nun nach Stunden endlich nach. Hätten die Vampirkönigin Sylnuiva al´Fey und ihre Krieger gegen sterbliche oder zumindest doch gegen Gegner gekämpft, die waren wie sie, nahezu unsterblich und mit der Fähigkeit gerüstet fast jede Wunde, und sei sie noch so schrecklich, in sekundenschnelle heilen zu können, dann wäre sich die junge Vampirkönigin sicher gewesen, diesen Kampf gewinnen zu können. Sie hatte die besten Krieger und Kriegerinnen des Vampirvolkes auf Burg Draisch versammelt. Doch das Problem war, das die Zahl ihrer Gegner unerschöpflich zu sein schien! Obwohl sie und ihre Kämpfer schon seit Wochen auf den Mauern und Wehrgängen der Burg gekämpft hatten und schrecklich unter den Angreifern gewütet hatten, war deren Anzahl nicht spürbar gesunken. Nach diesen langen Tagen und Wochen, in denen sie fast die ganze Zeit auf den Mauern gestanden hatte, und sowohl ihren Kriegern als auch den anderen Verteidigern der Burg Mut zugesprochen und gekämpft hatte, wie nur eine Rakhi wie sie dazu in der Lage war, hatte selbst sie gemerkt wie der Quell dunkler Kraft und Magie in ihrem Inneren immer schwächer geworden war. In einer normalen Schlacht wäre so etwas nie geschehen, denn jeder Vampir, der einigermaßen kriegerisch ausgebildet war, konnte sich der Lebensenergie und der Kraft seines sterbenden Gegners bemächtigen. Doch das genau war eines ihrer größten Probleme. Ihre Gegner waren nicht nur Untod sondern auch ohne Lebensenergie gewaltsam aus ihren Gräbern gerissen worden. Die wenigen Ghoule, die noch über ein wenig Lebensenergie verfügten waren von einer so düsteren Macht beseelt, dass jeder Versuch eines Vampirs, diese wiedersinnige, dem Leben abgeneigte Energie der Eigenen hinzuzufügen, böse endete. Sylnuiva hatte in den letzten Tagen und Wochen schon viele ihrer Krieger selbst töten müssen, da diese, wie von Sinnen und von dieser bösartigen Energie beseelt, auf ihre eigenen Kameraden losgegangen waren. Grade vor einer Stunde hatte die Vampirkönigin ihren Jahrhunderte langen Freund Siell de Illida mit bloßen Händen töten müssen, weil dieser mit eine irren Glanz in den Augen auf sie zugesprungen war, ihr das Schwert aus der Hand geschlagen hatte und sie wohl in der gleichen Bewegung enthauptet hätte, wäre sie nicht blitzschnell in de Schutz einer hinter ihr befindliche Drachensäulen gesprungen. Zu ihrem Glück hatte sich sein Schwert in dem harten Gestein verkeilt, doch der Hieb hatte immer noch ausgereicht um einem der steinernen Drachen den Flügel abzuschlagen. Daraufhin hatte sie ihm das Genick brechen und ihm ihren Dolch ins Herz rammen müssen um selbst am Leben zu bleiben. Syl zitterte immer noch bei dem Gedanken, wie nahe sie dem Tod diesmal gekommen war. Außerdem klebte noch immer das Blut eines ihrer besten Freunde an ihren Händen. Aber noch nicht einmal diese schrecklichen Vorfälle waren ihr größtes Problem. Denn da war schlicht die Tatsache, dass ihre Gegner im Gegensatz zu ihnen keinen Schmerz kannten. Das machte es auch schwierig ihre Gegner überhaupt aufzuhalten. Sylnuiva schreckte aus diesem düsteren Gedanken auf. Hatte sie da eben nicht ein Geräusch gehört? Syl sah sich um und konnte grade noch dem ungelenkten Schwerthieb entkommen, mit dem ein Ghoul versuchte sie zu töten. Sie sprang zurück in den Schutz einer der Säulen. Mit einer flüssigen schnellen Bewegung hob sie nun selbst ihr Schwert und täuschte eine blitzschnelle Bewegung auf die Schwerthand ihres Gegners vor um dann das Schwert von der rechten in die linke Hand zu wechseln um den Ghoul mit einer komplizierten Drehung ihres Schwerts Seulaslintans zu enthaupten. Diese Taktik hätte bei jedem guten Kämpfer Erfolg gehabt. Nur, der Ghoul war ein Wesen, dass weder dachte noch nach den Regeln der Schwertkunst kämpfte. Ungeachtet von Sylnuivas Taktik stürzte er nach vorne, wobei er sich selber in ihr Schwert stürzte, aber noch in der gleichen Bewegung sein Schwert senkte und es Sylnuiva durch die Brust stieß. Die beiden ungleichen Gegner stürzten zu Boden. Der Ghoul regte sich nicht mehr. Seulaslintan, Sylnuivas Schwert, hatte ihn wieder in die sanften Weiten des Todes geführt und zwar endgültig. Dieser Ghoul würde nie wieder von den Toten auferstehen. Doch auch Sylnuiva Stöhnte vor Schmerz auf. Das Schwert entglitt ihren Händen und dunkler Nebel hüllte sie ein. Ihr Bewusstsein glitt immer tiefer in die sie lockende Dunkelheit hinein und auch der höllische Schmerz flaute langsam ab. Diesmal würde sie nicht gegen den Tod ankämpfen. Sie hatte in den letzten Tagen zuviel Leid gesehen. Sie würde Siell in den Tod folgen. Diesmal würde sie endlich nach all den Jahren den tiefen Frieden, den nur der Tod verbreiten kann, fühlen. Sie würde nie wieder kämpfen müssen. Die Vampirin wehrte sich nicht mehr gegen das friedvolle Locken des Todes. Doch plötzlich flammte der Schmerz wieder auf. Sie spürte wie das Schwert mit einem Ruck aus ihrem Körper gerissen wurde. Jeder Nerv in ihrem Körper schien in Flammen zu stehen. Sie schrie schmerzerfüllt und wütend auf! Wer wagte es sie jetzt zu stören. Jetzt wo sie den Frieden endlich erlangt hätte. Sie merkte wie ihr jemand mit der flachen Hand ins Gesicht schlug, sodass jetzt auch ihre Nase blutete. Doch dieser heftige Schlag brachte sie wieder zu sich. Der Schmerz tobte noch immer wie wild durch ihren Körper, doch jetzt fürchtete sie ihn nicht mehr. Sie wusste durch ihn, dass sie noch am Leben war und ihr kam auch wieder zu Bewusstsein, warum sie hier auf Burg Draisch gegen die Armee der Totenrufer, der Nekromanten, kämpfte. Sylnuiva konzentrierte sich mit geschlossenen Augen auf die tiefe Wunde in ihrer Brust und spürte wie sich die gebrochenen Rippenknochen und ihre Muskeln sowie ihr Fleisch Faser für Faser wieder zusammenfügten. Es ging schnell, aber doch nicht ganz so schnell wie sie es gewohnt war. Noch ein Zeichen ihrer Erschöpfung. Und auch der Schmerz ließ nun immer schneller nach. Schließlich war ihre Regeneration so weit abgeschlossen und sie öffnete die Augen um sie in gespieltem Entsetzten gleich wieder zu schließen. “Ich muss tot sein!“, stöhnte sie, “Obwohl, so einen Kerl wie dich würden sie nicht mal mehr in die Hölle hineinlassen!“ Raues Gelächter von ihrem Freund dem Erzengel Quon Darek de Alth antwortete ihr auf diese scherzhaft gemeinten Worte! Als sie wieder die Augen öffnete sah sie in das grinsende Gesicht ihres Kampfkameraden. „Na, werdet ihr vielleicht alt große Vampirkönigin, oder war das nur eine Taktik um die Ghoule zu erschrecken, wenn ihr dann mit dem Schwert im Bauch aufsteht und euch ihren Reihen im Kampf gegen uns anschließt, um sie dann später ganz allein zu besiegen?“ Der sorgevolle Ausdruck in den Augen ihres Freundes strafte seine spöttischen Worte lügen. Sie musste wirklich sehr lange für ihre Regeneration gebraucht haben. Quon drehte sich um und zeigte auf ihr Schwert. „Seulaslintan solltest du lieber aufheben und mitnehmen! Die anderen warten schon im großen Saal. Außerdem solltest du dich ein wenig beeilen, es sei denn du willst, dass deine Leute sich alle umbringen um dir in deinen vermeintlichen Tod zu folgen!“ Er wartete bis sie tatsächlich aufgestanden war und ihr Schwert wieder in den Gürtel gehängte hatte . Dann schenkte er ihr noch einen besorgten Blick, zog daraufhin sein eigenes Schwert Vento und nahm an ihrer Stelle auf der Mauer Aufstellung. Sylnuiva war noch nicht vollständig in die Realität zurückgekehrt und sah ihn entsprechend verwirrt und verständnislos an. „Was hast du grade gesagt?“ Ihr Freund verdrehte genervt die Augen. „Bei Durnachs Hammer!“, fluchte er, „Syl was ist los mit dir? Ich habe gesagt, dass du in den großen Saal gehen sollst. Negromanus und die anderen warten schon. Sie wollen die Lage besprechen.“ Er verzog gequält das Gesicht. „ Na ja , soweit die Lage noch zu besprechen ist!“ Er zeigte mit einer weit ausholenden Geste auf die Mauern und Wehrgänge, die sie von ihrem Standort aus, überblicken konnten! Sylnuivas Augen bot sich überall das gleiche Bild. Überall lagen verkrümmte Leichen von Ghoulen und dazwischen auch ein paar von den Verteidigern. Unter den Toten aus ihren eigenen Reihen waren sowohl Elben und Elfen als auch Untote Kämpfer von Negromanus, dem Herrn der Unterwelt, und zu ihrem Erschrecken sah sie auch den ein oder anderen leblosen Körper von ihren Vampiren auf den Mauern liegen. „Geh schon!“, fing nun der Erzengel an ihrer Seite an zu nörgeln. Als Sylnuiva sich zum gehen wandte hielt er sie noch einmal zurück. „Ach Syl, du solltest dich ein wenig ausruhen! Leg dich endlich einmal einen Tag schlafen!“ Er unterbrach sich als er ihren bohrenden Blick sah und setzte neu an. „Hör mal Syl, schau mich nicht so giftig an! Ich weiß das du dir sorgen um den Ausgang der Schlacht machst.“ „Aber...“ versuchte Sylnuiva seine Worte zu ersticken. „Kein Aber Syl! Du kannst nicht jede Nacht auf den Mauern verbringen! Ich weiß du bist die beste Vampirkriegerin die wir haben und dein Schwert hat fast allen von uns schon mal den Hals gerettet aber es bringt uns nichts wenn du in einer Stunde tot bist! Jetzt geh rein und rede mit Negromanus und Enkil dem Angstelben, bevor der einen Nervenzusammenbruch erleidet. Dieser Elb treibt mich mit seinen Weltuntergangsvorhersagen noch in de Wahnsinn“ Sylnuiva wollte gerade etwas erwidern aber der Erzengel lies ihr keine Gelegenheit dazu: „Und auch wenn du mich erwürgst Syl, ich lasse dich nicht auf die Mauern zurück , bevor du nicht mindestens zehn Stunden geschlafen hast. Halt, bevor du jetzt wieder etwas dagegen sagst! Ich werde dich höchstpersönlich vertreten! Und jetzt verschwinde und besorg dir von irgendwo her ein bisschen Blut, du siehst nämlich schon so blass aus wie eine von diesen ekligen Ghoulen! Und wenn du dich dafür in eine Fledermaus verwandeln und ins nächste Menschendorf fliegen musst, um dir ein Opfer zu suchen!“ Er sah sie streng an und setzte eine Miene auf die Syl an das Gesicht ihres Vaters erinnerte, wenn er ihr klarmachen wollte, dass es keine Widerrede gab! Die Vampirkönigin wollte trotzdem grade widersprechen und ihm sagen das sie bestimmt keine Fledermausgestalt wählen würde, als die nächste Angriffswelle der seelenlosen Untoten begann. Sie konnte grade noch in den Schutz des Säuleneingangs hinter ihr treten, als Quon auch schon den ersten Ghoul, der leichtsinniger Weise an einer Leiter über die Mauer zu klettern versuchte- und das genau zu seinen Füßen- mit seinem Schwert enthauptete. Seufzend drehte Syl dem neu ausgebrochenen gleichbleibendem verbitterten Kampf um die Burg den Rücken zu und ging den Säulengang hinunter. Nach sieben der hohen Säulen, die an dieser Stelle einen der Steinernen Baldachine der Burg stützten, bog die Vampirin in einen anderen Gang ab, der ins Innere der labyrinthartigen Burg führte. Wäre sie nicht so in Eile gewesen, hätte sie wie immer die einzigartige Schönheit der Burg, die von innen eher einem Schloss glich, genossen.

Sooo das wars bis hierhin!

Verfasst: Di 25 Mär, 2008 21:07
von Tilondrion
So die erste Geschichte habe ich nun gelesen. Interessant ist sie auf jeden Fall, nur solltest du bitte mehr Absätze einbauen (das kann man auch nachträglich ;)) dies würde das Lesen um einiges angenehmer machen.
Die Geschwindigkeit wie du die Geschichte erzählst ist ziemlich schnell. Leider erfahren wir nur sehr wenig über Karim. Ausser das er ein Prinz ist und ein Vampir wissen wir praktisch nichts von ihm.
Die zweite Geschichte werde ich mir später einmal zu Gemüte führen. *ff*
:wati:

Verfasst: Mi 26 Mär, 2008 21:40
von Luarcis
Die zweite Geschichte kannte ich ja schon *grins*
Tjaa, ist schon interessant, was man so beim Aufräumen alles finden kann *g*
Die erste Geschichte find ich auch ganz schön, schade, dass du sie nie fertig gestellt hast *anknufft* :P
Kannst auf jeden Fall gut schreiben, mach doch mal mehr davon ;)

Verfasst: Do 27 Mär, 2008 18:17
von Tilondrion
So nun habe ich die zweite auch gelesen. Ist ja erst ein Anfang einer Geschichte.
Schreiben kannst du gut, es liest sich ziemlich flüssig. Nur, wie oben schon erwähnt, fehlen auch hier die Absätze.:wati:

Verfasst: Do 27 Mär, 2008 18:49
von Magan
So ich habe nun beide durchgelesen. Die Geschichten klingen gut. Man mkert aber, dass wie keinen wirklichen Schluss haben.
Auf jeden Fall sind es gute Storys.
:mag: