Was lest ihr so?
- Silverdrak
- Master Drache

- Beiträge: 3090
- Alter: 42
- Registriert: So 07 Nov, 2004 03:09
- Wohnort: Auf dem Drachenfels
- Kontaktdaten:
- Cyber Zipclaw
- eifriger Drache

- Beiträge: 554
- Alter: 48
- Registriert: Fr 12 Nov, 2004 23:10
- Wohnort: Prähistorische Wüste Gobi
- Kontaktdaten:
- Tilondrion
- Moderator-Drache

- Beiträge: 2953
- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
- Wohnort: Schweiz
- Kontaktdaten:
Da ich heute krank war habe ich am Morgen die Chroniken der Drachenlanze 4 und 5 gelesen. Mal sehen ob ich das sechste Buch heute Nachmittag schaffe. Raistlin ist mir ein bisschen suspekt. Was Tanis getan hat finde ich schlimm und jetzt bin ich gespannt was aus ihm geworden ist. Meine Lieblingsfiguren sind Tolpan, Laurana, Sturm ( nun ja leider ist er nicht mehr dabei ) und Kitiara finde ich auch interessant.
Und natürlich Silvara und die anderen Drachen ( auch die bösen wie Skie )
EDIT: Ich habe die Chroniken der Drachenlanze nun durchgelesen. Sind wirklich gute 6 Bücher. Ich habe nun mit einem Buch aus der Warhammer Reihe begonnen es heisst der Hort des Drachen.
Und natürlich Silvara und die anderen Drachen ( auch die bösen wie Skie )
EDIT: Ich habe die Chroniken der Drachenlanze nun durchgelesen. Sind wirklich gute 6 Bücher. Ich habe nun mit einem Buch aus der Warhammer Reihe begonnen es heisst der Hort des Drachen.
- Dragobaert
- Flatterdrache

- Beiträge: 156
- Alter: 39
- Registriert: So 14 Nov, 2004 19:46
- Wohnort: In den Zwergenhöhlen des Wachtberges
- Blackdrag
- Jugendlicher

- Beiträge: 235
- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 00:15
- Wohnort: Grüfte der Arkanen Schriften (3. Grab rechts)
Hmm, naja Romane sind für mich eigentlich kein Thema.
Bin eher an theoretischen Schriften interessiert. Friedrich Nietzsche und Immanuel Kant lese ich ganz gern. Leider musste ich sie aufgrund der Prüfungen in letzter Zeit in meinen Plänen etwas zurückstellen.
In der Poesie gefallen mir vor allem die Gedichte aus dem Barock und jene aus dem Expressionismus.
Wen es interessiert, hier sind zwei Leseproben aus dem Expressionismus, die damals für heftige Diskusionen sorgten (nichts für sanfte Gemüter):
Kleine Aster (1912)
Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt.
Irgendeiner hatte ihm eine dunkelhellila Aster
zwischen die Zähne geklemmt.
Als ich von der Brust aus
unter der Haut
mit einem langen Messer
Zunge und Gaumen herausschnitt.
muß ich sie angestoßen haben, denn sie glitt
in das nebenliegende Gehirn.
Ich packte sie ihm in die Brusthöhle
zwischen die Holzwolle,
als man zunähte.
Trinke dich satt in deiner Vase!
Ruhe sanft,
kleine Aster
Mann und Frau gehn durch die Krebsbaracke
Der Mann:
Hier diese Reihe sind zerfallene Schöße
und diese Reihe ist zerfallene Brust.
Bett stinkt bei Bett. Die Schwestern wechseln stündlich.
Komm, hebe ruhig diese Decke auf.
Sieh, dieser Klumpen Fett und faule Säfte,
das war einst irgendeinem Mann groß
und hieß auch Rausch und Heimat.
Komm, sieh auf diese Narbe an der Brust.
Fühlst du den Rosenkranz von weichen Knoten?
Fühl ruhig hin. Das Fleisch ist weich und schmerzt nicht.
Hier diese blutet wie aus dreißig Leibern.
Kein Mensch hat so viel Blut.
Hier dieser schnitt man
erst noch ein Kind aus dem verkrebsten Schoß.
Man läßt sie schlafen. Tag und Nacht. - Den neuen
sagt man: Hier schläft man sich gesund. - Nur sonntags
für den Besuch läßt man sie etwas wacher.
Nahrung wird wenig noch verzehrt. Die Rücken
sind wund. Du siehst die Fliegen. Manchmal
wäscht sie die Schwester. Wie man Bänke wäscht.
Hier schwillt der Acker schon um jedes Bett.
Fleisch ebnet sich zu Land. Glut gibt sich fort.
Saft schickt sich an zu rinnen. Erde ruft.
Die Gedichte entstammen beide der Feder von Gottfried Benn
Ach ja, das DSM IV ist auch 'ne gute Lektüre. Das ist das 900-Seiten dünne Handbuch für Klinische Psychologie.
Bin eher an theoretischen Schriften interessiert. Friedrich Nietzsche und Immanuel Kant lese ich ganz gern. Leider musste ich sie aufgrund der Prüfungen in letzter Zeit in meinen Plänen etwas zurückstellen.
In der Poesie gefallen mir vor allem die Gedichte aus dem Barock und jene aus dem Expressionismus.
Wen es interessiert, hier sind zwei Leseproben aus dem Expressionismus, die damals für heftige Diskusionen sorgten (nichts für sanfte Gemüter):
Kleine Aster (1912)
Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt.
Irgendeiner hatte ihm eine dunkelhellila Aster
zwischen die Zähne geklemmt.
Als ich von der Brust aus
unter der Haut
mit einem langen Messer
Zunge und Gaumen herausschnitt.
muß ich sie angestoßen haben, denn sie glitt
in das nebenliegende Gehirn.
Ich packte sie ihm in die Brusthöhle
zwischen die Holzwolle,
als man zunähte.
Trinke dich satt in deiner Vase!
Ruhe sanft,
kleine Aster
Mann und Frau gehn durch die Krebsbaracke
Der Mann:
Hier diese Reihe sind zerfallene Schöße
und diese Reihe ist zerfallene Brust.
Bett stinkt bei Bett. Die Schwestern wechseln stündlich.
Komm, hebe ruhig diese Decke auf.
Sieh, dieser Klumpen Fett und faule Säfte,
das war einst irgendeinem Mann groß
und hieß auch Rausch und Heimat.
Komm, sieh auf diese Narbe an der Brust.
Fühlst du den Rosenkranz von weichen Knoten?
Fühl ruhig hin. Das Fleisch ist weich und schmerzt nicht.
Hier diese blutet wie aus dreißig Leibern.
Kein Mensch hat so viel Blut.
Hier dieser schnitt man
erst noch ein Kind aus dem verkrebsten Schoß.
Man läßt sie schlafen. Tag und Nacht. - Den neuen
sagt man: Hier schläft man sich gesund. - Nur sonntags
für den Besuch läßt man sie etwas wacher.
Nahrung wird wenig noch verzehrt. Die Rücken
sind wund. Du siehst die Fliegen. Manchmal
wäscht sie die Schwester. Wie man Bänke wäscht.
Hier schwillt der Acker schon um jedes Bett.
Fleisch ebnet sich zu Land. Glut gibt sich fort.
Saft schickt sich an zu rinnen. Erde ruft.
Die Gedichte entstammen beide der Feder von Gottfried Benn
Ach ja, das DSM IV ist auch 'ne gute Lektüre. Das ist das 900-Seiten dünne Handbuch für Klinische Psychologie.
Mors certa, hora incerta ... in diesem Sinne ... memento mori ... und gedenke ... carpe noctem!
(Der Tod ist gewiß, die Stunde ungewiß ... idS ... sei dir des Sterbens bewusst ... ug ... nutze die Nacht!)
(Der Tod ist gewiß, die Stunde ungewiß ... idS ... sei dir des Sterbens bewusst ... ug ... nutze die Nacht!)
- Tilondrion
- Moderator-Drache

- Beiträge: 2953
- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
- Wohnort: Schweiz
- Kontaktdaten:
- Blackdrag
- Jugendlicher

- Beiträge: 235
- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 00:15
- Wohnort: Grüfte der Arkanen Schriften (3. Grab rechts)
:| Das ist nun mal der Schreibstil Benn's. Er gibt alles genau so wieder wie es sich ereignet. Von Beruf war er -glaub ich- auch Arzt oder ähnliches. Ich mag diese Gedichte irgendwie, gerade weil sie nichts verschleiern oder "schönschreiben". Außerdem regt es meiner Meinung nach zum Denken an
. Im Prinzip gibt er ja nur das wieder, was wir täglich in den Nachrichten oder Kriminalsendungen à la "Autopsie", "CSI", o.ä. sehen. Hierbei entstünde wiederum die Frage, warum uns diese nicht so emotional beeinflussen wie solche Gedichte.
Aber belassen wir es dabei. Ich wollt eh nur mal kurz darstellen, dass es auch andere Richtungen als Belletristik, schöngeistige Literatur usw. gibt.
Aber belassen wir es dabei. Ich wollt eh nur mal kurz darstellen, dass es auch andere Richtungen als Belletristik, schöngeistige Literatur usw. gibt.
Mors certa, hora incerta ... in diesem Sinne ... memento mori ... und gedenke ... carpe noctem!
(Der Tod ist gewiß, die Stunde ungewiß ... idS ... sei dir des Sterbens bewusst ... ug ... nutze die Nacht!)
(Der Tod ist gewiß, die Stunde ungewiß ... idS ... sei dir des Sterbens bewusst ... ug ... nutze die Nacht!)
- Dragobaert
- Flatterdrache

- Beiträge: 156
- Alter: 39
- Registriert: So 14 Nov, 2004 19:46
- Wohnort: In den Zwergenhöhlen des Wachtberges
Ich denke, dass zur Dichtkunst einfach Sachen, wie Goethe und Schiller (Romantik ... s. Werther) dazu gehören (d.h. zumindest schon einmal in der Schule darunter gelitten zu haben ...)
Man sollte schon, wenn man sich ernsthaft damit beschäftigt, mit den Grundlegenden Dingen, wie Interpretation oder Analyse vertraut sein, und dann wird man von allein die Welten von den großen Schriftstellern entdecken ... :lol:
Auf gut deutsch, ließ, was dir gefällt ;-)
Man sollte schon, wenn man sich ernsthaft damit beschäftigt, mit den Grundlegenden Dingen, wie Interpretation oder Analyse vertraut sein, und dann wird man von allein die Welten von den großen Schriftstellern entdecken ... :lol:
Auf gut deutsch, ließ, was dir gefällt ;-)
- Tilondrion
- Moderator-Drache

- Beiträge: 2953
- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
- Wohnort: Schweiz
- Kontaktdaten:
Ich habe inzwischen wieder einige Bücher verschlungen und bin nun am Zweiten Buch über den Schattenbund dran. Die Trilogie heisst: Die Artefakte der Macht. Das erste Buch hiess das Herz von Myrial. Ich habe es mir bis nach der Lehrabschlussprüfung aufgehoben. Danach wars innerhalb von drei Arbeitstagen gelesen, die beiden anderen habe ich am Dienstag geliefert bekommen. Ich finde die Bücher sehr gut. Die Geschichte Springt immer wieder von einer Gruppe von Personen zur anderen. Man liest immer aus der Sicht von diesen Personen.
Die Geschichte ist sehr lebendig aufgebaut und beinhaltet eine unmenge an Fantasykreaturen, von Zentaurn über Phönixe bis zu anderen komischen Gestalten
. Drachen sind selbstverständlich auch gut vertreten.
Inhalt: (soweit ich ihn schon weiss)
Der Schattenbund steht vor einem Rätsel. Die Schleierwand einst von den Alten geschaffen um die Reihe und ihre Bewohner vorsorglich voneinander zu trennen ist an einigen Stellen durchlässig geworden und droht ganz zu verschwinden. Man schickt zwei Agenten aus, die noch junge und unerfahrene Veldan und den Feuerdrachen Kazairl, um nach den Ursachen zu forschen. Doch auf dem gefahrenvollen Weg fallen sie einem unbekannten Wiedersacher in die Hände. ( Ich will nicht mehr verraten als auf dem Klappentext steht. )
Die Geschichte ist sehr lebendig aufgebaut und beinhaltet eine unmenge an Fantasykreaturen, von Zentaurn über Phönixe bis zu anderen komischen Gestalten
Inhalt: (soweit ich ihn schon weiss)
Der Schattenbund steht vor einem Rätsel. Die Schleierwand einst von den Alten geschaffen um die Reihe und ihre Bewohner vorsorglich voneinander zu trennen ist an einigen Stellen durchlässig geworden und droht ganz zu verschwinden. Man schickt zwei Agenten aus, die noch junge und unerfahrene Veldan und den Feuerdrachen Kazairl, um nach den Ursachen zu forschen. Doch auf dem gefahrenvollen Weg fallen sie einem unbekannten Wiedersacher in die Hände. ( Ich will nicht mehr verraten als auf dem Klappentext steht. )
- Seriva Senkalora
- Wächterdrache

- Beiträge: 1730
- Alter: 39
- Registriert: Do 11 Nov, 2004 16:22
- Wohnort: Blankenheim (NRW)
- Kontaktdaten:
- Tilondrion
- Moderator-Drache

- Beiträge: 2953
- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
- Wohnort: Schweiz
- Kontaktdaten:
Zurück zu „Diskussionshalle für Lesedrachen“
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste






