Tief in den Wäldern... Reloaded!
- Cyber Zipclaw
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Tief in den Wäldern... Reloaded!
[OOC: Hab den Anfang des ursprünglichen Posts genommen und verändert.]
Die Sonne an diesem Morgen ließ ihre Strahlen tief in den Wald hineinscheinen, die helle Oasen auf dem Waldboden bildeten und erwärmten. Geräusche des Morgens von allen möglichen Getier war zu hören und der laue feuchte Wind striff durch die Baumwipfeln. Eine Lichtung bot noch mehr Licht und ein Hirsch machte sich an dem Grün zu schaffen, unwissend, daß er schon seit geraumer Zeit beobachtet wurde. Hungrige, gierige Augen beobachteten jede einzelne Bewegung, die der Hirsch machte.
*Siehst Du das? Am Hinterbein... eine Verletzung.*
*Jaaaa...*
*Oh, hab ich einen Hunger. Wann geht's denn endlich los?*
*Wenn der Jagdführer das Signal gibt. Das weißt Du doch!*
*Ich weiß, Rahsik. Trotzdem habe ich Hunger.*
*Wir alle haben das! Und jetzt sei endlich still!*
Aufgeschreckt von einem Geräusch sah der Hirsch sich um und wurde nervös.
Plötzlich wurde Rahsik still und starrte nur auf den Hirsch. Alle anderen warteten auf sein Signal, doch er war viel zu gedankenversunken. Irgendwas stimmte hier nicht, doch er konnte nicht herausfinden, was es war.
*Rahsik...*
Dem Hirsch kam das komisch vor und zog es vor seines Weges zu gehen.
*Rahsik!*
*Was ist los??? Was...?*
Rahsik schreckte auf und sah sich um. Alle anderen Raptoren sahen ihn besorgt und auch vorwurfsvoll an.
*Unser Frühstück ist weg! Wie lange wolltest Du denn noch warten?!* zischte ihn ein etwas älteres Männchen an. Auch bei den anderen stand das Unverständnis geradezu ins Gesucht geschrieben.
*I-ich... ich... irgendwas stimmte nicht. Der... Hirsch war...* Rahsik rang nach einer Erklärung, aber ihm fiel nichts vernünftiges ein. *... krank... ja, der Hirsch war krank.* Nicht sehr originell...
*Na... und?*
*Ich wollte das Rudel nicht gefährden, okay? Wer weiß, was wir uns eingefangen hätten!* Rahsik füllte sich nun arg bedrängt und sah seinen Ruf als Jagdführer in Gefahr. Auch daß man ihn als Beta nun nicht mehr zu respektieren drohte, versuchte er zu verhindern. Entsprechend aggressiv wurde er nun auch um seinen Standpunkt zu verdeutlichen.
Die anderen Raptoren sahen ihn etwas seltsam an, verdrehten die Augen und dachten sich ihren Teil. *Macht irgendwo Sinn.* warf einer von ihnen ein.
*Irgendwo? Es MACHT Sinn, verstanden?!*
[OOC: Ich werde nachher weitermachen...]
Die Sonne an diesem Morgen ließ ihre Strahlen tief in den Wald hineinscheinen, die helle Oasen auf dem Waldboden bildeten und erwärmten. Geräusche des Morgens von allen möglichen Getier war zu hören und der laue feuchte Wind striff durch die Baumwipfeln. Eine Lichtung bot noch mehr Licht und ein Hirsch machte sich an dem Grün zu schaffen, unwissend, daß er schon seit geraumer Zeit beobachtet wurde. Hungrige, gierige Augen beobachteten jede einzelne Bewegung, die der Hirsch machte.
*Siehst Du das? Am Hinterbein... eine Verletzung.*
*Jaaaa...*
*Oh, hab ich einen Hunger. Wann geht's denn endlich los?*
*Wenn der Jagdführer das Signal gibt. Das weißt Du doch!*
*Ich weiß, Rahsik. Trotzdem habe ich Hunger.*
*Wir alle haben das! Und jetzt sei endlich still!*
Aufgeschreckt von einem Geräusch sah der Hirsch sich um und wurde nervös.
Plötzlich wurde Rahsik still und starrte nur auf den Hirsch. Alle anderen warteten auf sein Signal, doch er war viel zu gedankenversunken. Irgendwas stimmte hier nicht, doch er konnte nicht herausfinden, was es war.
*Rahsik...*
Dem Hirsch kam das komisch vor und zog es vor seines Weges zu gehen.
*Rahsik!*
*Was ist los??? Was...?*
Rahsik schreckte auf und sah sich um. Alle anderen Raptoren sahen ihn besorgt und auch vorwurfsvoll an.
*Unser Frühstück ist weg! Wie lange wolltest Du denn noch warten?!* zischte ihn ein etwas älteres Männchen an. Auch bei den anderen stand das Unverständnis geradezu ins Gesucht geschrieben.
*I-ich... ich... irgendwas stimmte nicht. Der... Hirsch war...* Rahsik rang nach einer Erklärung, aber ihm fiel nichts vernünftiges ein. *... krank... ja, der Hirsch war krank.* Nicht sehr originell...
*Na... und?*
*Ich wollte das Rudel nicht gefährden, okay? Wer weiß, was wir uns eingefangen hätten!* Rahsik füllte sich nun arg bedrängt und sah seinen Ruf als Jagdführer in Gefahr. Auch daß man ihn als Beta nun nicht mehr zu respektieren drohte, versuchte er zu verhindern. Entsprechend aggressiv wurde er nun auch um seinen Standpunkt zu verdeutlichen.
Die anderen Raptoren sahen ihn etwas seltsam an, verdrehten die Augen und dachten sich ihren Teil. *Macht irgendwo Sinn.* warf einer von ihnen ein.
*Irgendwo? Es MACHT Sinn, verstanden?!*
[OOC: Ich werde nachher weitermachen...]
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Rahsik fühlte sich arg in die Enge gedrängt. Er konnte sich nicht erklären, was nun los war. Das Rudel hatte Hunger und er auch. Und durch seine Schusseligkeit gab es diesmal wieder nichts. Die letzte Jagd am Vortag war auch nicht gerade vom Erfolg gekrönt gewesen.
Fauchend und posend verteidigte er seine Würde, aber ihm war klar, daß er von einigen von ihnen an Respekt verloren hatte. Aber dennoch beugten sich die meisten von ihnen seiner Autorität, andere zögerten, aber zogen dann nach und zeigten ebenfalls Respekt.
*Puh... nochmal gerettet...* dachte Rahsik, dann ging er in die offene Lichtung und schnupperte und lauschte. Entfernte menschliche Stimmen wurden hörbar, sie hatten auch einen großen Wagen dabei, dessen hölzerne Räder über dem Waldboden ratterten. Rahsik wollte dem hungernden Rudel jetzt nicht auch noch einen Konflikt mit Menschen zutrauen. Stattdessen gab er ihnen die Anweisung zu verschwinden und zu den Nestern zurückzukehren.
Zurück bei den Nestern wurde der Jagdtrupp von allen verwundert und erwartungsvoll angesehen. Rahsik mußte nun zu S'gra und ihm erklären, warum es heute wieder nichts zu essen gab. Er konnte das Tuscheln der anderen praktisch schon riechen...
S'gra lag neben dem Nest seiner Gefährtin und war am relaxen. Es sah fast so aus, als hätte er nichts bemerkt und schien zu schlafen. Rahsik näherte vorsichtig und starrte S'gra's Gefährtin an, die ebenfalls zurückstarrte. *Schläft er?* fragte er leise. Das Weibchen sah zu S'gra und zog sich zurück. *Hm... keine Antwort ist auch eine Antwort* dachte sich Rahsik und wollte schon wieder gehen.
*Wieder versagt, nicht wahr?* hörte er S'gra plötzlich sprechen, als er gerade dabei war sich umzudrehen. Schnell drehte er sich wieder seinem Alpha zu und suchte nach einer Erklärung.
*Nein... j-ja... ich meine... ich wurde von der Sonne geblen-...*
*Rahsik... mein Beta und rechte Hand. Das war nun schon das dritte mal in Folge.* S'gra regte sich kein Stück, als er das langsam und Wort für wort sprach, aber man hörte die Entäuschung schon heraus, wenn auch seine Stimme etwas müde klang.
*Ist halt nicht mein Tag...* brachte Rahsik nur hervor und schaute gelangweilt umher.
*Genau wie gestern und vorgestern auch?* S'gra stand nun langsam auf und blieb etwas wackelig auf seinen Beiden stehen. Er sah Rahsik direkt in die Augen, der aber auswich. *Wir sind umgeben von Beute, leichter Beute und Du schaffst es nicht einmal eines davon zu erlegen? Jedesmal war es die Sonne. Vielleicht solltest Du die Jagd lieber einem jüngeren überlassen.*
Rahsik kochte! Einem jüngeren? Er sollte Platz machen für einen jüngeren Raptoren? Nein! Verständnislos und apathisch starrte er seinen Alpha an und mußte sich zusammenreißen nicht auszuflippen. *Eine Chance! Gib mir noch eine Chance, ich ziehe gleich mit dem Jagdtrupp los und gemeinsam reißen wir eine Beute, die das Rudel und noch zwei weitere sättigt!*
S'gra sah Rahsik an und grinste. *Meinetwegen, diese eine Chance noch. Aber dieses mal löse Dein Versprechen lieber ein... denn sonst...*
Rahsik schluckte. *Keine Sorge!* Mit diesen Worten drehte er sich ruckartig um und rief den Jagdtrupp zusammen.
Als sie wieder auf den Weg waren, gesellte sich S'gra's Gefährtin wieder neben ihn. *Das funktioniert jedes mal.* sagte sie und liebkoste S'gra.
*Ja! Sein Stolz wird ihn noch dahinraffen. Aber das soll nicht unsere Sorge sein, Liebes.*
Fauchend und posend verteidigte er seine Würde, aber ihm war klar, daß er von einigen von ihnen an Respekt verloren hatte. Aber dennoch beugten sich die meisten von ihnen seiner Autorität, andere zögerten, aber zogen dann nach und zeigten ebenfalls Respekt.
*Puh... nochmal gerettet...* dachte Rahsik, dann ging er in die offene Lichtung und schnupperte und lauschte. Entfernte menschliche Stimmen wurden hörbar, sie hatten auch einen großen Wagen dabei, dessen hölzerne Räder über dem Waldboden ratterten. Rahsik wollte dem hungernden Rudel jetzt nicht auch noch einen Konflikt mit Menschen zutrauen. Stattdessen gab er ihnen die Anweisung zu verschwinden und zu den Nestern zurückzukehren.
Zurück bei den Nestern wurde der Jagdtrupp von allen verwundert und erwartungsvoll angesehen. Rahsik mußte nun zu S'gra und ihm erklären, warum es heute wieder nichts zu essen gab. Er konnte das Tuscheln der anderen praktisch schon riechen...
S'gra lag neben dem Nest seiner Gefährtin und war am relaxen. Es sah fast so aus, als hätte er nichts bemerkt und schien zu schlafen. Rahsik näherte vorsichtig und starrte S'gra's Gefährtin an, die ebenfalls zurückstarrte. *Schläft er?* fragte er leise. Das Weibchen sah zu S'gra und zog sich zurück. *Hm... keine Antwort ist auch eine Antwort* dachte sich Rahsik und wollte schon wieder gehen.
*Wieder versagt, nicht wahr?* hörte er S'gra plötzlich sprechen, als er gerade dabei war sich umzudrehen. Schnell drehte er sich wieder seinem Alpha zu und suchte nach einer Erklärung.
*Nein... j-ja... ich meine... ich wurde von der Sonne geblen-...*
*Rahsik... mein Beta und rechte Hand. Das war nun schon das dritte mal in Folge.* S'gra regte sich kein Stück, als er das langsam und Wort für wort sprach, aber man hörte die Entäuschung schon heraus, wenn auch seine Stimme etwas müde klang.
*Ist halt nicht mein Tag...* brachte Rahsik nur hervor und schaute gelangweilt umher.
*Genau wie gestern und vorgestern auch?* S'gra stand nun langsam auf und blieb etwas wackelig auf seinen Beiden stehen. Er sah Rahsik direkt in die Augen, der aber auswich. *Wir sind umgeben von Beute, leichter Beute und Du schaffst es nicht einmal eines davon zu erlegen? Jedesmal war es die Sonne. Vielleicht solltest Du die Jagd lieber einem jüngeren überlassen.*
Rahsik kochte! Einem jüngeren? Er sollte Platz machen für einen jüngeren Raptoren? Nein! Verständnislos und apathisch starrte er seinen Alpha an und mußte sich zusammenreißen nicht auszuflippen. *Eine Chance! Gib mir noch eine Chance, ich ziehe gleich mit dem Jagdtrupp los und gemeinsam reißen wir eine Beute, die das Rudel und noch zwei weitere sättigt!*
S'gra sah Rahsik an und grinste. *Meinetwegen, diese eine Chance noch. Aber dieses mal löse Dein Versprechen lieber ein... denn sonst...*
Rahsik schluckte. *Keine Sorge!* Mit diesen Worten drehte er sich ruckartig um und rief den Jagdtrupp zusammen.
Als sie wieder auf den Weg waren, gesellte sich S'gra's Gefährtin wieder neben ihn. *Das funktioniert jedes mal.* sagte sie und liebkoste S'gra.
*Ja! Sein Stolz wird ihn noch dahinraffen. Aber das soll nicht unsere Sorge sein, Liebes.*
- Seriva Senkalora
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[kommt vom Hafen am Kliff]
Der weiche Boden verschluckte das Geräusch der Schritte und nahezu lautlos bewegte sich die Greifin durch den Wald.
Ihr durchnässtes Gefieder klebte aneinander, doch sie war vorsichtig genug um es nicht mit heftigem Flügelschlagen zu trocknen.
Der kleine Drache auf ihrem Kopf lief ihren Rücken entlang und blickte sich aufmerksam nach allen Seiten um.
Zephir war dankbar, dass der Kleine sie begleitete, er war in vielen Situationen hilfreich gewesen.
Spuren im durchfeuchteten Boden deuten an, dass hier vor kurzem Menschen gewesen waren. Weiter dem Weg folgend traf sie auf einen verwundeten Hirsch. Offenbar war eine Wunde an seinem Bein entzündet und hatte ihm die Kraft zum Gehen genommen.
Ratlos blickte sie das leidende Tier an, ehe sie ihre scharfen Krallen ausfuhr und ihn von seinen Schmerzen erlöste.
Der Drache schien etwas zu sagen, den Zephir hielt inne und bewegte die Ohren in seine Richtung. Dann nickte sie, murmelte etwas schwer verständliches und entschied sich dann weiterzugehen.
"Es wird in diesem Wald noch Wesen geben, die sein Fleisch fressen werden, keine Sorge!", sagte sie wie zu sich selbst und der kleine Drache blickte sie vorwurfsvoll an, schüttelte den Kopf und setzte sich wieder zwischen Zephirs Ohren.
Nicht weit von ihnen spürte Zephir die Anwesenheit einer großen Gruppe.
Es mussten kleine Wesen sein, denn ihre Auren waren nicht sonderlich stark. Zephir konnte kaum abschätzen wie viele es waren, da die Auren nur schwer zu erspüren waren.
Dennoch entschied sie sich vorsichtig zu sein, denn ihre Flügel trieften immer noch vor Nässe.
Der kleine Drache sprang auf den Waldboden und huschte durch's Dickicht davon, während Zephir sich in einer dichten Stelle des Unterholzes so verbarg, dass kein Licht auf ihre gänzenden Federn fiel und sie verraten würde.
Neugierig lugte der kleine Gelbe zwischen den Ästen hervor. Vor ihm war eine gefährlich aussende Kralle, die zu einem schnellen Läufer gehören musste, wie er aus den gut bemuskelten Beinen schloss.
Er schielte nach oben, sah die schwarfen Zähne in der langen Schnauze und wich zurück.
An einer anderen Stelle hatte der Drache einen besseren Überblick über die Lichtung. hier waren viele kleine Echsen, jede von ihnen doppelt so groß wie er selbst. Der Drache ist 0,5m hoch - 1m lang und Spannweite 1,2m
Er beobachtete das Rudel eine Weile, als sich plötzlich eine Gruppe abspaltete und in seine Richtung kam.
Erschreckt wandte er sich um und flatterte zu Zephir zurück. Dabei knackten ein paar Äste und auch das Geräusch der Drachenflügel war nicht sonderlich leise.
Leicht panisch suchte er das Unterholz ab, während der Trupp hinter ihm näher kam. Doch er fand weder ein gutes Versteck wo ihn seine gelben Schuppen nicht verrieten noch die Greifin.
Der weiche Boden verschluckte das Geräusch der Schritte und nahezu lautlos bewegte sich die Greifin durch den Wald.
Ihr durchnässtes Gefieder klebte aneinander, doch sie war vorsichtig genug um es nicht mit heftigem Flügelschlagen zu trocknen.
Der kleine Drache auf ihrem Kopf lief ihren Rücken entlang und blickte sich aufmerksam nach allen Seiten um.
Zephir war dankbar, dass der Kleine sie begleitete, er war in vielen Situationen hilfreich gewesen.
Spuren im durchfeuchteten Boden deuten an, dass hier vor kurzem Menschen gewesen waren. Weiter dem Weg folgend traf sie auf einen verwundeten Hirsch. Offenbar war eine Wunde an seinem Bein entzündet und hatte ihm die Kraft zum Gehen genommen.
Ratlos blickte sie das leidende Tier an, ehe sie ihre scharfen Krallen ausfuhr und ihn von seinen Schmerzen erlöste.
Der Drache schien etwas zu sagen, den Zephir hielt inne und bewegte die Ohren in seine Richtung. Dann nickte sie, murmelte etwas schwer verständliches und entschied sich dann weiterzugehen.
"Es wird in diesem Wald noch Wesen geben, die sein Fleisch fressen werden, keine Sorge!", sagte sie wie zu sich selbst und der kleine Drache blickte sie vorwurfsvoll an, schüttelte den Kopf und setzte sich wieder zwischen Zephirs Ohren.
Nicht weit von ihnen spürte Zephir die Anwesenheit einer großen Gruppe.
Es mussten kleine Wesen sein, denn ihre Auren waren nicht sonderlich stark. Zephir konnte kaum abschätzen wie viele es waren, da die Auren nur schwer zu erspüren waren.
Dennoch entschied sie sich vorsichtig zu sein, denn ihre Flügel trieften immer noch vor Nässe.
Der kleine Drache sprang auf den Waldboden und huschte durch's Dickicht davon, während Zephir sich in einer dichten Stelle des Unterholzes so verbarg, dass kein Licht auf ihre gänzenden Federn fiel und sie verraten würde.
Neugierig lugte der kleine Gelbe zwischen den Ästen hervor. Vor ihm war eine gefährlich aussende Kralle, die zu einem schnellen Läufer gehören musste, wie er aus den gut bemuskelten Beinen schloss.
Er schielte nach oben, sah die schwarfen Zähne in der langen Schnauze und wich zurück.
An einer anderen Stelle hatte der Drache einen besseren Überblick über die Lichtung. hier waren viele kleine Echsen, jede von ihnen doppelt so groß wie er selbst. Der Drache ist 0,5m hoch - 1m lang und Spannweite 1,2m
Er beobachtete das Rudel eine Weile, als sich plötzlich eine Gruppe abspaltete und in seine Richtung kam.
Erschreckt wandte er sich um und flatterte zu Zephir zurück. Dabei knackten ein paar Äste und auch das Geräusch der Drachenflügel war nicht sonderlich leise.
Leicht panisch suchte er das Unterholz ab, während der Trupp hinter ihm näher kam. Doch er fand weder ein gutes Versteck wo ihn seine gelben Schuppen nicht verrieten noch die Greifin.
- Seriva Senkalora
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Zephir hatte ihr Versteck verlassen, als eine Weile lang nichts geschehen war und schritt in Richtung Norden.
Sie bemerkte, wie steinig der Boden wurde und als sie nach oben blickte, schimmerte zwischen den Baumwipfeln ein gewaltiger Berg hindurch.
Er war riesig und schien über den dunklen Regenwolken zu enden.
Nachdenklich schaute sie sich um, konnte aber den Drachen nirgends entdecken.
"Marchi, wo bist du?", rief sie in die knisternde Ruhe des Waldes.
Das Echo ihrer Stimme verlor sich im dichten Blattwerk und nur ein paar kullernde Steinchen durchbrachen die darauf folgende Stille.
Besorgt suchte sie ihn und erreichte ebenfalls die Lichtung wo sie das Raptorrudel entdeckte. Es waren ihre Auren, die sie gespürt hatte, doch jetzt war ihre Sorge um den gelben Drachen größer als die Angst in einem Kampf nicht genug Ausweichnöglichkeiten zu haben.
Leise knurrend trat sie aus dem Unterholz und erspähte mit ihren scharfen Augen einen kleinen Trupp der die Lichtung nicht weit von ihr schnellen Schrittes verließ.
Marchi sah sich panisch um, die Stelle hier war noch warm und Zephirs Federn hingen im Astwerk.
Doch wo war die Greifin? Ängstlich blickte er sich um und den anstürmenden Raptoren genau in die Augen.
~ZEPHIRRRRR!~
Sie bemerkte, wie steinig der Boden wurde und als sie nach oben blickte, schimmerte zwischen den Baumwipfeln ein gewaltiger Berg hindurch.
Er war riesig und schien über den dunklen Regenwolken zu enden.
Nachdenklich schaute sie sich um, konnte aber den Drachen nirgends entdecken.
"Marchi, wo bist du?", rief sie in die knisternde Ruhe des Waldes.
Das Echo ihrer Stimme verlor sich im dichten Blattwerk und nur ein paar kullernde Steinchen durchbrachen die darauf folgende Stille.
Besorgt suchte sie ihn und erreichte ebenfalls die Lichtung wo sie das Raptorrudel entdeckte. Es waren ihre Auren, die sie gespürt hatte, doch jetzt war ihre Sorge um den gelben Drachen größer als die Angst in einem Kampf nicht genug Ausweichnöglichkeiten zu haben.
Leise knurrend trat sie aus dem Unterholz und erspähte mit ihren scharfen Augen einen kleinen Trupp der die Lichtung nicht weit von ihr schnellen Schrittes verließ.
Marchi sah sich panisch um, die Stelle hier war noch warm und Zephirs Federn hingen im Astwerk.
Doch wo war die Greifin? Ängstlich blickte er sich um und den anstürmenden Raptoren genau in die Augen.
~ZEPHIRRRRR!~
Zuletzt geändert von Seriva Senkalora am Di 27 Dez, 2005 23:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Rahsik war sehr nervös. Er mußte nun endlich was erlegen. Was es sein würde, war ihm letztendlich auch egal. Aber seine Stellung innerhalb des Rudels war in Gefahr und er konnte nicht zulassen, daß S'gra ihn durch jemand anderen ersetzen ließe. Allein der Gedanke daran macht ihm zu schaffen. Noch nie zuvor war er so gedemütigt worden, wie an diesem Morgen. Als seine Jagdgefährten ihn heraneilen sahen, wußten sie schon, daß er wieder auf die Jagd geschickt worden war und folgten ihm ohne ein Wort zu sagen. Aber dennoch hatten sie ihre eigenen Gedanken.
*Rahsik" fragte das ältere Männchen von vorhin. *Der Hirsch kann noch nicht...* Weiter kam er nicht, denn Rahsik hatte sich blitzschnell umgedreht und zischte ihn bedrohlich ins Gesicht. Doch das ließ er sich nicht gefallen und zischte zurück.
Rahsik stand nur da und starrte ihn mit wütenden Augen an. Die anderen machten etwas Platz um nicht hinzugeraten, falls es zu einem Kampf kommen sollte. Mehrere Augenblicke lang herrschte Ruhe und die beiden starrten sich gegenseitig an. Der alte hatte womöglich recht, daß der Hirsch nicht mehr weit gekommen war, aber...
*Scheiß auf den Hirsch!* brummte Rahsik und schnüffelte. Er roch etwas. Etwas kleines in unmittelbarer Nähe. Die anderen schnupperten nun ebenfalls zögerlich die Luft ab. *Wir haben schon was gefunden...* sagte Rahsik und deutete in die Richtung wo er die potentielle Beute vermutete. *Es ist klein... aber wird S'gra vielleicht zufriedenstellen.* Er ließ den anderen zu verstehen, leise zu sein.
Der Trupp begann sich aufzuteilen, um die Beute einzukesseln. Rahsik zog es vor, einen Direktangriff vorzunehmen und schritt langsam darauf zu. Doch plötzlich vernahm er, wie sich etwas der Lichtung näherte und er blieb stehen.
*Rahsik" fragte das ältere Männchen von vorhin. *Der Hirsch kann noch nicht...* Weiter kam er nicht, denn Rahsik hatte sich blitzschnell umgedreht und zischte ihn bedrohlich ins Gesicht. Doch das ließ er sich nicht gefallen und zischte zurück.
Rahsik stand nur da und starrte ihn mit wütenden Augen an. Die anderen machten etwas Platz um nicht hinzugeraten, falls es zu einem Kampf kommen sollte. Mehrere Augenblicke lang herrschte Ruhe und die beiden starrten sich gegenseitig an. Der alte hatte womöglich recht, daß der Hirsch nicht mehr weit gekommen war, aber...
*Scheiß auf den Hirsch!* brummte Rahsik und schnüffelte. Er roch etwas. Etwas kleines in unmittelbarer Nähe. Die anderen schnupperten nun ebenfalls zögerlich die Luft ab. *Wir haben schon was gefunden...* sagte Rahsik und deutete in die Richtung wo er die potentielle Beute vermutete. *Es ist klein... aber wird S'gra vielleicht zufriedenstellen.* Er ließ den anderen zu verstehen, leise zu sein.
Der Trupp begann sich aufzuteilen, um die Beute einzukesseln. Rahsik zog es vor, einen Direktangriff vorzunehmen und schritt langsam darauf zu. Doch plötzlich vernahm er, wie sich etwas der Lichtung näherte und er blieb stehen.
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Marchi drängte sich in ein kleines Erdloch, das aber nicht groß genug war um ihn ausreichend zu schützen.
So saß er unsicher zwischen dornigen Ranken und spürte wie die Raptoren den Kreis um ihn enger zogen. Ja er konnte schon fast spüren wie ihre hungrigen Blicke das Dornengestrüpp in welchem er sich verbarg durchsuchten.
Zephir schien unbemerkt geblieben zu sein, also sah sie sich weiter auf der Lichtung um, verließ ihre Deckung aber nicht.
Plötzlich durchzuckte ein schriller Hilferuf ihren Kopf. Marchi musste ganz in der Nähe sein.
Ihr fiel der Jagdtrupp ein und sie beschleunigte ihre Schritte, wobei sie nicht mehr darauf achtete im Schutz der Büsche am Rande der Lichtug zu bleiben.
Erneut reif Marchi mithilfe seiner telepathischen Kräfte nach der Greifin. Diesmal war das Echo in seinem Kopf nicht mehr so stark, also musste sie ganz in der Nähe sein.
Der zweite Ruf lotste Zephir direkt in die Nähe eines älteren Raptoren, der sich umgewandt hatte und sie nun direkt ansah.
Mit gesträubten Nackenfedern knurrte Zephir ihn an:
"Dort hinten liegt ein schöneres Stück Wild, davon habt ihr mehr als von dem Kleinen dort."
Marchi beruhigte sich als er Zephirs Stimme hörte. Nun war er wieder zuversichtlich und merkte wie sich seine Furcht legte.
So saß er unsicher zwischen dornigen Ranken und spürte wie die Raptoren den Kreis um ihn enger zogen. Ja er konnte schon fast spüren wie ihre hungrigen Blicke das Dornengestrüpp in welchem er sich verbarg durchsuchten.
Zephir schien unbemerkt geblieben zu sein, also sah sie sich weiter auf der Lichtung um, verließ ihre Deckung aber nicht.
Plötzlich durchzuckte ein schriller Hilferuf ihren Kopf. Marchi musste ganz in der Nähe sein.
Ihr fiel der Jagdtrupp ein und sie beschleunigte ihre Schritte, wobei sie nicht mehr darauf achtete im Schutz der Büsche am Rande der Lichtug zu bleiben.
Erneut reif Marchi mithilfe seiner telepathischen Kräfte nach der Greifin. Diesmal war das Echo in seinem Kopf nicht mehr so stark, also musste sie ganz in der Nähe sein.
Der zweite Ruf lotste Zephir direkt in die Nähe eines älteren Raptoren, der sich umgewandt hatte und sie nun direkt ansah.
Mit gesträubten Nackenfedern knurrte Zephir ihn an:
"Dort hinten liegt ein schöneres Stück Wild, davon habt ihr mehr als von dem Kleinen dort."
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Mit weit aufgerissenem Maul starrte Rahsik die Greifin an, die ihn geradezu anfauchte. Mit sowas hatte er nicht gerechnet. Überrascht und aggressiv fauchte er zurück und sprang etwa einen Meter zurück. Die anderen unterbrachen sofort ihr Suchen und rannten auf die Rahsik und die Greifin zu. Der ältere Raptor sprang aus dem Gebüsch und gesellte sich zu Rahsik. Die anderen hielten sich in den Büschen versteckt.
*Problem!* grunzte Rahsik und verharrte in der defensiven Stellung. Die Krallen erhoben und jederzeit bereit anzugreifen, wenn es nötig wurde.
Der ältere Raptor tat es Rahsik nach und beobachtete jede Bewegung, die die Greifin macht.
*Was nun? Die hat uns gesehen und weiß daß wir hier sind.* sagte er.
*Abwarten... erstmal sehen, was die hier will.* Rahsik hatte ein paar der Worte, die die Greifin zu ihm sprach, zum Teil verstanden.
*Problem!* grunzte Rahsik und verharrte in der defensiven Stellung. Die Krallen erhoben und jederzeit bereit anzugreifen, wenn es nötig wurde.
Der ältere Raptor tat es Rahsik nach und beobachtete jede Bewegung, die die Greifin macht.
*Was nun? Die hat uns gesehen und weiß daß wir hier sind.* sagte er.
*Abwarten... erstmal sehen, was die hier will.* Rahsik hatte ein paar der Worte, die die Greifin zu ihm sprach, zum Teil verstanden.
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Irritiert zuckte Zephir als der Raptor fauchend zurücksprang und sich rasch die anderen um ihn sammelten.
Sie zischten sich gegenseitig etwas zu, das Zephir aber nicht verstand.
Unsicher schaute sie sich nach Marchi um und rief ihn ein paar Mal.
Als der kleine Gelbe den Ruf hörte machte er einen großen Bogen um die Raptoren und verbarg sich zwischen Zephirs Ohren. Eigentlich hatte er vorgehabt im sicheren Amulett zu verschwinden, doch Zephir brauchte ihn.
"Bitte sag ihnen das dort hinten ein Hirsch liegt.", bat sie.
Marchi musterte die Raptoren und als er glaubte den Führer gefunden zu haben, nahm er mit Rahsik telepathisch Kontakt auf und erklärte ihm:
~Zephir bat mich euch zu sagen, dass dort hinten ein schöner, junger Hirsch liegt den sie getötet hat, da er schwer verletzt war und keine Chance mehr hatte zu überleben~
Unsicher was sie nun tun sollte, machte Zephir kehrt und wandte sich in Richtung des Hirschkadavers. Ob ihr die Raptoren folgen würden?
Mehrmals drehte sie sich um, bis Marchi sich erneut einschaltete und Rahsik erklärte, dass Zephir sie zum Hirsch führen wollte.
Die telepathische Sprache Marchis versteht jeder, denn wer denkt denn schon in einer fremden Sprache?
Sie zischten sich gegenseitig etwas zu, das Zephir aber nicht verstand.
Unsicher schaute sie sich nach Marchi um und rief ihn ein paar Mal.
Als der kleine Gelbe den Ruf hörte machte er einen großen Bogen um die Raptoren und verbarg sich zwischen Zephirs Ohren. Eigentlich hatte er vorgehabt im sicheren Amulett zu verschwinden, doch Zephir brauchte ihn.
"Bitte sag ihnen das dort hinten ein Hirsch liegt.", bat sie.
Marchi musterte die Raptoren und als er glaubte den Führer gefunden zu haben, nahm er mit Rahsik telepathisch Kontakt auf und erklärte ihm:
~Zephir bat mich euch zu sagen, dass dort hinten ein schöner, junger Hirsch liegt den sie getötet hat, da er schwer verletzt war und keine Chance mehr hatte zu überleben~
Unsicher was sie nun tun sollte, machte Zephir kehrt und wandte sich in Richtung des Hirschkadavers. Ob ihr die Raptoren folgen würden?
Mehrmals drehte sie sich um, bis Marchi sich erneut einschaltete und Rahsik erklärte, dass Zephir sie zum Hirsch führen wollte.
Die telepathische Sprache Marchis versteht jeder, denn wer denkt denn schon in einer fremden Sprache?
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*Was?* Rahsik war sich nicht so ganz sicher, was er eben in seinem Kopf gehört hatte. Kam es wirklich von dem kleinen Drachen, oder war er jetzt vollends verrückt geworden? Als der Drache nochmal telepathischen Kontakt zu aufnahm und er das gleiche noch einmal in seinem Kopf "hörte", verflog seine Unischerheit langsam. Irgendwie hatte der kleine Drache die Fähigkeit in die Köpfe anderer zu gehen, was Rahsik aber mehr ängstigt, als beruhigt.
*Ich-ich glaube... wir sollen ihr folgen.* sagte Rahsik mehr geistesabwesend.
*Wie bitte, was?* fragte der ältere Raptor irritiert.
*Vertraut mir einfach. Ich verstehe es selbst nicht, aber... die Greifin will nichts... böses... glaube ich.* sprach er schließlich und wandte sich zu den anderen in den Büschen. *Sari! Sag den anderen bescheid. Wir haben Beute!* rief er und sofort rannte einer von ihnen los in Richtung Nester.
Der restliche Trupp begann nun etwas zögerlich der Greifin zu folgen.
*Ich-ich glaube... wir sollen ihr folgen.* sagte Rahsik mehr geistesabwesend.
*Wie bitte, was?* fragte der ältere Raptor irritiert.
*Vertraut mir einfach. Ich verstehe es selbst nicht, aber... die Greifin will nichts... böses... glaube ich.* sprach er schließlich und wandte sich zu den anderen in den Büschen. *Sari! Sag den anderen bescheid. Wir haben Beute!* rief er und sofort rannte einer von ihnen los in Richtung Nester.
Der restliche Trupp begann nun etwas zögerlich der Greifin zu folgen.
- Seriva Senkalora
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Zephir stoppte neben dem Hirsch und blickte Rahsik freundlich an.
Der kleinere Raptor schien immer noch unsicher und misstrauisch, also entschied sie sich dazu langsam weiter ihres Weges zu gehen.
~Auf Wiedersehen und lasst ihn euch schmecken.~, übermittelte Marchi noch, ehe Zephir ziwschen den dürren Ästen eines Busches verschwand.
Ihr Blick glitt erneut den Hang hinauf und verlor sich zwischen den Baumwipfeln. Jetzt wo der Regen nachgelassen hatte schimmerte ein schwacher Sonnenschein bis zu ihnen durch.
Zephir bemerkte eine Unruhe auf der Lichtung und entschied sich noch weiter in den Wald zu gehen um nicht das Rudel beim Fressen zu stören.
Der Wald um sie herum sprühte vor Leben und oft konnte Zephir nicht erkennen ob das Knacken der Äste von schweren Schritten, leichten Sprüngen oder einfach nur sich sacht bewegenden Bäumen stammte.
Der kleinere Raptor schien immer noch unsicher und misstrauisch, also entschied sie sich dazu langsam weiter ihres Weges zu gehen.
~Auf Wiedersehen und lasst ihn euch schmecken.~, übermittelte Marchi noch, ehe Zephir ziwschen den dürren Ästen eines Busches verschwand.
Ihr Blick glitt erneut den Hang hinauf und verlor sich zwischen den Baumwipfeln. Jetzt wo der Regen nachgelassen hatte schimmerte ein schwacher Sonnenschein bis zu ihnen durch.
Zephir bemerkte eine Unruhe auf der Lichtung und entschied sich noch weiter in den Wald zu gehen um nicht das Rudel beim Fressen zu stören.
Der Wald um sie herum sprühte vor Leben und oft konnte Zephir nicht erkennen ob das Knacken der Äste von schweren Schritten, leichten Sprüngen oder einfach nur sich sacht bewegenden Bäumen stammte.
- Cyber Zipclaw
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Als der Jagdtrupp Zephir folgte, konnte Rahsik plötzlich Blut riechen. Keiner von ihnen hatte es vorher bemerkt, aber jetzt, wo der Wind mehr von vorne kam, wurde es deutlich: irgendwo da vorne lag frisches Aas. Rahsik wurde nervös. Aas war nicht unbedingt das, was er wollte. Dann schließlich konnte er den toten Hirsch sehen und auch erkennen, daß er erst kürzlich erlegt wurde. Der Kadaver war frisch.
Zögerlich näherte sich der Jagdtrupp dem Kadaver. Wer hatte es erlegt? Und wieso brachte eine Greifin...? Das war sehr ungewöhnlich.
*Was hat das bedeuten?* fragte das ältere Männchen. Doch Rahsik sah ihn nur mit dem selben fragenden Blick an.
Es dauerte allerdings nicht lange und Rahsik hatte sich dem Kadaver genähert um ihn sich näher zu betrachten. Er sah noch einmal zu Zephir, die sich offenbar auf den Weg machte. Zu gerne hätte er sie gefragt, warum sie ihn zu diesem Kadaver gebracht hatte, denn offenbar war dieser unversehrt, bis auf die Verletzung am Bein. Aber er konnte ihre Sprache nicht richtig, nur einzelne Wörter, aber das war's auch schon.
Wie es zu seinen Privilegien als Jagdführer gehörte, nahm er den ersten Bissen, bis auch die anderen näher kamen und sich der Beute widmeten. Aber Rahsik sah gedankenverloren der Greifin nach, wie sie im Wald verschwand. Nach und nach kam das herbeigerufene Rudel zum Kadaver und plötzlich stand S'gra neben ihm.
*Gut gemacht, Rahsik. Das hat Dich gerettet!* sagte er leise aber bestimmt. Rahsik hörte diesen gewissen Unterton schon raus und schluckte hart.
*Ja... vielleicht...* antwortete er leise, so daß S'gra es nicht hören konnte, der sich am toten Hirsch zu schaffen machte. Jetzt konnte er nur hoffen, daß die anderen nichts von der Greifin erzählten.
Zögerlich näherte sich der Jagdtrupp dem Kadaver. Wer hatte es erlegt? Und wieso brachte eine Greifin...? Das war sehr ungewöhnlich.
*Was hat das bedeuten?* fragte das ältere Männchen. Doch Rahsik sah ihn nur mit dem selben fragenden Blick an.
Es dauerte allerdings nicht lange und Rahsik hatte sich dem Kadaver genähert um ihn sich näher zu betrachten. Er sah noch einmal zu Zephir, die sich offenbar auf den Weg machte. Zu gerne hätte er sie gefragt, warum sie ihn zu diesem Kadaver gebracht hatte, denn offenbar war dieser unversehrt, bis auf die Verletzung am Bein. Aber er konnte ihre Sprache nicht richtig, nur einzelne Wörter, aber das war's auch schon.
Wie es zu seinen Privilegien als Jagdführer gehörte, nahm er den ersten Bissen, bis auch die anderen näher kamen und sich der Beute widmeten. Aber Rahsik sah gedankenverloren der Greifin nach, wie sie im Wald verschwand. Nach und nach kam das herbeigerufene Rudel zum Kadaver und plötzlich stand S'gra neben ihm.
*Gut gemacht, Rahsik. Das hat Dich gerettet!* sagte er leise aber bestimmt. Rahsik hörte diesen gewissen Unterton schon raus und schluckte hart.
*Ja... vielleicht...* antwortete er leise, so daß S'gra es nicht hören konnte, der sich am toten Hirsch zu schaffen machte. Jetzt konnte er nur hoffen, daß die anderen nichts von der Greifin erzählten.
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Etwas orientierungslos strolchte Zephir durch den Wald.
Auch Marchi hatte keine Idee wohin sie sich nun wenden sollten.
Seufzend ließ die Greifin sich auf einem Felsen nieder.
Sie hatte das Gefühl, dass ihr Ziel - ein Portal zu einer anderen Welt, dass sie hoffentlich nach Hause bringen würde - in unbeschreibliche Ferne gerückt war. Jedes Tor hatte mehr oder minder unangenehme Überraschungen mitgebracht, das letzte hatte sie in einer Transportkiste eines Schiffes landen lassen.
Ein roter Drache... Mehr wusste sie nicht.
Kurz nachdem sie an einem wunderschönen Gebirgsmorgen erwacht war, hatte sie eine Schar Drachen gesehen, darunter einen roten und einen silbernen. Diese waren in einem Portal verschwunden und seitdem verfluchte Zephir ihre Neugierde, da sie ihnen einfach gefolgt war.
Sicher, dadurch hatte sie Marchi getroffen und viele andere Freunde gewonnen, doch die Greifin hing sehr an ihren Bergen und fühlte großes Heimweh, dass sich nach und nach in Enttäuschung über jede neue Welt bemerkbar machte.
Noch einmal hatte sie die rote gesehen. Nur kurz in einem schwachen Schein, ehe diese erneut ins Nichts gezogen wurde ehe Zephir sie erreichen konnte.
~Das Rudel kennt sich hier aus, vielleicht können sie dir helfen.~, versuchte Marchi die Greifin zu ermutigen.
Resigniert nickte Zephir, blieb aber liegen, denn sie wollte warten bis das Rudel gefressen hatte.
Auch Marchi hatte keine Idee wohin sie sich nun wenden sollten.
Seufzend ließ die Greifin sich auf einem Felsen nieder.
Sie hatte das Gefühl, dass ihr Ziel - ein Portal zu einer anderen Welt, dass sie hoffentlich nach Hause bringen würde - in unbeschreibliche Ferne gerückt war. Jedes Tor hatte mehr oder minder unangenehme Überraschungen mitgebracht, das letzte hatte sie in einer Transportkiste eines Schiffes landen lassen.
Ein roter Drache... Mehr wusste sie nicht.
Kurz nachdem sie an einem wunderschönen Gebirgsmorgen erwacht war, hatte sie eine Schar Drachen gesehen, darunter einen roten und einen silbernen. Diese waren in einem Portal verschwunden und seitdem verfluchte Zephir ihre Neugierde, da sie ihnen einfach gefolgt war.
Sicher, dadurch hatte sie Marchi getroffen und viele andere Freunde gewonnen, doch die Greifin hing sehr an ihren Bergen und fühlte großes Heimweh, dass sich nach und nach in Enttäuschung über jede neue Welt bemerkbar machte.
Noch einmal hatte sie die rote gesehen. Nur kurz in einem schwachen Schein, ehe diese erneut ins Nichts gezogen wurde ehe Zephir sie erreichen konnte.
~Das Rudel kennt sich hier aus, vielleicht können sie dir helfen.~, versuchte Marchi die Greifin zu ermutigen.
Resigniert nickte Zephir, blieb aber liegen, denn sie wollte warten bis das Rudel gefressen hatte.
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Das Rudel lag satt auf der Lichtung und vom Hirsch war nicht mehr viel übrig. Jungen waren dabei in den Überresten verstecken zu spielen und erschreckten sich dabei gegenseitig - bewacht von den strengen Augen ihrer Mütter, die satt und träge wirkend daneben wachten. S'gra hatte sich mit seiner Gefährtin etwas weiter abseits gemütlich gemacht und putzten sich gegenseitig, ebenso die anderen Paare, die überall auf der Lichtung verstreut waren.
Inzwischen dieses Gewusels schlich Rahsik umher und gab jedem seines Jagdtrupps das Zeichen ihm zu folgen. Widerwillig, aber dennoch gehorsam folgten sie ihm in die Tiefen des Waldes hinein.
*Was hier heute passiert ist, ist gar nicht passiert! Ihr habt nie diese Greifin gesehen oder gerochen, ist das klar!?* sprach Rahsik. *Wenn jemand fragt, und früher oder später wird das geschehen, warum der Hirsch keine unserer Krallenspuren aufwies, sagt Ihr einfach, der Hirsch ist bei dem Versuch zu fliehen böse gestolpert und verendet.*
Rahsik sprach schnell und bestimmt. S'gra durfte niemals erfahren, wie sie an den Hirsch gekommen sind. Denn sonst wäre er die längste Zeit Jagdführer und Beta des Rudels gewesen.
Als er keine Widerworte vernahm fügte er noch zähnefletschend hinzu: *Und wenn ich auch nur ein Wort von Euch höre, wird Euer Blut den Waldboden bedecken!"
Der Jagdtrupp zeigte wenig zögernd Respekt und machten sich wieder auf den Weg zur Lichtung. Rahsik stand noch eine Weile da und versuchte zu reflektieren, was an diesem Tag geschehen war. Er versuchte einen Grund zu finden, warum die Greifin ihn zu dem toten Hirsch führte. Aber er kam zu keinem vernünftigem Schluß. *Muß wohl... verrückt gewesen sein, keine Ahnung.* folgterte er schließlich und machte sich nun auch auf den Weg zurück zur Lichtung.
Inzwischen dieses Gewusels schlich Rahsik umher und gab jedem seines Jagdtrupps das Zeichen ihm zu folgen. Widerwillig, aber dennoch gehorsam folgten sie ihm in die Tiefen des Waldes hinein.
*Was hier heute passiert ist, ist gar nicht passiert! Ihr habt nie diese Greifin gesehen oder gerochen, ist das klar!?* sprach Rahsik. *Wenn jemand fragt, und früher oder später wird das geschehen, warum der Hirsch keine unserer Krallenspuren aufwies, sagt Ihr einfach, der Hirsch ist bei dem Versuch zu fliehen böse gestolpert und verendet.*
Rahsik sprach schnell und bestimmt. S'gra durfte niemals erfahren, wie sie an den Hirsch gekommen sind. Denn sonst wäre er die längste Zeit Jagdführer und Beta des Rudels gewesen.
Als er keine Widerworte vernahm fügte er noch zähnefletschend hinzu: *Und wenn ich auch nur ein Wort von Euch höre, wird Euer Blut den Waldboden bedecken!"
Der Jagdtrupp zeigte wenig zögernd Respekt und machten sich wieder auf den Weg zur Lichtung. Rahsik stand noch eine Weile da und versuchte zu reflektieren, was an diesem Tag geschehen war. Er versuchte einen Grund zu finden, warum die Greifin ihn zu dem toten Hirsch führte. Aber er kam zu keinem vernünftigem Schluß. *Muß wohl... verrückt gewesen sein, keine Ahnung.* folgterte er schließlich und machte sich nun auch auf den Weg zurück zur Lichtung.
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Marchi flatterte zielstrebig zurück zu Zephir.
Kurz sahen sich die beiden an, in eine stille Konversation vertieft.
Dann erhob Zephir sich und kehrte zurück zur Lichtung wo sie das Rudel zuerst angetroffen hatte.
Wie Marchi erwähnt hatte, war Rahsik allein zurückgeblieben, nachdenklich in das Gehölz blickend.
Er wandte sich zum Gehen, als Zephir neben ihm aus dem Unterholz trat und ihr Schatten die Sonne verdeckte.
Die Greifin blickte den kleinen Raptor an und setzte sich neben ihn, um mit Marchis Hilfe zu versuchen mehr über die Welt hier zu erfahren und wie so oft nach den beiden Drachen zu fragen.
~Hey, warte doch! Wir möchten dich ein paar Dinge fragen.~ ließ Marchi seine Stimme in dem Kopf des Raptors erklingen.
~Wie sind fremd hier und suchen zwei Drachen - einer silbern glänzend und der andere feuerrot mit im Sonnenschein schimmernden Flügeln. Kannst du uns sagen wo wir sie finden könnten?~
Zephir hatte sich ganz hingelegt um nicht allzu hoch über dem Raptor aufzuragen und befand sich nun in Augenhöhe mit ihm.
(Zephir: 2m hoch bis Schulter + Kopf = 2,5m; 4m lang +Schweif = 5m; 9m Spannweite
Marchi: 0,5m hoch; 1m lang; Spannweite 1,5m )
Kurz sahen sich die beiden an, in eine stille Konversation vertieft.
Dann erhob Zephir sich und kehrte zurück zur Lichtung wo sie das Rudel zuerst angetroffen hatte.
Wie Marchi erwähnt hatte, war Rahsik allein zurückgeblieben, nachdenklich in das Gehölz blickend.
Er wandte sich zum Gehen, als Zephir neben ihm aus dem Unterholz trat und ihr Schatten die Sonne verdeckte.
Die Greifin blickte den kleinen Raptor an und setzte sich neben ihn, um mit Marchis Hilfe zu versuchen mehr über die Welt hier zu erfahren und wie so oft nach den beiden Drachen zu fragen.
~Hey, warte doch! Wir möchten dich ein paar Dinge fragen.~ ließ Marchi seine Stimme in dem Kopf des Raptors erklingen.
~Wie sind fremd hier und suchen zwei Drachen - einer silbern glänzend und der andere feuerrot mit im Sonnenschein schimmernden Flügeln. Kannst du uns sagen wo wir sie finden könnten?~
Zephir hatte sich ganz hingelegt um nicht allzu hoch über dem Raptor aufzuragen und befand sich nun in Augenhöhe mit ihm.
(Zephir: 2m hoch bis Schulter + Kopf = 2,5m; 4m lang +Schweif = 5m; 9m Spannweite
Marchi: 0,5m hoch; 1m lang; Spannweite 1,5m )
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Rahsik war so in Gedanken versunken, daß er die Greifin gar nicht hatte kommen hören. Erst als ein riesiger Schatten erschien, drehte sich schlagartig um und erschrak erst einmal. Instinktiv ging er in die Defensivstellung und fauchte. Doch als er diese Stimme wieder in seinem Kopf hörte, sah er sich den "Schatten" noch einmal genauer an und nun erkannte er auch, daß es die Greifin mit ihrem kleinen Drachen wieder war. Da er ihr immer noch nicht so recht traute, verblieb er in der Defensivstellung, hörte aber geduldig zu und wunderte sich abermals über das seltsame Verhalten der Greifin.
*I-ich habe... mal sowas gesehen, ja.* sagte er nach kurzem überlegen. Nur mit der Beschreibung "silbern glänzend" konnte er nichts anfangen. Die Farbe Silber war ihm nicht bekannt, er kannte halt nur die in der Natur vorkommenden üblichen Farben und über die ganzen Nuancen und deren Bezeichnungen hatte er sich nie den Kopf drüber zerbrochen.
*Was ist... silber?* fragte er schließlich mit geneigtem Kopf.
*I-ich habe... mal sowas gesehen, ja.* sagte er nach kurzem überlegen. Nur mit der Beschreibung "silbern glänzend" konnte er nichts anfangen. Die Farbe Silber war ihm nicht bekannt, er kannte halt nur die in der Natur vorkommenden üblichen Farben und über die ganzen Nuancen und deren Bezeichnungen hatte er sich nie den Kopf drüber zerbrochen.
*Was ist... silber?* fragte er schließlich mit geneigtem Kopf.
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