Seite 4 von 9

Verfasst: Mi 01 Nov, 2006 19:16
von Magan
[ooc: *mal schnell weiterpostst* :mag: vielleicht habe ich ja in meiner post zu weit vorgegriffen, wenn was nicht past sagt mir bescheid man kann es ja vielleich tnoch ändern ^^]

Auch Magan überraschte das Portal, dass sich so einfach unter ihm öffnete vollkommen. Die eisige Kälte, die Magan diesmal sogar begrüßte, umfing in als er mit den anderen ins Dazwischen eintauchte. Diese Art des Reisens schien seiner so ähnlich und dennoch bemerkte er unterschiede. Während sie sich im Dazwischen fortbewegten und Magan die vielen Lichter an sich vorbeifliegen sah, erkannte er den unterschied zwischen seiner Reisemethode und dieser. Es war eigentlich ganz simpel, wie er feststellte, er hatte bis jetzt immer ein Ziel gehabt und sich eine Art Tunnel zwischen seinem Start und dem Ziel geschaffen, doch darauf wurde hier mehr oder weniger verzichtet. Als sie sich einem Licht nährten nahm sich Magan vor diese Technik auch auszuprobieren und sich das nächste mal vom Dazwischen leiten zu lassen. Dann verließen sie das Dazwischen durch die den Tunnel. Magan hatte seine Geschwindigkeit unterschätzt und knallte gegen Ragnaroek die gerade irgendetwas mit Layos besprach. Er sprang schnell zu Seite damit die anderen nicht auch noch gegen ihn stießen. Also hat diese Art zu Reisen auch seine Nachteile, mit meiner alten Methode bin ich wenigstens nirgendwo angestoßen, dachte sich Magan, auch wenn ihm diese neue Art zu Reisen irgendwie doch zusagte. „Entschuldige bitte, ich konnte nicht mehr bremsen“, sagte Magan zu Ragnaroek und schaute etwas verlegen zu Boden, er hatte davor noch nie Probleme gehabt seine Geschwindigkeit und seine Gleichgewicht nach solchen Reisen durch Dazwischen zu kontrollieren und er hielt sich deshalb schon für einen Experten was solche Reisen betraf. Luna hatte wieder mal recht gehabt, man wird wenn es um das Dazwischen geht nie Meister. Wieso kann ich nicht einmal voll und ganz auf sie hören, dachte sich Magan, doch so bald darauf verdrängte er alle Gedanken darüber und schaute sich um.
Wenigstens war es hier nicht so heiß, so das auch Magan, genau so wie Ragnaroek, nicht mehr mit Flügeln schlagen musste um sich abzukühlen. Eigentlich erinnerte ihn dieser Planet stark an seinen Heimatplaneten. Soweit es seine Sicht zuließ sah er nur Bäume die sich Kilometerlang in jede Richtung erstreckten. Es schien sich hier um eine friedliche Gegend zu handeln. „Wohin müssen wir?“, fragte Magan Silverdrak, die auf eine bestimmte Richtung wies. Es war sowieso egal wohin sie flogen im Moment sah sowieso jede Richtung gleich grün aus. Er entfaltete sein Flügel und genoss es den Wind zu spüren. Dann stieß er sich mit seinen Hinterbeinen ab und Flog los. Er war auch froh von der Klippe wegzukommen, den mit Leundra wurde es ihm schon langsam zu eng dort. Die anderen schienen sich auch auf den Weg zu machen, jedenfalls merkte Magan das Ragnaroek neben ihm Flog und Layos mittlerweile wieder auf ihrem Rücken saß. „Magan was hat es eigentlich mit den Reisen durch das Dazwischen zu tun, du weißt schon dieses komische Schwarz durch das wir hier her gekommen sind und diesem Portal?“, fragte Ragnaroek Magan interessiert, während sich Layos da lieber raus hielt, er hatte keine Lust solche Reisen öfter zu machen, doch er ante schon was Ragnaroek vor hatte. Magan schaute Ragnaroek kurz an und erklärte ihr was er über das Dazwischen wusste, viel war es nicht, doch er wusste immerhin das nötigste für solche Reisen und wie man sich halbwegs mit dem Dazwischen zufrieden stellte, so das man meistens dort ankam wohin man auch wollte. Nachdem Ragnaroek interessiert zugehört hatte und ihn immer wieder ein paar Fragen gestellt hatte, fragte sie ihn nun frei heraus: „Könntest du mir so was auch beibringen? Also das Reisen durchs Dazwischen und so“. Magan schaute Ragnaroek erstaunt an, er hatte irgendwie nicht mit solch einer Frage gerechnet, aber immerhin war er ja auch daran schuld das sie überhaupt hier war. Er musterte sie mit einem prüfenden magischen Blick und stellte fest das sie eine schwache magische Aura besaß, die verborgene Energie, die in ihr steckte war genau richtig für Reisen im Dazwischen. „Ja ich kann es dir beibringen, die nötigen Vorraussetzungen scheinst du dafür zu haben. Aber ich würde sagen wir warten damit bist wir Zeit und Ruhe dafür haben“, sage Magan. Ragnaroek lächelte und freute sich schon darauf es zu lernen.
Nach einem immer länger werdenden Flug begann Magan sich zu fragen wie und wo sie überhaupt landen sollten. Das Blätterdach der Bäume spannte sich wie ein grüne Decke über den Boden und verhinderte auch den schärfsten Augen einen Blick auf den Boden. Als Magan schon die Hoffnung aufgab je wieder landen zu können, sah er plötzlich eine Lichtung. Sie wie war groß genug das sie alle dort locker Platz fanden und hatte ein ungefähres Kreisrundes ausmaß. Außerdem war es ganz schön uneben und Hügelig. Was auch immer diese Lichtung geschaffen hatte war schon lange fort, den langsam eroberte der Wald sich dieses sonnige Plätzchen wieder. Etwas irritiert von der Form der Lichtung, begann Magan dennoch mit dem Sinkflug. Die Sonne dieses Planeten würde nicht ewig scheinen und er hatte keine Lust ziellos umher zu fliegen ohne genau zu wissen wohin. In der Dunkelheit werden wir sicher keine Landeplatz finden, geschweige irgendeine Spur von diesem Artefakt, dachte sich Magan. Er suchte sich eine flache, kleine Stelle aus auf der er landen konnte. Er war nicht so groß und überließ den anderen den größeren Platz um zu laden. Ragnaroek setzte etwas weiter weg von ihm auf einem genau so kleinen Platz auf. Gestrüpp und Zweige knackten unter seinem Gewicht, doch zum glück war nichts auf den Boden das seine schuppenartige Haut durchringen konnte und ihn damit verletzte. Magan war sich aber jetzt schon sicher, dass er nach diesem Ausflug sein Fell säubern musste. Dann spürte er den Luftzug der von den andern Drachen herrührte, außer bei Seriva und Luarcis, war das knacken der Zweige bei den anderen viel lauter da sie ja wesentlich mehr gewicht besaßen. Magan Krallte sich in den Boden um von dem Wind er durch die Flügel der großen Drachen verursacht wurde nicht weg geschoben zu werden. Die Lichtung bot halt nicht viel Platz um sich weit genug vor den Landewind in Sicherheit zu bringen.
Schon beim Sinkflug hatte Magan gemerkt das die Bäume unglaublich Hoch gewachsen waren. Sie hatten ungefähr Leundras Größe. Doch nun merkte er noch einige seltsame Sachen an diesen Bäumen. Zu aller erst waren die Stämme pechschwarz und ungewöhnlich glatt. Die Stämme auf dem die Sonne viel schienen sogar zu glänzen. Alles in allem schienen die Stämme, obwohl sie relativ dünn waren, ziemlich stark und hart zu sein. Noch eine Besonderheit die Magan sofort auffiel war, dass die Bäume weit auseinander standen. Der leere Raum Zwischen ihnen war breit genug das sie ohne Probleme durchlaufen hätten können. Doch weit oberhalb über Magans Kopf sah er sehr lange Zweige das riesigen Blätterdaches und schon längst eingetrocknete Blätter die lose herabhingen. Das Blätterdach dieser Bäume war beeindruckend, es war dicht und ließ kein Sonnenlicht mehr durch. Selbst als Magan seinen magischen Blick (eine Technik mit dem er bestimme magische und magnetische Wellen sehen, hören und riechen kann) einsetzte sah er kaum mehr als sonst. Doch er bemerkte damit was seltsames, zu aller erst glaubte er kurt zwei grüne Augen aufleuchten zu sehen und er sah laufendes Holz, das sich schnell von der Lichtung entfernte. Erstaunt, weil er glaubte seine Sinne spielten ihn einen Streich schüttelte er seinen Kopf und schaute noch mal genau hin, doch er konnte nichts mehr erkennen.
Aus reiner Neugier schaute er sich auf der Lichtung um, irgendetwas machte ihn stutzig, die Wellen die einige Hügel aussandten, oder reflektierten, passte so gar nicht zu den Bäumen und zu der Erde. Es war ein Sein, soviel konnte Magan schon sagen. Er schaute zu den anderen und merkte das sie ihn komisch anschauten, erst jetzt wurde ihn wieder bewusst das er immer noch den magischen Blick benutze und er löste schnell den Zauber und seine Augen wechselten vom leuchtenden Blau auf ihre ursprüngliche rote Farbe. „Mit dieser Lichtung stimmt war nicht“, sagte Magan zu den anderen. Er ging auf einen dieser Hügel zu und wollte sich probeweiße draufstellen. Als er schon halb auf dem Hügel geklettert war, hörte er plötzlich ein knacken und musste schnell mit seinen Flügel flattern um nicht abzustützen. Ein teil das Hügel hatte nachgegeben und offenbarte einen weißen Sein, an einigen Stellen glitzerte er noch leicht, doch das größte Teil war von harten widerspenstigen Wurzeln durchzogen, die den Stein spröde gemacht hatten und in schneller verwittern ließen. „Ist das nicht Marmor?“, fragte Magan überrascht. Er kannte den Stein von menschlichen Sidlungen und wusste das sie gerne damit ihre reichen Häuser dekorierten. Langsam dämmerte es Magen, die Anordnung der Hügel und das ganze Gestein das hier nicht hingehörte, langsam begann Magan zu glauben, dass das hier wohl Ruinen einer alten Stadt gewesen waren. Auf jeden fall waren die Lebewesen die hier wohl gelebt hatten, schon lange weg, weil der Grad der Verwitterung schon lange eingesetzt hatte und die ganze Lichtung sehr verwachsen war. „Was glaubt ihr was hier geschehen ist und wer hier wohl mal gelebt hat?“, fragte Magan wieder er musste noch mal an die grünen Augen denken und fragte sich noch mal ob er sich das ganze nicht bloß eingebildet hatte. Doch auch Ragnaroek die ja nicht weit von ihm gestanden hatte, hatte was bemerkt auch wenn sie sich genau so fragte ob es nicht bloß Einbildung war. „Was machen wir nun?“, fragte sie...

[auf Morlen]
Der Drachentöter erwachte und richte sich sofort auf. Mit einem Lauten schrei ließ er all seine Wut raus, als die Erinnerung wiederkam. „Diese verdammten Traumdrachen“, knurrte er wütend. Er wollte sich nur den silbergrauen Drachen schnappen und ihn zur strecke bringen, doch diese Traumdrachen hatten sich eingemischt und ihn in Tiefschlaf versetzt. Doch nun waren sie verschwunden und er konnte nach dem silbergrauen Drachen suchen. Doch auch wenn er nun verschwunden war, war er vor ihm nicht sicher. Der Drachentöter würde seine Beute schon noch bekommen. Seine Augen schienen rot zu leuchten als er vom Erdboden aufstand. Er holte einen Stab aus einer seiner vielen Taschen und hielt in vor sich. Mit diesem Stab ging er langsam vorwärts, zuerst geschah nichts doch auf einmal, als er Stab die Gegend erreichte wo der Tunnel gewesen war, verschwand dieser Plötzlich zu einem Teil, so als ob er irgendwo eingedrungen war. So als würde er in Wasser eintauchen, schienen kleine Wellen durch die Luft zu gehen. Der Drachentöter lächelte und murmelte ein paar Worte. Kurze zeit später entstand ein Schwarzes Portal vor ihm. Dunkle Rauchschwaden kamen aus diesem und eine noch bissigere Kälte als vom Dazwischen drang aus diesem Portal. Da wo das Portal die normale Atmosphäre berührte, schien es als ob die Luft brennen würde. Mit einem teuflischen grinsen betrat er das Portal und folge dem Drachen. Ein paar weiße Augen leuchteten aus dem schatten der hohen Bäume auf.“ Ich glaube du musst ihnen folgen meine Tochter, Magan ist wohl immer noch in Gefahr und auch die mit denen er nun zusammenreist“, sagte Luna. Tarar nickte verstehend und machte sich auf dem Weg.
Wieder Brüllte der Drachentöter wütend auf, er war auf einem komischen Planten gelandet und er roch Drachen, viele seltsame Drachen und andere Wesen und er roch seine Beute. Doch diese war wieder verschwunden und ein seltsames Wesen und ein anderer Drache, ne eine Drachin, korrigierte er sich, waren mit ihm gegangen. Nun war es für ihn schwerer den Tunnel zu finden, den hier waren zwei Portale offen gewesen. Der Drachentöter sog tief den Duft seiner Beute und der Drachin ein. Nun hatte er eine neue Beute die es zu erlegen galt. Er würde nicht aufgeben und schon das richtige Portal finden, er hatte genug Wissen und Magie um das zu schaffen. Die Jagd machte ihm großen Spaß.

Tarar war mittlerweile in der Wüste aufgetaucht. Für sie war es kein Problem gewesen Magans spur zu finden immerhin hatten sie ihn ja extra hier hin geschickt damit er eine Aufgabe übernahm. Nun war die frage ob sie sich nun auch der Gruppe anschließen sollte. Tarar landete nicht damit ihr Geruch sie verriet. Ihr war klar das der Drachentöter auch diesen Planeten bald finden würde, doch nun musste sie selbst erstmal diese Drachen finden und sie hoffte das sie rechtzeitig kam. Mit einem letzten Blick über die Wüste betrat sie das Dazwischen um nach Magan zu suchen.

Verfasst: Mi 22 Nov, 2006 20:57
von Leundra
Erfreut sah Leundra Luarcis zu wie er in kürzester Zeit den doch recht großen Fleischbrocken herunter schlang und sich danach mit erhobenem Kopf zu Silvi umdrehte. Zwischenzeitlich hatte Leundra die meisten Sandkörper zwischen ihren Zehen und Finger heraus gerieben und schaute nun auch etwas sehnsüchtig Silvi zu, wie diese in einem Portal verschwand. Sie selbst kannte diese interessant Technik von den Wasserdrachen die einst auf ihrem Heimatplaneten gelebt hatte, doch hatten diese die Portale immer nur im Wasser geöffnet und sie hätte nie groß genug sein können um einen Lichtdrachen hindurch zu lassen. Sie glaubte auch nicht ernsthaft daran, das es ihr möglich war den kleineren Drachen zu folgen und überlegte schon wie sie am besten von diesem großen Haufen Sand wieder wegkäme, da öffnete sich ein zweites Portal und ihre Gefährten schlüpften nach kurzem zögern hindurch. Für sie selbst war es zwar zu klein, doch sie wollte doch mal gerne fühlen wie sich dieses ominöse „Dazwischen“ anfühlt und streckte neugierig ihr Pranke hinein. Doch als die Pranke den Rand des Portals zu berühren schien, erweiterte dieses sich enorm und der Sog aus ihm wurde enorm, so das Leundra ebenfalls hinein gezogen wurde.
Die Reise durch das Dazwischen war für sie längst nicht so interessant wie sie es sich vorgestellt hatte, es sah fast so aus wie im Weltall, man wurde in Windeseile von einem Ort zum nächsten gezogen, es war kalt und dunkel. Doch die Reise ging um einiges schneller und so sah Leundra bereits nach wenigen Minuten den Ausgang und wurde kurz darauf auch schon ausgespukt und riss noch schnell genug die Flügel auf bevor sie fiel, denn sonst hätte sie die anderen unter sich begraben. Vorsichtig setzte sie ihre Klauen auf das Plateau, darauf achtend auch niemandem auf den Schwanz zu treten und sah sich erst mal verwirrt um.
Um sich herum sah sie ein dichtes grünes Blätterdach, das bist zum Horizont zu führen schien. Die Luft war zwar nun angenehm temperiert, doch extrem feucht und es roch nach Verwesung. Als sich dann Magan als erster erhob und die anderen ihm folgten, spreizte auch Leundra ihre Schwingen und spürte die feste Membran zwischen den Flügelfingern, die sich nach der ergiebigen Jagd schnell wieder verwoben hatte.
Sie duckte sich, spannte ihre Muskeln an, sprang mit einem gewaltigen Satz in die Luft und platzierte sich mit einem Flügelschlag weit über den anderen Drachen in der Luft um diese durch ihre Luftverwirbelungen nicht beim Flug zu behindern.
Nach einigen Stunden Flug wurde es bereits dunkler und kühler. Die Sonne ging langsam unter und die ersten waren bereits am landen, da sie eine geeignete Lichtung entdeckt hatten.
Leundra zog noch einige Kreise und wartete bis alle gelandet waren. Jetzt erst kam ihr ein seltsamer Gedanke, sie drehte ihren Kopf noch mal in alle Richtungen und schaute mit ihren scharfen Augen durch die Luft. Dazu hörte sie mit dem Flügelschlagen auf und glitt lautlos nach unten, wobei sie auf jedes Geräusch acht gab.
Als sie landete entschuldigte sie sich erst mal verlegen für den Wind und das Laub, welches sie aufgeweht hatte. Dann wurde ihr Gesicht ernst und sie fragte in die Runde „Habt ihr während unseres Fluges überhaupt einmal einen Vogel gesehen? Mir kam von Beginn an etwas seltsam vor aber gerade kam mir erst der Gedanke. Wir befinden uns hier mitten in einer Art Urwald und ich habe noch kein einziges Tier gesehnen oder gehört.“
Als Magan den Marmor entdeckte und sich unter dem aufgewirbelten Laub ebenfalls Marmorplatten befanden, was zumindest als die Ruine einer ehemals prachtvollen Villa erwogen werden konnte, wurde es Leundra unheimlich. Als die anderen zu diskutieren begannen, entfernte sie sich einige Meter von der Lichtung (sie musste sich trotz ihrer Größe kaum ducken) und steckte ihren Kopf ins Geäst der Bäume um nach etwas Lebendigem Ausschau zu halten. Sie hörte jemanden von der Lichtung her brüllen und dreht ihren Kopf, doch konnte sie nicht genau erkennen was geschehen war. So drehte sie sich noch mal um und blickte plötzlich in drei riesige grün leuchtende Augen, die nur einige Zenitmeter von ihrem Augen entfernt waren. Erschrocken schrie sie auf und wich zurück. Doch in diesem Moment schienen die Äste, die trotz ihrer Dünne extrem stabil waren nach ihr zu packen und ihre Kehle festzuschnüren. Entsetzt holte sie mit der Pranke aus, zerriss mit ihren Krallen die Äste, die mit einem furchtbaren Geräusch, welches sich wie ein gellender Schrei anhörte zu Boden fielen und sprang mit einigen riesigen Sätzen zu der Gruppe zurück, die erregt zu den schwarzen Bäumen starrten.

Verfasst: Di 12 Dez, 2006 18:12
von Seriva Senkalora
Seriva wartete geduldig mit den anderen und folgte ihnen durch das Portal. Sie achtete auf Vortex um ihn nicht im Dazwischen zu verlieren.
Kurz bevor sie in das Portl trat hörte sie Swen, der sie darauf hinwies, dass sich ihnen jemand angeschlossen hatte und sie auf diesen jemand achtgeben sollte um ihn zurückzubringen. Etwas ratlos wer dieser jemand wohl war schritt sie in die Schwärze.

Zephir spürte die Aufbruchstimmung um sie herum und wich den Drachen aus. Einer der größeren versetzte ihr versehentlich einen Stoß und sie purzelte mit den Drachen durch das unheimliche Portal.

Kühle, feuchte Luft empfing die rote Erddrachin und den Velociraptor auf ihrem Rücken. Schwacher Wind umwehte das kleine Plateau auf dem sie nun standen. So weit Serivas Blick reichte war nur Wald zu sehen.

Zephir streckte sich und die Knochen knirschten. Sie war unsanft aus dem Portal gestürtzt und auf hartem Fels gelandet. Sie spürte Winde und sah gerade noch wie der letzte Drache abhob und mit den anderen über den Wald flog.
"H-hey!", rief sie, als ihr klar wurde, dass nur diese Drachen sie zurück nach Hause bringen konnten und folgte ihnen in die Lüfte.

Die Lichtung auf der sie ankamen erweckte von oben den Eindruck eines nahezu perfekten Kreises. Seriva war irritiert, doch da sie den Anblick seltsamer und skurriler Naturphänomene von ihrer Heimat kannte, dachte sie sich nichts weiter dabei. Sie gb Acht möglichst behutsam zu landen um den armen Cyber nicht noch mehr durchzuschütteln. Fliegen mochte auf dem Rücken der stacheligen Roten trotz eingeklappter Rückenstacheln sicher keine angenehme Art zu reisen sein.

Es dämmerte und Zephir hatte die Drachengruppe aus den Augen verloren. Unsicher und leicht ängstlich entschied sie sich zur Landung im dichten Geäst um in aller Frühe wieder aufzubrechen.

Um Seriva flackerte eine orangene Energiebarriere auf und die rote Drachin mühte sich ab die Energie wieder zu drosseln. Ein instinktiver Schutzmechanismus hatte die Bedrohung, die von den Bäumen ausging erkannt und versuchte nun mit aller Kraft die Drachin zu schützen. Es war so wie damals, als sie einsam und hilflos in der Burg gelegen hatte.
Seriva wusste, dass sie vor allem ihre Angst besiegen lernen musste um nicht zukünftig in ähnlichen Situationen zu einer verräterischen Leuchtfackel zu werden.
"Was ist das...", fragte sie, obwohl sie wusste, dass keiner dies wissen konnte. Etwas knackte im Geäst und Seriva versuchte zu deuten ob es von den Bäumen selbst kam, oder ob sich dort tatsächlich etwas verbarg.

Der seltsame Wald bohrte seine Fänge aus finsterer Energie in ihr Herz. Er starrte in ihre Seele und griff nach ihren Erinnerungen. Er sog die Freude, das Lachen und den Verstand aus der Greifin und ließ sie leer und orientierungslos zwischen den Ästen umherirren.

Seriva packte eine kalte Angst. Leundra hatte Recht, dieser Ort wirkte tot. Und die Steine waren Ruinen, Seriva erkannte gemoetrische Grundmuster, als sie tiefer in den Boden fühlte. Jetzt fiel ihr auch wieder der Kreis ein.
"Ob das vielleicht sogar ein Ritualplatz war?", fragte sie und erwähnte die kreisrunde Form der Lichtung.
Unruhig stapfte sie von einem Fuß auf den anderen und suchte den dunklen Himmel ab. Nichtmal ein schwaches Energieschema war erkennbar. Jetzt wo es Nacht war, erblickte Seriva nur tiefe Schwärze. Für gewöhnlich orientierte sie sich Tag und Nacht an Energiestrukturen und konnte somit zu jeder Tages- und Nachtzeit umherreisen ohne irgendetwas zu über'sehen'. Die Drachin spürte deutlich wie abhängig sie von wenigstens halbklaren Energiestrukturen war. Ohne sie... war sie blind.
"Vortex, was siehst Du?", fragte sie den Raptor und hoffte wenigstens ein bisschen mit seiner Hilfe zurecht zu kommen.

Zephirs Kopf schmerzte und müde fiel sie in einen unruhigen Schlaf.

Verfasst: So 31 Dez, 2006 15:16
von Valya
Etwas mies gelaunt Hockte Valya im Arbeitsbereich seines Zimmers.
Ihn wurmte es sehr das er doch wieder ungewollt hier auf dieser welt festsaßs, am Arsch des universums, eigentlich wollte er ja schon lange mal wieder einen ausflug unternommenn haben aber die atmosphärischenstörungen machtes es unmöglich für startende schiffe sich gefahrenlos im dahinterliegenden asteroidengürtelzurechtzufinden. Ja selbst alle hierbekannten Teleportzauber wurden durch diese störungen verwirrt und er hatte keine lust irgendwo mitten in einem haufne gestein zu landen oder gar in einer sonne oder des gleichen. In diesen momenten beneidete er eine alte bekannte aus vorrangegangenen abenteuern die einfachso in eine paralelwelt verschwindenkonnte und in dieser gewaltige entfernungen nahezu von einem auf dne andren moment überbrücken konnte, nur viel ihm der name dieser Silbernen nichtmehr ein mit dem er sie hätte rufen können, aber es sollte wohl nicht so sein und so vertiefte er sich wieder in den haufne von Datenkristallen, mit deren unmengen an daten über alte artefakte und geschichten er sich schon die letzten tage befasste.
Die Zwerge und der Magus hatte eine gewaltige anzahl von solchen artefakten gesammelt einige wirklich interesannt was ihre kräfte anging andre einfach nur schmuckvoll, irgendwelche ,aus edelmetallen hergestellte reliqiuen von längstuntergegangenen oder nichtsoweit entwickelten zivilationen ohne wirkliche magische bedeutung.
In den vergangenen tagen hatte er sich die artefakte oft genug angeschaut und hatte dabei Festgestellt das grade die am schlichtesten gehaltenen objekte die grösste Macht innehatten, die einfachsten formen wie Würfel oder Ringe waren mitunter die Objekte die mit der mächtigsten Magie angereichert waren. Er Hoffte nur das nicht irgendwann jemand kommen würde der weiss wie mann diese Macht die den Artefakten innewohnt entfesseln kann und diese dann auch noch für dunkle zwecke missbraucht.

Er zeufzte und versuchte seine gedanken etwas zu lockern und seinen geist wieder etwas in ordnung zubringen nachdiesen ganzen tagen die er hier mit diesne unmengen von Informationen verbrachte.
Er stand von seinem sitzplatz auf und streckte sich einmal kräftig, worauf einige seiner knocken und gelenke lautstark knackten vorallem seine nacken und halswirbel machten sich dabei bemerkbar und er grübelte vorsich hin wielange er nun wirklich in seinem Quatier verbracht hatte, dass es tage gewesen sein musste wussteeer aber nciht genau wieviele, was sein magen ihm gerade versuchte zu beantworten, daer nun das laute knurren seines magens vernahm.

"uhhmmm... 3 Tage also mindestens seitdem ich das letze mal was Essen war.. das ging aber verdammt schnell..." Murmelte er mehr zu sich selbst als für andre hörbar, er schaute auf die uhr und stellte fest das es schon fast wieder hell werden musste draussen, was ihm aber egal war da es hier drinnen im berg eh einen andren lichtryhtmus gab. Er verlies sein Quartier und machte sich auf dne weg in richtung der Messe wo es rund um die uhr immer etwas zu Essen gab, um die wesen der verschiedenen Arbeits und Wachschichten bei laune zuhalten. Auf dem weg viel ihm auf das die tage nichtnur seinen hunger geschürt hatten sondenr auch seine Müdigkeit und er entschied das er sich nach dem essen erstmal richtig ausschlafen würde bevor er irgendwas unternehmen würde.
In der messe angekommen musste er festellen das diese um diese frümorgentliche urzeit noch gut belebt war an den vielen tischen verteilt saßen noch einige andere Drachen und auch viele zwerge die wohl gerade ihre pause nach ihrem morgentlichen rundgang machten. An der theke bestellte er sich erstmal eine grosse portion Kaf um sich noch eine weile wachzuhalten und danach eine grosse ladung Fleisch um seidnen Kalorien haushalt abzudecken aber auch einige Exotische Früchte damit er den Vitamin bedarf seines Körpers abdecken konnte. Dank der kombinierten fähigkeiten der Zwerge und der Drachen mangelte es nie an etwas im Berg. Wieder etwas in gedanken versunken machte er sich auf den Weg zu seinem stammplatz der in einer etwas abgeschiedeneren Ecke der Messe lag. Er grübelte schon wieder über die Artefakte nach obwohl er sich vorgenommen hatte erst nach dem essen und einem ausgedehntem schlaf darüber wieder nachzudenken, aber so ein verdammtes Ringförmiges Artefakt, welches er in den schatzkammern gesehen hatte wollte ihm nicht aus dem Kopf gehen... Aber dem wollte er später nocheinmal nachgehen nudn hatte er erstmal wieder an sich zu denken bevor er wieder vernünftig arbeiten konnte.

[OOC: Ich hoffe ich hab einigermaßen verständlich geschreiben für diese frühe morgenstund* verschlafen dreinschaut* und hoffentlich auch einigen anreiz gegeben um mich mal endlich vernünftig zu integrieren in die geschichte lol ^^' /]

Verfasst: Di 02 Jan, 2007 21:14
von Cyber Zipclaw
Erschöpft und müde legte sich Zeenpha im Dreistern-Gebirge nieder. Die ganze Nacht über flog er ohne Unterbrechung quer über den Planeten, damit die Menschen ihn mit ihren Geräten nicht folgen konnten. Mehrere Male wurde er von Flugzeugen verfolgt, doch mit gekonnten Manövern konnte er ihnen entkommen. Einer von ihnen zerschmetterte sogar an der Felswand eines Canyons. "Arme Irre..." dachte er sich nur dabei und bedauerte, daß es dazu kommen mußte. Aber er hatte keine andere Wahl. Wahrscheinlich galt er jetzt als fliegendes Monster. Solche Informationen verbreiteten sich sehr schnell unter den Menschen und er war sich sicher, daß selbst die entlegendsten Winkel ihn bald fürchten würden. Doch egal, was soll's? Dann legte er sich halt wieder für ein paar Jahrhunderte schlafen und dieser ganze Vorfall ist wieder vergessen.

Doch zuerst mußte er dieses Medallion loswerden. Eher würden die Menschen keine Ruhe geben. Warum waren sie überhaupt so dahinter her? Es war häßlich und bestand aus keinem besonderen Material. Außer daß es nicht terranischer Herkunft war und eine seltsame Strahlung abgab. Und von wem hatte Vortex das Ding überhaupt noch her? Irgendwer auf Asjoil mußte es ihm damals gegeben haben. Doch Zeenpha konnte sich nicht erinnern. Noch nicht einmal warum er es ihm abnahm. Zeenpha's Verletzungen durch den Einsturz des Berges zerrten an seinen Kräften und er hatte Mühe bei Bewußtsein zu bleiben, seine Erinnerungen trübten. Er mußte das Medallion solange beschützen, bis er eine Lösung gefunden hatte, wie er es verschwinden lassen konnte. Wenn selbst das versiegeln im Fels eines Berges nicht half... was dann?

Die dünne Luft hier oben im Gebirge machte den Utahraptoren nur noch müder. Seine Flügel schmerzten von den Strapazen des Fluges und auch die Beine machten nicht mehr lange mit. Hinzu kamen die zahllosen Schnittverletzungen die seinen Körper übersäten. Kurz bevor er das Bewußtsein verlor und in einen tiefen Schlaf fiel, spürte er etwas. Eine Erschütterung des Raumes, was nur bedeuten konnte, daß jemand ein Portal geöffnet hatte. Doch bevor er den Gedanken zuende gedacht hatte, wurde ihm schwarz vor Augen und schlief ein.

Eine kalte, dünne Luft herrschte im Dreistern-Gebirge. Die höchsten Gipfel ragten bis zu 12 Kilometer in die Höhe. Dort wo das Wetter keinen Einfluß mehr hatte, gab es keinen Schnee, nur kahlen Fels. Erst weiter unten waren die Gipfel wieder schneebedeckt. Zeenpha hatte sich diesen Ort ausgesucht, weil er wußte, daß es die Menschen sehr schwer haben werden, hier hinauf zu kommen.

Nur an eines hatte der Wächter nicht gedacht: Satelliten in der Umlaufbahn des Planeten hatten die Strahlung des Medallions längst entdeckt.



Vortex krallte sich auf dem Rücken der roten Drachin fest und sah mit Besorgnis das sich auftuende Portal. Diese Dinge waren ihm schon immer suspekt gewesen. *Hoffentlich wird mir davon nicht wieder schwindelig* dachte er, als die Drachen im Portal verschwanden und nun auch Seriva mit ihm auf dem Rücken. Er bei dem Eintritt die Augen und hoffte, daß es diesmal schnell ging. Doch als er im nächsten Augenblick die Augen wieder öffnete, fand er sich im freien Fall über einem Urwald wieder. Vortex wollte vor Schreck abspringen, aber dann fühlte er, wie die Drachin aufsetzte und das Fallgefühl war urplötzlich verschwunden.

Eine leichte Übelkeit kam in ihm auf. Er brauchte jetzt einen Moment, damit sein Körper sich an den plötzlichen Klimawechsel gewöhnt hatte. Aber dann sah er auf und sah auf den Wald hinab. *Hm...* machte er. Irgendwie kam ihm das bekannt vor, aber auch nur entfernt. Verschiedene Bilder kamen in ihm hoch. Bilder, die er nur aus Abbildungen kannte. Ja... er erinnerte sich an ein Magazin, das er mal vor X Jahren gelesen hatte. Das Magazin berichtete über entfernte, von den Menschen verlassenen Orten. Eines dieser Orte sah genauso aus, wie dieser Wald. Nur an den Namen, oder an den Bericht selbst konnte er sich nicht mehr erinnern. Das war noch in der Zeit, bevor er sich entschied für sich selbst zu sorgen und Auftragskiller zu werden.

Der darauffolgende stundenlange Flug war ziemlich ereignislos und langweilig - bis auf einige Übelkeitsattacken, die er sich aber nicht anmerken ließ. Er hasste das Fliegen!

In der Dämmerung konnte er eine Lichtung erkennen und die Gruppe flog darauf zu und landete dort schließlich. Als die Drachin endlich aufsetzte, sprang Vortex sofort von dessen Rücken und landete auf weichem Laub. Er sah sich um. Die Drachen ließen sich etwas entfernt voneinander nieder. Bei den Größen auch kein Wunder. Vortex achtete nicht sonderlich auf den Boden, den dieser interessierte ihn nicht. Mehr Sorgen bereitete ihn das seltsame Gefühl beobachtet zu werden. Und je dunkler es wurde, desto paranoider wurde der Velociraptor. Dieser Ort war ihm höchst unheimlich. Die Bäume sahen in der Dunkelheit seltsam aus, auch die Ruinen wirkten sehr mysteriös. Er schaltete an seinem Helm die Nachtsicht ein. Das Visier klappte herunter und die Umgebung wurde vor seinen Augen grün und schwarz, aber dennoch fast taghell. Nun konnte er mehr Konturen und Details erkennen.

Stutzen mußte Vortex, als er auf einige der anwesenden Drachen sah. Einige von ihnen glühten regelrecht in dieser Sicht. "Drachen..." murmelte er spöttisch. Ein plötzlicher Schrei erweckte seine Aufmerksamkeit und sah noch wie Leundra von den Bäumen wegsprang. Er drehte sich zu den Bäumen und konnte Bewegungen darin erkennen und auch hier war ein seltsames Glühen zu erkennen, das ihn fast blendete, so stark erleuchtete das Visier und er mußte es kurz ausschalten. "Was zum Teufel?! Was war denn das?" schrie er und kniff die Augen zusammen. Ja, dieser Ort war mehr als Merkwürdig.

"Vortex, was siehst Du?"

Vortex schaltete wieder sein Visier ein und die Umgebung wurde grün für ihn. "Ich sehe... ich sehe..." er hatte Schwierigkeiten seine Gedanken in Worte zu fassen. Das Glühen von eben war zwar wieder verschwunden, aber überall um die Gruppe herum sah er schemenhafte Gestalten, die sie anstarrten. "Geister..." flüsterte er. Er konnte selbst kaum glauben, daß er das jemals sagen würde. An Geister hatte er noch nie geglaubt. Aber was sollten diese Gestalten denn sonst sein? "Waldgeister!" sagte er etwas lauter und sah sich noch einmal nervös um. Er wurde immer hibbeliger und sein Instinkt befahl ihm, sofort von hier zu verschwinden. Instinktiv riß er sich den Helm vom Kopf und rannte, an Seriva und den anderen vorbei, in den Wald hinein.

Und rannte... nur weg von diesem schrecklichen Ort. Nach einigen schier unendlich wirkenden Minuten stolperte der Velociraptor über einige große Wurzeln und fiel taumelnd in ein Loch, wo er schließlich bewußtelos liegen blieb.

Verfasst: Mi 03 Jan, 2007 21:34
von Silverdrak
Nicht lange nach dem sie die Richtung ausgemacht hatte, machte sich einer nach dem anderen auf den Weg. Silvi saß am Rande des Felsens und blickte den davon fliegenden Drachen etwas planlos hinterher.
"ehm..." nachdenklich blickte sie zu ihrem verletzten Flügel. Musterte diesen eine Weile irritiert um dann zu ihrem anderen Flügel zu schauen ob sie sich in die Seite geirrt hatte. Nichts. Die Verletztung war verschwunden. Wie konnte das sein? Silvi brummte nachdenklich, sie hatte sich die Verletzung doch nicht eingebildet. Ihre regenerativen Fähigkeiten waren jedenfalls definitiv nicht so schnell.
"Los, du muss auch fliegen!", sagte eine Stimme von ihrem Kopf aus. Prüfend schielte sie nach oben und entdeckte Flir. Jetzt war alles klar. Es war eine Illusion. Die Silberne blickte nun erneut zu ihrem verletzten Flügel und sah die Illusion flackern.
Von oben bekam sie eine Kopfnuss. "Na! Du musst schon was mit helfen, wenn du dich dagegen sträubst, verbrauchen sich meine Kräfte zu schnell. Der Flügel ist total in Ordnung!" fügte Flir bestimmt hinzu. "und jetzt flieg!"
Es klang fast schon wie ein Befehl. Wo war die Feendrachin eigentlich hergekommen? Grübelte die Drachin einen Moment. Sky war verschwunden. Vielleicht hatte er sie her gebracht. Tsi war auch noch da und breitete sich immer noch um eines ihrer Hörner gewickelt aus.
Kurz blickte sie die Felsen runter. Es würde sicher weh tun da irgendwo aufzuschlagen, sollten ihre Flügel sie nicht tragen. Dann sah sie den anderen hinterher und schluckte kurz nervös.
Anschließend schloss sie die Augen für einen Augenblick, atmete tief durch, beschloss nicht an ihren Flügel zu denken und ließ sich wie sie es sonst tat in die Tiefe fallen und breitete wie als wäre nichts die Flügel aus.
Alles war wie immer. Eilig legte sie an Geschwindigkeit zu um die anderen wieder einzuholen. Die zurückbleibende Greifin hatte sie in der ganzen Aufregung gar nicht bemerkt.

Mar'self blickte Prüfend in seinen Testraum, den er inzwischen zu einem Trainingsraum umfunktioniert hatte. Nach den Tests war der Raum jedenfalls mindestens 5 mal größer als vorher. Sein neuer Schüler versuchte sich im Zaubern. Den Geräuschen und den Flüchen nach zu urteilen, waren Rensis letzte Versuche alle gescheitert. Er wirkte ziemlich erschöpft.
"Vielleicht solltest du eine Pause machen. Die Zauber werden nicht funktionieren, wenn du dich zu sehr verausgabst. Manche Dinge muss man auch erstmal eine Weile sacken lassen..." meine der Platindrache vom Eingang aus.
Der Drache mit den seltsamen Flügeln drehte sich um. "Aber ich denke wir haben nicht viel Zeit für das Training."
"So hab ich das nicht gesagt. Ich hab gesagt, das wir möglicherweise nicht viel Zeit haben. Das hängt alles etwas damit zusammen wie lange es dauert bis sie mein Artefakt zusammen haben und vielleicht auch wie schnell ich das hier fertig habe." Dabei blickte der Planetenwächter auf eine Substanz in der Flasche, die er in den Klauen hielt.
"Wenn wir uns mit Firnor anlegen wollen, wäre es hilfreich, wenn nicht nur du immun gegen seine Angriffe wärst."
"hm... nahschön, dann mache ich Pause, aber nur kurz.", meinte Rensis und verließ den Raum.
Der Platindrache blickte ihm kurz nach und betrat dann seinerseits den Raum. In seiner anderen Hand hielt er ein Tongefäß. Diese rieb er mit der Substanz in der Flasche ein und stellte es in die Mitte des Raums. Anschließend trat er zurück und aktivierte seine dunkle Seite um mit einer dunklen Energiekugel nach dem Gefäß zu werfen, welches nach dem Treffer klirrend in tausend Teile zerflog.
"hm... das war wohl noch nicht die richtige Mischung...", brummte der Drache und verließ den Raum samt Flasche wieder um seine Mixtur zu überarbeiten.
Grinsend kam er an Rensis vobei, der schlafend um eine Schale Kekse gewickelt, in einer Ecke lag.

Flir hopste auf Silvis umher und beschaute den Wald, der unter ihnen vorbei rauschte. Die Silberne hatte die anderen längst wieder eingeholt.
"Komischer Wald. Hier gibts bestimmt keine Einhörner.", mumelte die Feendrachin vor sich hin. "Vielleicht aber, die anderen..." Sinnierte sie und wurde bei dem Gedanken ganz starr.
Vor Silvis Blickfeld baute sich plötzlich ein mächtiges schwarzes Pferde ähnliches Wesen mit Flammener Mähne und roten Augen auf. Da sie nicht mit dem Tier kollidierte obwohl es direkt vor ihr zu sein schien, war der Silbernen schnell klar, dass das eine von Flirs Illusionen sein musste. Das Problem war nur, dass es ihr Blickfeld total versperrte und das sie offensichtlich nicht an ihm vorbei fliegen konnte. Daher bremste sie ihren Flug, denn sie wollte nicht mit den anderen zusammen stoßen. Zum Glück schien diese Illusion nicht gefährlich zusein sondern bloss furcht einflößend auszusehen. Silvi konnte sich noch gut an die Zeit erinnern in denen die kleine Drachin oft Alpträume gehabt hatte, die darin ausarteten das grauenvollen Monster ihre Höhle regelrecht zerlegten.
"Flir!" Silvi schüttelte den Kopf. "Flir!!! Ich kann nix sehen!"
Die Feendrachin blinzelte und schüttelte dann ihrerseits den Kopf. "Böser Tagtraum..." murmelte sie. Zwei Klauen erschienen aus denen lange Krallen hervorschoßen. Diese vollführten eine kratzende Bewegung und schienen die Illusion regelrecht in Fetzen zu erreißen.
Silvis Sichtfeld war wieder frei. Flir beschloss während dem Flug lieber konzentriert zu bleiben und setzte sich hin.
Als es langsam dunkel wurde, landeten sie auf einer Lichtung.
Silvi wäre irgendwie lieber in der Luft geblieben. An dieser Gegend schien irgendwas nicht zustimmen und jeder hier schien das zu spüren. Unruhig musterte Silvi die Waldränder. Ihre Augen färbten sich in ein Angstvolles weiß. Hier wars total gruselig. Immer glaubte sie Bewegungen wahrzunehmen, aber wenn sie genau hinsah war da nichts. Hier auf dem Boden fühlte sie sich gar nicht sicher.
In diesem Moment vermisste sie Firnor. Als er noch da war, hatte sie sich in solchen Situationen nie so gefühlt. Also schon, aber nie so extrem. Firnor hätte es hier sicher gefallen.
Wachsam blickte sie über die Lichtung und erschrak fast zu tode, als plötzlich der Finstere Drache neben ihr saß. Fast wäre sie umgefallen.
Das einzige was sie sagen konnte was: "DU?"

"Du!" rief eine laute Stimme vom Eingang seiner neuen Behausung her. Firnor schrak hoch. Er war total abwesend gewesen und musterte nun grimmig die Gestalt im Eingang und richtete sich rasch auf. Da das Licht von draußen herein fiel konnte er nicht genau erkennen wer oder besser was diese Gestalt war.
"Was ist mit mir?" fragte der Finstere Drache, der immer noch versuchte etwas zu erkennen, als der andere nichts weiter sagte. Der Fremde schien ihn ebenfalls zu mustern. Er schien ein mächtiges Wesen zu sein, eigentlich.
"Wenn du nichts weiter zu sagen hast, verlass mein Wohnsitz wieder, oder ich sorge dafür das du ihn verlässt.", brummte Firnor und schritt auf das fremde Wesen zu, welches beschloss den Abstand zu wahren und langsam zurück wich.
"Ich hatte nicht erwartet das du so eine finstere Kreatur bist. Deine Auswirkungen auf meine Welt ließen auf etwas anderes schließen.", antwortete der andere.
Nun da er im Licht stand, konnte Firnor ihn erkennen. Vom Körperbau her erinnerte er an die Skelett, die Firnor ausgeschickt hatte. Nur war dieser wesentlich größer. Mit den Hörner am Kopf sah er etwas aus wie einen Dämon. Allerdings hatte er ein hellblaues kurzes Fell. Außerdem war dieses Wesen übersäht von Geschwüren, die, wie der Finstere schluss, normalerweise wohl nicht zu diesem Wesen gehörten. Firnor brummte.
"Ist das hier überall so verwüstet wie hier?", fragte der Finstere schließlich neugierig, seine Skelette waren schon sehr lange weg.
"Fasst überall. Es ist zwar nicht alles radioaktiv verseucht, aber dennoch hat der Krieg so gut wie überall seine Spuren hinterlassen. Ich habe versucht sie aufzuhalten, aber letztlich haben sie sich in ihrem Starrsinn doch alle selbst vernichtet. Viele haben diesen Krieg jedenfalls nicht überlebt und die die es haben werden nicht mehr lang was von ihrem Leben haben. Entweder sie sind verstrahlt wie ich oder sie finde nichts essbares." Das Fremde Wesen blickte traurig auf den Boden. "Und auch dieser Planet wird es nicht mehr lange machen. Das verseuchte Material dringt immer tiefer in den Planeten vor. Ich kann es nicht stoppen dazu fehlt mir die Kraft. Vielleicht sterbe ich auch noch vor dem Planeten, wer weis." Die traurige Gestalt seufzte. "Ich hatte die Hoffnung, das du meine Welt und mich noch retten könntest. Ich habe einen Hauch von Regeneration an diesem Ort wahrgenommen gehabt." Das Wesen musterte den finsteren, definitiv bösen, Knochendrachen argwöhnisch. Dieser war in zwischen auch nach draußen getreten. Er schien über etwas nachzudenken. (Imaginär, weil Knochen sich normalerweise nicht verformt) kniff der Finstere, die Augen zusammen und musterete die Gestalt nochmal eingehend.
Überrascht bemerkte das Fremde Wesen, das die Verseuchung um den Drachen herum ab zu nehmen schien.
"Wie... wie machst du das?", fragte das Wesen schließlich.
"Veranlagung.", antwortete Firnor knapp, "Ich mache dir einen Vorschlag. Ich schaue was ich für deine Welt tun kann und im Gegenzug dazu darf ich hier machen was ich will."
Der Andere war nicht sicher was er davon halten sollte, der Drache war böse und führte sicher etwas im Schilde. Andererseits hatte er aber auch nicht so die große Wahl.
"Was dir sicher nicht passen wird ist, dass ich ein paar Opfer werde fordern müssen. In meiner jetzigen Form kann ich meine Energien nicht effektiv bündeln und um diesen Planeten noch zu retten, wenn es wirklich so schlimm um ihn steht, werde ich viel Energie brauchen. Glaub mir das ganze liegt irgendwo auch in meinem Interesse, aber das ist deine Entscheidung. Ich kann jederzeit wieder gehen...", meinte Firnor während er um den Planetenwächter herumschlich.
"Denk drüber nach du weist wo du mich findest. Ach und keine Tricks.", sagte der Finstere und verschwand wieder in seiner kleinen Kristallfestung.

"FLIR! Es ist hier schon gruselig genug!" rief Silvi, als sie erkannte das es nicht der richtige Firnor war. Ihr Puls raste immer noch.
Das Bild des Drachen verschwand wieder. "Ich dachte du wolltest ihn sehen.", meinte Flir.
Silvi runzelte die Stirn. Sie hatte doch nicht laut gedacht oder? Nein, sie war sich sicher, das sie das nicht hatte. Immer wieder war sie über Flirs Fähigkeiten überrascht und verwirrt. Manchmal schien sie zuwissen was andere dachten, wenn man sie aber darauf ansprach versicherte sie einem das sie nicht Gedanken lesen konnte.
Während Silvi noch grübelte blickte Flir plötzlich zu Leundra und krallte sich an einem von Silvis Kamm-Haaren fest. "Geh nicht darein!" Flir zitterte. Die Silberne fragte sich was die Feendrachin wohl gesehen hatte und blickte dann zu Leundra die kurz darauf scheinbar mit irgendwas zu kämpfen schien. Eilig wollte Silvi noch zur Hilfe eilen doch musste sie letztlich ausweichen um der größeren Drachin nicht im Weg zu stehen.
"Ich weis nicht ob wir hier bleiben sollten." meinte Silvi zu den Anderen und sah wieder unruhig über die Lichtung zu den Waldrändern. Sie glaubte das sich auch bei den Ruinen was bewegte. Unwillkürlich musste sie sich schütteln. Sie überlegte ob sie Strom auf ihre Schuppen legen sollte, doch fand sie das auf dieser engen Lichtung zu gefährlich. Sie wollte niemanden verletzen. Nachdenklich beschloss sie nochmal nach der Richtung zu schauen. Der Ring zeigte an das sie noch weiter in die Richtung fliegen mussten in die sie schon den Tag über geflogen mussten. Sie fragte sich ob es ein Stück weiter besser aussah. Plötzlich huschte etwas an ihr vorbei. Erschrocken wich sie zurück. Dann stellte sie fest das der Ring in ihren Klauen verschwunden war. Entsetzt sah sie sich um und sah wie eine seltsame kaum erkennbare Gestalt grade den Waldrand erreichte.
"Haltet den Dieb!" brüllte die Silberne und deutete aufgeregt zu der Stelle. Mar'self würde sicher kochen vor Wut wenn er das erfährt.
Eine von Flirs bösen Klauen (eine Illusion von Händen, die auf die Handbewegungen von Flirs eigenen Händen reagierten, aber wesentlich größer sein können und ziemlich viel Schaden verursachen konnten) packte die flüchtende Kreatur noch, doch musste sie sich vor einem Geschoß weg ducken und konnte die Illusion nicht aufrecht halten.
Silvi starrte entsetzt in den Wald, dann schlug ihr Entsetzen in Wut um.
"Bleib gefälligst stehen!" Die Silberne sprang auf und wollte hinter her hetzen als plötzlich Horden dieser Wesen hervorstürmten und den Weg blockierten. Eine Salve der Geschoße denen Flir schon ausgewichen war flog auf die Drachen zu. Silvi vernichtete einige mit Blitzen.
Tsiaeris war irgendwo im Wald verschwunden.

Sky landete neben Zephir und tätschelte ihren Schnabel.
"Hey du! Gehts dir gut? Warum bist du nicht bei den anderen?"
Der kleine Drache blickte sich unruhig um. Hier war es nicht sicher.
Alleine würde er sie nicht lange verteidigen können.
Er setzte sich auf ihren Nacken und im nächsten Moment waren beide verschwunden und tauchten auf der Lichtung auf. Wo Sky überrascht von den geschoßen erstmal reflexartig ein Schutzschild um sich und Zephir aufspannte.
"Hier scheint es auch nicht sicher zu sein." stellte er fest.

Verfasst: Sa 06 Jan, 2007 19:25
von Luarcis
Auch Luarcis folgte den Anderen, als sie abhoben und sich aufmachten, den endlos scheinenden Urwald zu überqueren. Als er sich noch mal umsah, bemerkte er, dass Silverdrak zögerte, sich ihnen anzuschließen und es fiel ihm wieder ein, dass sie immer noch am Flügel verletzt war. Er hätte ihr gerne geholfen, aber er war immer noch zu schwach durch die kräftezehrende Heilung von Leundra, aber erfreut sah er, wie die Silberne dann schließlich doch abhob und zu ihnen aufschließen konnte.
Der dichte Urwald schien wahrlich kein Ende zu nehmen und nachdenklich versuchte Luarcis in dem Dickicht etwas zu erkennen, das ihnen weiterhelfen könnte, nachdem sie schon seit Stunden nichts anderes mehr gesehen hatten, als Bäume in allen Variationen, immer noch nicht wissend, welchem Ziel sie eigentlich entgegenflogen. Plötzlich hörte er einen Aufschrei hinter sich und sah, wie Silverdrak hinter einem riesigen schwarzen Pferd verschwand, das urplötzlich zwischen ihnen aufgetaucht war. Luarcis verstand erst nicht, was das zu bedeuten hatte, wo es herkam und warum er es nicht bemerkt hatte, aber im nächsten Moment wurde es schon durch ein paar gewaltige Klauen zerfetzt und da erkannte er, dass das alles nur eine Illusion gewesen sein musste. Dann erblickte er die kleine Feendrachin auf Silverdraks Kopf, die immer noch von einer seltsamen Aura umwoben war, es gab keinen Zweifel, dass sie für dieses Schauspiel verantwortlich sein musste. Fasziniert betrachtete Luarcis sie einen Moment, er war immer noch etwas erstaunt über diese ganzen kleinen Drachen, die plötzlich aus dem Nichts erschienen und anscheinend eng mit der silbernen Drachin in Verbindung standen, so fragte er sich, wie viele es davon eigentlich noch gab. Es waren schon ganz besondere Wesen, das hatte Luarcis schon im ersten Moment bemerkt, denn obgleich sie so klein waren, schien jedes von ihnen über erstaunliche Kräfte zu verfügen und auch wenn er immer noch etwas überrascht darüber war, wusste er doch, dass manchmal gerade die Kleinsten und Unscheinbarsten über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen. Allerdings schien die Feendrachin ihre Kräfte noch nicht in jeder Situation unter Kontrolle behalten zu können, doch angesichts des unheimlichen Waldes, der sich unter ihnen auftat, verstand Luarcis sie nur zu gut, dass sie sich solche Horrorvisionen ausmalte, denn ihm ging es nicht anders. Er hatte schon die ganze Zeit über ein ungutes Gefühl und es wurde beständig stärker.
Als es schon langsam dämmerte und Magan erfreut einen Platz ausmachte, auf dem sie landen konnten, missfiel es dem Weißen, sich in diesen unheimlichen Urwald zu wagen, doch sie schienen keine andere Wahl zu haben, sie waren schon sehr lange geflogen und die meisten von ihnen waren verletzt und geschwächt, er selbst hatte eine Pause auch dringend nötig, also landete er ebenfalls auf der Lichtung, etwas abseits von der Mitte, damit die großen Drachen Platz zum Landen hatten.
Doch sobald er den Boden berührte, durchzuckte ihn ein kalter Schauer, sein schlechtes Gefühl bestätigte sich, als er sich umsah und die hochgewachsenen, schwarzen Bäume betrachtete. Der ganze Ort strahlte eine bedrückende Stimmung aus, die Luarcis erschaudern lies. Auch ihm erging es so, als ob sie beobachtet wurden, aber er konnte in diesem seltsamen Wirr aus unbekannten Energieströmen auf diesem fremden Planeten keine Auren von potentiellen Feinden erspüren, überhaupt wirkte hier alles seltsam tot und verdorben. Auch die Bäume strahlten eine seltsame Kälte aus und sie schienen mehr tot als lebendig zu sein, es lag auch ein fauliger Geruch in der Luft, der ihm gar nicht zusagte. Den anderen gings nicht anders, Seriva strahlte eine bedrohliche orangene Aura aus, Luarcis spürte ihre Angst und teilte sie.
Und wieder hört er einen Schrei von Silvi her und erblickte beim Umdrehen plötzlich einen riesigen schwarzen Drachen, der vor ihr stand. Instinktiv lies auch er nun seine Aura hell aufleuchten und wollte sich schon für einen möglichen Angriff bereit machen, als er sich wieder fragte, wo dieser Drache so schnell hergekommen war, ein Wesen dieser Größe wäre ihm oder den anderen doch sicher nicht entgangen. Dann fiel sein Blick wieder auf Flir und hörte, was Silverdrak sagte, einen Moment später verschwand die Illusion auch schon wieder und Luarcis entspannte sich wieder ein bisschen, auch wenn er immer noch ziemliches Herzklopfen von diesem plötzlichen Schock hatte, in diesem Moment war sicher nicht der richtige Zeitpunkt für solche Spielchen, sie waren schließlich alle schon angespannt genug.
Dann beobachtete er Magan, wie dieser die Lichtung weiter inspizierte und so fielen ihm auch die seltsamen Steine auf, die unnatürlich auf der Lichtung herumlagen. Es waren tatsächlich Ruinen, vielleicht einer alten Tempelanlage, aber bevor er sich weiter Gedanken darüber machen konnte, hörte Luarcis abermals Rufe, diesmal aber von Leundra. Er sah, wie sie sich etwas von der Gruppe entfernt hatte und plötzlich von den Bäumen selbst angegriffen zu werden schien. Das war zur Abwechslung wohl sicher keine Illusion, also rannte er hastig auf sie zu, um ihr zu helfen. Doch kaum dass er sie erreicht hatte, schossen auch auf ihn ein paar Äste zu, um ihn zu packen.
Luarcis riss die Augen auf und streckte den Zweigen eine seiner Pranken entgegen, während er sich auf sie konzentrierte. Als Walddrache war er mit den Pflanzen und Tieren auf enge Weise verbunden, er konnte sich in gewisser Weise mit ihnen verständigen, sie um Hilfe bitten und nach seinem Willen zu steuern. Doch hier war es anders, so sehr er sich auch auf die heranschießenden Äste konzentrierte und versuchte, sie von sich abzuhalten, es gelang ihm nicht, sie schienen einfach nicht auf ihn zu reagieren und so musste er schnell zur Seite springen, bevor sie ihn erreichten und fesseln konnten. Glücklicherweise sah er aus dem Augenwinkel heraus, dass Leundra sich auch von selbst befreien konnte und so rannten sie hastig zusammen zu den anderen in die Mitte der Lichtung zurück, möglichst weit weg von den schrecklichen Bäumen. Doch beim Laufen sah Luarcis, wie der kleine Raptor verängstig genau in die andere Richtung auf die Bäume zu rannte.
„Nein, bleib hier, nicht dort entlang!“, rief er ihm noch hinterher, doch es war schon zu spät, Vortex war schon in der Dunkelheit des Waldes verschwunden und jeder Versuch, ihm zu folgen, hätte sicher auf die gleiche Weise geendet, wie gerade eben. Er konnte nichts mehr für die kleine Echse tun, aber er hoffte, dass er vielleicht wenigstens klein und wenig genug war, um den Fängen dieser lebenden Bäume zu entkommen. Kopfschüttelnd wandte er sich dann den anderen zu.
„Dieser Ort ist alles andere als natürlich, seltsame Dinge gehen hier vor, diese Bäume beherbergen nur den Tod. Was auch immer hier vor sich geht, hier werden wir sicher keine Ruhe für die Nacht finden, wir sollten lieber so schnell es geht von hier verschwinden!“
Plötzlich sah Luarcis überall kleine Schatten an den Bäumen und zwischen den Ruinen vorbeihuschen und Silverdrak aufschreien. Er sah, wie ein kaum zu erkennendes Wesen mit dem schimmernden Gravitations-Artefakt flüchtete und wie sie im nächsten Moment von pfeilartigen Geschossen angegriffen wurden. Entsetzt bemerkte er, dass sie umzingelt waren, von allen Seiten schienen die Wesen zu kommen und auf sie zu schießen.
Laut knurrend lies Luarcis seine Aura erneut aufflackern und machte sich zum Angriff bereit. Auch seine Augen leuchteten auf, als er sich konzentrierte, um den Geschossen auszuweichen. Sie waren zwar schnell und im Dämmerlicht nicht so gut zu erkennen, aber er hatte einen scharfen Blick und gute Reflexe, so dass es ihm ganz gut gelang, im Pfeilhagel nicht unterzugehen. Es waren allerdings recht viele, so dass ein paar ihn dennoch trafen. Die meisten prallten an seinen härteren Panzerschuppen ab, da die Geschosse anscheinend eher primitiv und nicht sonderlich präzise und durchschlagend aus einfachen Mitteln hergestellt wurden, doch an seinen Armen, wo die Schuppen dünner und feiner waren, erwischte ihn doch mal ein Pfeil, den er wütend wieder herausriss. Nun war seine Geduld auch am Ende und so sammelte er seine Kraft, um der nächsten Salve einen großen Feuerball entgegenzuschleudern, in dem die getroffenen Pfeile einfach verpufften. Doch dieser Angriff war nicht sonderlich effektiv gegen so viele Geschosse, die aus allen Richtungen auf sie zuflogen, er war nicht flächendeckend genug, um alle Pfeile treffen zu können.
Also musste er etwas anderes versuchen. Der Weiße konzentrierte sich und hob abermals seine Pranke. Mit leuchtenden Augen fixierte er die herankommenden Geschosse an und lenkte sie durch seinen Willen etwas von ihrer Flugbahn ab, so dass sie einfach an ihm vorbeiflogen und verfehlten. Doch das war nur eine Notlösung, ewig könnte er diese Konzentration sicher nicht aufrechterhalten und während er sich selbst schützte, konnte er den anderen nicht im Kampf beistehen. Er konnte sich so nicht von der Stelle rühren und einfach zu warten, bis seinen Gegnern die Pfeile ausgehen würden, war sicher nicht die beste Kampfstrategie. Außerdem konnte das Wesen, das ihnen das Artefakt gestohlen hatte, mit jedem Moment, den die Gruppe hier festsaß, weiter entkommen und schließlich hatten sie alle diese ganze Reise doch überhaupt erst wegen diesen Fragmenten auf sich genommen. Sie mussten das gestohlene Artefakt also so schnell wie möglich wieder zurückbekommen.
Hat irgendjemand von euch eine Idee, was wir jetzt tun sollten?, sendete er telepathisch zu den Anderen, während er immer mal etwas zur Seite blickte, wenn mal nicht so viele Pfeile auf ihn zu kamen, um sich nach den Anderen zu orientieren und etwas näher zu ihnen zu kommen, um vielleicht noch jemand anderen von ihnen mit seinem Abwehrzauber zu schützen, wenn sie nahe beieinander standen, damit sie etwas mehr Zeit zum Nachdenken hatten.

Verfasst: Fr 12 Jan, 2007 23:20
von Magan
Überrascht sprang Magan zurück, als plötzlich mehrere dieser kleinen Wessen aus dem Schatten auftauchten. Die kamen so schnell und leise, das er sie viel zu spät bemerkt hatte, doch nun wusste er von wem diese leuchtenden Augen gestammt hatten. Sie waren so perfekt an diesen Wald abgestimmt, das ihre Aura sich kaum von der Waldaura Selbst unterschied. Waldgeister, dachte Magan, wie soll man sich gegen so was verteidigen. Mein Bruder kennt sich damit aus, doch ich habe von Geistern kaum eine Ahnung.
Als immer mehr von ihnen auftauchten, sprang Magan mit einem Satz nach Hinten wobei der seine Flügel benutze, um den Schwung ganz auszunutzen und genug Abstand zwischen sich und ihnen zu bringen. Magan bekam nur Bruchstückhaft mit was um ihn herum geschah, doch das eins dieser kleinen wessen ,dieses Ringförmige Artefakt gestohlen hatte, bekam er gleich mit. Wir müssen es zurückholen, dachte er sich, doch musste erstmal auf sich selber aufpassen, den die Winzlinge begangen mit Spitzen Gegenständen auf ihn und die anderen zu schießen.
Da Magan ein Fell hatte und keine Schuppen wie die anderen, die ihn schützten, war er gegen diese spitzen Dinger besonders gefährdet. Ragnaroek erging es nicht besser, da auch sie nur ein Fell hatte, doch sie versuchte noch mit ihren Körper ihren arrallin-Freund zu schützen, den er war noch gefährdeter als sie. Zwar besaßen beide winzige Schuppen unter ihrem Fell, doch diese waren nicht gerade hart, so das die Spitzen Gegenstände durch sie durchdringen konnten. Der einzige Schutz den sie hatten, war das diese Schuppen aus mehreren Schichten bestanden und somit eine Art dicke Lederhaut bildeten, in der sich die Spitzen Gegenstände verfingen und nicht zu den Organen hindurch drangen. Auch Magans magnetisches Schild, das immer um ihn herum war, nutzte hier nichts, da dieses nur gegen Energie, wie zum Beispiel ein Odem, was nutzte.
Mit flinken Bewegungen versuchen sie den angriff der Waldgeister auszuweichen, was sich allerdings, bei der großen Überzahl an Gegner als sehr schwierig erwies. Beide Versuchten so gut wie es nur geht ihre Augen zu schützen, den diese waren am empfindlichsten und keiner wollte sein Augenlicht verlieren. Magan wurde wütend, was ihn selber sehr überraschte, normalerweise bleib er bis zum letzten Moment ruhig, doch nun legte sich sehr schnell ein roter Vorhang vor seine Sicht und jedes weiß in seinen Augen wurde durch ein Strahlendes rot verdeckt. Im letzten Moment, bevor er sich seiner Wut hingab, bemerkte er seinen Fehler, denn dann würde er nur noch Angreifen ohne Rücksicht auf Verluste und das durfte er hier nicht machen, dafür war einfach viel zu wenig Platz auf dieser Lichtung. Schnell versuchte er sich zu sammeln, was ihn zwar schwer gelang, doch er schaffte es irgendwie. Immer noch wunderte er sich warum er plötzlich so schnell in Wut geraten war und das es doch nicht seine Art war, es war als ob etwas fremdes in ihm gewesen war, das er nicht richtig begreifen konnte. Doch er schob diesen Gedanken erstmal beiseite, den erstmal mussten sie aus dieser Situation raus.
Magan Schaute sich um und versuchte sich ein Bild aus der Lage zu machen. Was er als erstes Bemerkte war, das diese Waldgeister, keine richtige Struktur hatten, sie folgten bei ihrem Angriff keinem genauen Befehl und griffen einfach wahllos an. Die ganze zeit wurde etwas, was Magan nicht verstand durch die Gegend gerufen. Auf jeden Fall scheinen sie nicht gerade einen Anführer zu haben der sie in Schach hält dachte sich Magan. Mit seinem magischen Blick stellte er erfreut fest, das der Boden sehr viele Mineralien hatte, die Ruinen der Stadt, die der Wald langsam verlegte, hatten genug davon und nun waren sie im Boden. Diese Mineralien waren wichtig für Magan, da er sie für einen Zauber brauchte, der ihm nicht so viel Energie kosten würde und er hatte das Gefühl das er diese Energie noch brauchen würde. Magan verlagerte sein Gewicht auf die Hinterbeine und führte mit den Forderpfoten drei schnelle Bewegungen aus, die für den Zauber nötig waren. Zu dem Zauber gehörten eigentlich noch Worte, doch Magan kannte den Zauber schon so gut das er diese Worte nicht mehr brauchte.Kristallbeherrschung, dachte Magan in der magischen Sprache. Zum Schluss formten seine Pfoten einen Kreis, in dessen Mitte ein Blauer Funken zuckte. Dann öffnete Magan der Kreis und schlug seine Krallen in die Erde und spürte wie seinem Körper für Kurze Zeit Energie entzogen wurde. Für einen kleinen Moment konnte man blaue Adern auf seinen Vorderpfoten sehen sie sich im Boden weiter zu bewegen schienen. Auf ein mal hörte man ein knistern vom Boden und eine blaue Kristallwand erhob sich plötzlich aus dem Boden. Sie war Halbkreisartig und nur so groß das sie gerade mal Magans Größe hatte, zu mehr wollte Magan seine Energie nicht verschwenden, doch so hatte er wenigstens die Vorderen Angreifer abgeblockt, nun blieben nur noch die hinteren übrig. Diese Wand war nichts besonders und es war nur eine Frage der zeit bis sie wieder zerfallen würde, doch nun konnte Magan wenigstens etwas klarer Denken, da er nur noch von der Hälfte der Spitzen getroffen wurde. Auch war dadurch erstmal Ragnaroek sicher. Für die größeren konnte er allerdings nicht viel tun, da dafür seine Energie und die Mineralien im Boden einfach nicht ausreichen würden. Nachdem er kleinwenig verschnauft hatte, hatte er wenigstens eine Idee wie sie dieser Einkesselung entkommen könnten. „Wir sollten diesen Dieb schnell Hinterher, bevor er mit dem Ringartefakt noch verschwindet“, sagte Magan zu den anderen. Noch einmal wiederholte er die Bewegungen, doch diesmal in die Richtung in der der Dieb verschwunden war. Diesmal erhoben sich blaue Kristallsäulen aus dem Boden, die ein paar dieser Wichte einfach von unten Aufspießten. Magan wusste nicht ob er Geister dadurch Verletzen, oder gar töten konnte, doch der Zauber hatte seinen Zweck erfüllt, den die Waldgeister bekamen Panik und gaben somit eine Lücke frei durch die sie entwischen konnten. „Wir sollten uns beeilen bevor sie sich neu Ordnen können“, sagte Magan, denn er war sicher das die Waldgeister sich durch ein paar Kristalle nicht so schnell besiegen ließen.

Verfasst: Mo 22 Jan, 2007 20:36
von Leundra
Plötzlich hatte der Wald jeglichen typischen Waldgeruch verloren und kleine schnelle Schatten tanzen um die Gruppe herum. Leundra hob ihren Kopf hoch, um einen besseren Überblick zu gewinnen, doch spürte sie während der Bewegung, die heiß brennenden Würgemale an ihrem Hals und fauchte wild um sich die bösen Flüche zu verkneifen.
Nun geschahen viele Aktionen zur gleichen Zeit, Leundra nahm das Gebrüll der Silbernen wahr, die mitsamt dem kleinen Feendrachen hinter einer kleinen Gestalt hinterher sprang, bevor beide von den seltsamen Schatten aufgehalten wurden. Auf der anderen Seite der Lichtung nahm sie auch Luarcis warnende Worte wahr, die an den türmenden Vortex gerichtet waren. Sie überlegte nicht lange, spannte ihre Muskeln an und sprang dem Raptor mit langen Sätzen hinterher. Die Waldgeister, die sie umringten, wichen ihrer großen Gestalt schnell aus, was sie noch weiter in ihrer Aufholjagd bekräftigte. Sie kam Vortex näher und hätte nur noch einen Satz gebraucht um ihn zu erreichen, als sich mitten im Sprung einige scharfe Gegenstände in ihren rechten Oberschenkel bohrten und sich eine unglaubliche Hitze in ihrem Körper breit machte. Mit weit aufgerissenen Augen versuchte sie den energiereichen Sprung abzufedern, doch ihre Vorderbeine gaben unter dem Druck nach, was zur Folge hatte, das sie sich überschlug und mit dem Rücken gegen einen der Steinbäume prallte, der keinen Millimeter nachgab. Als die blaue hinabrutschte hörte sie einige leise Knackser, die wohl auf weitere gebrochene Rippen schließen ließen und Vortex war bereits über alle Berge. Doch hätte Leundra eh keine Kraft mehr gehabt um ihm weiter zu folgen. Blut rauschte durch ihre Ohren und bei dem versuch sich auf den Bauch zu drehen gaben wieder ihre Beine nach und sie sie stürzte verzweifelt zu Seite und begrub einen ihrer Flügel unter ihrem Körper, woraufhin es noch einmal knackste und sie diesmal ihre Wut nicht zurück halten konnte. Lauthals fluchte sie herum und verwünschte alles was ihre gerade in den Kopf kam bis auf einmal ihr Maul zusammen gedrückt wurde und eine tiefe Stimme ihr ins Ohr raunte: „Halt gefälligst dein dummes Maul oder willst du hier sterben?“ Erschrocken schaute Leundra nach oben und blickte direkt ins Nichts. Um genau zu sein sah sie nur schwärze und zwei grüne Edelsteine, die ihr entgegenfunkelten. Verwirrt schüttelte sie den Kopf, der Druck löste sich von ihrer Schnauze und die Dunkelheit entfernte sich mitsamt den Steinen, die an ihr geheftet zu sein schien. Keuchend drehte sich die Blaue um und betrachtete das schwarze etwas. Es hatte die Silhouette eines Drachen, nur ein wenig kleiner als sie und an ihm hingen einige grüne Steine, die ihren gelben Energisten ähnelten. Durch die größere Entfernung erkannte sie nun auch, das die zwei Edelsteine, die sie zuerst erblickt hatte, die Augen des Geisterdrachen sein mussten, der bei genauerem hinblicken durchsichtig war.
Nicht genau wissend, was sie nun mit diesem seltsamen Wesen anstellen sollte, legte sie den Kopf schief und fragte: "Was zum Teufel bist du eigentlich?" Der Schatten tat es ihr nach und legte auch seinen Kopf schief, bevor er antwortete: "Was ich bin ist nicht so wichtig! Aber du bist das Mitglied einer Horde voller Narren, die glauben sie könnten ungestraft in einem verfluchten Wald landen. Die Kreaturen, die euch angegriffen haben" und nickte er auf die Pfeile die in Leundras Schenkel steckten "werden nicht eher ruhen bis ihr alle tot seid und zu Bäumen weiterverarbeitet werden könnt!" Mit aufgerissenen Augen starrte Leundra den steinernen Baum an, gegen den sie sich lehnte um das Gewicht von ihrem verletzten Bein zu nehmen. „Ach was? Wie soll man aus Lebewesen solche Horrorbäume machen?“ fragte sie verstört und schaute dabei ängstlich zu den dünnen Zweigen, die sich bedrohlich über den beiden schlängelten. Der Schatten zeigte seine weißen Zähne, was Leundra als Lächeln interpretierte, stellte sich hin und näherte sich Leundra, die langsam ihre Beine nicht mehr spüren konnte und ihn daher nur kritisch mustern konnte, während er antwortete: „Das fragt ausgerechnet eine Drachin? Magie ist die Antwort und um ehrlich zu sein auch der Grund, weshalb ich hier bin. Es muss sich um einen sehr mächtigen Zauber handeln und da ich mich für jegliche Formen der Magie interessiere bin ich hier um seinen Zweck und seine Macht zu ergründen.“
Interessiert schaute Leundra zu wie der Schwarze sich an ihrem Schenkel zu schaffen machte. Erst riss er die mit Widerhacken bestückte Pfeile heraus, weshalb die Blaue ihm am liebsten den Kopf abgeschlagen hätte und dann fuchtelte er kurz mit seinen Klauen über der schwer blutenden Wunder herum, bis diese in windes Eile verheilt war. Danach verflüchtigte sich auch die Lähmung aus ihren Gliedern, was Leundra darauf schließen ließ, dass es sich nicht nur um einen Heilungs- sondern auch um einen Entgiftungszauber handelte.
Langsam erhob sich Leundra, leckte noch mal sicherheitshalber über ihre ehemalige Wunde und folgte dann dem Schatten, der zurück zu der Lichtung zu gehen schien. „Nun sag aber doch mal wenigstens wie du heißt! Du scheinst ja Energisten zu haben und die können doch nur Drachen tragen…“ nörgelte sie, während sie neben ihm her ging. Wieder zeigte der Schwarze seine Zähne und antwortete: „Mein Name ist Nero und um das Rätsel vollständig zu klären, ich gehöre zu einer Unterart der Schattendrachen.“
„Ich habe noch nie einen Schattendrachen gesehen, aber bei eurer Konsistenz ist das wohl kein Wunder“ scherzte Leundra, doch der Schattendrache schien keine Lust auf Humor zu haben und so gab sie noch kleinlaut hinzu: „Mein Name ist Leundra und ich bin eine Lichtdrachin.“ Nun blieb er abrupt stehen und schaute sie direkt mit seinen pupillenlosen Augen an. „Licht also… aha“ brummte er leise, riss seinen Kopf schnell nach vorne und zischte: „Still jetzt! Wenn du deinen Freunden helfen willst versuch dich mal trotz deiner Größe etwas unauffälliger zu verhalten!“ Leundra schaute ihn mit einem giftigen Blick an, was glaubte dieser(für sie->) kleine Schatten eigentlich? Sie war eine exzellente Jägerin und wusste sehr wohl wie man sich anpirscht! Verächtlich schnaufte sie und gab danach keinen Mucks mehr von sich bis sie die ersten kleinen Schatten entdeckte, die um die Bäume herumtanzten. Sie sah bereits hinter den nächsten Bäumen Funken durch die Luft springen, die anderen schienen sich zu verteidigen. Als sie halb von den Funken abgelenkt auf ihre Klauen schaute, bemerkte sie auf einmal, wie sich diese in Luft aufzulösen schienen. Überrascht sah sie nach Nero, der mit leuchtenden Energisten neben ihr stand und ihr via Gedankensprache mitteilte, das sie mit Hilfe von Magie durch die Mauer der Waldgeister stoßen würden und zu ihren Gefährten stoßen könnten. Sie ließ sie grimmig den Zauber zu, der ihr gar nicht behagt, zumal sie nicht einmal wusste, was mit ihr geschah.
Beide huschten schnall an den kleinen Schatten vorbei, die egal wie sehr sich Leundra konzentrierte nicht einmal annähernd erkennen konnte.
Als sie unter den Bäumen hervorkamen und in das Licht des Vollmondes traten, merkte sie wie der Tarnzauber sich schnell verflüchtigte und sie sichtbar und schutzlos zurück ließ. Geschwind sprang Leundra zu den anderen Drachen und blickte zu Nero, an dessen körperlose Silhouette nun ein vollständiger schwarzer Drache getreten war. Er hatte bereits seinen Kopf erhoben und brüllte laut in verschiedenen Tonhöhen auf, was sich wie ein Gesang anhörte. Dieses Schauspiel dauerte nur wenige Sekunden und plötzlich begannen die Blätter der Bäum um die Lichtung herum zu brennen und ein tiefes grollendes Geräusch drang durch den Wald. Es schien als würden die Steinbäume heulen und die Waldgeister hörten schlagartig mit ihrem Angriff auf. Die glühenden Blätter fielen zu Boden und wurden von dem Wind davongetragen. Das Mondlicht drang nun durch das vergehende Blätterdach hindurch, ließ die Äste verdörren und die vorher so aggressiven Geister sich in Luft auflösen. Kurz nachdem der Brand wieder gelöscht war, übernahm die Stile wieder die Herrschaft des Waldes und Nero trat mit erhobenem Kopf zu der abgekämpften Gruppe und sprach: "Da wo nur Licht ist, da kann der Schatten nicht sein, doch hier ist das Dunkel zu Hause und es wird sich sein Hoheitsgebiet bald wieder zurückholen. Willkommen im Dämmerwald!"

Verfasst: Sa 03 Feb, 2007 19:23
von Seriva Senkalora
Seriva blickte dem davonlaufenden Vortex nach, doch als sie ihm folgen wollte, stellten sich ihr drei dieser seltsamen Geisterwesen in den Weg.
Hinter ihr überschlugen sich die Ereignisse, die Drachengruppe versuchte sich des hinterhältigen Angriffes zu erwehren, was aber nicht von wirklichen Erfolg gekrönt war.
Ihre Sorge um den allein durch den Wald rennenden Vortex vergrößerte sich, als sich weitere Geisterwesen in ihren Weg stellten.
"Hrm... Ich fürchte ihr geht nicht weg, wenn ich 'bitte bitte' sage?", grummelte sie und verschaffte sich so zwei wertvolle Sekunden um ihren Energielevel zu steigern und einen gefächerten Energiestrahl auf die Geister zu speien. Schnell lief sie durch die so geschaffene Lücke und an Vortex vorbei. Erst ein Blitzen seines Helmes und der Energiestrom seines Armes verrieten der verwirrten Drachin wo er sich befand.
Eilig holte sie den bewusstlosen Raptor aus dem Loch in das er gestürzt war und suchte den Weg zurück zur Gruppe. Nach einigem Hin und Her musste sie feststellen, dass sie sich verlaufen hatte.
Die Energeiströme dieses finsteren Waldes waren so wirr, dass sie den Rest der Gruppe nicht sehen, geschweige denn fühlen konnte...

Zephir blickte sich überrascht um. Wie kam sie denn mitten unter diese Drachen? Erschreckt sprang sie zur Seite um einem der Drachen auszuweichen, als dieser offensichtlich einen Angriff gegen seltsame Geister startete. Die kleine weiße Echse aus der Wüste, deren Name Zephir nicht einfiel, sprach mit ihr und Zephir antwortet: "Ich fühle mich etwas müde, scheinbar habe ich die Drachen verloren und bin in diesem unheimlichen Wald gelandet."
Das Schutzschild erwies sich als sehr nützlich und vor allem feuerfest. Als Zephir vor Schreck einen kleinen Flammenstoß hustete reflektierte der Schild einen Teil der FLammen und verbrannte Zephir die Schnabelspitze.

"Vortex, wach auf!" Seriva schüttelte den Raptor vorsichtig und suchte nach seinen Gedanken. Doch er war in tiefe Bewusstlosigkeit gefallen und würde wohl nicht in den nächsten Sekunden aufwachen.

Eines der Wesen stahl den Ring der silbernen Drachin.
"Den holen wir zurück!", erklärte Zephir und hechtete mit Sky im Nacken dem Geist hinterher. Sie war klein und duckte sich unter dem Kampfgefecht hindurch. Eine Kristallattacke von Magan öffnete ihr einen Weg durch den sie dem Dieb folgen konnte. Quer durch das störrische Dickicht und über knorrige Wurzeln war die Verfolgung alles andere als einfach. Hier und da gruben dornige Ranken ihre Stacheln in die felligen Hinterläufe, während raue Rinden unsanft die Schuppen an den Vorderläufen umbogen. "Kannst Du ihn noch sehen?", fragte Zephir Sky und verlangsamte ihren Lauf.

Seriva hielt Vortex in den Klauen und hüpfte auf drei Beinen umher. Schließlich entdeckte sie ein Rankengewächs aus dem sie eine Art Bauchgeschirr basteln konnte und sich den Raptor wie ein Baby unter den Bauch binden konnte. Dann hatte sie wieder alle Beine frei und konnte sich besser bewegen.
Plötzlich ortete sie eine gewaltige Energieentladung und am Himmel leuchtete kurz ein Flammenmeer auf. Die Energieströme des Waldes entwirrten sich und wurden zu einem gleichmäßigen Strom, der für einen nächtlichen Wald typisch ist. Ein bisschen Leben, aber viel Ruhe.
Erfreut spurtete Seriva mit Vortex im 'Gepäck' auf die Gruppe zu, deren Auren sie nun klar und deutlich leuchten sehen konnte.

Zephir blieb stehen. Sie sah den Himmel flackern, als würde er von einem hellen Feuer erleuchtet. Schatten flohen an ihr vorbei und verschmolzen mit den Bäumen. Irgendwo vor ihr gellte ein Schrei. "Ob das unser Dieb war?", rätselte sie und wollte in die Richtung des Schreies weiterlaufen.

Seriva erreichte die Gruppe und stellte fest, dass die Geister verschwunden waren. Dafür war nun ein neuer Drache bei ihnen, der sehr finster auf die Rote wirkte. Nach einem kurzen Blick in die Runde, ob auch alle noch da waren schlug sie vor, dass man weiterfliegen und einen sicheren Platz suchen sollte. "Wer weiß, vielleicht kommen diese Geister ja wieder?" Seriva setze sich und schnallte Vortex von ihrem Bauch um erneut zu versuchen ihn aufzuwecken.

Verfasst: Mo 19 Feb, 2007 00:32
von Cyber Zipclaw
*Nein... ich will nicht ins Nest zurück...* murmelte Vortex im Halbschlaf vor sich hin, bis er durch ein heftiges Schütteln aus seinem Schlaf gerissen wurde. Schlagartig schlug er seine Augen auf. Zunächst wußte er überhaupt nicht, wo er sich befand, oder wie er dorthin gekommen war. Sofort fiel ihm dieser schwarze Drache ins Auge, den er vorher noch nie gesehen hatte, dann nahm er auch die anderen wahr, die sichtlich mitgenommen wirkten.

"Was... was ist hier passiert?" fragte er und sprang von ein paar Meter nach vorne. Das alles war ihm nicht geheuer. "Wer ist das?" knurrte er schließlich und deutete auf den schwarzen Drachen.


Zeenpha schlief noch immer auf dem Gipfel des Berges und träumte von einer anderen Zeit, als noch keine Menschen auf Terran gewesen sind. Kein Stress, kein Verstecken... hach, war das schön. Plötzlich riss ein lautes zischendes Geräusch ihn aus seinen Träumen. Er schreckte hoch und erblickte ein fliegendes Gefährt neben sich, das eine gewisse Ähnlichkeit mit einem kleinen Raumschiff hatte und sich weiter auf ihn zu bewegte. "Oh, nein!" stöhnte Zeenpha, richtete sich auf und machte sich kampfbereit. Die Wut stieg in ihm hoch und ohne groß darüber nachzudenken sprang er auf das Raumschiff, verhakte seine Klauen im Metall und biß in die Frontscheibe, wo der im Cockpit sitzende Pilot einen markerschütternden Angstschrei von sich gab. Doch Schaden konnte Zeenpha nicht anrichten. Mehrere Male rutschte er mit seinen Zähnen ab, bis er es schließlich aufgab und sich vom Raumschiff löste.

"Ihr könnt es nicht haben! Kapiert das doch endlich!" brüllte Zeenpha, während er seine Flügel ausbreitete. Er wußte nicht, ob der Mensch ihn verstand oder nicht. Im Grunde war ihm das auch egal, hauptsache er konnte seiner Wut und Verzweiflung ein wenig Luft machen. Zeenpha ging auf das Raumschiff zu und blickte dem Piloten direkt in die Augen. "Ihr wollt das Ding hier haben?" Der Wächter hob seine Klaue in der er das Medallion hielt. "Dann müsst Ihr mich schon töten!"

Mit diesen Worten erhob er sich und flog im Sturzflug von dem Berg runter, ganz egal, ob er auf dem Boden zerschmettern würde, oder nicht.

Der Pilot in seinem kleinen Gleiter brauchte einen kurzen Moment, um sich von dieser Begegnung zu erholen. Er atmete tief durch und griff mit zittrigen Händen nach einem Funkgerät und sprach hinein: "Unbekanntes Flugwesen hat den Gipfel in östliche Richtung verlassen. Ich nehme die Verfolgung auf. Ende!" Daraufhin startete er die Triebwerke durch und verließ den Gipfel in die selbe Richtung, in die Zeenpha verschwunden war: schräg nach unten.

Verfasst: Sa 24 Feb, 2007 03:37
von Silverdrak
Firnor Augen funkelten im Dunkeln seiner Behausung. Ihm war grade eine geniale Idee gekommen, wenn er es schafte sie umzusetzen war er seinem Ziel wieder ein gutes Stück weiter.
Während er noch vor sich hin grinste, trat die traurige Gestalt des Planetenwächters wieder in den Eingang seiner kleinen Kristallfestung.
"Also schön, der Deal gilt. Du heilst meine Welt und kannst als Gegenleistung hier dann tun und lassen was du willst." Aus der Stimme entnahm Firnor das der Planetenwächter nicht so ganz glücklich über seine Entscheidung war.
Finster grinsend stand er auf.
"Sehr schön.", brummte Firnor und lief zum Eingang.

Geschoße die Silvi oder die anderen nicht ab zu werfen schaffte lies Flir so gut sie konnte zu Blumen werden, die auf den Schuppen wie Blumen herunterrutschten, erst wenn sie liegen blieben verschwand die Illusion wieder.
Insgesamt war die Silberne sehr erstaunt von den Fertigkeiten der anderen und fand ihre Blitze fast schon unspecktakulär. Bei dem stetigen Geschosshagel hatte sie aber keine richtige Zeit sich ausgibig damit zu befassen.
Die Angriffe endeten schließlich abrupt mit dem Auftauchen eines dunklen Drachen, der Silvi an Firnor erinnerte. Sie schüttelte den Kopf. Warum geisterte der Finstere Drache immer wieder in ihren Gedanken rum? Sie wollte ihn ganz sicher nicht wieder haben. Wie als wollte sie dem Nachdruck verleihen stampfte sie mit einem Vorderfuss auf und grummelte.
Dann schnaufte sie resigniert und sah zu den Waldrändern.
"Im Dämmerwald also.", murmelte sie. Irgendwo da drin war der Ring. Bei den ausmaßen würde sie ihn nie wiederfinden.
"Ein sicherer Platz ist wohl eine gute Idee. Wir sollten uns irgendwo ausruhen. Aber wo? Ich sehe hier nur Wald." , meinte Silvi und blickten dann fragend zu dem Schattendrachen, der sich hier auszukennen schien.

Tsiaeris zischte garstig. Ihre beiden Schwänze hatte sie fest um den Ring gewickelt und sie würde ihn nicht mehr loslassen. Angestrengt mit den Flügeln flatternd versuchte sie den Ring zurück zu erobern, aber der Waldgeist hielt den Ring unnachgiebig fest und zehrte seinerseits daran.
Die goldene Drachin versuchte zwischen durch immer wieder nach den Fingern des Diebes zu schnappen, doch dieser wehrte sie mit der anderen Hand ab.
Nach einer Weile wurde Tsi ruhiger und konzentrierte sich. Die zwei roten Zotteln an ihrem Rücken begannen zu leichten und leicht zu schweben. Dann rief sie in ihrer Sprache den Mond an. Die Wolken am Nachthimmel schienen ein kleines Stück des Mondes frei zu geben. Ein Mondlichtstrahl trag die Drachin, den diese in einen Lichtblitz auf den Waldgeist weiterleitete und diesen blendete.
Eilig nutzte die Goldene die Gelegenheit und biss dem Kerl in den Finger, dieser schrie auf und schüttelte die Hand samt Ring häftig in dem versucht die Drachin wieder abzuschütteln doch die hielt fest.

Sky klammert sich an Zephir fest, als diese sich an die Verfolgung machte.
"Nein, sehen kann ich ihn nicht...", antwortete Sky Zephir und suchte den Wald nach Lebensformen ab. Zu seiner Überraschung gab es in diesem Wald mehr verborgenes Leben als er erwartet hatte. Der kleine weiße Drache versuchte sich auf die Gedanken dieser Wesen zu konzentrieren, vielleicht konnte er etwas raushören. Aus dem Wust an Gedankenfetzen die erwahrnam, hörte er ein paar ihm wohlbekannte zetternde heraus. Sie kamen aus der Richtung aus der auch der plötzliche Schrei kam.
"Ich weis nicht ob das der Dieb war, aber irgendwo da ist Tsi. Vielleicht braucht sie Hilfe.", meinte Sky.

[--Oder nee, ich mache den Firnorteil nächstes mal -> der nächste --]

Verfasst: Mi 07 Mär, 2007 14:40
von Luarcis
Luarcis war immer noch damit beschäftigt, die Geschosse der Angreifer mit seiner Willenskraft von ihrer Bahn abzulenken, so dass er kaum in der Lage war, zu sehen, was die anderen um ihn herum taten. Er hoffte nur, dass sie schnell einen Weg finden würden, aus dieser misslichen Lage zu entkommen, da er seine Abwehrstrategie sicher nicht ewig aufrechterhalten könnte. Es kostet ihn zwar nicht viel Kraft, die Pfeile nur aus ihrer Flugbahn zu lenken, aber das nützte ihm nichts, wenn seine Konzentration allmählich nachließ und er seine Energien nicht mehr richtig bündeln könnte.
Aus den Augenwinkeln heraus sah er mit Schrecken, wie Leundra hektisch dem fliehenden Vortex nachsprintete, doch er war nicht in der Lage, sie aufzuhalten und konnte so nur hoffen, dass sie ihre Situation nicht noch verschlimmerte. Auch die rote Drachin, Seriva, nahm die Verfolgung der kleinen Echse auf und verschwand ebenfalls in der Schwärze des dunklen Waldes. Für Luarcis schien die Situation außer Kontrolle zu geraten, wenn sich die Gruppe immer mehr zerstreute, doch er konnte nichts tun, sondern musste seine Position halten und hoffen, dass die anderen alle wieder heil zurückkommen würden, solange die verbliebenen Drachen noch den zahllosen Angriffen standhalten konnten.
Plötzlich bemerkte Luarcis einen Energiestoß, der sich im ganzen Boden unter seinen Klauen ausbreitete und schließlich eine glitzernde Kristallwand neben ihm auftürmen lies. Mit einem Seitenblick sah er, wie Magan seine Pranke, mit von ihr ausgehenden blauen Energieströmen, in den Boden gerammt hatte und so wohl für diesen Zauber verantwortlich war. Zufrieden nickte er dieser wohl recht wirkungsvollen Abwehrmaßnahme zu. Luarcis war froh, dass die Anderen auch mächtige Fähigkeiten auf Lager hatten, so dass er neue Hoffnung schöpfte, dass sie doch alle diesem unheilvollen Wald entkommen könnten. Interessiert betrachtete er einen Moment die Kristallwand, die den Geschossen zumindest für den Moment gut standhielt.
Er hatte einen ähnlichen Abwehrzauber auch schon einmal benutzt gehabt, allerdings hatte er mit seiner Magie keine Wand aus Kristallen, sondern aus Pflanzenranken erschaffen. Durch seine Verbundenheit mit der Natur konnte er sich schließlich die Pflanzen und auch Tiere zu Hilfe rufen, doch dieser verwunschene Wald gehorchte nicht seinen Befehlen, so dass er sich in diesem Fall auf seine eigenen Fähigkeiten verlassen musste.
Urplötzlich spürte er einen stechenden Schmerz in seinem Körper, in den Beinen, Flügeln und in der Brust, der ihn laut aufstöhnen lies. Er wusste, was das bedeutete und wandte seinen Blick in die Richtung, in die Leundra zuvor verschwunden war. Luarcis fühlte, wie ihre Aura schwächer wurde und dass sie sich schwer verletzt haben musste. Da er mit allen Lebewesen stark verbunden war, konnte er auch ihren Schmerz fühlen, wenn sie sich in seiner Nähe befanden, genauso, wie er von ihrer Kraft zehren konnte, wenn es ihnen gut ging.
Und gerade mit der Lichtdrachin war er momentan auf besonders starke Weise verbunden. Zum einen war sie die Größte von allen und so wiegte ihr Zustand am meisten auf ihn. Doch vor allem hatte er ihr ja zuvor einen Großteil seiner eigenen Lebenskraft vermacht, um ihre schweren Wunden zu heilen, die nun durch ihren Körper floss und ein magisches Band zwischen ihnen herstellte. Er war dadurch ohnehin die ganze Zeit über schon ziemlich schwach gewesen, und nun, da sich Leundra noch mehr zu verletzen schien, schwand mit ihrer Lebenskraft auch seine immer mehr dahin.
Keuchend schwankte Luarcis hin und her und spürte auf einmal noch mehr Stiche, als er aufschaute, sah er Blut aus Wunden an seinem Arm rinnen. Durch seinen Schwächeanfall konnte er seine Konzentration nicht mehr halten und so hatten ihn ein paar der Pfeile getroffen, die immer noch unaufhörlich auf sie zuschossen, die ihm nun also auch noch tatsächliche physische Schmerzen zufügten. Ein weiterer Pfeil raste genau auf seine Brust zu, doch im letzten Moment verwandelte dieser sich in eine Blume, die einfach von seinem Körper abfiel. Ohne sich weiter Gedanken darüber machen zu können, schleppte Luarcis sich im letzten Moment noch hinter die schützende Kristallwand des Silberdrachens, um sich von dem Schock erholen zu können.
Luarcis zitterte und sein Herz ging schwer, doch im nächsten Moment spürte er, wie ein wärmendes Gefühl seinen Körper durchströmte und ihm wieder etwas von seiner verlorenen Kraft zurückgab. Die Phantomschmerzen, die er von Leundra her fühlte, verschwanden, was heißen musste, dass sie durch irgendetwas von ihren Verletzungen geheilt wurde. Erfreut bemerkte er auch, wie sich ihre Aura wieder allmählich der Lichtung näherte, doch urplötzlich schien sie vor seinem geistigen Auge zu verschwimmen und unklar zu werden, was ihm gar nicht behagte.
Aber im nächsten Moment stand sie dann auch schon wieder vor ihm, sie tauchte wie aus einem Schatten heraus auf und bevor er sie fragen konnte, was geschehen war, hörte er auch schon das laute Gebrüll eines anderen Wesens, das, wie er merkte, mit ihr zusammen aus dem Schatten gekommen war. Er konnte in diesem Zwielicht nicht viel erkennen, aber es war unverkennbar ein Drache, den er wegen dieser ganzen verwirrenden Energien in diesem verfluchten Wald nicht vorher bemerkt hatte. Aber seine Aura war dunkel und mindestens genauso vernebelt und verworren wie alles in diesem Wald, auch wenn er wohl nicht direkt zu den Waldgeistern gehörte, als er sie mit seinem Flammenspektakel vertrieb und endlich wieder Ruhe auf der Lichtung einkehren lies.
Mit zusammengekniffenen Augen und gesenktem Kopf wich Luarcis etwas zurück, als Nero sich der Gruppe näherte. Dieser schwarze Drache ließ ihm einen kalten Schauer über den Rücken laufen und er konnte sich bisher immer auf sein Gefühl verlassen. Das plötzliche Auftauchen, die schwarze Magie, die er benutzte, um unbemerkt auf die Lichtung zu gelangen und seine unbezweifelbare Herkunft aus Gefilden jenseits der Sonne gaben ihm keinen guten Eindruck über seine Absichten.
Doch Luarcis bemerkte, dass sich in Leundras Aura auch etwas von der des schwarzen Drachens gemischt hatte, was bedeutete, dass er einen Zauber auf sie gewirkt haben musste. Da sie zuvor in ihrem Zustand sicher nicht in der Lage gewesen wäre, sich so schnell selbst zu heilen, musste der Dunkle dafür verantwortlich gewesen sein. Dies und die Tatsache, dass er sie alle vor den Waldgeistern gerettet hatte und der Zustand, dass er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, hielt Luarcis wohl davon ab, Nero sofort anzugreifen.
Stattdessen atmete er einmal kräftig durch und wandte seinen Blick kurz zum Mond, der nun hell scheinend über ihnen sichtbar war. Luarcis genoss es, wie seine Strahlen ihn trafen und ihn in eine irisierende, bläulich schimmernde Aura hüllten. Das Licht des Mondes verlieh ihm stets ein wärmendes, linderndes Gefühl und lies seine hellen Schuppen in einer leuchtenden, wunderschönen und unwirklichen, fast geisterhaften Aura erstrahlen. Danach wurde er getauft.
Der Mond auf dieser Welt war auch größer als der auf seinem Heimatplaneten, dadurch war dieser Effekt noch stärker und allein das strahlende Licht des Vollmondes gab Luarcis wieder genug Kraft, um seine Wunden heilen zu können. Er besah sich seinen verletzten Arm und riss beherzt die drei Pfeile aus, die immer noch darin steckten. Dann hob er seine andere Pranke darüber und konzentrierte seine Kraft. Er musste schnell handeln, denn er spürte, wie sich das Gift, das an den Pfeilspitzen klebte, sich allmählich in seinem Körper ausbreitete und er musste versuchen, noch so viel wie möglich davon zu neutralisieren. Es schien zwar kein starkes Gift zu sein, aber jede Schwächung seines Körpers wäre in so einer feindlichen Umgebung sicher von Nachteil. Er spannte seine Krallen an und hielt sie über seine Wunden, als ob er nach etwas greifen wollte, dann bündelte er seine Energie. Im ersten Moment passierte nichts, aber schon bald sah man, wie aus den Wunden feine Fäden einer Flüssigkeit schwebten, die sich zwischen seinen Krallen sammelte und allmählich zu einer kleinen Kugel einer dicken, grünlich schimmernden Flüssigkeit anwuchs. Als kaum mehr etwas kam, verschloss Luarcis mit dem gleichen Zauber noch seine offenen Wunden, so dass nur noch etwas geronnenes Blut davon zeugte. Etwas außer Atem durch diese erneute Konzentrationsübung hob Luarcis seine Klaue mit der noch immer darüber schwebenden Giftkugel und schleuderte sie mit einer Bewegung zurück in die Dunkelheit des Waldes, aus der sie entsprang, bevor er sich erneut dem schwarzen Drachen zuwandte.
„Ja, du hast Recht, ich hätte früher darauf kommen müssen. Das Licht wird die Dunkelheit stets besiegen können!“, sprach er mit etwas Nachdruck, während er seine Aura einen Moment aufflackern lies, um ihm zu zeigen, dass er nicht unbedingt nur die Waldgeister damit gemeint hat.
„Wer bist du, und was hast du hier in dieser gottverlassenen Gegend zu suchen? Auch wenn es mir nicht behagt, sind wir dir wohl zu Dank verpflichtet.“, sagte Luarcis noch mit einem kühlen Ausdruck in den Augen. Er wusste nicht, was dieser Drache für Fähigkeiten und Absichten hatte, aber auch, wenn es sicher keine guten waren, so ging zumindest wohl für den Moment keine größere Gefahr von ihm aus. Er wäre sicher nicht so töricht, die ganze Drachengruppe allein anzugreifen, zumal er durch seinen Heil- und Abwehrzauber sicher auch etwas ausgelaugt war. Aber Luarcis war trotzdem nicht glücklich über diese Begegnung. Es war ja schon schwer für ihn gewesen, überhaupt etwas Vertrauen in die Anderen zu fassen, nachdem er einfach so auf einer völlig fremden Welt ohne bekannte Dinge gelandet war. Aber nun auch noch ein Schattendrache, das war zuviel für sein sonst eher scheues Gemüt.
„Nun gut, da wir für den Moment in Sicherheit sind und auch wieder alle zusammengefunden haben, sollten wir nun wohl aufbrechen und versuchen, diesen unheilvollen Wald schnell zu verlassen!“, rief er schließlich mit einem erfreuten Blick zu Seriva und dem wieder zu sich gekommenen Vortex, die auch wieder zu der Gruppe gestoßen sind, schaute dann aber gleich wieder zu Nero, um ihn weiter eingehend zu mustern.

Verfasst: Sa 10 Mär, 2007 20:31
von Ragnorena
Beim Auftauchen der Geisterwesen fluchte Layos laut, legte einen Pfeil auf die Sehne seines Bogens und schoss ihn auf den erstbesten Waldgeist, der ihm zu nahe kam. Der Pfeil flog durch den Geist hindurch, ohne dass dieser Schaden nahm.
In dem ganzen Kampfgetümmel kamen sich Ragnaroek und Layos ziemlich hilflos vor. Der kleine Raptor und Leundra waren davongerannt und die grosse Silberne schrie plötzlich überrascht auf. Ragnaroek konnte einen kleinen Waldgeist ausmachen, der in den Wald flüchtete. Etwas zwischen seinen Armen blitzte kurz auf, bevor er aus dem Blickfeld der Dimar-drachin und damit im Dunkel des Waldes verschwand.
„Das Artefakt!!!“schoss es ihr durch den Kopf. Sie wollte dem Geist hinterherrennen, als ihr eine Wand aus Waldgeistern den Weg versperrte. Sie stoppte aprupt und wich knurrend rückwärts zurück. Als die erste Pfeilsalve auf sie zugeflogen kam, stellte sich Ragnaroek schützend vor den Arrallin und schirmte ihren eigenen Körper mit den Flügeln ab. Sie sog scharf die Luft zwischen den zusammengepressten Zähnen ein, als einige der Pfeile ihre Flügelmembranen durchbohrten.
„Warte, ich versuch mal was!“
Wenn auch Dimar- Drachen nicht besonders Magie begabt waren, so konnten jedoch die meisten eine Art Odem erschafften. Ragnaroek öffnete ihr Maul und sammelte darin Energie in Form einer leuchtend grünen Kugel*. Der ganze Vorgang dauerte nur wenige Sekunden. Dann feuerte sie die Energiekugel in die Reihen ihrer Feinde. Einer der kleinen Geister wurde direkt von ihr getroffen und in kleine Stücke zerfetzt - sofern man das bei einem Geist sagen konnte, zumindest löste er sich auf- die Geister daneben stiessen schrille Schreie aus und stieben auseinander.
Ragnaroek wiederholte den Vorgang einige Male, und jede Kugel traff einen der Geister, dann waren ihre Ressourcen an magischer Energie verbraucht. Wie Luarcis konnte sie durch ihre Naturverbundenheit Kraft aus Pflanzen ihrer Umgebung schöpfen, aber in diesem verwunschenen Wald war dies unmöglich…
Eine weitere Pfeilsalve flog auf sie zu, als Magan seinen Schutzschild aufbaute. Er schaffte es jedoch nicht schnell genug. Einige der Pfeile waren schneller gewesen als er. Ragnaroek schloss die Augen, auf den Schmerz wartend, der nie kam. Überrascht öffnete sie die Augen und sah 3 Blumen zu ihren Füssen liegen. Magans Schutzwall aus Magie hielt die nachfolgenden Pfeile ab.
„Layos? Bist du ok?“
„Verdammt, ich weiss es, ich geh hier noch drauf…“
„es geht ihm gut…“dachte sie erleichtert.
„Im Moment sind wir sicher, aber ich weiss nicht, wie lange Magan seine Magie aufrecht erhalten kann…“
Plötzlich gingen die Bäume rund um sie herum in Flammen auf.
„Wow!“ Layos sprang erschrocken auf den Rücken der Drachin. Mit einem Mal war der Spuck vorbei, keine Spur mehr von den Waldgeistern. Grelles Mondlicht erhellte die Lichtung, der Wind wirbelte die verkohlten Blätterreste am Boden davon.
Dann sah Ragnaroek ihn. Seine dunkle Silhouette stach aus dem Schatten der Bäume hervor, gleichzeitig schien sie jedoch mit ihm zu verschmelzen. Ragnaroek lief es eisig den Rücken herunter. Die Nackenhaare standen ihr förmlich zu Berge.
Der Schattendrache trat ganz auf die Lichtung hinaus. Seine Stimme lies Ragnaroek noch mehr frösteln.
„Dämmerwald……passt doch, würd’ ich meinen, „sagte Layos.
Sie beobachtete Luarcis dabei, wie er sich eine dunkle Flüssigkeit aus seinen Pfeilwunden saugte.
„Vergiftet also…..“ Siedendheiss wurde ihr plötzlich klar, dass auch sie von vergifteten Pfeilen getroffen worden war. Sie betrachtete ihre Flügelmembranen. Die Adern um die Schusslöcher herum begannen sich dunkel zu verfärben.
Ärgerlich schüttelte sie den Kopf. Sie atmete tief ein und konzentrierte sich. Ihre Energievorräte hatten sich bereits wieder ein kleines Stück erholt, was ungemein praktisch war. Ihre Magie reichte nicht weit, dafür lud sie sich schneller wieder auf.
Mit Hilfe von Magie formte sie in ihrem Blut eine Art Abwehrsystem, die dem Gift entgegenwirkten und es in ihrem Körper neutralisierte.
Das Gift wie Luarcis herauszusaugen überstieg ihre Fähigkeiten bei Weitem.
Die schweren, nun kahlen Äste der Bäume ächzten unheilvoll im Wind.
„Wäre wohl wirklich das Besste, sich einen anderen Ort zum Plaudern zu suchen…“



*Die Kugel hat immer die gleiche Farbe wie die Augen des Dimars, der sie erschafft

Verfasst: So 11 Mär, 2007 23:34
von Magan
Magan war richtig froh das seine Kristallwand so lange durchhielt, die restlichen Pfeile schien Flir mit ihrer Illusion ja ganz gut aufzuhalten, dennoch hatten sich am Anfang dieses überraschenden Angriffs einige Pfeile in Magans Vorderbeine und in seine Flanke gebohrt, die ihn nun jede seiner Bewegungen schmerzhaft machten. Ihm war klar das der unter diesen Bedingungen die Kristallwand nicht sehr lange aufrecht erhalten würde, besonders da ihn diese Pfeile irgendwie seine Lebenskraft raubten. Langsam bestätigte sich für Magan der Verdacht das diese Pfeile nicht so ganz gewöhnlich waren, die Vermutung das die Pfeile wohl vergiftet waren kam hier wohl sehr nahe. Leise fluchend schaute Magan auf seine Vorderpfoten, dessen Krallen in der Erde steckten. Er konnte noch das schwache schimmern der blauen Adern erkennen, die seine primäre Energie transportierten, die Energie die für die Entstehung der Kristallwand verantwortlich war. Magan wusste genau, das seine Energieadern eng mit seinen Blutadern harmonierten und das hieß für ihn, dass sein Zauber eine stärkere Blutzirkulation zur folge hatte und das Gift deshalb nur um so stärker in dem Körper verteilt wurde. Doch im Moment hatte er erstmal andere sorgen, den er hörte ein leises knirschen, so eins was Eis machte wenn man zu viel druck darauf ausübte und es langsam dadurch zersprang. Die Kristallwand würde sicher nicht mehr allzu lange halten.
Erstaunt hob Magan seinen Kopf und vergaß sogar seine immer schwächer werdende Kristallwand als er eine plötzlichen, der Waldenergie Fremden Energieanstieg verspürte. Die Bäume begangen auf ein mal zu brennen, eine Eigenschaft die er dieser steinharten Rinde nie zugetraut hätte. Das heulen, was die Bäume ausstießen, war so unnatürlich, das sich Magans Fell sträubte und ihn wie eine angriffslustige Katze aussehen lies. Dann sah er den Schattendrachen, beinahe hätte er ihn übersehen, den seine Konturen schienen nicht greifbar zu sein, doch daran war er von den Traumdrachen gewohnt. Seine Augen leuchteten wieder blau auf und konnte er mit Hilfe des magischen Blickes diesen Schattendrachen genau ausmachen, seine Energie war interessant und erinnerte ihn an einem Freund von sich, doch das hieß nicht das er ihn vorerst trauen würde, dafür war ihn dieser Wald einfach noch viel zu gefährlich. Die Ausmaße des Schattendrachens war gewaltig auch wenn sie kleiner war als die von Leundra, die neben dem Drachen herging. Dieser Drachekamm zur rechten zeit den die Kristallwand gab nun vollkommen nach und zerfiel in viele kleine Kristalle, der zerfall dauerte so lange bis nur noch unscheinbarer Sand übrig geblieben war.
„Ja Dämmerwald passt wirklich gut“, sagte Magan und bestätigte damit nur Layos Worte.
Noch traute er dem Schattendrachen nicht, nicht bevor er genau wusste was er hier machte und wo sie waren und diese Fragen stellte er ihm auch kurz und knapp. Wir haben wirklich keine zeit für irgendwelche Höflichkeiten, dachte er sich.
Dann sah er, wie Seriva aus dem dunkeln des Waldes auftauchte und damit war die Gruppe wohl beinahe komplett, wie Magan feststellte. Trotz dieser ganzen unschönen Vorfälle konnte sich Magan doch kein kurzes Lächeln verkneifen, als er sah wie Seriva Vortex transportierte.
Auch er setzte sich nun in Bewegung um zu erfahren was sie nun machen würden und um mal diese Schattendrachen genauer zu betrachten. Doch ein heftiger Schmerz in seiner Flanke und der darauf folgende Schwindelanfall ließen ihn anhalten, ein leises Fauchen entwich seiner Kelle, dennoch war er froh nicht aufgeheut zu haben. Über sich selbst Fluchend, wie er doch nur so ein großer Dummkopf sein konnte, schaute Magan nun endlich wieder auf die Pfeile die in seinem Körper steckten.
„Wie konnte ich nur so dumm und vergesslich sein, wie konnte ich das nur VERGESSEN“, schimpfte er mit sich selber. Er hatte doch genau gesehen wie zuerst Luarcis und dann Ragnaroek ihre Pfeile rausholten und hatte sie für ihre spektakuläre Art das Gift aus ihrem Körper zu bekommen bewundert und dann hatte er doch tatsächlich vergessen das er ja selbst auch vergiftet war. Zuerst zog er wütend die Pfeile aus seinen Forderpfoten und seiner Flanke, wobei er nicht mehr auf die schmerzen achtete die er sich selber dadurch zufügte. Wenn er damals schon dachte das das Gift durch seine Kristallbeherrschung schon zu tief in seinen Körper eingedrungen war, so hatte sein magischer Blick und die vielen Bewegungen diese Tatsache nur verstärkt. Er legte seine Schnauze an die Wunden und begann zu saugen und wenigstens den größten Teil es Giftes aus seinem Körper zu bekommen, dabei ignorierte er den Schmerz den er dabei verspürte und spukte sein neonblaues Blut das einige grüne Tupfen des Giftes enthielt achtlos auf den Boden. Wenn sollte das nun hier stören, dachte er bei sich. Nach dem er fertig war und nur noch sauberes neonblaues Blut aus den Wunden kann, befall er seinen Fellhaaren sich über die Wunden legen und den Drüsen eine spezielle Flüssigkeit aussondern, die mit dem Fell reagierte, dabei auskristallisierte und einen grauen Kristall über den Wunden bildete. Dies war die beste Methode um Infektionen an frischen und großen oder besonders gefährlichen Wunden zu verhindern, auch wenn sie ihn nun seiner Bewegungsfreiheit beraute.
Dennoch behielt Magan recht den der spürte regelrecht wie das Gift sich immer mehr in seinem Köper verbeiretete und immer mehr seine inneren Organe angriff. Schon spürte Magan wie das Gift seinen Energiekristall erreichte und rechnete damit das sein Abenteuer wohl enden würde, bevor es richtig angefangen hatte. Doch dann spürte er einen seltsam vertrauten Energiestoß der von seinem Energiekristall ausging. Doch er konnte nicht so recht glauben, das es das war was er vermutete, die Vorraussetzungen waren einfach nicht dafür gegeben. Die blauen Energieadern, die seinen Körper durchzogen begangen auf einmal zu leuchten und gaben Magan einen durchscheinendes Aussehen. Er begann sich langsam besser zu fühlen. Die negativen Eigenschaften des Giftes schienen nachzulassen und sich sogar ins Gegenteil umzudrehen und Magan nun mehr zu helfen als ihm zu schaden. Ein paar grüne Blitze zucken über seinen Körper und ein paar schwarze Felken erschienen auf seinem Körper, die dann immer größer und giftgrün wurden, bis Magans ganzer Körper auf ein mal giftgrün war. Zuerst völlig Erstaunt, dann aber wütend musterte Magan seinen neuen grünen Körper und knurrte leise. Auch wenn er es nicht verstand, hatte er sich doch nicht geirrt, als er vorhin diesen Energiestoß gespürt hatte. „Chaosanpassung, aber wie ist das möglich? Warum bloß Chaosanpassung?“, fragte er sich missmutig. Chaosanpassung war einer von Magans Chaosfähigkeiten und wie beinahe alle seine Chaosfähigkeiten konnte er diese nicht richtig kontrollieren. Es war reines glück, wenn sie überhaupt funktionierten und noch größeres Glück, wenn sie so funktionierten wie es sich Magan vorgestellt hatte. Meistens, wie auch in diesem Fall, traten die ganz zufällig auf ohne das Magan es beabsichtigt hatte, doch alle waren sie an bestimmte Vorraussetzungen gebunden und diese waren einfach nicht gegeben für die Chaosanpassung. Oder doch, dachte Magan auf einmal. Einer plötzlichen Eingebung folgend nahm er einen Pfeil den er gerade erst raus gezogen hatte und untersuchte diesen mit seinem magischen Blick. Wie vermutet strahlte die spitze Wellen aus die nur ein Gift verursachen würde. Doch das seltsame war, dass es kein normales Gift war, das man aus Pflanzen gewinnen konnte (wobei Magan sowieso bezweifelte das es hier irgendwelche anderen Pflanzen hab als diese Steinrindebäume), das Gift wurde anders erzeugt. Es hatte einfach zu viel unreine Lebensenergie in sich und das konnte nur bedeuten, das es eine Art elementare Angriffsenergie war, also so was wie ein Odem eines Drachen und dann wären die Vorraussetzungen für die Chaosanpassung erfüllt. Denn Chaosanpassung diente als letzter Schutz, sollte Magan eine elementare Energie treffen, also ein Odem zum Beispiel, so sorge Chaosanpassung für eine Umstellung von Magans Elementzugehörigkeit und gab ihn entweder die gleichen Eigenschaften das Elementes des Angreifers oder genau das umgekehrte Element. Chaosanpassung war auch der Grund, warum Magan sich überhaupt in andere Gestallten verwandeln konnte, ohne diese Fähigkeit wäre das Gestaltwandeln sicher viel schwieriger für ihn gewesen. Doch die reine Chaosanpassung hatte einen hohen Preis, den Magan fürchtete und genau das machte ihn zornig. Außerdem war nicht klar ob das gift nachdem die Chaosanpassung vorbei war auch aus seinem Körper verschwinden würde.
Wie Luarcis so konnte auch Magan die Mondenergie nutzen um seine geschwächten Energiereserven aufzuladen. Er genoss den frischen Nachtwind, der die Energie des Mondes zu ihm brachte und seine Mähne im Wind wehen ließ. Gebahnt schaute er auf den Mond der richtig Gewaltig auf diesem Planeten schien, während der Wind in seinem Fell spielte
„Wir sollten wirklich machen das wir hier weg kommen. Die Dunkelheit holt sich dieses Gebiet schneller wieder als gedacht“, sagte Magan, als er die anderen nun doch noch erreichte und deutete nach oben, wo man wie im Zeitraffer verfolgen konnte wie die Äste der Bäume so schnell wuchsen das die Lichtung auf der sie gelandet waren immer dunkler wurde und es schon jetzt kein entkommen in Richtung Himmel mehr gab. Dann bemerkte Magan die misstrauischen Blicke der anderen und fügte nur missmutig hinzu: „Das ist nicht so wichtig was mit mir geschehen ist, es geht auch bald wieder vorbei wir sollten nun aber los. Denn ich glaube dieses Gift an den Pfeilen stammt nicht aus der Produktion dieser Waldgeister, hier ist noch etwas was wohl viel schlimmer und Mächtiger ist als die Waldgeister und noch viel Giftiger“. Bei dem letzen Wort schaute Magan zurück und sah die Verätzungen die seine eigenen Pfoten dem Boden zugefügt hatten, aus einigen seiner so entstandenen Abdrücke dampfte immer noch giftiger Qualm aus. Und das hat nur ein kleiner teil seiner Energie angerichtet ich will nicht wissen wie gefährlich dieses Wessen ist das der eigentliche Besitzer dieser Energie ist, ich glaube es kann uns ohne große Probleme in unsere Einzelteile auflösen,dachte Magan, doch merkte nicht das er dabei laut Gedacht hatte und das die anderen das wohl mitbekommen hatten.
„So wohin gehen wir nun? Wir sollten nicht hier sein wenn wir kein Mondlicht mehr haben. Doch ich glaube das finden wir nirgendwo mehr in diesem Wald“, sagte Magan, seit er nun diese Giftenergie nutze hatte der Wald für ihn etwas von seiner unheimlichen Macht verloren, da Magan auf unnatürlich mit ihm verbunden war, auch wenn diese Verbindung sehr schwach war....

[zur selben Zeit aus dem Blickwinkel eines anderen Drachen]
Tarar hatte nun wirklich keine großen Probleme gehabt dieser Drachengruppe zu folgen, dem im Dazwischen kannte sie sich aus. Als sie auf dem Planeten angekommen war folgte sie den Energien die sie auf den Wüstenplaneten gespürt hatte und holte die anderen schnell ein. Nun stand sie zwischen ihnen, als sie angegriffen wurden, doch keiner bemerkte sie, was ja sowieso unmöglich war. Tarar befand sich in einer verzehrten Dimensionsebene in der sie zwar beobachten und hören konnte was diese Drachen taten, doch wie konnte von ihnen nicht gesehen oder erspürt werden, da sie ja eigentlich nicht mal in ihrer Welt. Diese verzehrte Dimensionsebene nannte man die Traumwelt, weil viele diese Welt nur erreichten wenn sie selber Träumten und weil diese Welt ihren eigenen unglaublichen Gesetzen folgte. Durch diese Fähigkeit in die Traumwelt zu reisen und das diese Rasse die Möglichkeit hatte in die Gedanken und Träume anderer Lebewesen einzudringen bekam Tarars Rasse auch ihren Namen, Traumdrache. Denn für viele andere Lebewesen waren sie nichts weiter als ein Traum. Den Traumdrachen war es egal wie man sie nannte, doch da die Lebewesen gerne Namen gebrauchten, gewöhnten sie sich schnell daran Traumdrachen zu sein. Traumdrachen blieben gerne unter sich, auch wenn Tarar nun eine war die nicht so gerne dazugehörte. In dem Punkt kam sie wohl ganz nach ihrer Mutter. Für Traumdrachen waren beide viel zu neugierig was andere Lebewesen betraf. Doch Tarar wollte sich noch nicht zeigen und auch nicht einmischen, was sie in der Traumwelt sowieso nicht konnte.
Als die ersten Pfeile abgeschossen wurden, flogen diese einfach so hindurch. „Hej, was soll das“, sagte Tarar wütend, obwohl sie genau wusste das sie niemand hier hören konnte, doch das war ihr egal. Tarar war sich nicht sicher ob sie sich einmischen sollte, immerhin waren alle außer Magan noch fremde für sie und wenn sie sich nun zeigte riskierte sie einen Angriff und das wollte sie nicht, sie könnten ja stärker als Tarar sein. Magan hingegen konnte sicher selber auf sich aufpassen, immerhin schlummerte ihn eine Kraft von der er selber noch nichts wusste. Naja, vielleicht kommst du ja noch irgendwann darauf, dachte sie schmunzelnd. Außerdem hatte sie schon diese dunkle Seite in ihm bemerkt, als sie ihn mit ihrem Schicksalsblick beobachtet hatte. Der Schicksalsblick war eine stärkere Art vom magischen Blick und wurde eigentlich nur von den Traumdrachen benutzt. Er erlaubte einen Blick ins Zeitliche Dazwischen, was sich für Tarar als Millionen von dünnen leuchtenden und mit einander verknoteten Fäden zeigte die von allen ausging was eine Zukunft und eine Vergangenheit hatte. Es war schwer in diesem Chaos aus Fäden etwas raus zu lesen, doch Tarar gelang es meistens außer die Zukunft war vollkommen ungewiss und das war hier auch so, doch die Vergangenheit ließ sich meistens lesen. Diese Fäden waren die Schicksalslinien mit denen Tarar einen verschwommen Einblick in die mögliche Vergangenheit oder Zukunft werfen konnte.
Doch dann wurde dieser Ring gestohlen, den Tarar gleich nach ihrem Eintreffen bemerkt hatte, weil er eine seltsame verborgene Kraft ausstrahlte. Der Gruppe schien viel an diesem Ring zu hängen also beschloss sie dem Dieb zu folgen. Mit ihren starken magischen Blick konnte sie den Waldgeist trotz seine guten Anpassungsfähigkeit nicht aus den Augen verlieren, im Gegensatz zu Magan funktionierte ihr magischer Blick auch hier und da sie ja immer noch in der Traumwelt war glitt sie durch die Bäume hindurch als ob diese nur Wolken währen. Als sie dann den Waldgeist erreichte sah sie wie dieser gerade versuchte einen sehr kleinen Drachen abzuschütteln der den Ring auch haben wollte. Wie viele wollten diesen Ring den noch haben, fragte sich Tarar. Auch wenn sie eigentlich wusste das dieser kleine Drache wahrscheinlich zu der Gruppe gehörte die immer noch weiter hinten kämpfte, wollte sie doch nicht das einer der beiden den Ring bekommen sollte, nicht bevor die Anderen hier waren und sie sicher gehen konnte das der Ring zu dem richtigen Besitzer kam. Doch in dieser Traumwelt konnte sie nichts tun also musste sie wohl oder übel in die normale Welt übertreten. Deshalb trat Tarar ins Dazwischen, der Aufenthalt dort betrug nur Sekundenbruchteile, weil es kein wirklicher Transport war.
Tarar erschien nun unter einem riesigen Steinbaum wie ein Regenbogen der langsam eine feste Gestalt annahm. Ihr in allen Farben leuchtendes Fell schien selbst ein Stückchen der Dunkelheit dieses Waldes zu vertreiben, doch die beiden waren wohl so sehr mit dem Ring beschäftigt das sie Tarars auftauchen noch nicht mal wahrnahmen. Für die Traumdrachin war das auch kein Wunder, kaum jemand nahm sie richtig war. Ihr Körper schien ja noch nicht mal richtige Konturen zu haben, es sah ja eher so aus als würde sie einfach langsam in ihre Umgebung übergehen und bei ihren sehr großen Flügel war das am Besten zu sehen. Diese Tatsache machte es schwer die Traumdrachin sofort zu bemerken, auch wenn ihr Fell in allen Regenbogenfarben schimmerte. Dies galt besonders für Tsi und den Waldgeist, den sie waren einfach zu sehr mit dem Ring beschäftigt.
Dann sah Tarar wie diese kleine Drachin einen Zauber ausführte der den Waldgeist blendete um ihn dann in den Finger zu beißen, doch nun begann dieser den Ring heftig zu schütteln und damit auch die arme kleine Drachin. Irgendwie tat Tarar diese kleine Drachin leid, auch wenn sie sie nicht kannte, sie wollte der Drachin helfen, doch sie musste aufpassen das sie keinen Fehler mit dem Ring machte. Obwohl es Tarar nie zugeben würde, mochte sie halt Lebewesen, besonders wenn es Drachen waren, die noch kleiner waren als sie und mit ihren 1,50 Metern zählten die meisten Drachen nun wirklich nicht dazu. Nun beschloss Tarar das es an der zeit war, was zu tun.
„So nun reicht es aber, las diese kleine Drachin in ruhe“, sagte Tarar. Sie hob ihre Kralle und zeichnete eine Rune in die Luft und ließ dadurch ihren Zauber wirken.
Sofort legte sich eine leuchtende grüne Schicht um den Ring, an der die Finger des Waldgeistes aber auch die beiden Schwänze der kleinen Drachin abglitten. Geräuschlos viel der ring zu Boden, wo er weiterhin grün glühte. Als der Waldgeist gleich darauf wieder versuchte nach dem Ring zu greifen, dieser aber wie vorhin sich einfach seinen Fingern entglitt und wieder auf der gleichen Stelle zu landen, musste Tarar lächeln.
„Vergiss es“, sagte Tarar im herrischen Ton, „der Ring ist vorerst an diesen Ort gebunden und wird einfach wegrutschen wenn man versucht ihn von der Stelle zu bewesen, las es also gleich sein. Ich werde den Ring erst frei geben wenn er wahre Besitzer des Ringes hier ist“. Dann legte sie sich einfach auf den Boden um das eintreffen der Anderen Abzuwarten. Trotzdem passte sie genau auf was der Waldgeist nun machte, auch die kleine Drachin ließ sie nicht aus den Augen, auch wenn sie dieser irgendwie mehr vertraute als dem Waldgeist. Wenn es sein sollte und der Waldgeist würde sie oder die kleine Drachin angreifen, würde Tarar schon einen Weg finden den Kampf zu beenden, doch sich hoffte das der Waldgeist begreifen würde des es hier nichts brachte anzugreifen. Dann viel ihr ein das Magan sie wohl kaum so einfach finden würde, also konzentrierte sie sich und ließ einen Energiestoß frei, den wie sie hoffte die Anderen spüren werden würden.

[wieder aus Magans Sicht]
Plötzlich horchte Magan auf, er spürte eine Energie die ihm sehr Vertraut war. Diese Energie war zwar schnell vorbei, doch er konnte sich in etwa denken was das zu bedeuten hatte und irgendwie Wunderte ihn das noch nicht mal.
„Ich glaube wir müssen da lang“, sagte Magan noch selber etwas zweifelnd und zeigte in die entsprechende Richtung.
Doch als er losgehen wollte wurde ihn wieder schwindlig und Schwarz vor Augen und ein heftiger Schmerz durchzuckte seinen Körper. Diesmal konnte er sich nicht auf den Beinen halten und sackte in sich zusammen. Als er es schaffte schwärfällig seine Augen zu öffnen, war seine Fellfarbe wieder grau geworden, doch Magan atmete schwer und ihm tat alles weh. Zum Glück hatte er es noch geschafft seine Gedanken zu isolieren, so das keiner seine wahren schmerzen Telepatisch mitbekam. Er hasste es wenn die Wirkung von Chaosanpassung aufhörte, den das hatte zur folge das er einen sehr starken Energieverlust erlitt. Diesmal war es besonders schlimm, weil das Gift seinen Körper schon vor dem Einsetzen dieser Fähigkeit geschadet hatte, hätte er vor kurzen durch den Wind nicht noch die Mondenergie aufgenommen so wäre er jetzt wohl Bewusstlos, wenn nicht noch schlimmer. Langsam stand er wieder auf und ignorierte zwanghaft die besorgten Blicke der anderen, auch wenn er noch auf wackligen Beinen stand war er dennoch froh das das Gift wohl nicht noch mehr angerichtet, oder das des nach dem Abklingen der Chaosanpassung noch vorhanden war und das er noch lebte. Dennoch fragte er sich was das wohl für ein Wesen war, das eine so giftige und gefährliche Macht besaß, doch im Grunde wollte er es eigentlich nicht wissen. „Mir geht es geht’s gut wir sollten uns lieber auf dem Weg machen solange wir noch wissen wohin wir müssen“, sagte Magen zu den anderen. Er wusste genau das die anderen auch stark angeschlagen waren und hoffte das sie alle das gift aus ihren Köper entfernen konnten. Langsam machte sich Magan auf den weg. Doch als sie Tiefer in den Wald kamen merkte Magan, das er hier überhaupt keinen Orientierungssinn hatte, nun hoffte er das wenigstens einer der anderen eine Idee hatte wie sie am besten weiterkommen sollten. Tarar schien auf jeden fall keine weitere spur mehr zeigen zu wollen.