[Waldlichtung] Nahe des Quells

Ein RPG der anderen Art. Sobald man den Thread betritt, ist man mitten drin.
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Silverdrak
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#46 Beitragvon Silverdrak » Do 02 Feb, 2006 01:21

Silver verfolgte den Raben als Magan ihn überholte. Nach einer Weile lief auch auch Ragnaroek an ihm vorbei. Die größeren Drachen hatten einfach eine größere schrittweite, so sah der kleine Drache die beiden nur noch im Dickicht verschwinden. Angestrengt versuchte er auf zu holen und lief tiefer in den Wald.
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Dravere
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#47 Beitragvon Dravere » Fr 03 Feb, 2006 00:14

Er schaute ihnen nach, wie sie in den Wald verschwanden. Zuerst überlegte er es sich noch, doch dann schüttelte Dravere den Kopf und ging ihnen nicht hinterher. Es war wieder still und man hörte nur das Plätschern des Baches. In Gedanken probierte Dravere nochmals zusammenzufassen was er soeben gehört hatte.
Er war ein Drache, er war nicht alleine, es gibt andere von seiner Art. Doch das stimmt nicht mit dem überein was man ihm bisher gesagt hatte. Vielleicht hatte man ihn auch darum gewarnt nie in den Norden zu gehen. Vielleicht wollten sie nicht, dass er erfährt wer er ist. Vielleicht meinten sie es aber auch nur gut mit ihm. Vielleicht war er ja doch nicht ein Drache. Er schüttelte kräftig seinen Kopf und schaute in den tiefe dunkle Stille des Waldes hinein.
Dravere ging auf die Lichtung zu, hielt in der Mitte an, breitete seine Flügel aus. Viel Platz war nicht vorhanden. Machte einen Sprung und schlug ein paar mal kräftig mit den Flügeln. Doch er hatte zuwenig darauf geschaut, dass er nur nach oben fliegen sollte und streifte mit dem Kopf noch ein paar Äste. Kam aber doch über die Baumkronen hinaus und flog nah an ihnen zu seinem Lieblingsplatz.
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Luarcis
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#48 Beitragvon Luarcis » So 05 Feb, 2006 17:08

Kommt vom Kristallsee

Luarcis flog weiter nach Süden, immer dem Gefühl folgend, das ihm die Richtung wies. Als es schließlich ganz stark war, landete er auf einer kleinen Lichtung und sah sich um. Die Anderen waren dicht hinter ihm geblieben und würden sicher gleich eintreffen, daher suchte Luarcis schon mal die Umgebung nach einem Hinweis ab, der ihn zu seiner zweiten Elementarkralle führen könnte.

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#49 Beitragvon Tilondrion » So 05 Feb, 2006 17:14

Kommt ebenfalls vom Kristallsee

Kurz darauf landete auch Waterstorm hinter Luarcis und beobachtete Ihn wie er nach Hinweisen suchte welche Ihn zu seiner Kralle führen würde.
Interessiert musterte der Blaue auch den Boden in welchem frische Prankenabdrücke zu sehen waren. Hier schienen vor kurzer Zeit auch einige Drachen gewesen zu sein.

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#50 Beitragvon Magan » So 05 Feb, 2006 17:17

Kommt auch vom Kristallsee

auch Tarar und varok die gerade eingetroffen waren erkannten das hier vor kurzem jemand gewesen war. Sie schauten zu Luarcis auf, denn nur ehr wusste wohin sie gehen mussten.
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#51 Beitragvon Luarcis » So 05 Feb, 2006 21:06

Luarcis schaute kurz auf, als die Anderen bei ihm landeten und schritt dann weiter über die Lichtung auf den dichten Wald zu. Ein kleiner Weg führte zwischen ein paar Bäumen hindurch zu einer kleinen lichten Stelle, auf der nichts anderes stand, außer einem kahlen, schwarzen Baumstumpf. Luarcis ging den Pfad entlang, doch sobald er die Bäume hinter sich gelassen hatte, schossen große Ranken aus dem Boden, die ein dichtes Netz bildeten und so den anderen Drachen den Weg versperrten. Luarcis versuchte gar nicht erst, die Pflanzenmauer zu durchdringen, es hätte ja doch keinen Zweck gehabt. „Alles in Ordnung, wartet hier einfach auf mich!“, rief er durch die lebendige Sperre und wandte sich dann um.
Der Baumstumpf, den er schon von weitem gesehen hatte, passte überhaupt nicht in das Bild, dass die restliche Lichtung um ihn herum abgab. Die anderen Bäume waren hochgewachsen und trugen fruchtbare, grüne Blätter, auch das Gras und die Blumen waren saftig und farbenfroh. Doch der Stumpf war karg und trostlos und bildete einen krassen Gegensatz zu der sonst so lebendigen Umgebung. Luarcis ging näher heran und legte eine Pranke auf das morsche Holz. Seine Vermutung war richtig, kein Funken Leben steckte mehr in ihm.
So schien es zumindest, denn plötzlich schossen dicke Wurzeln aus dem Boden und wickelten sich um seine Klauen und seinen Arm. Bevor Luarcis reagieren konnte, war er schon fest von den Ranken eingeschnürt. Er zog mit aller Kraft daran, um sich loszureißen, doch es half nichts. Mit einem Mal spürte er, wie die Wurzeln ihm seine Energie entzogen. Ein goldener Schimmer bildete sich auf seinen Schuppen und wurde von den Ranken gierig aufgesogen. Luarcis zog verzweifelt an den Wurzeln, doch er hatte schon fast keine Kraft mehr in seinem Arm. Dann hob er seine andere Pranke, an der sich die Feuerkralle befand und formte einen lodernden Feuerball, mit dem er die Ranken einfach verbrennen wollte. Doch bevor dies geschah, ließen die Wurzeln endlich von ihm ab und Luarcis ging keuchend ein paar Schritte zurück. Die Ranken zogen sich aber nicht zurück, im Gegenteil, es wurden immer mehr und ehe er sich versah, bildeten sie ein dichtes Knäuel, das hoch vor ihm aufragte.
Die Pflanzenranken formten sich schließlich zu einer festen Gestalt und schon nach kurzer Zeit stand vor Luarcis ein fast exaktes Ebenbild seiner selbst. Das Pflanzenwesen hatte eine grün-braune Färbung und um seine Beine und Körper wandten sich feine, bewegliche Pflanzenranken. Luarcis betrachtete verwirrt seine Kopie und erwiderte dann: „Waterstorms Statue hat mir aber besser gefallen!“ Doch der Pflanzenluarcis starrte ihn nur aus seinen leeren Augenhöhlen an und öffnete dann sein Maul. Zahllose Ranken schossen daraus hervor und bewegten sich zielstrebig auf den verdutzten Luarcis zu. Sie umwickelten seinen Körper abermals und zogen an ihm, doch diesmal war er darauf vorbereitet und ließ seine linke Pranke in einem Feuersaum hell auflodern. Damit riss er die Ranken einfach entzwei und befreite sich von ihrem einschnürenden Griff. Was ihn aber verwunderte war, dass er bei jeder Ranke, die er durchtrennte, einen stechenden Schmerz fühlte.
Luarcis dachte sich aber nichts weiter dabei, vermutlich waren die Ranken einfach mit Dornen bestückt, so dass sie ihm leichte Schnittwunden zuführten. Er wandte sich wieder seinem Ebenbild zu und rief: „Du willst also mit mir kämpfen? Nun, ich werde dir zeigen, dass nichts besser ist, als das Original!“ Mit diesen Worten öffnete er seinerseits sein Maul, ließ aber statt Pflanzenranken einen mächtigen Feuerball darin entstehen und auf sein Abbild zufliegen. Der Pflanzenluarcis machte aber keinerlei Anstalten, diesem Geschoss auszuweichen, sondern blieb einfach auf der Stelle stehen, so dass der Feuerball ihn frontal erwischte. Luarcis selbst aber schrie plötzlich vor Schmerz auf und taumelte zurück, seine Brust brannte innerlich, so als ob er selbst seine eigene Attacke abbekommen hatte. Plötzlich riss er seine Augen weit auf, als ihm die Erkenntnis kam: Vielleicht ist es ja auch so gewesen! Diese Kreatur wurde aus meiner eigenen Lebenskraft erschaffen, sie ist also mit mir verbunden. Wenn ich sie verletze, schade ich mir damit nur selbst! Aber wie soll ich einen Gegner besiegen, den man nicht angreifen darf?
Luarcis musterte seine Kopie. Sie stand einfach nur da starrte ihn an, so als ob sie darauf wartete, dass er sie wieder angriff. „Nein, das werde ich sicher nicht tun!“ rief er dem stummen Pflanzendrachen zu. „Du bist ein Teil von mir, wenn ich dich angreife, wird jede Wunde, die ich dir zufüge, auch auf mich zurückgeworfen. Ich habe keinen Grund, dich zu bekämpfen, schließlich wurdest du durch mich erschaffen und bist mir daher sehr ähnlich. Du bist doch ein Teil des Waldes, deine Wurzeln stammen von dem Baumstumpf, den ich berührt habe. Selbst wenn ich dich vernichten kann, würde ich damit sicherlich mehr Schaden als Nutzen anrichten. Ich bin selbst mit der Natur stark verbunden, ich weigere mich, gegen etwas zu kämpfen, das ich bisher immer zu schützen versucht habe! Töte mich, wenn du willst, doch verschwende wenigstens meine Lebenskraft nicht sinnlos, sondern teile sie mit den anderen Pflanzen. Doch bedenke, wenn ich scheitere, wird eine böse Macht über diese Welt kommen und nichts als Tod und Zerstörung hinterlassen. Dieser Wald wird schon bald nicht mehr existieren, so wie der Baumstumpf wird hier alles vergehen und nur noch dunkle Schatten auf den schwarzen, ausgetrockneten Boden werfen. Nimm mich also, wenn dir danach ist, doch bedenke die Konsequenzen!“ schrie Luarcis schon fast seinem Spiegelbild entgegen, auch wenn er gar nicht wusste, ob das Pflanzenwesen ihn überhaupt verstand. Dann richtete er sich auf und schaute furchtlos seinem Abbild in die Augen, darauf wartend, was passieren würde.
Der Pflanzenluarcis starrte ihn einen Moment lang regungslos an und preschte dann auf einmal auf ihn los. Der Körper des Pflanzenmonsters löste sich auf und es bildeten sich wieder die Ranken, aus denen er entstanden war, die unaufhaltsam auf Luarcis zurasten. Dieser wich aber nicht von der Stelle, sondern schloss seine Augen, um das Unausweichliche über sich ergehen zu lassen. Es tut mir Leid, Freunde. Diesmal bin ich wohl derjenige, der die Prüfung nicht bestanden hat! Ich kann gegen Monster und Dämonen kämpfen, aber wie soll man gegen sich selbst gewinnen?, dachte er sich noch, als die Ranken ihn erreichen und sich um seinen Körper wandten. Luarcis wartete darauf, dass sie ihm seine letzte Lebensenergie aussaugen würden, doch nichts geschah, es herrschte auf einmal eine unheimliche Stille.
Langsam öffnete er die Augen und sah sich um. Er war von einem dichten Kokon aus Pflanzenranken umgeben, die sich kriechend um ihn schlängelten. Sie bewegten sich immer schneller und krochen an seinem Körper entlang, bis sie sich schließlich immer weiter konzentrierten und sich zu seinem rechten Arm hinbewegten. Nach ein paar Augenblicken war nur noch sein Arm und seine Pranke von den Pflanzen umschlossen, doch auch die letzten Ranken verschwanden, als sie mit seinem Körper verschmolzen und nur einige grün-braun gefärbte Schuppen und eine stärker ausgeprägte Klaue hinterließen. Ein paar fein verzweigte Linien zogen sich von seiner Pranke seinen Unterarm entlang und erinnerten ebenfalls an kleine Pflanzenranken. Luarcis betrachtete erstaunt seine Pranke, er hatte die Elementarkralle doch noch errungen! Also war es die Kralle selbst, gegen die ich gekämpft habe!, überlegte er fasziniert. Ein seltsames Gefühl durchströmte seinen Körper, er spürte, wie seine verlorene Lebenskraft wieder zurückkehrte. Es war so, als ob jeder Baum und jede Blume auf der Lichtung ihm etwas von ihrer Kraft schenkte. Luarcis fühlte sich, als ob er mit allen Pflanzen um ihn herum auf magische Weise verbunden war. Er hatte solche Gefühle schon früher gehabt, aber noch niemals derartig ausgeprägt.
Selbst im Angesicht des Todes hatte Luarcis an nichts anderes gedacht, als daran, wie er mit seiner letzten Tat Anderen noch nützen konnte. Er war stets bereit gewesen, sein Leben zu geben, wenn das einen Sinn haben würde und er damit womöglich unzählige Andere retten könnte. Die Pflanzen dankten ihm seine selbstlose Haltung damit, dass sie ihre Kraft mit ihm teilten und ihn wohl bis zuletzt unterstützen würden. Luarcis schaute auf die Mitte der Lichtung. Der kahle Baumstumpf war verschwunden, stattdessen stand an seiner Stelle ein stattlicher Baum, an dem sich prächtige Blüten gebildet haben und im Licht der aufgehenden Sonne hell schimmernden. „Ich kämpfe darum, dass dies alles so bleiben wird!“ rief Luarcis ihm noch entgegen und drehte sich dann um.
Die Pflanzenwand, die seinen Freunden den Weg versperrte, löste sich mit einem beherzten Schwung seiner neuen Klaue schnell auf und die Ranken verschwanden wieder im Gebüsch. „Ich bin nun für den Kampf bereit!“ erwiderte er den Anderen entschlossen im Vorbeigehen. Dort wo er auftrat, wuchsen kaum merklich unzählige kleine Blumen in den verschiedensten Farben und bedeckten den ausgetretenen Waldpfad mit einer bunten Schicht aus kleinen Blüten, eine schwache Spur der Hoffnung, die den Weg zur Hauptlichtung erhellte…

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#52 Beitragvon Tilondrion » Sa 11 Feb, 2006 11:39

Dieses Mal hatte Waterstorm etwas mehr Angst um seinen Freund vorallem als Luarcis ihnen sendete dass er versagt habe.
Der Blaue wollte schon eingreifen, hielt sich aber zurück denn er hätte auch mit den beiden Elementarkrallen wohl kaum grosse chancen gehabt da diese nur zusammenarbeiten würden und nicht gegeneinander solange sie nicht durch mächtige Zauber verwirrt werden würden.
Sehr erleichtert schaute er dann hin als die Rankenwand verschwand sobald Luarcis die Kralle benutzte.
"Nun fehlt uns nur noch eine Elementarkralle" sagte er zu den anderen.
Wer diese nun wohl finden würde? Tarar oder Varok? dachte sich Waterstorm.

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#53 Beitragvon Magan » Sa 11 Feb, 2006 12:20

Diesmal waren Tarar und Varok eher ruhig bei den geschänisen. hm ganz gewöhnen kann man sich daran nicht aber irgendwie wird man dabei doch immer ruhiger, dachte sich Tarar.
Als Luarcis mit der sigreich mit der Humuskralle zurückkere musste tarar zugeben das ihr seine neue musterung doch sehr gefiel. Sie schaute auf ihre kralle und konzentrierte sich, und auch bei ihr erschien die gleiche rankenartige musterung auf ihrer kralle. "Naja ich glaub es passt nicht ganz zu meinen regenbogenfarbigen schuppen", sagte sie. Dann schaute sie gleichzeitig mit Varok richtung Norden. "Spürt ihr auch diese erschüterung im Boden?" fragte Varok. Beide wussten das sie die Erdkralle noch übriggeblieben war und das es wohl diese war die sie gerade ruft. Varok und Tarar öffneten ihre flügel und machten sich auf Richtung norden.

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Zuletzt geändert von Magan am Sa 11 Feb, 2006 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
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#54 Beitragvon Luarcis » Sa 11 Feb, 2006 12:38

Luarcis beobachtete leicht schmunzelnd, wie Tarar ihrer Pranke eine Musterung verpassen wollte. „Keine Sorge, du wirst schon bald deine eigene Elementarkralle haben, die zu dir passt!“, erwiderte er und schaute dann ernst zu Boden, als er daran dachte, was das für sie bedeutete. Sie hatten ihre Prüfungen zwar bisher alle bestanden, aber es war nicht nur einmal sehr knapp gewesen und Luarcis spürte immer noch Zweifel in Tarar, seitdem sie am Schwarzwolkenturm versagt hatte. Als Varok und Tarar die Erschütterungen spürten und abhoben, tat er es ihnen gleich. Nun wird sich also entscheiden, ob wir alle tatsächlich für diese Klauen bestimmt waren, dachte sich Luarcis noch, als er ihnen nach Norden folgte.

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#55 Beitragvon Tilondrion » Sa 11 Feb, 2006 12:49

Etwas neidisch blickte Waterstorm zu den anderen. Sie hatten alle so mächtige Elementarkrallen. Er hatte zwar auch zwei, aber er hätte gerne noch mehr gehabt. Am liebsten alle. Kaum hatte er den Gedanken jedoch gedacht gehabt verbannte er Ihn auch schon zuhinterst in seinem Gedächtnis. Er hatte selbst nun sehr viel Macht durch die Krallen und es wäre gefährlich wenn er noch mehr Macht hätte. Allerdings blieb der schale Nachgeschmack zurück dass er ein bisschen neidisch geworden war.
Kurz überlegte sich der Blaue ob er seine Krallen nicht doch lieber wieder abgeben sollte. Die neue Macht welche durch ihn hindurch floss machte ihn ganz kribbelig. Es war ein tolles Gefühl und er hätte am liebsten mehr davon gehabt, er wusste aber auch dass dieses Gefühl nur den Neid schüren würde.
Er konnte die Macht nun aber nicht abgeben. Dafür hatten sie etwas zu wichtiges vor.
Mit etwas abstand folgte er den anderen.

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#56 Beitragvon Tilondrion » So 09 Apr, 2006 13:05

Kommt von hier

Ardros flog grosse Kreise um die Waldeslichtung herum. Er fühlte dass hier viel Leben war und er wusste dass er hier auch etwas essbares finden würde. Er schickte seine Sinne aus um zu ergründen wo er den besten Fang machen konnte.
gerade als er über eine hohe Baumkrone flog spürte er einen verletzten Hirsch auf. Ardros freute sich schon dass er da der Hirsch verletzt war bestimmt einen einfachen Fang haben würde und setzte geräuschlos zum Sturzflug an. Er erblickte den Hirschen und wollte zum tödlichen Schlag ansetzen als der Hirsch plötzlich verschwunden war.
Ardros konnte gerade noch bremsen bevor er auf dem Boden aufschlug. Komisch, war das eine Fata Morgana? dachte er sich und schlug heftig mit den Flügeln um wieder an Höhe zu gewinnen. Nochmals kreiste er über der Lichtung und wieder spürte er ein Lebewesen auf. Dieses mal wars ein Reh welches jedoch unverletzt war. Nochmals setzte Ardros zum Sturzflug an. Wie beim letzten mal verschwand das Reh kurz bevor Ardros es töten konnte.
Sichtlich verwirrt flog Ardros wieder auf die Höhe der Baumkronen und Kreiste über der Lichtung. Er spürte immer weniger Lebewesen in der Nähe der Lichtung. Entweder waren alle geflohen oder sie waren alle auf mysteriöse Weise verschwunden.
Inzwischen war der kleine Rote etwas müde geworden und landete nun auf der Lichtung und sah sich um. Es war totenstill. Kein Windchen blies und kein Blatt raschelte. Ausserdem konnte Ardros nun auch keine Lebewesen mehr erspüren. Selbst die kleinste Ameise war verschwunden.

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#57 Beitragvon Magan » So 09 Apr, 2006 13:25

Kommt von hier

Sild war einige augenblicke nach Ardros angekommen und schaute zu wie er versuchte den Hirsch zu erwischen. "Komisch, was kann das sein, hast du schon sowas erlebt Magier?", fragte er den Magier. Noch einmal kreiste er um die Lichtung und erblickte wie Ardros zufor den Hirsch, doch er hatte aus den versuchen des kleinen Drachen gelernt un dkonzentriete sich erstmal. seine augen wurden blau und plötzlich stockte er in in der Luft. "Die Aura ist unglaublich, aber ich kann nicht erkennen welcher natur sie ist", sagte der Energiedrache. Sein Armband leutete auf und Ranken schoßen aus den boden doch sich erwischten den Hirsch nicht sondern griffen nach luft. "Ich glaube beinahe das ist ein geist, aber ein mächtiger freier geist", sagte Sild und landete nun neben Ardros. "Du suchst dir aber auch komische jagdplätze aus", sagte er zu ihm und lies den Magier absteigen.
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#58 Beitragvon Leundra » So 09 Apr, 2006 14:16

Von hier komm ich

Sie verlangsamte ihr Tempo flog hinab und landete elegant neben dem deprimierten Ardros. Ruhig sagte sie, "Reg dich nicht auf das ist mir auch schon mal passiert als ich noch kleiner war, in diesem Wald kannst du nicht jagen, weil er einen Wächter besitzt der seine Schützlinge mit Hilfe von Magie beschützt. Es gibt zwar Möglichkeiten diese Schutzvorrichtungen zu umgehen aber man sollte sich nicht unvorbereitet mit einem Waldwächter anlegen", meinte sie, schaute nach oben und rief dem fliegenden Sild zu"Wir sollten uns lieber einen anderen Ort suchen wenn wir keinen Kampf riskieren wollen. Wächter könne äußerst aggressiv werden." Damit erhob sie sich wieder und flog auf die gleiche Höhe wie Sild, "Es tut mir Leid aber ich werde mich kurz von euch abkapseln müssen wenn ihr im Wald jagen wollt, die Waldlebewesen sind zu klein für mich. Ich fliege jetzt ans Meer", sie zeigte auf das Glitzern am Horizon,"aber es würde mich sehr freuen wenn ihr mitkämt ansonsten wäre ich in kürze wieder da." Geduldig wartete sie auf die Antwort.

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#59 Beitragvon Luarcis » So 09 Apr, 2006 14:58

Kommt von hier

Ekhna’Di sah schon im Anflug die vergeblichen Jagdversuche des roten Drachens. Stirnrunzelnd verfolgte er mit, wie einer der Hirsche sich einfach in Luft auflöste.
„Tut mir leid, ich weiß momentan auch nicht, was dies zu bedeuten hat. Ich bin ja selbst erst vor kurzem hier angekommen.“ Dann hörte er aufmerksam zu, was Leundra zu ihnen sagte.
„Hmm, ein Wächter? Nun, das wäre eine Möglichkeit, manche Orte werden durchaus von Schutzgeistern oder anderen Wesen beschützt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Gleichgewicht des Lebens aufrecht zu erhalten. Ich stimme ihr da zu, es könnte schlimme Konsequenzen haben, wenn wir versuchen, den Frieden dieses Waldes gewaltsam zu stören. Es liegen auf jeden Fall seltsame Energien in der Luft, ich kann sie spüren. Auch wenn ihr vielleicht auf den Rat eines Menschen nicht allzu großen Wert legt, so denke ich doch, dass es das Beste wäre, sich einen anderen Platz zum Jagen zu suchen. Dort lässt sich vermutlich sowieso leichter Beute machen!“, sagte Ekhna’Di lächelnd, als Sild gelandet war und von ihm abstieg. Wachsam schaute er sich um und wartete dann ab, was die Drachen beschließen würden.

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#60 Beitragvon Tilondrion » So 09 Apr, 2006 15:59

"Ich glaube nicht dass ein Schutzgeist hier die Tiere und den Wald beschützt. Ein Schutzgeist würde nicht gleich alle Lebewesen aus diesem Wald "entführen" denn bekanntlich fressen Drachen zum Beispiel keine Ameisen. Zumindest kenne Ich keine Art welche das tut. Von uns dreien wird bestimmt keiner dabei sein." sagte Ardros. "Dieser Wald hier scheint verhext zu sein.
Entweder sind gerade alle meine Sinne betäubt oder aber Ihr spürt ebenfalls keine Lebewesen mehr in diesem Wald.
Wir sollten der Sache hier nachgehen. Ich habe nämlich ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache. Hier stimmt etwas nicht. Ausserdem ist es hier für diese Jahreszeit einfach zu kalt. Was meint ihr dazu?"
Kaum hatte er mit Sprechen geendet begann der Rote mit der Erkundung der Lichtung. Allerdings sah alles irgendwie gleich leer aus. Es hatte zwar Bäume und Gras aber sonst schien alles verschwunden zu sein.


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