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Was macht uns zu Drachen?

Verfasst: So 30 Sep, 2007 02:01
von Dravere
Grüsse zusammen,

Mich beschäftigt mal wieder eine Frage und ich dachte, dieses Forum könnte doch mal wieder eine kleine Diskussion vertragen. Bzw. schauen wir zuerst einmal, ob überhaupt etwas daraus wird.

Einige werden wohl die Frage kennen, welche ich selbst oft in verschiedenen Drachen-Foren gestellt habe: "Was würdet ihr alles aufgeben, damit ihr ein Drache sein könntet, aus Fleisch und Blut?"

Um diese Frage geht es hier allerdings nicht direkt. Die Antworten waren nämlich oft sehr interessant. Die "Drachen" waren bereit alles bis auf ihre Erinnerungen aufzugeben.
Ich habe damals hingenommen und nicht sehr viel weiter darüber nachgedacht, bzw. empfand es auch nicht grad als eine schlechte Antwort, da ich selber zu der Zeit auch gerne meine Erinnerung mitgenommen hätte, wenn es möglich wäre.

Inzwischen beschäftigt mich allerdings doch eine Frage. Ich denke mal ich kann von der Annahme ausgehen, dass hier alle Drachen sind und viele gerne, mindestens als i-Tüpfchen, auch ihren Drachenkörper haben möchten. Es ist also, wenn auch vielleicht unrealistisch, irgendwo ein Ziel diesen Körper zu erreichen, denn dann wärt ihr wirklich Drachen, nicht nur psychisch, sondern auch physisch.

Meine Frage ist nun, welche mich so beschäftigt, wieso man seine Erinnerungen behalten möchte. Klar es mag schön sein, sich erinnern zu können. Freunde und geliebte nicht einfach zu vergessen usw. usf.
Aber abgesehen davon, frage ich mich, was die Leute eigentlich zu Drachen macht? Wollen sie ihre Erinnerungen nicht aufgeben, weil gerade diese Erinnerungen, sie zu Drachen machen? Werden wir durch Erinnerungen definiert? Sind wir Drachen nur wegen unseren menschlichen Erinnerungen? Oder sehr viel allgemeiner gefragt: "Was macht uns eigentlich zu Drachen?"


Ich selber stehe zu diesen Fragen noch sehr unentschieden gegenüber. Ich bin ja sowieso einer der seltsamen Vertreter unter uns, der sich selber eher als verrückt bezeichnen würde, statt als Drache. Deswegen könnten wohl die Erinnerungen meine Definitionen sehr stark ausmachen. Auch habe ich sehr viele Träume von Drachen, welche aber womöglich auch nur eine Verarbeitung von Erinnerungen sind.

Wenn ich hier im übrigen von Erinnerungen rede, dann rede ich von denen in diesem Menschenleben.

Ich bin gespannt auf die Diskussion!

Grüssli :drav:

Verfasst: So 30 Sep, 2007 03:12
von Tilondrion
Tja gute Frage...
Was macht uns zu Drachen? Eigentlich nichts... zumindest meiner Meinung nach nicht.
Wir haben alle einen menschlichen Körper und gehen menschlichen Tätigkeiten nach.
Der Drache ist ein Wesen das man sich mit verschiedenen Eigenschaften vorstellt. Einige dieser Eigenschaften hat der Mensch auch selbst. Aber viele Menschen haben Eigenschaften die man auch Drachen zuschreibt. Trotzdem sind sie keine bzw. haben nicht das Gefühl einer zu sein.
Ich denke, das Denken ein Drache zu sein, ist einfach nur eine fixe Idee. Warum nicht etwas anderes? Warum ist niemand z.B eine Ameise oder eine Mücke?
Die Antwort liegt wohl darin das man sich mit einer Ameise oder einer Mücke nicht identifizieren kann. Ein Drache von welchem wir jedoch nicht genau wissen was er eigentlich ist, lässt jedoch viel Spielraum für Spekulationen über seine Eigenschaften und seinen Charakter.
So kann man sich eher mit dem "Tier" Drache identifizieren als mit einem anderen Lebewesen.
:wati:

Verfasst: So 30 Sep, 2007 10:13
von Magan
Da hast du dir aber ein sehr interessantes Thema ausgesucht Dravi. Für meinen Geschmack ist sind deine Fragen nicht gerade einfach zu erläutern, aber wenn es auf deine Fragen eine einfach Antwort gegeben hätte, dann würde sich wohl die Diskussion nicht lohnen.
Hm will nur mal kurz anmerken, dass hier wohl eher nicht der Nexus ist, glaub also weniger das hier sehr viele annehmen ein Drache zu sein. Bin eher der Meinung das es hier Leute gibt die ich irgendwo zwischen der „Annahme ein Drache zu sein“ und einfach „für Drachen zu interessieren“ befinden. Glaub das bring einfach das Leben als „Drachenfan“ mit sich.
Hm also ich finde das unsere Erinnerungen es nicht ausmachen ein Drache zu sein. Man kann sicher auch zum Drachen werden und seine Erinnerungen verlieren.
Allerdings stellt sich mir dann eine andere Frage. Wie wird man dann als Drache ohne frühere Erinnerungen? Wahrscheinlich müsste man dann erstmal als Schlüpfling anfangen, denn ohne Erinnerungen (also auch ohne Lernprozess) wäre man selbst als Drache verloren. Für mich kommt es eher darauf an ob man seine Persönlichkeit behält oder ob die sich ändern wird. Denn wenn man immer noch die gleiche Persönlichkeit hat, so wird man wohl wieder die gleichen Freunde finden, auch wenn man ein Drache ist.
Sonst bin ich Watis Meinung, man versucht sich mit dem Drachen zu identifizieren, warum wir uns gerade einen Drachen wählen liegt wohl irgendwo in unserer Kindheit. Wie stark man aber zum Drachen „wird“, also wie stark man sich mit dem Drachen identifiziert, ist bei jedem unterschiedlich.
:mag:

Verfasst: So 30 Sep, 2007 13:31
von Seriva Senkalora
Eine seltsame Frage...

Was mich zu einem Drachen macht?
Nichts.

Ich bin ein Mensch und meine Fantasie erlaubt mir in einer riesigen Rollenspielwelt namens Internet ein bisschen zu spielen.
Der Drache war es zufällig, da ich diese interessant finde und ich dann auf eine Seite einer gewissen silbernen AdminDrachin stieß. ^^

Mehr nicht.

Lg
seriva

Verfasst: So 30 Sep, 2007 19:27
von Pyrolexxiales
yay ich kann nochmal klugscheißen bevor ich zum bund geh lol

ok scherz beiseite...was wacht uns zu einem drachen. Wunschdenken?

ne ernsthaft. Man kennt vielleicht das Phänomen namens "Mitfühlende Schwangerschaft". Man sagt dass gute väter daran leiden. Symtom ist einfach. Dem Ehemann dem das Leid der Frau so stark vor augen geführt wird das das Mitleid dazu führt dass sein Körper sehr viel Östrogen ausschüttet. Folge: ihm wächst ein Bauch, die Brüste werden größer und wenn es soweit ist ist es auch möglich, dass wehen eintreten können. Mann ist aber natürlich nicht schwanger. Das spielt sich alles in seinem Kopf ab aber das reicht, dass der Körper auf diese reize reagiert.

Was ich damit sagen will ist, dass mir schon einige untergekommen sind, die UNBEDINGT drache sein wollten. Sie traten dann in die RPG Clique ein und irgendwann wurde dieser wunsch so mächtig, dass sie selbst glaubten ein drache zu sein. Immer öfter kommt mir das unter die augen vor allem bei denen die an Minderwertigkeitkomplexen leiden.

Ich dachte auch lange dass ich so ein fall wäre. Was mir jedoch immer spanisch vorkam war, dass ich solche spiele nie mochte, ich nie etwas von drachen hielt und die "erinnerungen" einfach nur - - - waren. Ehrlichgesagt habe ich dann aufgehört darüber nachzudenken. Viele zerstören ihr jetziges leben bei diesen gedanken und das habe ich nicht vor. jeder von uns hier ist ein Mensch. JEDER. Das hat absolut überhaupt nichts damit zu tun wie man sich fühlt oder was man damals war. JETZT ist jeder ein Mensch. Man muss damit leben.

Ich zitiere mal die Hornbach werbung. "Man muss es fertig machen bevor es einen selbst fertig macht!"

Und man muss sich entscheiden. Vergangenheit oder Gegenwart. Etwas anderes gibt es nicht nur ich muss leider sagen. Jeder der sich an seine Vergangenheit heftet tut mir wirklich leid und ich kann ihm nur wärmstens empfehlen einmal wirklich ernsthaft darüber nachzudenken.

Verfasst: So 30 Sep, 2007 19:48
von Tilondrion
Minderwertigkeitskomplexe?
Jo das könnte einer der Gründe sein. Man flüchtet sich dann in so etwas starkes wie eben einen Drachen.
Ich denke aber nicht dass es allen so geht. Manche finden diese Welt vielleicht auch einfach etwas zu langweilig. Träume sind schon so eine Sache. Einerseits sind sie toll, andererseits dürfen sie nicht zur Besessenheit werden. Warscheinlich suchen die Leute oft auch eine Eigenidentifikation so nach dem Motto: Wer bin ich?
Zwischendurch macht man da eben Umwege bis man weiss wer man wirklich ist. Mir schwirren noch viele Gedanken zu diesem Thema durch den Kopf. Leider kann ich sie nicht wirklich gut in Worte fassen deshalb lass ich das für jetzt.
:wati:

Verfasst: So 30 Sep, 2007 20:07
von Magan
Hm das mit nicht in Worte fassen kenn ich.
Ich glaub mal es ist eher ein Stück von allen. Sicher können es auch Minderwertigkeitskomplexe sein aber auch Lageweile. Es könnte auch eine Flucht vor der Realität sein. Es bleibt halt die Frage wie weit man in der Gefühl geht, dass man ein Drache ist. Einigen könnte es schon reichen Bilder zu malen oder in RPGs mitzumachen, bei anderen ist das Gefühl stärker. Ich denke das ist etwasn was keiner wirklich abschütteln kann. Wir suchen uns halt was, mit dem wir uns vergleichen können, das war schon immer so und das wird immer so sein, nur der Blickwinkel kann sich da ändern.
:mag:

Verfasst: So 30 Sep, 2007 20:46
von Myst
*lauscht interesiert und aus sicherer Entfernung der Diskussion*
*reibt sich mit der Kralle die Schläfe, um die Kopfschmerzen zu vertreiben*
Ein Drache zu sein kann vieles Bedeuten und die Auslegung hierfür bietet ein fast zu großen Spielraum.
Jeder für sich legt das Drache sein anders aus und vor allem aus ganz verschieden Gründen und Absichten.
Der eine tut es, weil er Drachen interessant findet und sich vorstellt, wie es wäre einer zu sein.
Ein anderer tut es, um seine Fantasien auszuleben, um dem Alttag zu entfliehen.
Wiederrum gibt es welche, die Glauben ein Drache gewesen zu sein und in einem Menschlichen Körper gefangen sind.
Dann wiederrum gibt es welche, die sich scheuen, jemand anderen zu erzählen, was sie unter Drache sein verstehen, aus Angst ausgegrenzt zu werden.
Wie ihr seht, gibt es viele Motive und Absichten, sich als Drache zu profilieren, das es einem gar unmöglich ist, alle zu erfassen.
*brummt und geht sich eine Kopfschmerztablette futtern, die 3. in 1h* :(

Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 19:31
von Leundra
Was macht uns zu Drachen?
hmmm Schuppen(Federn,Fell), Hörner, Flügel(1 par, 2 par, 3 par, 0 par), Schwänze, Krallen... *an sich runterschaut*... tjoa war wohl nix, im nächsten Leben vielleicht...

Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 19:52
von Dravere
Sehr viele Quotes und ein paar kurze Antworten oder besser Fragen *g*
Ich denke, das Denken ein Drache zu sein, ist einfach nur eine fixe Idee. Warum nicht etwas anderes? Warum ist niemand z.B eine Ameise oder eine Mücke?
Die Antwort liegt wohl darin das man sich mit einer Ameise oder einer Mücke nicht identifizieren kann. Ein Drache von welchem wir jedoch nicht genau wissen was er eigentlich ist, lässt jedoch viel Spielraum für Spekulationen über seine Eigenschaften und seinen Charakter.
Naja, ich kenne Leute, die sich sogar damit identifizieren. Naja, nicht gerade mit den Beispielen, aber durchaus mit Insekten, wie eine Biene oder Wespe. Gibt ja auch Spinnen und auch grösseres Wölfe, Delphine, Wale usw.
So kann man sich eher mit dem "Tier" Drache identifizieren als mit einem anderen Lebewesen.
Wie sieht es denn bei dir aus? Würdest du das von dir selber behaupten, dass es bei dir so ist?
Minderwertigkeitskomplexe?
Jo das könnte einer der Gründe sein. Man flüchtet sich dann in so etwas starkes wie eben einen Drachen.
Ich denke aber nicht dass es allen so geht.
Jo, ich denke das hat durchaus was. Minderwetigkeitskomplexe habe ich manchmal vor allem das Gefühl, bei den Drachen die wahnsinnig gross, wahnsinnig stark und einfach nur alles können ;)
Allerdings gibt es eben auch andere Drachen, welche teilweise auch dumm oder vieles nicht können. Dort scheint es dann wohl nicht zu stimmen.
Manche finden diese Welt vielleicht auch einfach etwas zu langweilig. Träume sind schon so eine Sache. Einerseits sind sie toll, andererseits dürfen sie nicht zur Besessenheit werden.
Und wenn sie einem verfolgen? ^^
Warscheinlich suchen die Leute oft auch eine Eigenidentifikation so nach dem Motto: Wer bin ich?
Definitiv. Aber woher kommt dann die starke Bindung, welche einem oft nicht mal loslässt, wenn man sich probiert bewusst zu machen, dass man sich das wohl nur einbildet, dass man einen Ausweg suchte oder sucht.
Zwischendurch macht man da eben Umwege bis man weiss wer man wirklich ist.
Bist du gerade auf einem Umweg?
Mir schwirren noch viele Gedanken zu diesem Thema durch den Kopf. Leider kann ich sie nicht wirklich gut in Worte fassen deshalb lass ich das für jetzt.
Probier es ruhig ;)

Hm will nur mal kurz anmerken, dass hier wohl eher nicht der Nexus ist, glaub also weniger das hier sehr viele annehmen ein Drache zu sein. Bin eher der Meinung das es hier Leute gibt die ich irgendwo zwischen der „Annahme ein Drache zu sein“ und einfach „für Drachen zu interessieren“ befinden. Glaub das bring einfach das Leben als „Drachenfan“ mit sich.
Wie würdest du dich denn definieren? Nur Drachenfan oder doch eher Drache?
Kenne einige Drachenfan, die sich überhaupt nicht als Drache sehen ;)
Hm also ich finde das unsere Erinnerungen es nicht ausmachen ein Drache zu sein. Man kann sicher auch zum Drachen werden und seine Erinnerungen verlieren.
Allerdings stellt sich mir dann eine andere Frage. Wie wird man dann als Drache ohne frühere Erinnerungen? Wahrscheinlich müsste man dann erstmal als Schlüpfling anfangen, denn ohne Erinnerungen (also auch ohne Lernprozess) wäre man selbst als Drache verloren.
Definitiv neu geboren. Oder zumindest irgendwie in die Obhut von einem Drachen aufgenommen oder sowas. Ich denke es wäre schon problematisch genug, wenn du die Erinnerungen behalten würdest und dich vom Menschen in einen Drachen transformierst.
Für mich kommt es eher darauf an ob man seine Persönlichkeit behält oder ob die sich ändern wird. Denn wenn man immer noch die gleiche Persönlichkeit hat, so wird man wohl wieder die gleichen Freunde finden, auch wenn man ein Drache ist.
Aber wieso ist die Persönlichkeit denn so wichtig? Wenn du von nichts mehr weisst, dann kann dir alles egal sein, was früher mal war, du weisst es ja nicht mehr und deshalb wird es dich auch nicht mehr kümmern.
Und ich denke, auch wenn du alles behalten könntest, so eine Verwandlung, bzw. so ein Leben als Drachen, würde einem sehr stark verändern, so oder so, oder meinst du nicht?
Sonst bin ich Watis Meinung, man versucht sich mit dem Drachen zu identifizieren, warum wir uns gerade einen Drachen wählen liegt wohl irgendwo in unserer Kindheit. Wie stark man aber zum Drachen „wird“, also wie stark man sich mit dem Drachen identifiziert, ist bei jedem unterschiedlich.
Wie stark ist es denn bei dir?

@Magan allgemein: Was ist es bei dir genau, aus all den Punkten?


@Seriva, du bist also "NUR" ein Drachenfan? ^^
Jo, dann verstehst womöglich die Frage nicht ^^


@Pyro, wie definierst du dich dann? So wie ich das bei dir jetzt lese, bist du der Meinung, dass du früher mal ein Drache warst, in einem anderen Leben. Und du seist nun ein Mensch und würdest als Mensch leben. Was verbindet dich denn mit Drachen, wenn du die Vergangenheit wegwerfen willst und im JETZT leben tust?


@Myst, das mag ja sein und ist wohl so, aber beantwortet die Frage(n) nicht. Nimm als Beispiel mal dich selber, wieso bist du eine Drache? Wie definierst du Drache? Wieso gibst du dich als Drache aus?


Grüssli :drav:

Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 20:33
von Tilondrion
lol Dravere zerpflückt mal wieder die Posts *ff*
Naja, ich kenne Leute, die sich sogar damit identifizieren. Naja, nicht gerade mit den Beispielen, aber durchaus mit Insekten, wie eine Biene oder Wespe. Gibt ja auch Spinnen und auch grösseres Wölfe, Delphine, Wale usw.
Also ich kenne fast nur User mit eher stärkeren oder intelligenteren Tieren wie Löwe, Wolf, Delfin, Falke etc.
Ich denke aber dass du kaum jemand kennst der meint eine Mücke ein Regenwurm, ein Engerling oder eine normale Schnecke zu sein.
So kann man sich eher mit dem "Tier" Drache identifizieren als mit einem anderen Lebewesen.
Wie sieht es denn bei dir aus? Würdest du das von dir selber behaupten, dass es bei dir so ist?
Erklär mir doch mal den letzten Satz den du da geschrieben hast bitte...
Jo, ich denke das hat durchaus was. Minderwertigkeitskomplexe habe ich manchmal vor allem das Gefühl, bei den Drachen die wahnsinnig gross, wahnsinnig stark und einfach nur alles können ;)
Allerdings gibt es eben auch andere Drachen, welche teilweise auch dumm oder vieles nicht können. Dort scheint es dann wohl nicht zu stimmen.
Oder die haben sogar in ihren Wunschträumen noch Minderwertigkeitskomplexe.
Und wenn sie einem verfolgen? ^^
Tja dann sage ich nur schon zu spät ;)
Warscheinlich suchen die Leute oft auch eine Eigenidentifikation so nach dem Motto: Wer bin ich?
Definitiv. Aber woher kommt dann die starke Bindung, welche einem oft nicht mal loslässt, wenn man sich probiert bewusst zu machen, dass man sich das wohl nur einbildet, dass man einen Ausweg suchte oder sucht.
Die Bindung kommt dann zustande wenn man sich ganz fest daran klammert. So stark dass auch wenn man versucht sich dies bewusst zu machen nicht alles zum Vorschein kommt was man sich eigentlich bewusst zu machen versuchte.
(Viel Spass beim verwirrt sein nach dem lesen dieses Satzes.)
Zwischendurch macht man da eben Umwege bis man weiss wer man wirklich ist.
Bist du gerade auf einem Umweg?
Heute ist nicht "Waterstorm-Ausquetsch-Runde"
Mir schwirren noch viele Gedanken zu diesem Thema durch den Kopf. Leider kann ich sie nicht wirklich gut in Worte fassen deshalb lass ich das für jetzt.
Probier es ruhig ;)
Nein, es gibt eben Dinge die kann man nicht in Worte fassen und manchmal will man auch nicht.
:wati:

Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 21:11
von Magan
Hm wenn ich es so wirklich wüsste dann hätte ich glaub ich schon eine genauere Antwort geben können. Auf keinen Fall bin ich ein Drache. Ich interessiere mich nur für sie, aber ein Drachenfan ist für mich nur jemand der mal kurz Drachen interessant findest, sie vielleicht auch malt, aber auch irgendwann die Lust daran verliehrt. Denk wohl ich bin war Dazwischen aber eher Drachenfan

Ja denk da wie du. Es wäre sehr problematisch wenn man als Drache Wiedergeboren wird mit menschlichen Erinnerungen.

Naja irgendwie finde ich, dass die Persönlichkeit irgendwie ausschlaggebend ist für deine Umwelt. Also welche Leute man trifft, die vielleicht dann deine Freunde werden, die Wege die du einschlägst usw.
Vielleicht ist Persönlichkeit das falsche Wort aber ich wüsste nicht wie man das sonst nennen könnte.

Wie stark es bei mir ist kann ich dir einfach nicht sagen. Es ist etwa was ich nicht wirklich erklären kann und bei mir scheint es auch die ganze Zeit zu wechseln je nachdem wie sich mein Tag verhält ;)

Aber wie ist den den bei dir so Dravi?
:mag:

Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 21:24
von Tilondrion
Naja irgendwie finde ich, dass die Persönlichkeit irgendwie ausschlaggebend ist für deine Umwelt. Also welche Leute man trifft, die vielleicht dann deine Freunde werden, die Wege die du einschlägst usw.
Vielleicht ist Persönlichkeit das falsche Wort aber ich wüsste nicht wie man das sonst nennen könnte.
Es gibt drei Faktoren die die Persönlichkeit beeinflussen.
Dazu gehören: ...*nachdenk* *in den Keller geht und in seinen Schulsachen die Entwicklungspsychologieunterlagen hervorsucht*
Die Veranlagung (Gene), die Umwelt (Freunde und Familie und sonstiges Umfeld) und Schlussendlich dein Ich (Selbststeuerung)

Im ersten Teil deines Lebens wirst du vorallem durch die Vererbung und dein Umfeld geprägt. Später wenn du dir selber Meinungen bilden kannst und selber Entscheidungen fällst wird die Selbststeuerung immer stärker.

Dies nur so als kleine Dazwischenbemerkung ;)
:wati:

Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 21:29
von Seriva Senkalora
@Seriva, du bist also "NUR" ein Drachenfan? ^^
Jo, dann verstehst womöglich die Frage nicht ^^
Daran könnte es liegen.

Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, verstehe ich die ganze Thematik nicht. Ein bisschen Spiel und Verkleidung ist ja normal (siehe die Kinder, die aus einem Stadtpark den tiefsten Urwald machen können) aber ich finde in gewisser Weise ist das vll ein bisschen zuviel des Guten und es gibt leider auch Extremfälle die mit einem zunehmenden Realitätsverlust durchs Leben gehen und nur noch in dieser "Wunschwelt" leben.

Aber es ist eine Entscheidung, ein Denken, dass jedem Menschen individuell anders beliebt, aber ich für meinen Teil bin ganz froh ganz genau zu wissen, dass ich ein Mensch bin und immer sein werden. :seri:

LG
Seriva

Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 21:38
von Magan
Hm ja wati aber ne gute Zwischenbemerkung. Was ich meinte war der erste und der letzte Punkt den du angesprochen hast. Die Umwelt ist etwas was man ja nicht in das "neue Leben" mitnehmen kann.
Aber gut ich glaub ja sowieso nicht an daran, dass ich mal als Drache aufstehen werde.