Am Waldrand nahe der Burg
Verfasst: Fr 30 Dez, 2011 11:51
Nyala hetzte so schnell sie konnte in Richtung Wald. Stechender Schmerz hämmerte in ihren Seiten. Ihre Lungen brannten. Lange würde sie das nicht mehr durchhalten können.
Als sie nach einer halben Ewigkeit endlich die Bäume erreicht hatte, wagte sie das erste Mal sich umzuschauen. Von ihren Verfolgern war nichts mehr zu sehen. "Abgehängt,"
keuchte Nyala erleichtert. "Diesmal wars wirklich zu knapp für meinen Geschmack." Immer noch nach Luft ringend, wankte sie zu ihrem notdürftig hergerichteten Lager. Aus dem
schon tausendmal zusammengeflickten Zelt waren seltsame Laute zu hören. Reflexartig zog Nyala ihr Langmesser. Behutsam schlich sie näher und spähte hinein.
Urplötzlich erhob sich ein Rauschen, als ein ganzer Schwarm Feuerechsen aufgeschreckt losflatterte und sie beinahe umwarf. Sie war so erschrocken, dass sie ihnen nur untätich hinterherglotzte,
bis die Echsen sich auf einmal in Luft auflösen.
Nyala schrie ihnen noch irgendwas unverständliches hinterher und machte sich dann daran, nachzuschauen was die Tiere da angestellt hatten. Wie zu erwarten war, hatten sie sich über
das letzte bisschen Essen hergemacht und alles bis auf den letzten Krümel verputzt. Ny ballte die Fäuste. Biester! Immer noch vor sich hin fluchend, räumte sie das Zelt aus und
suchte ihre Sachen wieder zusammen. Moment, wo war ihr Bogen? Mit wachsender Verzweiflung wühlte sie in den Resten ihres Lagers. Doch er war nicht mehr da.
Tränen stiegen ihr in die Augen. Hastig blinzelte sie sie weg. Das bringt eh nichts. Versuchte sie sich zu beruhigen, damit verschwendest du nur deine Energie.
Nyala öffnete schließlich den eben erbeuteten, gut gefüllten Geldbeutel. Damit würde sie eine Weile auskommen. Wars das wirklich wert? fragte sie sich schließlich.
Wehe, wenn mir noch mal irgendwo ne Feuerechse über den Weg läuft...
Als sie nach einer halben Ewigkeit endlich die Bäume erreicht hatte, wagte sie das erste Mal sich umzuschauen. Von ihren Verfolgern war nichts mehr zu sehen. "Abgehängt,"
keuchte Nyala erleichtert. "Diesmal wars wirklich zu knapp für meinen Geschmack." Immer noch nach Luft ringend, wankte sie zu ihrem notdürftig hergerichteten Lager. Aus dem
schon tausendmal zusammengeflickten Zelt waren seltsame Laute zu hören. Reflexartig zog Nyala ihr Langmesser. Behutsam schlich sie näher und spähte hinein.
Urplötzlich erhob sich ein Rauschen, als ein ganzer Schwarm Feuerechsen aufgeschreckt losflatterte und sie beinahe umwarf. Sie war so erschrocken, dass sie ihnen nur untätich hinterherglotzte,
bis die Echsen sich auf einmal in Luft auflösen.
Nyala schrie ihnen noch irgendwas unverständliches hinterher und machte sich dann daran, nachzuschauen was die Tiere da angestellt hatten. Wie zu erwarten war, hatten sie sich über
das letzte bisschen Essen hergemacht und alles bis auf den letzten Krümel verputzt. Ny ballte die Fäuste. Biester! Immer noch vor sich hin fluchend, räumte sie das Zelt aus und
suchte ihre Sachen wieder zusammen. Moment, wo war ihr Bogen? Mit wachsender Verzweiflung wühlte sie in den Resten ihres Lagers. Doch er war nicht mehr da.
Tränen stiegen ihr in die Augen. Hastig blinzelte sie sie weg. Das bringt eh nichts. Versuchte sie sich zu beruhigen, damit verschwendest du nur deine Energie.
Nyala öffnete schließlich den eben erbeuteten, gut gefüllten Geldbeutel. Damit würde sie eine Weile auskommen. Wars das wirklich wert? fragte sie sich schließlich.
Wehe, wenn mir noch mal irgendwo ne Feuerechse über den Weg läuft...