Verfasst: Di 09 Jun, 2009 22:01
„Graben? Verdammt, wie soll ich denn bitte graben? Ich bin ein Flieger!“ jammerte Aureel und bekam als Antwort lediglich eine wütenden Blick von Atazra. So blieb ihr nichts anderes übrig, als sich auf ihren Flügelkrallen abzustützen und mit den Hinterbeinen zu scharren, auch wenn dies nicht wirklich viel brachte.
Jedoch war auch nicht mehr viel mehr Einsatz von Nöten, da das Adrenalin, das Atazras Körper freigesetzt hatte, wohl ganz schnell aus dem roten Drachenweibchen einen Maulwurf gemacht hatte. Plötzlich brach der vorher noch so solide Grund unter der Gruppe ein und ließ sie in ein tiefes Loch fallen.
Gepackt von der Überraschung kam Aureel nicht einmal dazu ihre Flügel zu öffnen bevor sie mehr oder weniger weich auf der großen Roten landete. Diese beschwerte sich zunächst, dass sie als Kissen missbraucht werden würde, als dann auf einmal noch ein Drache auf ihr landete.
Aureel hörte fröhliche Ausrufe, war aber total orientierungslos. Sie war ein Flieger, ohne weiten Raum und Licht war sie nichts. Verstört klammerte sie sich an Atazras rechtes Vorderbein, als sich diese wieder aufgerichtet hatte und folgte unsicher der Gruppe, in die Richtung, von der Shlyreen gesprochen hatte. Zwar gewöhnten sich die Augen langsam an die Umgebung, doch machte ihr die Wahrnehmung des engen Tunnels noch mehr Sorgen. Ihre Instinkte wollten sie zwingen, sich zu tarnen und zu verstecken, doch das war Unsinn und sie verkrampfte sich noch fester in den Arm der Roten, die das mit einem kurzen Blick notierte, den die kleine Blinde natürlich nicht wahrnahm.
Nach kurzer Zeit konnte auch Aureel das Rauschen des Wasserfalls hören und kurz darauf spürte sie das erste weiche Moss unter ihren Hinterläufen, welches weich unter ihrem Gewicht nachgab und die ohnehin schon kaum wahrnehmbaren Schritte der Raubtiere völlig verstummen ließen.
Aureel hörte einen ihrer Gefährten ein Lied summen und versuchte einzustimmen, doch kannte sie die Melodie nicht, wodurch sich das Liedchen bald recht schräg anhörte und das erste Kichern ertönte. Unter den Klauen platschte es mittlerweile, der Boden wurde glitschig und das Moos zog sich zurück, sodass nur noch kalter Fells zu spüren war.
Neben dem Geräusch des Wasserfalls kamen nun auch aus der Ferne hallende Schreie. Es waren hohe spitze Schreie, die von der Decke zu kommen schienen.
Mit einem Mal schrien tausende dieser Stimmen auf und die Höhle wurde von dem Flattern unzähliger kleiner Lederschwingen erfüllt. Fledermäuse stürzten sich auf die Gruppe, flogen gezielt um sie herum und nach wenigen Sekunden war es wieder ruhig. Schnell rief einer der Drachen, das man den Tieren folgen sollte, da diese sicher zum Ausgang fliegen würden und die Gruppe begann mehr oder weniger geschickt auf dem glatten Grund los zustürmen, bis sie ein ganzes Stück weiter einen lauten tiefen Schrei hörten.
Jedoch war auch nicht mehr viel mehr Einsatz von Nöten, da das Adrenalin, das Atazras Körper freigesetzt hatte, wohl ganz schnell aus dem roten Drachenweibchen einen Maulwurf gemacht hatte. Plötzlich brach der vorher noch so solide Grund unter der Gruppe ein und ließ sie in ein tiefes Loch fallen.
Gepackt von der Überraschung kam Aureel nicht einmal dazu ihre Flügel zu öffnen bevor sie mehr oder weniger weich auf der großen Roten landete. Diese beschwerte sich zunächst, dass sie als Kissen missbraucht werden würde, als dann auf einmal noch ein Drache auf ihr landete.
Aureel hörte fröhliche Ausrufe, war aber total orientierungslos. Sie war ein Flieger, ohne weiten Raum und Licht war sie nichts. Verstört klammerte sie sich an Atazras rechtes Vorderbein, als sich diese wieder aufgerichtet hatte und folgte unsicher der Gruppe, in die Richtung, von der Shlyreen gesprochen hatte. Zwar gewöhnten sich die Augen langsam an die Umgebung, doch machte ihr die Wahrnehmung des engen Tunnels noch mehr Sorgen. Ihre Instinkte wollten sie zwingen, sich zu tarnen und zu verstecken, doch das war Unsinn und sie verkrampfte sich noch fester in den Arm der Roten, die das mit einem kurzen Blick notierte, den die kleine Blinde natürlich nicht wahrnahm.
Nach kurzer Zeit konnte auch Aureel das Rauschen des Wasserfalls hören und kurz darauf spürte sie das erste weiche Moss unter ihren Hinterläufen, welches weich unter ihrem Gewicht nachgab und die ohnehin schon kaum wahrnehmbaren Schritte der Raubtiere völlig verstummen ließen.
Aureel hörte einen ihrer Gefährten ein Lied summen und versuchte einzustimmen, doch kannte sie die Melodie nicht, wodurch sich das Liedchen bald recht schräg anhörte und das erste Kichern ertönte. Unter den Klauen platschte es mittlerweile, der Boden wurde glitschig und das Moos zog sich zurück, sodass nur noch kalter Fells zu spüren war.
Neben dem Geräusch des Wasserfalls kamen nun auch aus der Ferne hallende Schreie. Es waren hohe spitze Schreie, die von der Decke zu kommen schienen.
Mit einem Mal schrien tausende dieser Stimmen auf und die Höhle wurde von dem Flattern unzähliger kleiner Lederschwingen erfüllt. Fledermäuse stürzten sich auf die Gruppe, flogen gezielt um sie herum und nach wenigen Sekunden war es wieder ruhig. Schnell rief einer der Drachen, das man den Tieren folgen sollte, da diese sicher zum Ausgang fliegen würden und die Gruppe begann mehr oder weniger geschickt auf dem glatten Grund los zustürmen, bis sie ein ganzes Stück weiter einen lauten tiefen Schrei hörten.