[ooc: So, viel Spaß beim Lesen!

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„Es liegt mir fern, Andere zu unterschätzen, egal ob Freund oder Feind. Allerdings weiß ich auch, wie riskant es ist, Licht- und Dunkelmagie zusammenzubringen, außerdem kenn ich mein Schwert schließlich auch noch am besten. Es ist wie gesagt eine Waffe des Lichts, es würde sich lieber selbst zerstören, bevor es durch eine dunkle Macht zu Zwecken missbraucht wird, die nicht in seinem Sinne liegen. Es lässt sich von euch führen, weil ihr trotz allem ehrbare Ziele habt, doch wenn ihr eure dunkle Kraft zu stark erweckt, weiß ich nicht, ob es das dulden würde. Doch wenn ihr meint, dass ihr euch sicher seid, was ihr tut dann werde ich euch auch nicht im Wege stehen, es ist ohnehin keine Zeit für große Diskussionen.“, antwortete Ekhna’Di auf Silds Ausruf hin und verfolgte dann weiter aufmerksam dessen Vorbereitungen. Als Sild dann doch das Schwert zog und seine Kraft entfalten wollte, schaute Ekhna’Di erstaunt auf, als das Schwert immer heller zu leuchten begann und schließlich die Runen darauf erschienen.
Er kannte diese Runen, sie wurden einst vor Jahrhunderten von den mächtigsten Magiern seiner Gilde in die Klinge geschmiedet, um dessen Macht zu bündeln und darin einzuschließen. Es waren mächtige Siegel und Schutzzauber, die aber wie Ekhna’Di meinte, wohl vor allem dazu dienen sollten, zu verhindern, dass die innere Kraft des Schwertes unkontrolliert entfesselt wurde. Die Runen erschienen dann, wenn man im Stande war, genau das zu tun. Ekhna’Di hatte sie bisher selbst nur ein- oder zweimal gesehen, er tat dies nur im äußersten Notfall, denn er wusste, was das Schwert anrichten konnte, wenn man es nicht beherrschen konnte. Einen Moment lang bereute er es, dass er Sild das Schwert überlassen hatte, denn er fürchtete, dass Sild großes Unheil damit anrichten könnte, weil er die Kraft der Klinge unterschätzt. Aber er bewunderte ihn auch, denn der Drache hatte in ein paar Stunden gelernt, die Waffe auf eine Weise zu führen, für die er selbst Jahre gebraucht hatte. Allerdings war Ekhna’Di auch lange Zeit nicht stark genug gewesen, um das Schwert kontrollieren zu können, einen normalen Menschen hätte dieses Stadium schon längst umgebracht und auch Sild spürte die ungeheure Kraft, als er fasziniert die leuchtende und vibrierende Klinge betrachtete. Als Drache war er natürlich um einiges stärker als ein Mensch, doch er hatte wohl trotzdem sichtlich Mühe, die starken Energieströme zu bändigen, die seinen Körper von der Klinge aus durchflossen.
Als Sild dann auch noch das Schwert mit seinem Arm verschmolz und es rot zu leuchten begann, war Ekhna’Di noch erstaunter darüber, was der Drache in so kurzer Zeit mit der magischen Waffe zu tun vermochte. Als er das glühende Schwert betrachtete, spürte er, obwohl er es ja gar nicht in der Hand hatte, wie auch in ihm die Energie, die das Schwert ausstrahlte, jede Faser seines Körpers durchdrang und ein seltsames Gefühl erzeugte.
Plötzlich schossen Gedankenfetzen durch seinen Kopf, als er weiter auf die Klinge starrte, Visionen, Erinnerungen, doch so schnell und kurz, dass er nichts davon greifen konnte.
Verwirrt wandte Ekhna’Di seinen Blick ab und bemerkte, wie auch sein Amulett durch die ungeheure Aura, die von Sild und dem Schwert ausging, aufgeregt von einem leuchtenden Wirbel durchströmt wurde.
Wieder schaute er gleichsam bewundernd wie besorgt auf Sild, er hatte es tatsächlich geschafft, das Schwert auf eine Weise zu benutzen, wie es selbst Ekhna’Di bisher nicht möglich gewesen war. Irgendetwas schien den Drachen mit der Klinge zu verbinden, das ihn zu so etwas befähigte und die Waffe dazu anhielt, Sild ihre Macht so bereitwillig zur Verfügung zu stellen, so wie sie auch Ekhna’Di einst dazu erwählt hatte, sich von ihm führen zu lassen.
Die Klinge hatte ihren eigenen Willen, das wusste Ekhna’Di schon lange, man suchte sich nicht aus, sie führen zu dürfen, sondern sie wählte ihren Besitzer selbst. Als Sild das Schwert fasziniert schon beinahe virtuos durch die Luft sausen lies, bestätigte sich das, als Drache war der Schwertkampf für ihn sicher nicht die normale Art zu kämpfen und dennoch führte er das Schwert auf eine Weise, die seine eigene Fertigkeit und Übung darin sicher überstieg, weil es seinen Arm schon beinahe wie von selbst leitete. Die Magie des Schwertes war wild und ursprünglich, manchmal sogar unberechenbar, wie die des Drachens selbst, vielleicht war das ja der Grund, warum Sild sie so gut beherrschen konnte.
Doch Ekhna’Di hatte keine Zeit, sich weiter Gedanken darüber zu machen, er hörte den Gesang der Klinge, als ob sie ihn rufen wollte und spürte ihre geballte Kraft, die Sild begierig durch seinen Körper strömen lies. Er sah in dessen Augen, dass er zu gern herausfinden würde, welche Macht das Schwert wirklich besaß, doch als Sild kurz zu Ekhna’Di schaute, erkannte er in dessen Blick, dass er das lieber nicht tun sollte.
Mit Grauen erinnerte sich Ekhna’Di an das erste Mal zurück, als er versucht hatte, die Kraft des Schwertes zu entfesseln, wie er tödlich verwundet in einem riesigen Krater lag und die immer noch leuchtende Klinge fest umklammert hielt. In diesem Moment wusste er auf schmerzhafte Weise genau, dass er noch nicht bereit dazu gewesen war, diese Macht zu beherrschen und er bezweifelte, dass Sild nun dazu im Stande war, zumindest wollte er es nicht darauf ankommen lassen. Die Phantome würden sie auch so besiegen können, ohne dieses Risiko einzugehen.
„Seht euch vor, Drache! Starke Mächte sind an diesem Ort am Werk, wir müssen aufpassen, was wir tun! Diese schwebende Insel und das Schloss wurden durch die unkontrolliert freigesetzte Magie der Buchfragmente geschaffen, niemand hat einen gezielten Zauber gesprochen, um das zu tun, daher hat dies alles auch so unabschätzbare Formen angenommen. Es ist stets riskant, Magie miteinander zu mischen, besonders, wenn es derart mächtige und unvertraute ist! Die Folgen sind meist kaum abzusehen, wenn wir hier zu starke Kräfte erwecken, kann das verheerende Auswirkungen haben, wenn diese zusammentreffen. Wir sollten lieber kein Risiko eingehen und uns mehr auf unser eigentliches Ziel besinnen, bevor wir uns durch unsere eigene Unnachsichtigkeit noch selbst schaden. Außerdem sollten wir uns schließlich ohnehin nicht zu stark verausgaben, denn wer weiß, was außer diesen Phantomen noch auf uns wartet!“, sprach Ekhna’Di noch, bevor er sich wieder zum Kampf bereit machte. Auch Sild schien zu verstehen und lies davon ab, die Geheimnisse des Schwertes weiter erkunden zu wollen, stattdessen nutzte er ebenfalls seine neugeschaffene Waffe, um den Schattenwesen beizukommen.
Als die Gruppe schließlich nach ihrer wilden Flucht vor der verschlossenen Tür standen und Ardros vergeblich versuchte sie zu öffnen, wollte Ekhna’Di ebenfalls sein Glück versuchen, als aber schon Varok vortrat und die Kraft seiner Elementarkrallen aktivierte. Gespannt beobachtete er das Schauspiel, wie Varok es tatsächlich schaffte das Tor für ein paar Sekunden in Wasser zu verwandeln. Ekhna’Di war immer noch fasziniert von der außergewöhnlichen Magie dieser Krallen und würde den Drachen in einer ruhigen Stunde sicher darum bitten, ihm etwas mehr darüber zu erzählen, was es damit auf sich hatte.
Aber nun war sicher nicht die Zeit für alte Geschichten und er folgte Varoks Aufruf, schleunigst durch das Tor zu gehen, bevor es sich wieder schloss. Doch auf der anderen Seite bemerkte auch er, dass Sild und Varok nicht mitgekommen waren, weil sie die Anwesenheit des riesigen Phantoms bemerkten. Entsetzt sah Ekhna’Di mit an, wie sich das Tor in einen harten Kristall verwandelte und versuchte sofort, durch seinen Fluch einfach hindurchzugehen, aber es war zwecklos, für ihn war die Wand genauso massiv wie für die Anderen und so konnte er nur verzweifelt gegen das Kristalltor hämmern. Er ärgerte sich innerlich darüber, dass er kurz so unaufmerksam war und das Phantom nicht schon früher bemerkt hatte, als sich der riesige Schlangendrache vor Sild und Varok auftürmte, wusste er, dass die Beiden jede Hilfe gut hätten gebrauchen können. Doch als er zusah, wie Leundra mit aller Kraft versuchte, den Kristall zu durchbrechen, war ihm klar, dass sie auf sich allein gestellt waren. Das Tor war magisch versiegelt und es würde sich wohl auch nur durch Magie wieder öffnen lassen, doch da er den Zauber nicht kannte, der dafür verantwortlich war, hätte er sicher Stunden damit zubringen können, einen Weg hindurch zu finden und so viel Zeit hatten sie schließlich nicht.
So konnte Ekhna’Di nur mit ansehen, wie Sild seinen Bannkreis erschuf und das Phantom damit einfangen wollte. Als der Phantomdrache aber den Bann durchbrach und brüllend verschwand, war auch er sich sicher, dass sie ihn bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen hatten. Doch wenigstens waren sie vorerst in Sicherheit, denn alle verbliebenen Phantome, die sie zuvor verfolgt hatten, hatten sich schließlich zu dem großen Phantom zusammengeschlossen und sammelten nun wohl erst mal neue Kräfte. Aber das Problem blieb, wie Sild und Varok nun zu den Anderen stoßen sollten, doch Ekhna’Di war genauso ratlos wie sie, wie sie durch den Kristall kommen sollten, also mussten sie einen anderen Weg finden.
Dann bemerkte auch er die Steintreppe und die entfernte Tür an der Spitze, er gab Leundra Recht, dass es zumindest möglich war, dass sie nach draußen und damit zu Sild und Varok führte, auch wenn er sich aufgrund des bizarren, verzauberten Schlosses alles andere als sicher war. Doch ihnen blieb wohl keine andere Wahl, als es herauszufinden und so lief er zügig die schmalen Stufen nach oben, wo die Anderen schon auf ihn warteten. Mit einem tiefen Durchatmen schritt Ekhna’Di schließlich dann durch die leuchtende Tür, ungewiss, was sie dahinter erwarten würde…
Er brauchte einen Moment, um sich an das Licht zu gewöhnen, langsam konnte er erkennen wo sie waren. Sie standen inmitten eines runden Raumes, an dessen Wand sich ringsherum einige große Spiegel befanden, die die Ursache für das helle Licht, dass sie zuvor gesehen hatten, waren. Doch auf den ersten Blick schien der Raum keinen Ausgang zu haben, die Wand gegenüber war einfach nur kahl und leer, die Spiegel waren das einzige, das sich in dem Zimmer befanden, vom aufwendig verzierten Marmorboden mal abgesehen. Nachdenklich drehte Ekhna’Di sich zu Leundra und Ardros um, die schon beinahe wieder umdrehen wollten, doch dann ging er zu einem der Spiegel und sah hinein.
Erwartungsgemäß sah er sich selbst, doch irgendetwas war anders. Als er sein Spiegelbild näher betrachtete, sah er, dass es irgendwie viel jünger aussah, als er sich in Erinnerung hatte. Seine Haare waren kurz und die Gesichtszüge etwas sanfter, dann viel ihm plötzlich auf, dass er auch nicht seine Magierrüstung trug, sondern eine einfache rote, mit einem Ledergürtel versehene Novizenrobe. Es war schon Jahre her, seit Ekhna’Di während seiner Ausbildung so etwas trug und da erkannte er, dass die Spiegel keineswegs normal waren.
Er ging weiter zum nächsten Spiegel, erst sah er ins Leere, bis er seinen Blick etwas nach unten wandte und einen kleinen Jungen erblickte. Ekhna’Di erkannte sich selbst, genau so sah er vor vielen Jahren aus, als er noch bei seiner Mutter gelebt und mit den Nachbarskindern gespielt hatte. Unschlüssig, was er davon halten sollte, ging er weiter zum nächsten Spiegel, er sah sich darin als alter Mann, mit Stock in der Hand, auf dem er sich abstützte und einem sanftem Blick, mit dem er sein jüngeres Ich anschaute.
Im nächsten Spiegel stand er da, in prächtiger Rüstung und mit einer Krone auf dem Kopf. Doch seine Gesichtszüge waren ernst und unbarmherzig, sein Schwert hielt er fest umklammert und richtete sich stolz vor ihm auf. Kopfschüttelnd ging Ekhna’Di weiter, doch als er den nächsten Spiegel schaute, wich er mit entsetzter Miene davor zurück, was er sah.
Dieses Spiegelbild war für ihn furchteinflößender als jeder Dämon. Er hatte eine schwarze Lederrüstung an, die mit dornenartigen Eisenplatten besetzt war. Seine Augen leuchteten rot und er schaute ihn mit einem hasserfüllten und bösen Blick an. Sein ganzer Körper war von einer dunklen Aura umgeben und obwohl es nur ein Spiegelbild war, wurde Ekhna’Di von einem eiskalten Schauer durchzogen, der den sonst so besonnenen und gelassenen Mann erzittern lies. In den schweren Eisenhandschuhen hielt sein dunkles Ich ein ebenso gewaltiges wie schrecklich aussehendes und blutverschmiertes Schwert, das genaue Gegenteil zu seiner eigenen, edlen und eleganten Waffe. Doch als Ekhna’Di auf den Boden schaute, sah er vor den Füßen seines bösen Doppelgängers doch auch noch sein geliebtes Schwert, aber es war zerbrochen und die sonst so glänzende und glatte Klinge war fahl und stumpf. Mit Schrecken erinnerte sich Ekhna’Di an seine eigenen Worte zurück, die er zuvor zu Sild gesagt hatte und wandte dann endlich seinen Blick von dem Spiegel ab, als er schnell weiterging und zum letzten Spiegel gelangte. Es war der genaue Gegensatz zum vorherigen, in diesem erschien Ekhna’Di in einer weißen Robe, sein ganzer Körper strahlte in einem hellen Licht und in seinen Augen lag ein Blick von tiefer Weisheit. Dann drehte sich sein Spiegelbild plötzlich um und zeigte auf die Tür, die hinter ihm war. Erst jetzt fiel Ekhna’Di auf, dass er in allen Spiegeln hinter seinen Abbildern keineswegs die gegenüberliegende Wand sah, wie es eigentlich hätte sein sollen, sondern alle von ihnen waren vor einer Tür gestanden, die eigentlich gar nicht da war. Allmählich schien Ekhna’Di zu begreifen, wofür die Spiegel wohl da waren und um seine Theorie zu testen, streckte er langsam eine Hand nach dem Spiegel aus und legte sie schließlich auf das kalte Glas. Erst stieß sie wie erwartet auf Widerstand, doch dann schien sich der Spiegel wie Wasser zu kräuseln und plötzlich drang seine Hand in ihn ein, auf die Tür zu, die sich inzwischen geöffnet hatte…
Doch dann zog Ekhna’Di seine Hand wieder zurück und wandte sich kopfschüttelnd von seinem anderen Ich ab, das ihn fragend anschaute. Stattdessen ging er zu den Anderen zurück und ergriff das Wort.
„Das sind fürwahr keine gewöhnlichen Spiegel! Sie zeigen uns die einzelnen Seiten unserer Persönlichkeit, das was wir sind, was wir waren, und was wir einmal sein könnten. Unsere Träume, Erinnerungen, Hoffnungen und Ängste. Jeder von ihnen zeigt uns eine Facette unserer Seele, manche sind offensichtlich, andere liegen tief in uns verborgen. Doch trotz allem sind es nur Trugbilder, lediglich Abbildungen unseres wahren Selbst, das was wir wirklich sind, können wir nur selbst herausfinden und erst im Zusammenspiel von allen ergeben sie tatsächlich unser wahres Ich. Es kommt immer auf das Gleichgewicht an, jede unsere Entscheidung beeinflusst unsere Zukunft, doch erst alle zusammen bestimmen, was aus uns wird. Keiner von den Spiegeln wird uns die richtige Tür zeigen, da bin ich mir sicher!“
Dann trat Ekhna’Di in die Mitte des Raumes, so dass er von allen Spiegeln gleich umgeben war. Mit einem letzten Rundumblick sah er schließlich an die Decke. Sie war kuppelförmig und ebenfalls mit Spiegeln ausgekleidet, die facettenartig die Rundung auskleideten, wie ein Parabolspiegel, der das von allen Seiten her eintreffende Licht in einem Punkt in der Mitte bündelte, genau da, wo Ekhna’Di nun stand. Er sah darin den Raum so wie er wirklich war, doch nicht nur das, auch sich selbst und seine Begleiter. Doch auch sie hatten sich verändert, Ardros war nicht mehr durchsichtig, sondern wieder in seiner wahren Gestalt und hatte auch seine normale Färbung wieder. Auch Leundra hatte ihre normale Größe wieder und als Ekhna’Di das Spiegelbild weiter studierte, sah er auf einmal auf der anderen Seite vom Eingang eine weitere Tür. Als er an diese Stelle blickte, sah er wie zuvor auch wieder nur die kahle Wand, doch nun wusste er, dass auch das nur ein Trugbild war. Festen Schrittes ging er auf die Wand zu und griff nach ihr, plötzlich schloss sich seine Hand um einen unsichtbaren Knauf und darum herum erschien wie aus dem Nichts schließlich eine Tür.
Ekhna’Di stieß sie auf und wurde von der kalten Nachtluft umweht. Er trat hindurch und befand sich wie erhofft auf einem kleinen Sims hoch oben an der Spitze des Turmes, unter sich die Brücke, die sie zuvor auf der Flucht vor den Phantomen überquert hatten. Im fahlen Licht des Mondes erblickte er schließlich auch, wonach sie gesucht hatten, Varok und Sild umkreisten den Turm auf der Suche nach einem Eingang, den Ekhna’Di ihnen durch seine Findigkeit nun auch geöffnet hatte.
„Hier herüber!“, rief er ihnen noch zu und trat dann zur Seite, damit sie landen und endlich wieder zu der Gruppe aufschließen konnten.
Als sie den Spiegelsaal durchquerten, um wieder in die Haupthalle des Turmes zu gelangen, fiel Ekhna’Di noch auf, dass nun alle Spiegel nur noch ganz normal ihre Spiegelbilder zeigten, diese Prüfung hatten sie nun wohl bestanden, doch wie viele würden noch folgen?, dachte er sich noch, als er die lange Treppe nach unten schritt, um wieder zu dem auf sie wartenden Mädchen und der anderen Tür zu gelangen, auf die sie zeigte und hinter der wohl ihr weiterer Weg lag…