Heimatdorf von Tjary
Verfasst: So 17 Mai, 2009 19:55
Tjary war müde, denn er hatte den ganzen Tag auf dem Feld gearbeitet und war eigentlich auch noch nicht fertig. Er zog trotzdem seine Hacke hinter sich her und schlurfte den halben Weg nach Hause, wo ein kleines Bächlein am Wegesrand heraus sprudelte. Als das kalte Wasser in sein Gesicht spritzte und die Dreckschicht sich auf seinem Gesicht vollständig gelöst hatte, trank Tjary durstig und setzte sich dann auf einen Stein am Ufer.
Mit seinen Augen schaute er über den Horizont und wusste dann sofort, dass er diesen Anblick nicht mehr oft erleben würde. Plötzlich schepperte die Hacke zu Boden, die Tjary an seinen Sitzstein gelehnt hatte. Sein Vater war, als er gekommen ist, dagegen gestoßen und hob sie nun auf. "Bist du müde?"
Tjary wollte antworten, doch sein Vater nahm die Hacke und ging in Richtung seines Ackers. Seit er erfahren hatte das Tjary weg wollte, um ein Drachenreiter zu werden schaute er immer mit einem traurigen Lächeln zu seinem Sohn. Nachdem er nicht mehr zu sehen war, lief sein eigen Fleisch und Blut am Bachlauf entlang und rollte einige Steine an die Stelle ins Wasser, die dem Feld, was ihnen gehörte am nächsten war. So musste sein Vater nicht so weit laufen um den Eimer zum bewässern komplett füllen zu können, dachte Tjary und grub noch etwas an er Stelle um eine Art kleinen See zu erschaffen. Als sein Vater tatsächlich kam bewunderte er dieses Kunstwerk und rollte die Steine weg. Das angestaute Wasser schwappte in das Bett des Baches zurück. "Ich bin stolz auf dich. Ich werde dich zwar sehr vermissen, doch irgendwann wäre es so oder so dazu gekommen." Tränen liefen ihm übers Gesicht, dann umamten sich beide und sie spazierten in der Abendsonne die Feuerrot glühte nach Hause.
Als es schon dunkel war kamen sie am Hof an und suchten nach Tjarys Mutter, die sie beim Feuer schlafend fanden. "Ich denke wir sollten es ihr gleichtun und gut ausruhen. Da ich heute nicht wirklich viel geschafft habe sollte ich mit dir morgen zusammen aufs Feld gehen" , meinte Tjary und legte sich neben die Feuerstelle. "Du hast recht.", sagte sein Vater der sich mit dem Rücken zum Feuer, in eine dünne Decke gewickelt hatte.
Am nächsten Morgen wurden sie von den Sonnenstrahlen geweckt die durch das kleine Fenster schienen und standen auf. Ohne etwas zu essen begaben Tjary und sein Vater sich zum Acker um den Rest von Gestern aufzuarbeiten. Als sie fast fertig waren begab sich Tjary zur Wasserstelle und schöpfte etwas herraus. Es sah seltsam geknubbelt aus und als er dieses Steinchen gegen die Sonne hieltglitzerte es wie ein goldener Drache. Er beschloss seinem Vater nichts davon zu sagen, spritzte sich noch etwas Wasser ins Gesicht und ging wieder zum Acker zurück.
Auf dem Weg dorthin fand Tjary einige Früchte und Beeren, die er sich mit seinem Vater teilte. Mittlerweile war es schon früher Nachmittag und sie beeilten sich um bis zum Abend noch ein ganzes Feld fertig zu bekommen, doch das würde sein Vater wohl alleine machen müssen...
Mit seinen Augen schaute er über den Horizont und wusste dann sofort, dass er diesen Anblick nicht mehr oft erleben würde. Plötzlich schepperte die Hacke zu Boden, die Tjary an seinen Sitzstein gelehnt hatte. Sein Vater war, als er gekommen ist, dagegen gestoßen und hob sie nun auf. "Bist du müde?"
Tjary wollte antworten, doch sein Vater nahm die Hacke und ging in Richtung seines Ackers. Seit er erfahren hatte das Tjary weg wollte, um ein Drachenreiter zu werden schaute er immer mit einem traurigen Lächeln zu seinem Sohn. Nachdem er nicht mehr zu sehen war, lief sein eigen Fleisch und Blut am Bachlauf entlang und rollte einige Steine an die Stelle ins Wasser, die dem Feld, was ihnen gehörte am nächsten war. So musste sein Vater nicht so weit laufen um den Eimer zum bewässern komplett füllen zu können, dachte Tjary und grub noch etwas an er Stelle um eine Art kleinen See zu erschaffen. Als sein Vater tatsächlich kam bewunderte er dieses Kunstwerk und rollte die Steine weg. Das angestaute Wasser schwappte in das Bett des Baches zurück. "Ich bin stolz auf dich. Ich werde dich zwar sehr vermissen, doch irgendwann wäre es so oder so dazu gekommen." Tränen liefen ihm übers Gesicht, dann umamten sich beide und sie spazierten in der Abendsonne die Feuerrot glühte nach Hause.
Als es schon dunkel war kamen sie am Hof an und suchten nach Tjarys Mutter, die sie beim Feuer schlafend fanden. "Ich denke wir sollten es ihr gleichtun und gut ausruhen. Da ich heute nicht wirklich viel geschafft habe sollte ich mit dir morgen zusammen aufs Feld gehen" , meinte Tjary und legte sich neben die Feuerstelle. "Du hast recht.", sagte sein Vater der sich mit dem Rücken zum Feuer, in eine dünne Decke gewickelt hatte.
Am nächsten Morgen wurden sie von den Sonnenstrahlen geweckt die durch das kleine Fenster schienen und standen auf. Ohne etwas zu essen begaben Tjary und sein Vater sich zum Acker um den Rest von Gestern aufzuarbeiten. Als sie fast fertig waren begab sich Tjary zur Wasserstelle und schöpfte etwas herraus. Es sah seltsam geknubbelt aus und als er dieses Steinchen gegen die Sonne hieltglitzerte es wie ein goldener Drache. Er beschloss seinem Vater nichts davon zu sagen, spritzte sich noch etwas Wasser ins Gesicht und ging wieder zum Acker zurück.
Auf dem Weg dorthin fand Tjary einige Früchte und Beeren, die er sich mit seinem Vater teilte. Mittlerweile war es schon früher Nachmittag und sie beeilten sich um bis zum Abend noch ein ganzes Feld fertig zu bekommen, doch das würde sein Vater wohl alleine machen müssen...