Der Schwarzwolkenturm

Ein RPG der anderen Art. Sobald man den Thread betritt, ist man mitten drin.
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
Magan
Forenraptor
Forenraptor
Beiträge: 2776
Alter: 39
Registriert: Fr 04 Mär, 2005 21:32

#31 Beitragvon Magan » So 13 Apr, 2008 19:04

Greal schaute noch mal zu dem Dunklen und schüttelte den Kopf. Es war ihm sowieso ganz recht, denn so endete seine Partnerschaft. „Das hier ist hätte nie lange halten können. Du bist dumm, wenn du glaubst das sich eine lebendige Energie und dazu noch eine so gewaltige wie die im Schwarzwolkentrum sich von jemanden beherrschen läst. Wir werden uns wohl nicht wieder sehen“, sagte Grael und es war ihm egal ob der Dunkle ihn hörte. Er hatte das bekommen was er wollte, auch wenn es anders gelaufen war wie er sich das vorgestellt hatte. Dann betrat er das Prtal ins Dazwischen.

Tarar folgte jeder von Graels Bewegungen. Sie wusste nun dass sie in aufhalten musste Ihre Aura nahm zu und sorgte dafür, das sie von ihren Umstehenden nicht mehr beachtet wurde, dann verschwand sie auch im Dazwischen.

Grael dachte, dass er es geschafft hatte. Er war seinen „Partner“ losgeworden und dazu hatte er noch seine Freiheit erhalten. Nun konnte er tun und lassen was er wollte und vor allem er konnte seinen Plänen nachgehen. Er wusste wohin er musste und was er dazu alles brauchte, doch auf einmal blieb er mitten im Nichts stehen. Nicht das er es sah, denn dafür war seine Sicht im Dazwischen durch die dunklen Energien in ihm zu sehr eingeschränkt worden, doch er spürte es.
Ein buntes Leuchten erschien vor ihn und wurde zu Tarar.
„Hast du gedacht, dass ich nicht ein Auge auf die werfe“, frage Tarar ihn und nichts mehr erinnerte an ihre lustiges Wesen.
„Warum müsst ihr Traumdrachen euch in alle einmischen. Last mich doch in ruhe“, zischte Grael sie an.
„Das werden wir nicht! Vor allem nicht bei dir!“, sagte Tara rohen eine sichtliche Gefühlsregung. Es entbrannte eine Diskussion zwischen den beiden, bei der Grael immer wütender wurde.
Zum Schluss sagte Tarar: „Du wirst auf ewig hier gefangen sein, du hast keine Autorität mehr im Dazwischen“.
„Ich wusste das dies irgendwann kommen würde, doch ich habe vorgesorgt“ entgegnete Grael.
Die Krallen einer Pfote leuchteten weiß auf und die Pfote sah aus als umgebe sie eine dickflüssige schwarze Flüssigkeit. Grael bewegte diese Kralle so als würde er etwas angreifen und obwohl er eigentlich durch nichts schnitt hinterließen seine Krallen zwei grelle weiße Risse. Nachdem das leuchten nachließ konnte Grael eine Wald in den Rissen sehen. Ohne lange zu zögern griff er an den Rand des Risses und schob sich somit aus dem Dazwischen den anders konnte er sich hier nicht mehr bewegen. Er war zwar nicht weit gekommen doch er würde kein Gefangener sein. Er wusste, dass sich der Riss nicht schließen würde, doch das war ihm egal.

Tarar schüttelte nur den Kopf über dieses verhalten. Grael sollte doch als Beschützer von Magan fungieren und dennoch hatte er ihn verraten. Dann verschwand auch sie aus dem Dazwischen. Sie hoffe, dass sich jemand anders um den Riss kümmern würde

Magan verstand die Welt nicht mehr. Nun da er nur noch aus reiner Energie bestand, ausgenommen seinen Kristalle, waren seine Sinne anders. Er hörte nichts mehr er sah auch eigentlich nichts mehr und er fühlte auch nichts mehr. Dafür nahm er jetzt was anders wahr, was eine Mischung aus all seinen sinnen zu sein schien. Es erinnerte ihn stark an eine extrem starke Version seines magischen Blickes, nur das er wirklich nicht mehr sagen konnte das er etwas höre oder sah.
Er konnte keinen mehr erkennen sondern sah nur noch bestimmte Energien. Einige Energien erkannte er als Luarcis den Dunklen und er erkannte auch Waterstorms Seelenenergie. Auch erkannte er Grael, dessen Energie immer mehr zunahm. Dann war da etwas Dunkles, es war nicht gefährlich, doch es schien hier nicht rein zu passe irgendwie konnte er hunderte von Energien in diesem dunklen Etwas sehen. Grael ging auf es zu und dann war seine Energie weg. Auch Tarars Energie konnte er spüren, doch sie schien sich dann mit den Energien aus ihrer Umgebung zu umwickeln bis sie Magan nicht mehr wahrnehmen konnte. Dann war das wieder kurzzeitig dieses dunkle etwas.
Magan spürte wie er von Luarcis Energie gefasst wurde und mit ihm mitgeschleift wurde, auch wenn er nicht wusste warum. Nun erkannte er das sich noch eine lebendige Energie neben Luarcis bewegte. Er hatte es zu erst nicht als Lebewesen erkannt, denn es wahr schwer führ ihn diesen neuen Sinn zu verstehen.
Irgendwann fand er sich auf einmal ganz von dieses neuen lebendigen Energie umschlungen. Er schien immer mehr in diese Energie einzutauchen und auf einmal begann sein eigener Seelenkristall seine Energiebanne ich dieser lebendigen wilden Energie zu ziehen. Er spürte die Jugend und Wildheit dieses Lebewesen. Er erkannte sie nun als Drache und das es ein Weibchen war, ein ungestümes noch dazu.
Auf einmal veränderten sich seine Sinne wieder. Sie wurden zwar nicht seine alten doch er hatte die fünf Sinne wieder. Nun befand er sich im Geist des Drachen und bekam sogar ein paar Erinnerungen von diesem mit, doch diese waren alle zusammenhanglos und somit konnte er damit nichts anfangen. Außerdem fand er es nicht gut die privaten Erinnerungen von jemand Fremden zu sehen. Doch er konnte nichts mehr dagegen tun. Er war nun in diesem Drachen. Doch wenigstens erfuhr er so ihren Namen. Durch ihre Augen sah er was geschah auch wenn er nicht eingreifen konnte.
Dann merkte er, wie die Drachin zögerte los zu Fliegen. Wie sollte er ihr helfen. Er versuchte mit den Flügeln zu schlagen, doch da er keine hatte funktionierte das nicht Er versuchte zu reden, doch das klappte auch nicht. Nachdem sich sein erster sich schock gelegt hatte versuchte er die Drachin Telepatisch zu erreichen und diesmal klappte es zum glück für ihn und sie.
Durch Magans immer noch vorhanden neuen Sinn merkte er wie der Turms einstürzte, doch es war nur die Hülle. Die Energie des Turms war noch da und diese schien wieder mit dem Aufbau des Turm zu beginnen. Doch Magan merkte auch noch etwas anderes. Eine Energie, die obwohl sie sehr schwach war, dennoch zwischen der Energie des Turms existierte.
Wieder wendete er sich an die Drachin und sagte zu ihr: „Sag den Weißen das Waterstorm noch lebt, die Dunkle Energie ist verschwunden, aber Waterstorm lieg im sterben“.
Er merkte das die Drachin zuerst nicht darauf reagierte, obwohl er genau wusste das sie ihn hörte. Vor sich hinknurrend wiederholte er die Botschaft. Er fragte sich was da los war und warum die Drachin ihn ignorierte doch auf einmal bekam er einen ihrer Gedanken mit, sie diesen Gedanken zwar nicht ausgesprochen sondern eher gefühlt, aber dennoch hörte er ihn, und ihm wurde alles klar. „Ich bin Magan, der Drache dem eigentlich der Felldrachenkörper gehört. Luarcis kennt mich und ja es tut mir leid das ich in dir stecke doch dafür kann ich nichts, du hast mich in dich geholt“, sagte er etwas frustriert zu ihr.
Bild

Benutzeravatar
Temeraire
halbstarker Drache
halbstarker Drache
Beiträge: 775
Alter: 37
Registriert: Sa 11 Aug, 2007 22:18
Wohnort: Uster/Mönchaltorf

#32 Beitragvon Temeraire » Mo 14 Apr, 2008 20:23

Temera erreichte den schönen weissen Drachen. Er schlug kraftvoll mit seinen Schwingen und begann Kreise zu ziehen. Temera keuchte leise und folgte dem weissen Drachen fast auf jeden Flügelschlag. In ihrem Kopf drehte sich alles. Mir geht’s gut, mir geht’s gut, mir ist nichts passiert dachte sie um sich selbst etwas zu beruhigen. Ihr Herz raste, ihr Blick richtete sich nur auf den Körper des weissen Drachens. Plötzlich nahm sie eine Berührung wahr. Verwundert blickte sie über ihren Rücken. Doch da war nichts. Verwirrt richtete sie ihren Blick wieder auf den schimmernden Drachen. Den Turm versuchte sie möglichst aus den Augen zu lassen, nur ab und zu tauchte seine Siloutte am Rande ihres Blickfelds auf. Verkrampft vor Konzentration biss sie auf ihren Unterkiefer bis es schmerzte. Erneut schien sie etwas zu berühren und nun packte sie wilde Panik. Ein fremdes Gefühl mischte sich in ihre Gedanken, formten sich in Worte um, bis es ein Gedanke wurde. Sie hörte eine fremde Stimme und dessen Bitte, den weissen Drachen auf einen verletzen Freund im Turm hin zu weisen. Temera schluckte schwer. Ein eiskalter Kloss steckte ihr im Hals. Was, war hier los?
Nach einiger ignoration spürte sie das drängen. Dann wurden die Gedanken ruhiger. Was der fremde Drache in ihr plötzlich sagte, schockierte sie zutiefst. Am allermeisten versetzten sie die Worte, das jemand in Ihr war. Ein Fremder.. Fieberhaft arbeiteten ihre Gedanken gegen sie selbst. Felldrache? Wage erinnerte sie sich an den Körper eines Drachens, der Fell trug. spring über deinen Schatten! Der Gedanke den sie hörte liess sie all ihre Angst kurz vergessen. Wer war hier der, der Hilfe brauchte? Sie schlug schneller mit den Schwingen und holte zum weissen Drachen auf. Bis jetzt hatte sie noch kein Wort mit ihnen gewechselt. Was sollte sie sagen? Sie wusste ja selber noch nicht genau, was wirklich geschehen war. ,,Da ist jemand noch im Turm, der unsere Hilfe braucht”. Temera kam sich so dumm vor. Hätte sie nicht noch mehr sagen sollen? Der weisse Drache sah sie konzentriert an. ,,Wer?”, Fragte er bestimmt. ,,Er heisst Waterstorm, er liegt im sterben”. Der Blick des Drachens richtete sich wieder auf den Turm. Temera spürte erst jetzt, wie sich ihr ganzer Körper anspannte. Plötzlich stürzte sich der weisse Drache nach links runter und steuerte den Turm an. Oh je.. In den Turm wollte sie eigentlich nie wieder. Folge ihm! Wieder diese Stimme, die zu einem gewissen Magan gehörte. Sie knurrte nun, blickte den Turm missbilligend an. Aber nun hatte sie eine Aufgabe. So folgte sie dem weissen Drachen hinunter in den Turm.
Bild1. offizieller Leu-Fanclub!
BildBild

Benutzeravatar
Luarcis
gebildeter Drache
gebildeter Drache
Beiträge: 2068
Alter: 40
Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
Kontaktdaten:

#33 Beitragvon Luarcis » Mi 23 Apr, 2008 21:22

Luarcis hechtete ins Freie und blickte sich nur kurz um, um sich zu vergewissern, dass die fremde Drachin noch hinter ihm war und sah zufrieden, dass sie Magans Seelenkristall in ihrem Maul trug. Mit einem Satz sprang er in die Luft und schraubte sich in die Höhe, darauf bedacht so schnell wie möglich Abstand zwischen ihm und dem Turm zu gewinnen. Doch auf einmal spürte er einen Energiestoß hinter sich und blickte sich zu Temera um, die plötzlich kurzfristig von einem silbrigen Licht eingehüllt wurde. Aus den Augenwinkeln heraus sah er, wie Teile des Seelenkristalls zu Boden fielen und wie sich Magans Aura seltsam in die der schwarzen Drachin einhüllte und scheinbar komplett damit verschmolz. Doch er hatte keine Zeit, darüber nachzudenken und die Konsequenzen des Vorfalls zu erkennen, als das alles durch eine viel heftigere Energiewelle ausgehend vom Turm überlagert wurde.
Der ganze Boden erbebte bis sich die Kraft des Turmes schließlich in einer starken Explosion in die Umgebung entlud und mit einem ohrenbetäubenden Knall dem einstigen Aufenthaltsort dunkler Magier ein Ende setzte. Selbst die Luft schien durch das heftige Aufbegehren der Mächte zu vibrieren und eine Schockwelle folgte der Explosion, die sich in alle Richtungen entlud. Luarcis dachte nicht länger nach, sondern schlug so schnell mit den Flügeln, wie er konnte, um dem Knall zu entkommen, doch zum Glück waren die Ausläufer der Explosion nicht mehr gefährlich in dieser Entfernung. Doch als sie gerade verebbte, spürte Luarcis plötzlich ein schmerzhaftes Stechen in der Brust und verlor mit einem qualvollen und überraschten Aufschrei den Halt und taumelte zu Boden, wo er unsanft auf dem steinigen Boden aufkam und sich keuchend aufrappelte. Verständnislos blickte er zu den Überresten des Turmes und nun, da die dunkle Energie vollkommen verschwunden war, funktionierten seine Sinne wieder und er konnte die schwache Aura von Waterstorm ausmachen, und zwar nur sie, die unheimliche Aura seines bösen Ichs, seinem inneren Dämon war komplett verschwunden und musste mit dem Turm selbst vernichtet worden sein, dessen Energie er so gierig für sich gewinnen wollte. Tausend Fragen schossen ihm durch den Kopf, aber er konnte keine Antwort darauf finden, wie das möglich sein konnte. Stattdessen wurde er von einem seltsamen Gefühl eingenommen. Eine schwache Vibration, ein Pochen, regelmäßig wie sein Herzschlag durchfuhr seinen Körper. Aber es wurde immer langsamer und schwächer, bis es schließlich ganz erstarb. Mit aufgerissenen und entsetzten Augen starrte Luarcis zum Turm zurück, es gab keinen Zweifel daran, was das zu bedeuten hatte.
Nur halb nahm er Temeras Ruf war und nickte schwach.
„Ja, ich weiß…“ Doch seine kurzfristige Verzweiflung schlug schnell wieder um und er krallte verkrampft seine Pranken in den Boden.
„Schnell, wir müssen unbedingt zum Turm zurück! Es tut mir leid, wir kennen uns nicht und du hast sicher viele Fragen, wer wir eigentlich sind und was hier passiert ist, das wissen wir ja selbst nicht so wirklich. Aber es bleibt keine Zeit für Erklärungen, unser Freund, den wir hier retten wollten, scheint irgendwie überlebt zu haben, zumindest für den Moment, aber wenn wir ihm nicht sofort helfen, dann ist es zu spät, wenn es das nicht vielleicht ohnehin schon ist… Ich kann nicht erwarten, dass du mir folgst, aber ich glaube, ich benötige deine Hilfe, ich versichere dir, du wirst es nicht bereuen“, rief er noch und startete dann erneut, um so schnell es ging zum Turm zurück zu kehren.
Auch als er näher heran kam war praktisch nichts mehr von der ursprünglichen, unheimlichen Aura des Turmes mehr übrig und nachdem er kurz über den Trümmern gekreist war, erspähte er unter einem Stein- und Staubhaufen eine blaue Schwanzspitze. Luarcis landete direkt daneben und stemmte sich dann mit seiner verfügbaren Kraft gegen den Stein, der sich zum Glück nach etwas Anstrengung langsam löste und zur Seite glitt.
Waterstorms Körper war blutüberströmt und voller Dreck, man konnte nicht sehen, ob er sich was gebrochen hatte, aber er war in einem erbärmlichen Zustand. Selbst obwohl er direkt daneben stand, konnte Luarcis kaum mehr etwas von seiner Aura wahrnehmen und er legte Waterstorm kurz eine Pranke auf die Stirn, um seinen Zustand zu erkennen. Sein Herz hatte tatsächlich aufgehört zu schlagen, aber seine Seele schien sich glücklicherweise noch in seinem Körper zu befinden, sonst wäre er auf jeden Fall verloren gewesen. Aber es steckte nur noch ein kleiner Funken Lebenskraft in dem Blauen und mit jeder Sekunde schwand sie mehr dahin. Verzweifelt und den Tränen nahe blickte sich der Weiße hektisch um und sah Temera direkt neben ihm landen. So aus der Nähe konnte er tatsächlich spüren, dass sich Magans Seele in ihrem Körper befinden musste, um ihn als Medium zu nutzen, so schien zumindest sein einer Freund für den Moment gerettet zu sein. Doch dann drehte sich Luarcis wieder zu dem Wasserdrachen um und rollte ihn auf den Bauch, eine große Wunde klaffte an seiner Brust. Nervös mit seiner Zunge übers Maul leckend tastete er zitternd etwas herum und schüttelte verzweifelt den Kopf, es sah nicht gerade gut aus. Er hatte zwar die Fähigkeit, praktisch jede körperliche Wunde zu heilen, aber das hatte stets seinen Preis. Jede Verletzung, die er heilte, kostete ihn genau so viel Energie, wie er gebraucht hätte, um sie selbst auszukurieren. Um Jemanden zu heilen, der im Sterben lag, würde er selbst wenn er im Vollbesitz seiner Kräfte war, danach selbst am Rande des Todes weilen und wenn er versuchen würde, Jemanden aus dem Tod wieder zu erwecken, würde ihn das sein eigenes Leben kosten. Und er war ja noch nicht einmal bei voller Gesundheit, die ganzen Kämpfe und Hürden die sie überwinden mussten, hatten ziemlich an seinen Kräften gezehrt und so blickte er flehend zu Temera hinüber.
„Bitte… Ich weiß, dass du keinen Grund hast, uns zu vertrauen, aber wir haben keine Zeit mehr. Es bleiben uns vielleicht nur noch ein paar Sekunden, bevor es zu spät ist, ihn zu retten, er schwindet mit jedem Moment mehr dahin. Ich schaffe es nicht, ihn allein zu heilen, ich muss dich darum bitten, mir zu helfen und mir etwas von deiner Kraft zu schenken. Ich würde das sicher nicht verlangen, wenn es anders gehen würde, aber so gesehen bist du unsere letzte Hoffnung. In deinem Körper steckt die Seele meines anderen Freundes, er heißt Magan, sein Körper wurde von einem dunklen Geist übernommen und ist verschwunden, so ähnlich erging es auch Waterstorm, aber er konnte sich anscheinend irgendwie retten, doch dafür ist er nun in diesem Zustand. Wie gesagt, ich versteh das alles ja selbst nicht so richtig und es ist natürlich mehr als verwirrend, aber es bleibt keine Zeit, bitte lass nicht zu, dass er stirbt!“, sprach er mit gebrochener Stimme und blickte Temera tief in die Augen. Als sie zumindest keine Anstalten machte, davonzulaufen, legte er vorsichtig seine eine Pranke auf ihre Schulter und die andere auf Waterstorms Brust.
Erst verkrampfte sein Arm sich, doch dann zwang er sich zur Ruhe und schloss die Augen, um in ein melodisches Summen zu verfallen. Er benutzte diese Methode sehr gerne, um seinen Geist zu reinigen und mit Harmonie zu füllen, denn nur so konnte er die reine Lebensenergie in seine Bahnen lenken und für die Heilung nutzbar machen. Aber sein leiser Gesang wirkte seltsam verloren in dem Trümmerhaufen des Turmes und der felsigen Einöde, in der im weiten Umkreis durch den jahrelangen dunklen Einfluss des Turmes kein Leben mehr existierte und seine Stimme brach und stockte einige Male, als er Probleme hatte, seine Konzentration zu halten. Doch allmählich begann sein Körper und vor allem seine Pranke in einer schimmernden Aura zu leuchten und vor seinem inneren Auge flammten die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit auf und wie sehr er es wollte, Waterstorm zu retten. Seine Stimme wurde ein wenig fester und Luarcis spürte, wie ein starker Energiestrom von Temera aus über seinen Arm durch seinen Körper bis hin zu Waterstorm floss und in seine Brust eindrang. Jetzt fühlte er ganz deutlich, wie sich in Temera Magans Seele befand. Er hatte zwar keinen Körper mehr, aber allein seine Seele hatte noch genug Kraft, die er ihm bereitwillig zur Verfügung stellte. Als er seinen Rhythmus gefunden hatte, öffnete Luarcis seine Augen, um die Energie besser zu steuern und in Waterstorms Körper zu dirigieren. Die leblose Gestalt wurde in eine helle, bläuliche Aura gehüllt und schließlich schloss der Weiße langsam seine Klauen, aber nicht, um den Wasserdrachen zu verletzen, im Gegenteil schloss sich die Platzwunde seiner Bewegung folgend langsam und lies nur einen Schwall getrockneten Blutes zurück. Letztlich bäumte Luarcis sich noch einmal auf, sammelte die letzte Energie und presste sie richtiggehend mit einem energischen Aufschrei in Waterstorms Körper. Der Schock durchzuckte ihn durchgehend und brachte sein Herz endlich wieder zum Schlagen. Allmählich erstarb der Energiefluss und Luarcis lies keuchend seine Pranke von Temeras Schulter gleiten. Seine Beine waren wackelig und seine Pranke, mit der er Waterstorm berührt hatte, sah mit einem Mal schrecklich blass und ausgemergelt aus, seine Sehnen waren sogar durch die dünnen Schuppen zu sehen, wo sein Fleisch eingefallen und verkümmert war. Seine Klauen zitterten und fast jede Kraft war daraus verschwunden. Luarcis kannte diesen Effekt, wenn er zu viel seiner eigenen Lebenskraft opferte, litt auch sein Körper darunter und begann zu verfallen. Seufzend kämpfte der Weiße um sein Gleichgewicht und taumelte zur Seite. Er merkte nicht einmal, dass er mit seiner Klaue etwas umklammert hielt, das direkt aus Waterstorms Brustwunde gekommen sein musste. Ein kleiner Splitter eines Kristalls, mit fahler, stumpfer schwarzer Farbe, aber aus dem jegliche Energie entwichen war und der schon Sekunden später komplett zu Staub zerfiel, so dass nichts mehr von seiner Existenz zeugte…
Mit glasigem Blick sah er noch, wie Waterstorm schließlich die Augen aufschlug, bevor er vor Erschöpfung zu Boden fiel, seine Augen schloss und mit seinem Bewusstsein kämpfen musste, wissend, dass sie nun endlich erst einmal in Sicherheit waren…

Benutzeravatar
Tilondrion
Moderator-Drache
Moderator-Drache
Beiträge: 2953
Alter: 40
Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

#34 Beitragvon Tilondrion » Sa 03 Mai, 2008 16:45

Waterstorm fühlte sich sehr gut. Er hatte keine Schmerzen und keine Sorgen mehr. Er flog hoch über der Drachenstadt. Gestartet war er aus eineM Trümmerhaufen. Es war etwas wichtiges da unten aber der Blaue hatte das inzwischen vergessen. Er war abgeflogen und immer höher gestiegen. Die grossen Kreise welche er über der Drachenstadt gedreht hatte hatten ihm die ganze Schönheit der Natur gezeigt. Das glitzernde Meer, die saftig grünen Wiesen und die grossen Wälder. Waterstorm war mit einem glitzernden Faden mit etwas unter den Trümmern verbunden. Je höher er flog desto schwächer wurde das ziehen des Fadens. Er flog immer noch höher auf das weisse Licht zu welches ihm so friedlich vorkam. Er wusste er würde dort seine Familie und alle seine Freunde wiedersehen. Er hatte es aber nicht eilig. Genausowenig trödelte er aber herum.
Nach einem Weilchen landete er auf einem Felsvorsprung. Von da aus sah er in eine Welt welche er vorher noch nie gesehen hatte. Sie war wunderschön. Es sah so aus als wäre das Paradies.
Der Blaue streckte seine Flügel aus und stiess sich mit einem grossen Sprung von der Felswand ab und wollte in dieses Paradies hineinfliegen.
Plötzlich spürte er ein ziehen am ganzen Körper. Er begann stärker mit den Flügel zu schlagen aber das ziehen wurde stärker. Es zog ihn vom Paradies weg.
Obwohl der Blaue immer stärker mit den Flügeln schlug wurde sein Fall immer schneller. Die Welt raste mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf ihn zu.
Dann schlug er auf.

Als Waterstorm die Augen öffnete tat ihm jede Faser des Körpers weh. Er hatte noch nie so grosse körperliche Schmerzen gehabt. Verschwommen sah er eine Gestalt welche sich zu ihm hinunterbeugte. Er erkannte die Gestalt nicht, aber er wusste das er sie kannte. Länger konnte er seine Augen nicht geöffnet halten und so fiel er wieder in Ohnmacht welche in einen tiefen Schlaf überging.
Bild
1. offizieller Leu-Fanclub!

Benutzeravatar
Magan
Forenraptor
Forenraptor
Beiträge: 2776
Alter: 39
Registriert: Fr 04 Mär, 2005 21:32

#35 Beitragvon Magan » Mo 12 Mai, 2008 11:10

[OOC:mir ist endlich was eingefallen wie es weitergehen könnte. Hoff es passt euch so?]

Vollkommen erschöpft sackte Magans Seele zusammen und breite sich wie ein Wasserfilm über Temeras Seele aus. Magan glaubt nicht das es sie behindern würde, aber sie würde es sicherlich irgendwie spüren. Im Moment konnte er aber nichts dagegen tun. Die einzige Kraft sie seine Seele zusammenhielt, so das sie Temeras Geist nicht überflutete war seine Seelenkraft, die er ja für Waterstroms Heilung gegeben hatte. Er war kein Essenzdrache, so wie sein größerer Bruder und so konnte er die Seelenenergien nicht wirklich steuern. All seine anderen Energieformen waren im Moment nutzlos, denn er wusste nicht wie man sie in Temeras Körper steuern konnte. Er würde es aber bei Gelegenheit herausfinden.
Es tut mir leid, dass ich mich nun in deinem Geist befinde und so auf dir ausgebreitet habe. Doch ich habe im Moment keine Kraft mich zusammenzureisen. Du musst warten bis ich wieder Energie habe, sagte Magan zu Temera. Doch er musste sich eingestehen, dass er nicht wüsste, wie er seine Energie wieder regenerieren sollte. Er war nur Energie und in der Form war nie eine Regeneration möglich, sondern nur der verbrauch von Energie. Wenigstens, so stellte er fest, konnte er wohl in fremden organischen Körpern seinen Energieverbrauch auf eine für ihn unerklärliche weise minimieren.
Magan bekam auf einmal Temeras besorgte Gedanken mit und schimpfte über seine Dummheit. Er hatte ganz vergessen, dass er seine direkten Gefühle und Gedanken nicht vor Temera abschirmen konnte. Dies war auch anders herum der Fall und so hörte und spürte Magan Temeras ganzen Körper und jede einzelne Funktion von diesem.
Auf einmal Spürte er Temeras gewaltigen Hunger und ihre eigene Verwunderung. So einen Hunger hatte die junge Drachin noch nicht erlebt gehabt und Magan merkte auch, dass an diesem Hunger was seltsam war. Er dauerte eine Weile und er begriff es.
Ich glaube, ich kann dich zu meinem vorhin Gedachten beruhigen. Dieser Hunger den du verspürst ist nicht nur dein eigener sondern unser gemeinsamer. Wenn du isst kann ich deine Körperfunktionen dazu nutzen um mich aufzuladen. Das ist wohl so, als ob du gerade ein Ei ausbrütest, du musst für zwei Wesen essen und hast halt für zwei Wesen Hunger. Ich kann dieses Gefühl leider nicht erträglicher für dich machen. Diese Situation ist auch vollkommen neu für mich, sagte Magan zu ihr, was die Drachin eher verwirrte als beruhigte. Doch mehr konnte er nicht machen. Wenigstens konnte er Waterstorms kurzes Lebenszeichen beobachten. Sie konnte nun auf keinen Fall hier weg und mussten sich wohl auskurieren. Luarcis war genau so erschöpft. Zu gerne hätte Magan ihn seinen dank für diese Aktion ausgesprochen. Allerdings machte ihn dieser Hunger der Drachin langsam nervös.

Im dem Augenblick tauchte Tarar neben Temera auf. Sie schien nicht gerade Glücklich.
„Grael ist entkommen, doch er sitzt wenigstens in der Drachenstadt fest. Es tut mir leid Magan, du wirst wohl noch ne Weile ein Weibchen sein. Aber unternehmt doch endlich was gegen euer Magenknurren. Das kann einen ja wahnsinnig machen“, sagte Tarar erst traurig doch zum Schluss mit einem Lächeln. Für sie schien Magans Situation vollkommen klar.
„Wie denn? Wir haben so einen Hunger“, sagte Temera fustriert und erst einen kurzen Augenblick später bemerkte Magan dass er das selbe gesagt hatte. Wie es aussah konnte er sich doch mit seiner Außenwelt verständigen.
„Da hinten gibt es Wild. Da könnt ihr euch bedienen und wenn ihr Sat seid solltet hier wieder her kommen und auch ne Runde schlafen“, sagte Tarar zu den beiden.

Da Magan nun wusste, dass er sich nun doch verständlich machen konnte, stellte er eine Verbindung zu Tarars Geist her und sagte zu ihr: Danke dir Traumdrachin, es ist wohl das besten wenn wir es genau so machen. Passt du bitte auf die zwei auf?
Tarar nickte leicht und überließ Temera ihrer Wege.
Magans Seele konzentrierte sich noch einmal auf Luarcis und schickte ihm ein Dankeschön in seinem Traum.

Mit einem Kleinen Zauber lies Tarar das Gras um die schlafenden Drachen wachsen, so das dieses eine Schützende Kupple bildete. Auch sie legte sich unter diese Kuppel und wartete nun ab.

Der Turm war weiter mit dem Aufbau beschäftigt. Wieder verdunkelten Gewitterwolken die Umgebung und nun fingen sogar eine Steinbrocken an zu schweben um sich wieder an ihren alten Platz zu begeben.


[weiter weg vom Schwarzwolkenturm]
Grael schaute zu der Stelle wo der Turm eins stand. Sein magischer Blick zeige ihm das er erstmal ruhe haben würde vor seinem andern Ich.
Die konnte er auch gut gebrauchen, denn als er hier angekommen war, hatte er eine interessante Energiesignatur bemerkt. Zuerst dachte er der dunkle Waterstorm würde noch leben, doch er hatte sich geirrt. Es war nicht Waterstorm sondern ein anderes Stück vom damaligen Stab. Es war viel kleiner als das was von Waterstorm besitzt ergriffen hatte doch die dunkle Energie wuchs ständig an. Der Spliter war in einem Baum gedrungen und hatte ihn Mutieren lassen. Mittlerweile hatte der Baum ein Maul bekommen, dass einem Drachenmaul nicht unähnlich war. Dieses Maul hatte schon einige Tiere gerissen, wie die Blutspuren an den Holzzähnen bewiesen. Es wollte auch Grael Fresen, doch Grael stand weit genug vom Baum weg. Den Spliter vom Waterstrom konnte Grael nicht beherrschen, dafür was Waterstorms Seele zu stur gewesen. Doch bei diesem Baum war es vielleicht Möglich. Wenn der den Spliter erstmal beherrschte, dann würde er ihn etwas mehr Energie geben und vielleicht mit ihm sein anderes Ich ganz vernichten…
Bild

Benutzeravatar
Temeraire
halbstarker Drache
halbstarker Drache
Beiträge: 775
Alter: 37
Registriert: Sa 11 Aug, 2007 22:18
Wohnort: Uster/Mönchaltorf

#36 Beitragvon Temeraire » So 18 Mai, 2008 00:05

Temera folgte dem weissen Drachen einfach so. Ihr viel nichts besseres ein und nachdenken wollte sie nicht. Sie schauderte als sie wieder in den zerstörten Turm flogen und zu einem leblosen Körper gelangten. Der verletzte Drache lag regungslos zwischen den Trümmern und rührte sich nicht mehr. Sie landeten sachte neben dem Körper des grossen blauen Drachens. Temera betrachtete den verletzen Körper und erinnerte sich wage zurück an einen sehr dunklen, ja fast schwarzen Drachen, der sie zuvor so unhöflich angeschnauzt hatte. Dieser hier, hatte grosse Ähnlichkeiten mit dem dunklen Drachen. Ein kurzer kalter Schauder überfiel sie. Der weisse Drache sprach zu ihr. Jedoch vernahm sie nicht die Worte, aber die Stimme hörte sich zutiefst besorgt an. Temera war zu verwirrt um richtig zu denken. In ihr war etwas, was sie noch nicht ganz akzeptieren wollte. Auf einmal spürte sie eine neuerliche fremde Kraft die plötzlich in ihr war, wie diese fremde Seele. Sie zuckte kurz zusammen, liess es aber geschehn. Es war ein verwirrtes Gefühl, das sie überfiel und instinktiv stellte sie sämtliche Federn auf den Flügeln, Kopf und Rücken auf. Sie sah kurz aus, wie eine aufgeplusterte Kugel. Als der weisse Drache seine Krallen von ihrer Schulter nahm, überfiel sie eine seltsame Schwere die sich auf ihren ganzen Körper ausbreitete, so, als würde sich jemand auf sie legen. Sie erschrak zünftig und blickte sich erschrocken um. Doch da war nichts. Erst ab da, sprach wieder die fremde Stimme in ihr zu ihr. Sie konnte sich nicht ganz beherrschen und knurrte kurz leise. Auch sie war erschöpft und setzte sich schnell hin, ehe ein gewaltiges Hungergefühl über sie kam. Es war ein unerträgliches ja schon fast schmerzhaftes Gefühl, das ihr nun auch eine Schockwelle überflutete. Was ist hier nur los? Fragte sie sich verzweifelt. Da kam wieder diese Stimme und versuchte sie zu beruhigen. Temera lauschte der Stimme und beruhigte sich tatsächlich bis zu jenem Teil mit dem Ei. Sie stand ruckartig auf ,,Wie bitte? Ein Ei? Das ist doch wohl nicht dein Ernst?”, zutiefst bestürzt spreizte sie die Schwingen und knurrte erneut.
In dem Augenblick tauchte eine Drachin neben ihr auf, bunt und genau die, die im Turm zurück geblieben war. Es grenzte an ein Wunder wie Temera fand, das Sie überlebt hatte. Sie sprach zu ihr und zu jenem Wesen das sich in ihr befand. Als sie antwortete überkam sie Verwunderung. Dies waren nicht nur ihre Worte gewesen. Nun wurde sie auch nervös. Temera war noch etwas erschöpft und lief ein kurzes Stück, entfernte sich von den anderen um auf jagt zu gehen, um den schmerz im Magen zu besänftigen. Temera war zuerst verwirrt, dann erstaunt und nun wütend. Wütend über Sich und ihr voreiliges Handeln. Sie spürte eine Kraft die sich wieder aufbaute. Mit scheuem Blick schaute sie zurück und erblickte den sich wieder aufbauenden Turm. Sie schauderte wieder. Magans Stimme drang zu ihr. Er versuchte trotz seiner Erschöpfung ihr rasendes Herz zu beruhigen. ,,Das wir das mal klar stellen ja?”, begann Temera während sie durchs Gras pirschte. ,,Ich gebe dir meinen Körper nicht einfach so ja? Den beherrsche immer noch Ich. Und sonst muss du mich schon…”, doch da begann Magan schon etwas aufgeregt und klar zu verstehen, das er es ganz und gar nicht darauf abgesehen hatte, sich Ihren Körper zu schnappen und sie zu verdrängen. Temera blieb stehn. ,,Also.. Ich, verstehe es aber nicht”, stotterte sie nun verwirrt. musst du auch nicht. Ich will dir nichts böses. Ab momentan habe ich keine Wahl. Hilfst du mir? Bitte? Temera zögerte, versuchte ihre verstreuten Gedanken zu ordnen. Was hatte sie zu verlieren? ,,Na schön. Ich helfe dir”, sprach sie diesmal entschlossen. Gut. Danke. Nun, währe ich dir aber dankbar wenn wir was zu Essen finden, das ist wirklich sehr unangenehm Temera legte den Kopf schief und verdrängte ein Lächeln, spreizte die Schwingen und erhob sich zum Jagen.
Bild1. offizieller Leu-Fanclub!
BildBild

Benutzeravatar
Luarcis
gebildeter Drache
gebildeter Drache
Beiträge: 2068
Alter: 40
Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
Kontaktdaten:

#37 Beitragvon Luarcis » Do 22 Mai, 2008 14:49

Mit trägen Augen lehnte Luarcis an einem großen Felsbrocken und kämpfte um sein Bewusstsein. Das kurze Lebenszeichen von Waterstorm genügte ihm als Gewissheit, dass er Erfolg gehabt hatte, woraufhin er einen tiefen, angestrengten Seufzer ausstieß. Temeras Anwesenheit spürte er eher anhand ihrer und Magans Aura, als dass er sie noch mit klarem Blick erfassen konnte, doch sie war seltsam verändert und bevor er überhaupt darüber nachdenken konnte, warum, kannte er schon die Antwort anhand des beißenden Gefühls, das plötzlich seinen Magen durchzog. Die ganze Aktion hatte sie alle zweifelsohne viel Kraft gekostet, aber im Moment sehnte er sich nach einem kräftigen Schlaf mehr als nach einer ausgiebigen Mahlzeit und so sank er allmählich immer tiefer in die Bewusstlosigkeit, so dass er Tarars Ankunft schon nur noch halb mitbekam. Er spürte, wie sich Temera langsam entfernte und aus irgendeinem Grund plötzlich ziemlich aufgebracht und verwirrt war, während sie anscheinend Selbstgespräche führte. Nur ein schwacher Gedanke durchglitt seinen Kopf, dass es sicher sowohl für Magan als auch Temera nicht gerade einfach war, plötzlich den gleichen Körper teilen zu müssen, insbesondere da er Magans Charakter gut kannte und mit einem leichten Schmunzeln auf den gekräuselten Lefzen in Erinnerung an die häufigen freundschaftlichen Zankereien zwischen ihm und Tarar sank Luarcis schließlich neben Waterstorm in einen tiefen, fast traumlosen Schlaf, wissend, dass sie zumindest für den Moment wieder in Sicherheit waren.

Benutzeravatar
Tilondrion
Moderator-Drache
Moderator-Drache
Beiträge: 2953
Alter: 40
Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

#38 Beitragvon Tilondrion » So 08 Jun, 2008 15:53

Als der Blaue das nächste mal erwachte, fühlte er sich zwar stärker als vorher, aber noch immer war er sehr schwach. Er konnte gerade mal die Augen ein bisschen offen halten. Seine Magiequellen waren versiegt. Und so versuchte er sich nur mit seinen Augen so gut wie möglich umzusehen. Viel mehr als den Himmel und Luarcis neben sich sah er jedoch nicht. Bewegen konnte und wollte er sich nicht. Warscheinlich hatte er sich viele Knochen gebrochen als er eingeklemmt unter den Trümmern des Turmes gelegen hatte. Er wusste dass die anderen Ihn so gut es gegangen war geheilt hatten, aber es hatte nur dafür gereicht dass er weiterlebte. Die nicht lebensbedrohlichen Verletzungen waren alle noch da. Waterstorm machte sich Sorgen dass er als Krüppel enden würde. Der Gedanke daran, dass er vielleicht nie wieder den Wind unter seinen Flügeln spüren und die grenzenlose Freiheit des Fliegens geniessen könnte, machte ihn sehr traurig. Wenn er sich anstrengte konnte er einen Teil seines Flügels sehen. Die Membrane waren zerfetzt und auch der Flügelarm war arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Watrstorm wollte lieber gar nicht wissen was für einen bemitleidenswerten Eindruck er wohl hervorrief. Er überlegte sich schon ob er aufgeben und seinem Herz befehlen sollte dass es aufhöre zu schlagen, doch kam ihm in den Sinn wieviel seine Freunde gegeben hatten nur damit er weiterleben konnte.
Ein neues Gefühl war inzwischen aufgetaucht. Er hatte Hunger. Aber was sollte er dagegen tun? Er konnte sich nicht bewegen und sprechen konnte er auch noch nicht. Er konnte nichtmal mittels Telepatie Kontakt mit jemandem aufnehmen denn diese Fähigkeit schien er vorübergehend, er hoffte zumindest das es nur vorübergehend war, verloren zu haben.
Um seine Energie zu schonen schloss er seine Augen wieder und versuchte sich nicht auf die Schmerzen zu konzentrieren. Nach einigen Minuten fiel er wieder in einen tiefen heilsamen Schlaf.
Bild
1. offizieller Leu-Fanclub!

Benutzeravatar
Magan
Forenraptor
Forenraptor
Beiträge: 2776
Alter: 39
Registriert: Fr 04 Mär, 2005 21:32

#39 Beitragvon Magan » Mo 04 Aug, 2008 19:39

Mittlerweile war Temeras Hunger selbst für Magan unerträglich geworden, denn dieses Gefühl wühle seine mittlerweile schwach gewordene Seele auf. Magan Fragte sich nun ob das Weibchen wohl auch ohne ihn jemals so einen Hunger bekommen könnte, was er allerdings bezweifelte. Im Moment konnte er sie auch nicht beruhigen und das Hungergefühl mindern, denn seine eigene Lebensenergie ging drastisch zu Ende. Magans Seelenkristall hatte sich mittlerweile in Temeras Brust materialisiert und Verbindungen zu all ihren lebensnotwendigen Organen geschlossen. Nun durchliefen Temeras Körper nicht nur Venen, Adern und Nervenstränge, sondern auch feine Kristallstränge die ihr einen Teil von Magans Fähigkeiten verliehen. Magan hatte mit dem Seelenkristall nun im Notfall einer zu starken Energieknappheit immer noch eine Rückzugsmöglichkeit, die er aber sicher nicht nutzen konnte. Er wusste: Wenn er sich in seinen eigenen Seelenkristall zurückzog, würde er damit ein primitives Programm starten. Dieses Programm würde dafür sorgen, dass der Umgebung, alle Energie entzogen würde, da aber Temera keine Organe für diesen zweckt besaß würde der Kristall nur ihre Lebensenergie entziehen. Dies würde Magan nicht zulassen, auch wenn er die Drachin nicht wirklich kannte, doch im Moment war er keinem anderen Lebewesen so nahe wie dieser Drachin.
Magan war schon zu geschwächt war um seine geistigen Mauern aufrecht zu erhallten und so konnte er nicht genau wissen wie viel die Drachin von seinen Gedanken mitbekommen hatte.

Schau, da unten sind Hirsche. Du solltest dich beeilen bevor in dem Wald verschwunden sind, sagte er zu Temera. Die Drachin hatte ihre Beute auch schon erklickt und machte sich für die Jagd bereit.
Fasziniert beobachtete Magan das Jagdverhalten der jungen und wilden Drachin. Sie stellte sich wirklich klug bei der Jagd an, was Magan überraschte. Er hatte aufgrund ihrer Wildheit was anderes erwartet. Zum einen Flog sie hoch genug du entging damit, dass die Tiere sie witterten. Zum anderen vermied sie es die Sonne im Rücken oder gar im Sichtfeld zu haben, was verhinderte, dass ein Schatten auf die Herde aufschreckte oder sie durch die Sonne geblendet wurde. Ihre Strategie war ebenso einfach wie perfekt. Ihr Flügelschlag ging langsam und federnd, ohne dabei viel Geräusche zu machen. Temera beobachtete die Herde sehr genau. Magan Spürte ihre Jagdgedanken durch seine eigene Seele wandern. Dann, im Bruchteil eines Atemzuges, hatte sie sich entschieden und ging in einen steilen und schnellen Sturzflug. Nun bemerkten die Hirsche die Gefahr und fingen an in wilder Panik in den Wald zu flüchten, doch Temeras Ziel hatte keine Chance, es war zu weit von den anderen weg. Gierig bohrte die Drachin ihre Krallen in das Tier und riss dieses in die Luft. Ihre Flügelenden berührten dabei schon den Boden, doch mit ein paar Kräftigen Schlägen ihrer Flügel gewann sie an Höhe. Dort erlöste sie das Tier mit einem gezielten Biss in den Nacken von jeglichen Leiden.

Sie landete in einiger Entfernung und stieß ihre Lefzen in das noch warme Fleisch. Sie schlang so gierig, dass Magan sie ermahnen musste. Daraufhin bekam er zum ersten Mal seit ihrer Vereinigung eine spöttische Antwort von ihr.
Hej was soll das heißen PAPA! Ich bin garantiert nicht dein Vater, ich bin nicht mal so viel älter wie du! Ich hoffe, dass wenn ich mal Kinder, sie nicht so wiederspänstig wie du werden, sagte Magan erregt. Er bekam darauf keine Antwort, was ihn nur noch wütender machte. Nun hatte er nicht nur seinen Körper verloren, sondern steckte dazu in einem Weibchen, das sich dazu noch lustig über ihn machte.
Womit habe ich den das bloß verdient, fragte er sich.
Doch etwas Gutes hatte die Sache auch, er Spürte sofort, wie die Nahrung in Energie umgesetzt wurde und ein Teil dieser Energie stärkte ihn. Diese Drachin hatte eine sehr effektive Energieumsetzung, wie Magan nun merkte und damit war sie nur mit etwas Nahrung sofort einsatzbereit, wenn es darauf ankam. Auch der Drachin schien es nun besser zu gehen, wenn sie schon anfing ihn zu ärgern.
Da Magan wieder Energie hatte begann er sich den Körper des Weibchens genauer anzusehen. Die Drachin hatte eindeutig voll entwickelte Muskeln, vor allem die Flügelmuskeln waren Stark entwickelt. Sie hatte einen sensiblen Gehörgang und ihre Augen waren für die Nacht ausgelegt. Sie war also eindeutig eine Nachtdrachin. Magan stellte fest, dass Temeras Körper perfekt entwickelt war, sie war also eine würdige verbündete. Wenn er nicht in so einer blöden Situation stecken würde, so hätte er sie gerne zum wettfliegen herausgefordert. Magan mochte solche Herausforderungen, es lag ihm sozusagen im Blut.
"Hej lass das, du kitzelst mich", sagte Temera laut und unterbrach damit Magans Musterung von ihrem Körper.
Entschuldige, ich wollte nur mal sehen in wem ich da eigentlich stecke, erklärte Magan ihr.

Nachdem auch der letzte Rest des Fleisches von den Kochen Abgenagt war, traute sich Magan Temera endlich nach etwas zu Fragen, was ihn schon länger beschäftigte: SO ich hoffe du bist nun satt? Sag mal, da wir wohl nun einige Zeit miteinander auskommen müssen, willst du mir da nicht mal was von dir erzählen? Wie kamst du eigentlich hier her? Keine sorge du hast von mir nichts zu befürchten und kannst mir vertrauen. Wir kennen uns zwar nicht so lange, aber wir sind uns näher als es nach so einer kurzen Zeit normalerweise möglich wäre. Du kannst gerne mal in meinen Gedanken lesen, dann wirst du sehen dass ich deine Geschichte für mich behalten werde. Du kannst mir vertrauen. Damit öffnete er seinen Geist und ließ Temera in sich eintauchen, damit sie lernte ihm ganz zu vertrauen. Da sie nun Partner waren musste er sich auf diese Drachin verlassen.
Nun war er gespannt auf ihre Geschichte.
Du musst dazu nicht Wach bleiben, wir sind immer verbunden auch wenn du schläfst, sagte er zu ihr


[weiter weg vom Schwarzwolkenturm]
Grael hatte unerwartet Probleme mit dem Monsterbaum bekommen. Der Baum war bei weitem nicht Klug, doch er war Böse und so wollte er Grael mit seinem neuen Maul verschlingen. Nur in letzter Sekunde war Grael entkommen.
„Na warte du niedere Kreatur. Ich werde dir schon beibringen mir zu gehorchen“, sagte Grael finster.
Eine rote Blitzkugel entstand zwischen seinen Krallen, aus der sich ein roter Blitz löste. Der Monsterbaum heulte in einem seltsamen Ton auf als der Blitz ihn traf und Krümmte sich vor Schmerzen, doch Grael ließ nicht nach. Er würde den Baum schon noch zu seinem willigen Diener machen. Er ließ den Baum weiter leiden ,während die roten Blitze um diesen zuckten.
Bild

Benutzeravatar
Temeraire
halbstarker Drache
halbstarker Drache
Beiträge: 775
Alter: 37
Registriert: Sa 11 Aug, 2007 22:18
Wohnort: Uster/Mönchaltorf

#40 Beitragvon Temeraire » So 07 Sep, 2008 14:57

Die Jagt war ausgesprochen gut abgelaufen. Temera wollte Magan beeindrucken, ob sie`s geschafft hat, wusste sie nicht so recht. Doch das Essen war genau das gewesen was sie gebraucht hatte. Die Müdigkeit wich aus ihr, wie ein Wasserperlen das von heissen Sonnenstrahlen getrocknet wurden. Dazu kamen Magans Gedanken, mit denen Temera sich nun beschäftigen konnte. Zuerst musste sie sich fassen. Alles war sehr schnell geschen, so das sie sich gar nicht darüber hatte Gedanken machen können, was eigentlich alles passiert ist. Den Weg zurück zu den beiden Drachen ging sie zu Fuss um mehr Zeit mit Sich und dem Fremden Drachen verbringen zu können, auch wenn sie sich viel lieber in den Himmel geschwungen hätte.
Magan bot ihr an, in seiner Seele herum zu stöbern. Temera legte aus Instinkt den Kopf schief. ,,Wie soll ich das denn machen?". Kaum hatte sie die Frage gestellt, öffnete sich ihr eine Gefühlswelt die sie zuerst völlig überraschte. Da kamen Traurigkeit, Wut, Hass, Freude und alles andere dazu. Ein kompletter Mix aus Gefühlen, denen einfach noch die Bilder fehlten. Temera blieb schnell stehn und schloss ihre Augen. Da schnappte sie ein paar Bilder auf. Der weisse Drache sah sie im Flug und der grosse Blaue der auf der Lichtung lag. Das sind, seine Freunde Was für eine glorreiche Schlussfolgerung.. Sie schwebte weiter auf Magans Gedankenstrom. Da war noch ein Drache, sah aus wie der letzte den sie gesehen hatte, grau, fast silbern.. der sah allerdings weniger erfreut aus. Bevor sie weiter in diese andere Welt der Gedanken sinken konnte, riss sie etwas aus ihren Gedanken. Ein Geräusch. Sofort hob sie den Kopf und blickte suchend über das Gras. Da war nichts, das Gras wippte in einem leichten Wind umher, dunkle Wolken brauten sich zusammen und von weiter her, drang das Plätschern eines Baches zu ihr. Temera hob die Nase und schnupperte prüfend. Nichts ungewöhnliches. Magans Gedanken drangen wieder zu ihr. Seufzend setzte sie ihren Weg fort. Was für eine Verzwickte Lage war das den? 2 Seelen in einem Körper. In IHREM Körper. ,,Das wir das gleich klar stellen. Ich erzähle nicht alles und nur das, was ich will. Also schnüffle bitte nicht in mir herum, wenn ich das nicht will". Sie war nur nervös, deswegen klang die Antwort die sie Magan laut gab, ein kleines bisschen zu forsch. Temera war jung, hatte keine Erfahrung was eine solche Fusion betraf. Doch sie wollte nur von Anfang an klar stellen, das dass ganze nicht aus dem Ruder lief. Sie war der Herr und Meister über ihren Körper. Klar. Das würde ich nie tun! Antwortete Magan mit leichtem Nachdruck. Temera seufzte schwer. Was sollte sie schon erzählen? Das einzig spannende war mal das necken eines grossen dunklen Drachens gewesen. ,,Also.. am, ich.. hm..". Sie suchte nach den richtigen Worten. ,,Da gibt`s nicht viel zu sagen. Vielleicht werde ich in wenigen Tagen endlich meine Giftzähne gebrauchen können...". Sie senkte den Kopf. ,,Sorry, ich bin darin echt nicht gut. Vielleicht, lassen wir das besser. Mir fällt wirklich nichts anderes ein". Das ist doch in Ordnung hörte sie Magan sagen. Es war so was von Ungewohnt eine andere Stimme in sich selbst zu hören. Plötzlich musste sie laut lachen. ,,Grundgütiger, in was bin ich da nur wieder hinein geraten". Bevor sie Magan verwirrte Gedanken auffassen konnte, breitete sie die Flügel aus, nahm Anlauf und schwang sich mit viel Mühe hoch. Temera steuerte die Lichtung der beiden Drachen an. Von Oben herab betrachtete sie die 2 Schlafenden. ,,Ihr habt sicher viel durchgemacht... vielleicht, sollte ich ihnen was mitbringen? Wenn sie aufwachen können sie gleich etwas kleines Essen, damit sie wieder etwas zu Kräften kommen?". Fragte sie und zuckte sofort zurück. Sie kannte doch keinen von ihnen. Oh ja, eine gute Idee Magan klang begeistert davon. Nun ja, da die ganze Sitwation etwas kompliziert geworden war, wusste Temera das die beiden Drachen da Unten ebenfalls wichtig waren um das ganze Durcheinander wieder ins richtige Licht zu rücken. Mit neuen Kräften drehte sie wieder ab und durchsuchte fieberhaft die Lichtung ab. Nach ihrer letzen Beute hatten sich die Tiere nun sicher alle versteckt. Doch früher oder später mussten alle zum Wasser um zu trinken. Sie flog zum Fluss, landete so leise wie sie nur konnte und versteckte sich im Gras, die Flügel leicht gespreizt um möglichst schnell zuschnappen zu können und wartete. Magan fremde Energie floss durch ihre Adern, wie sie plötzlich bemerkte. Es war, als würde etwas in ihr Atmen. Ein leichter Schauder rann ihr durch den Körper. Was wenn, Magan nun nicht solche Absichten hatte wie er sich gab? Was, wenn er es bald Satt hatte sich nicht selbst bewegen zu können und ihre eigne Seele angriff?? Was sollte sie dann tun? Sie tastete leicht an Magan Kraft herum. Er kannte sich eindeutig aus damit. Temera begann erst, ihre Kräfte zu entdecken und zu erkunden. Von Anwendungen ganz zu schweigen. Bevor sie diesen beunruhigenden Gedanken weiter denken konnte, stolzierte ein riesiges vogelähnliches Wesen den Wasserplatz. Oha, scharfe Krallen und ein langer Schnabel.. sehr praktisch knurrte Temera wütend. Solche Waffen waren sehr effektiv. Ein Angriff von Oben oder Hinten währe das Beste gewesen, doch das war schlecht möglich. Temera spannte die Muskeln an. Dann liess sie es auf einen Kampf ankommen. So konnte sie Magan auch gleich zeigen, das sie sich nie kampflos geschlagen geben würde. Findest du das für Klug? Wollte er wissen. Sie ignorierte ihn absichtlich. Sobald das Wesen den Kopf senkte um zu trinken, sprang Temera aus ihrem versteck und landete fast genau neben dem Riesen. Das Wesen stiess ein sehr lauter Kreischer aus und duckte sich zum Sprung. Temera breitete die Flügel aus und stellte sich auf die Hinterbeine um besonders Gross zu wirken, in der Hoffung der riesen Vogel ergriff die Flucht. Doch das Wesen bewegte sich nicht von der Stelle. Glutrote Augen starrten sie kampfeslustig an. Grosartig Lobte Magan. Temera knurrte so bedrohlich sie konnte und fletschte die Zähne. Nun zuckte das Vogelwesen leicht zurück, ohne Temera jedoch aus den Augen zu lassen. Mutig machte sie ein par sichere Schritte auf ihr Opfer zu, das sich nur noch mehr auf den Boden drückte. Die Hinterbeine waren Kräftig, was bedeutete, das es sehr gut springen und bedrohlich gut Treten konnte. Temera versuchte es anders. Sie machte einen Scheinangriff. Tat als würde sie springen und duckte sich sogelich. Das Vogelwesen sprang. Aus Verwirrung das Temera sich auf den Boden drückte und nicht gesprungen war, kreischte es wütend und versuchte Temera zu treten. Sie drehte sich leicht zur Seite und Schnappte nach dem Schwanz des Vogelwesens und erwischte es auch. Sofort stand sie auf und fing sich einen heftigen Tritt gegen ihre rechte Seite ein. Wütend trat sie zurück. Wütend schrie das Vogelwesen auf und versuchte nochmals zu treten. Temera hob den Kopf, zog das Wesen leicht mit, doch es war zu schwer um es wirklich heben zu können und packte es mit den Krallen. Es gab ein kurzes durcheinander von Krallen und Federn ehe Temera das Genick zu fassen bekam und kräftig zu biss. Das ein solches wesen, das nur zur Hälfte zu gross war wie sie, sich so gut wehren konnte, beschämte sie in bisschen. Du hast dir eine Rippe gebrochen knurrte Magan leicht wütend. Temera betrachtete ihre Seite. Die Schuppen hatten sie sehr gut geschützt, doch der Tritt war in der Tat heftig gewesen. Es hatte sie eine Rippe gekostet und ein par Federn. Sie schnappte sich ihre Beute und schleifte sie auf die Lichtung wobei ihre Seite schmerzhaft stach. Dabei überhörte sie Magans Stimme die sie darüber aufklären wollte ihm nichts beweisen zu müssen und das es unklug war sich einen solchen Gegner aus zu suchen und sich auf einen solchen Kampf ein zu lassen. Temera legte ihre Beute hin und entfernte sich ein bisschen von den beiden schlafenden Drachen. Ein prickelndes Gefühl durchschoss sie. Magan war eindeutig gereizt. Sie versuchte sich ab zu lenken und betrachtete die Drachen. Wie würde es nur weiter gen.. und wie würde sich das ganze wieder normalisieren lassen?? Da fehlte eindeutig ein Körper.. wo war der blos??
Bild1. offizieller Leu-Fanclub!
BildBild

Benutzeravatar
Luarcis
gebildeter Drache
gebildeter Drache
Beiträge: 2068
Alter: 40
Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
Kontaktdaten:

#41 Beitragvon Luarcis » Mi 24 Sep, 2008 19:56

Sein Instinkt weckte ihn, als er den Geruch frischen Blutes wahrnahm. Langsam öffnete Luarcis seine Augen und erblickte vor sich den Kadaver eines riesigen Vogels. Verwirrt sah er sich um und erkannte ein paar Meter weiter Temera, wie sie etwas abseits döste und wohl darauf wartete, dass Einer von ihnen wieder wach wurde. Allmählich kamen seine Erinnerungen an das Geschehene zurück und er richtete sich mühsam auf die Beine. Er wusste nicht, wie lange er geschlafen hatte, aber es konnte nicht allzu lange gewesen sein, er fühlte sich immer noch schwach und ihm tat jeder Schritt weh. Besorgt schaute er sich nach Waterstorm um, der ein Stück neben im lag und immer noch tief schlief. Luarcis brauchte keine Magie um zu erkennen, dass der Wasserdrache immer noch schwer verletzt war, wenn auch nicht mehr lebensgefährlich. Seufzend betrachtete er die zahllosen Wunden und Abschürfungen auf seiner Haut und machte sich ebenso Sorgen darüber, ob diese nicht bleibende Schäden hinterlassen würden. Aber er kannte den Blauen, er wusste dass er stark war, sowohl körperlich, als auch geistig. Zweimal nun schon war er vom Bösen besessen gewesen, und auch wenn es schwer war, konnte er ihm doch wieder entkommen, Luarcis kannte niemanden sonst, dem soetwas gelungen wäre und so hoffte er, dass er sich auch dadurch nicht unterkriegen lassen würde. Dennoch bedauerte der Weiße es, dass er seinem Freund nicht mehr helfen konnte. Aber mehr konnte er im Moment nicht tun, besonders nicht an diesem verwunschenen Ort, wo der Schwarzwolkenturm seine dunkle Kraft gebündelt hatte. Seine Heilfertigkeiten waren längst noch nicht ausgereift und zudem war er ja ohnehin schon durch die Kämpfe geschwächt gewesen. Wenn sie sich in einem Wald befunden hätten, hätte er auf dessen Lebenskraft zugreifen können, um Waterstorm zu helfen, doch so hatte er nur seine eigene, und die von Temera zur Verfügung gehabt, wobei er der jungen Drachin nur wenig abgezogen hatte, um sie nicht zu verletzen.
So ließ er also seinem Freund seinen heilsamen Schlaf und wandte sich wieder um. Temera hatte bemerkt, dass er wach war und beäugte ihn aus sicherer Entfernung mit einem neugierigen Blick. Sie war zweifelsohne auf der Jagd gewesen, aber Luarcis merkte, dass sie sich an der Brust verletzt hatte, vermutlich im Kampf gegen den Vogel, der vor ihm lag. Urplötzlich überkam ihn ein heftiger Hunger und schritt langsam auf die wohlgenährte Beute zu, jedoch nicht ohne sich noch einmal an die Drachin zu wenden.
„Danke!“, sprach er mit einer Verbeugung und so viel Dankbar- und Freundlichkeit, wie es ihm möglich war und schlug dann seine Zähne in das Fleisch, um seine verlorenen Kräfte zurück zu bekommen. Er aß aber nur so viel, wie er nötig hatte, um den größten Rest für Waterstorm übrig zu lassen, er hatte es nötiger als er selbst, das wusste er. Dennoch war der Vogel groß genug, um seinen Hunger zu stillen und so konnte er den kurzen Moment der Ruhe genießen.
Nach ein paar schnellen Bissen für den größten Appetit aß Luarcis auch extra langsam, um sich etwas Zeit zu verschaffen. Er hatte nicht vergessen, was mit Magan geschehen war und so versuchte er, eine telepathische Verbindung zu seinem Freund aufzubauen. Telepathie wurde schließlich nur im Geiste übertragen, man brauchte nicht zwangsläufig einen Körper dafür, und so hoffte er, den Silberdrachen erreichen zu können. Es war nicht einfach für ihn, unauffällig zu bleiben und ohne Blickkontakt zu Temera weiterzufressen, während er nach ihrem Geist tastete. Luarcis wollte auch nicht, dass sie von seinen Versuchen etwas merkte, sondern direkt mit Magan sprechen, der hoffentlich seinen Geist vor ihr verschließen konnte, so dass sie nichts mitbekam. Schließlich kannte sie niemand von ihnen und obwohl sie keinen bedrohlichen Eindruck machte, so war doch gesundes Misstrauen gerade in dem Zustand, in dem sich alle befanden, sicher nicht verkehrt.
„Magan, kannst du mich hören?, übermittelte er schließlich.
„Ja, auch wenn ich noch ein bisschen Probleme habe, die Verbindung sicher und stabil zu halten, diese Erfahrung ist doch etwas neues für mich, wie du sicher verstehst.“, bekam er als Antwort und ihm entging nicht der leicht schmunzelnde Unterton in seiner Stimme.
„Das ist gut, so wie es scheint, geht es dir den Umständen entsprechend auch einigermaßen gut, mein Freund. Ich gratuliere dir, ich kenne niemanden, der einem Weibchen je so nahe war, wie du!“, gab der Weiße mit gespielter Sorglosigkeit zurück.
„Aber genug des Spaßes, dafür bleibt wohl leider keine Zeit. Sag mir, was hältst du von ihr, können wir ihr vertrauen? Auch wenn die Antwort darauf wohl egal ist, denn wohl oder übel müssen wir das ja tun, wir können ja leider nicht einfach so ohne sie weitergehen.“, fügte er noch mit einem Auflachen hinzu.
„Ich weiß nicht, also du und Tarar, ihr habt die einmalige Angewohnheit, die seltsamsten und bizarrsten Situationen herbeizuführen, wie macht ihr das bloß? Naja, wie auch immer, ich denke zumindest, dass von ihr keine Gefahr ausgeht, ihre Aura ist wild und noch ungeformt, sie scheint noch sehr jung zu sein. Es widerstrebt mir, sie in diese ganze Angelegenheit mit hineinziehen zu müssen, aber dafür ist es nun ja ohnehin schon zu spät, sie steckt buchstäblich ja schon viel zu tief mit drin. Ich hoffe jedenfalls, dass wir Grael so bald nicht mehr wieder sehen, auch wenn du natürlich gerne deinen Körper zurück haben würdest, aber in unserem geschwächten Zustand können wir es garantiert nicht mit ihm aufnehmen. Es ist schon bedauerlich, wir kamen, um einem Freund seinen Körper zurück zu holen, und statt dessen verliert ein anderer seinen, ihr solltet mal besser auf eure Sachen aufpassen!“ Jetzt konnte sich auch der sonst recht besonnene Walddrache ein Grinsen nicht verkneifen und er hoffte, dass Temera es nicht sah.
„Wir sollten jetzt auf jeden Fall beraten, was wir nun am besten tun werden, sobald Waterstorm in der Lage ist, zu reißen. Wir haben ja immer noch diese seltsame Mission der alten Frau… Ich fürchte wohl, dass wir sie über alles aufklären müssen, letztlich hat sie die Wahrheit angesichts des Zustandes, in den wir sie gebracht haben, wohl auch verdient, was meinst du?“, fragte er den Silbernen und beendete schließlich seine Mahlzeit.
Satt und einigermaßen zufrieden entfernte sich Luarcis schließlich etwas vom Futterplatz und ging langsam ein Stück auf Temera zu, wo er sich ein paar Meter neben ihr zu Boden lies um sich noch etwas auszuruhen.
„Ich glaube, in all der Hektik konnten wir uns nicht einmal richtig vorstellen. Ich bin Luarcis und wie heißt du? Ich weiß, das alles muss ziemlich verwirrend für dich sein, uns geht es ja nicht anders, aber du bist eben in einem denkbar ungünstigen, und doch zugleich genau richtigen Moment zu uns gestoßen. Ich danke dir auch im Namen meines Freundes für deine Hilfe und würde es dir gerne zurück geben, aber ich fürchte, das wird noch etwas warten müssen, bis ich wieder etwas zu Kräften gekommen bin, ich hoffe, deine Verletzung ist nicht allzu schlimm, denn daran haben wir im Moment ohnehin wohl keinen Mangel.“, sprach er schließlich in freundlichem Ton zu Temera und fing dann an, sich etwas seine Schuppen zu putzen und von Staub und Blut zu befreien.

Benutzeravatar
Tilondrion
Moderator-Drache
Moderator-Drache
Beiträge: 2953
Alter: 40
Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

#42 Beitragvon Tilondrion » So 12 Okt, 2008 19:48

Dieses Mal wurde Waterstorm mehr von seinem Hunger gemerkt als von den Schmerzen. Es ging ihm zwar wieder ein kleines bisschen besser, aber er konnte sich immer noch kaum bewegen. Immerhin konnte er die Augen öffnen und erfreute sich an dem was er sah. Vor ihm lag ein Stück eines Vogels. Das beste Stück Fleisch war ihm überlassen worden. Der Blaue wusste dass er fressen musste. Glücklicherwiese war sein Kiefer nicht allzusehr beschädigt. Er streckte den Kopf aus und zog sein Fressen ein bisschen näher an sich heran und begann zu kauen. Das Fleisch schmeckte gut. Waterstorm konzentrierte sich vollumfänglich aufs Fressen. Er frass soviel er konnte was jedoch angesichts seiner Grösse immer noch viel zu wenig war. Nach einigen Minuten musste er vor Erschöpfung aufgeben. Er legte seinen Kopf auf den Boden und schloss die Augen. In seinen Gedanken formte er das Wort "Danke" und sendete es offen an alle die es hören konnten. Dann schlief er sofort wieder ein und träumte vom Fliegen und den schönen Momenten die er erlebt hatte.

Als er das nächste Mal erwachte war der Fleischberg vor seiner Nase nochmals angewachsen.
Waterstorm hatte genug Energie und frass alles was vor ihm lag.
Er fühlte sich nun schon besser. Aufrichten konnte er sich aber immer noch nicht vollständig. Er war zutiefst dankbar dass ihn seine Freunde nicht aufgegeben hatten und ihn bisher so reichlich mit Nahrung versorgt hatten. Der Blaue hatte zwar Durst und er sehnte sich nach einem heilenden und säubernden Bad im See aber leider konnte er sich noch immer zu wenig regen. Geschweige denn, dass ein See in der Nähe gewesen wäre.
Die anderen hatten ihm beim Fressen zugeguckt und freuten sich dass er alles vertilgt hatte. Er bedankte sich bei Ihnen und legte seinen Kopf wieder auf den Boden da er die Schmerzen während seinen Wachphasen kaum ertrug. So gut es ging versuchte er nun wieder zu schlafen, denn Schlaf war die beste Medizin.
Bild
1. offizieller Leu-Fanclub!

Benutzeravatar
Temeraire
halbstarker Drache
halbstarker Drache
Beiträge: 775
Alter: 37
Registriert: Sa 11 Aug, 2007 22:18
Wohnort: Uster/Mönchaltorf

#43 Beitragvon Temeraire » So 28 Dez, 2008 01:15

(OOC hab von Magan die Erlaubnis erhalten weiter zu posten ^^ )

Temera stimmte Luarcis eindeutig zu. Sie hätte sich niemals ausdenken können, das ihr Leben sich so abrupt ändern würde. Sie studierte den weissen Drachen und hörte ihm aufmerksam zu. ,,Ich heisse Temera freut mich euch kennen zu lernen". Entgegnete sie ihm. ,,Ach, das ist nur eine leichte Prellung, das werde ich schon überleben", antwortete sie lässig auf die Frage hin, wies ihrer Verletzung ging. Dennoch schmerzte ihre Seite ziemlich und sie neigte sich leicht zur Seite um diese Seite möglichst nicht zu belasten. Du musst uns nichts beweisen. Sag doch die Wahrheit das es dir weh tut Kam die Stimme von Magan in ihrem Innern. Temera begann sich eifrig um ihre Federn zu kümmern. Auf gar keinen Fall wollte sie als ein Schwächling dar stehn. Es ging den anderen hier sehr viel schlechter. Solange sich der grosse blaue Drache nicht erholt hatte, sassen sie ihr wohl fest.

Ein unruhiger Traum weckte Temera aus ihrem Schlaf. Noch immer schlief sie leicht abseits der anderen. Erschrocken hob sie den Kopf und lauschte. Da war kein Geräusch.. nur das sachte rascheln vom Gras das sich im leichtem Wind neigte. Ein Alptraum.. Vorsichtig stand sie auf und blickte sich um. Ihre Augen waren an die Nacht angepasst und sahen viel mehr wenn es dunkel war. Vorsichtig lauschte sie in sich hinein und prüfte Magans Seele. Ruhig und in einer schimmernder weisslicher Farbe schwebte sein Geist in ihr.. er schlief. Leise näherte Temera sich dem blauen Drachen. Sie wollte seine Verletzungen sehn. Auf jeden Schritt achtete sie ganz genau und näherte sich dem grossen Drachen und sah, wie langsam sich sein Körper von seinen Atemstössen hebte und senkte. Er atmete nicht sehr schnell, was sie darauf schliessen liess, das er tief und fest schlief. Vorsichtig blickte sie noch zum weissen Drachen, der sich zusammengerollt hatte und ebenfalls langsam atmete. Sehr langsam streckte sie den Hals und befand sich mit der Schnauze nur noch 3 cm vor dem Körper des Riesen. Temera atmete vorsichtig ein, schloss die Augen und versuchte den Geruch zu ordnen. Blut, Feuer und Staub. Langsam zog sie sich zurück und umrundete den Körper. Die Verletzungen waren tief, noch immer, obwohl sie schon gut am heilen waren. Es würden noch ein paar Tage sein, bis der blaue Drache wieder fliegen konnte. Temera mochte es nicht, wenn andere zu leiden hatten. Besonders nicht solche, die ihr geholfen hatten. Obwohl sie eher schlechte Erfahrung mit diesem Drachen gemacht hatte, war klar das er keine Schuld an seiner anderen Seite hatte.
So leise sie konnte schlich sie ins hohe Gras und betrachtete die beiden Drachen aus der Ferne. Wie konnte sie Helfen...? Gab es hier ein Heilmittel, was die Verletzungen schneller heilen liess? Was machst du den da?!?! Temera machte einen hohen Sprung als sie Magans laute Stimme hörte. ,,Nicht so laut!", Zischte sie erschrocken. Vorsichtig warf sie einen Blick auf die schlafenden Drachen.. nur der weisse bewegte sich ganz leicht. Erleichtert atmete sie aus. ,,Lass mich einfach machen okay? Ich weiss schon was ich tue". Sie spurtete ins Gras und hob den Kopf um nicht aus versehen in etwas hinein zu rennen und als sie genug schnell war, hob sie langsam ab. Es war mühsam aber noch konnte sie nicht aus dem Stehen starten. Temera schraubte sich mit lautlosem Flügelschlagen in die Höhe und suchte den Boden nach Pflanzen ab, die sie kannte. Was suchst du den? Magan klang nun hörbar neugierig. ,,Heilpflanzen... damit der blaue Drache nicht mehr so viele Schmerzen hat". Sie erblickte einen Strauch den sie kannte und steuerte in an. Etwas ungeschickt und stolpernd landete sie fast neben dem Strauch und betrachtete das Gestrüpp eingehend. Und was ist das? wollte Magan wissen. Temera betrachtete die grossen Stacheln. ,,Das ist ein Hoharank Strauch. Den kenn ich noch aus dem Land aus dem Ich komme. Er hilft bei Verbrennungen und beschleunigt das erneuern von Hautzellen. So kann eine Verletzung viel schneller heilen. Das Negative ist nur, das es zu Anfangs etwas brennt. Aber es dürfte dem blauen Drachen sicher etwas nutzen". Sie schnappte sich einen Ast und riss einmal kräftig daran. Hört sich gut an.. du solltest besser nur etwas leiser sein. Ich glaube wir sind hier nicht allein Temera knurrte nur und zerrte weiter an dem zähen Ast. ,,Wasch denkscht du dir den?? Isch bin ein Naschtdrache!! Isch weisch doch wenn hier etwasch ischt". Knurrte Temera undeutlich mit dem Ast im Maul. Ich wollte es nur gesagt haben Sie warf nun den Kopf hin und her und riss endlich den Ast los. ,,Na endlisch". Seufze sie und blickte in 2 glühend rote Augen, nur 6 Meter vor ihr. Erschrocken erstarrte sie kurz. Das war wieder so ein Vogelwesen, nur etwa 5 mal so gross wie der Letzte. WEG!!!!!!! Magans Stimme riss sie aus ihrer Erstarrung, sofort wendete sie und rannte so schnell sie ihre Beine tragen konnten. Ein lauten aufbrüllen versicherte ihr, das sie verfolgt wurde. Auf keinen fall durfte sie dieses Ding zu den schlafenden Drachen führen. Sie musste fliegen, doch der Abstand von ihr und ihrem Verfolger war zu klein, sie käme höchstens 3-4 Meter hoch und dann müsste das Wesen nur einen sehr kleinen Sprung machen um sie zu schnappen. Schlag Hacken! Das Vieh ist zu gross um schnelle enge Kurven zu machen!! Temera hatte keine Zeit um Magan zu widersprechen. Gleich nach seiner Anweisung lehnte sie sich auf die rechte Seite und krallte sich in den Boden fest um einen leichten Sprung nach Vorne zu machen. Ein hässliches lautes Knacken erklang neben ihr. Das zuschnappen zweier grosser mit spitzen Zähnen bewaffneter Kiefer. Adrenalin schoss durch ihre Adern als sie erneuten Schub holte und weiter raste um fast darauf eine enge Linkskurve zu nehmen. Das Wesen brüllte laut auf vor Ärger. Temera keuchte schon heftig, konzentrierte sich aber auch darauf den Ast auf keinen Fall los zu lassen. Das Wesen holte wieder viel zu schnell auf. Das laute aufschlagen der Füsse dieses Vogeldings machte Temera immer klar, wie nahe es war. Nach Rechts!!! Ohne zu zögern schlug Temera einen Rechtshacken und das Vogelwesen konnte nicht rechtzeitig reagieren und rutschte aus, bei dem versuch die Kurve genau so eng zu nehmen wie Temera schlug es der Länge nach hin. Temera kam um ein Grinsen nicht herum und rannte wieder mit aller Kraft los um den Schub zu haben, den sie zum abheben brauchte. Das brüllen des wütenden Riesenvogels machte sie gleich nochmals schneller und diesmal schlug sie mit den Flügeln. Schneller!!.. Temera schlug so schnell sie konnte mit den Flügeln um höher zu kommen. Sie wusste das dieses Vogelding hoch springen konnte und auf keinen fall durfte sie dieses Riesenvieh unterschätzen. Sie kniff die Augen zu um all ihre Kraft darauf zu konzentrieren mit den Flügeln zu schlagen. Das schnauben und kreischen ihres Verfolgers löste einen erneuten Kraftschub aus und sie gewann immer mehr an höhe. Temera hörte nicht auf mit den Flügeln zu schlagen bis ihr jeder Atemzug in den Lugen brannte wie Feuer und sich ein ebenfalls brennender Schmerz in ihren Flügeln und ihrem Rücken ausbreitete. Okay du bist hoch genug, du kannst du Augen wieder aufmachen Langsam machte sie die Augen auf und flog geradewegs in eine Wolke. Erleichtert holte sie tief Luft und wendete. Als sie aus der Wolke war blickte sie nach unten. Die Landschaft war in ein grau/silbernes Licht getaucht was ihr die Nachtsicht ermöglichte. Sie sah das Vogelwesen das wütend am Boden scharrte und immer wieder laut pfeifend aufbrüllte. Aus Sicherheitsgründen flog sie nochmals höher und flog zum Schlafplatz zurück. Umso schneller sie hier alle weg kamen, umso besser. Das hätte böse enden können, für Dich und Mich Temera biss kräftig in den Ast und erwiderte nichts. Woher hätte ich den wissen sollen, das es noch grössere von diesen Dingern gibt? Dachte sie mürrisch. Rechne mit allem Erschrocken weitete sie ihre Augen. Oh danke Gedankenleser fauchte sie. Magan erwiderte nichts. Temera spürte das kurze wütende aufflackern seiner Aura und bekam eine Kostprobe seiner Kraft dir Ihrer weit überlegen war. Magie.. Magie die sie nur in Form von schwarzem Nebel besass... Gerade da fragte sie sich warum sie den nicht angewendet hatte.. da kam auch schon der Schlafplatz in Sichtweite. Erschöpft landete sie wieder und liess den Ast fallen und legte sich auf die unverletzte Seite. Nach ein paar Sekunden hob sie den Kopf.. der weisse Drache lag anders da.. der blaue noch immer gleich. Wenn es Tag wurde und der weisse wieder auf war, würde sie ihm von der Heilkraft dieses Astes erzählen. Der Teil mit der Hetzjagt liess sie besser aus.. Erleichtert schloss sie die Augen und schlief wieder ein..
Bild1. offizieller Leu-Fanclub!
BildBild

Benutzeravatar
Luarcis
gebildeter Drache
gebildeter Drache
Beiträge: 2068
Alter: 40
Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
Kontaktdaten:

#44 Beitragvon Luarcis » Mi 14 Jan, 2009 12:20

Als Waterstorm nur einmal kurz aufwachte, um etwas zu fressen und dann sofort wieder in tiefen Schlaf fiel, wusste Luarcis, dass sie diese Nacht wohl auch noch an dem zerstörten Schwarzwolkenturm verbringen mussten. Ihm missfiel der Gedanke, noch länger dessen zwar verschwindenden, aber dennoch unheimlichen Energien ausgesetzt zu sein, an einem Ort, der vielleicht so über die Jahre davon durchsetzt wurde, dass auf der Anhöhe nie wieder Leben existieren konnte. Aber ihm blieb nichts anderes übrig, Waterstorm in seinem Zustand transportieren zu wollen wäre zu riskant und auch zu aufwendig, er war ja leider nicht gerade der kleinste und leichteste Drache, so dass man ihn nicht einfach auf den Rücken hätte nehmen können. Außerdem war der Weiße ohnehin noch ziemlich müde und geschwächt von den Ereignissen, so dass er einen gesunden Schlaf willkommen hieß.
Er schlief daraufhin auch schnell ein, so tief, dass er seine sonstige meditative Konzentration nicht aufrechterhalten konnte, die ihn sonst sofort aufgeweckt hätte, falls sich irgendetwas Beunruhigendes in seiner Umgebung veränderte. So bemerkte er nicht, wie sich Temera des Nachts einfach von ihrem Lager weg schlich, um auf eigene Faust die Gegend zu erkunden.
Erst als die mitternachtsblaue Drachin zurückgekehrt war, außer Atem und erschöpft, wurde der Walddrache aus dem Schlaf gerissen und schaute erschrocken zu ihr herüber. Er wusste, dass sie Schmerzen hatte, aber soweit er erkennen konnte, kamen die nur durch die Anstrengung ihrer noch nicht verheilten Wunden, es schienen aber zumindest keine neuen dazu gekommen zu sein. Als Luarcis zu ihr rüber kam, um sie zu fragen, was das zu bedeuten hatte, sah er den großen Zweig mit Blättern neben ihr liegen.
„Du solltest nicht einfach so ohne Vorwarnung in der Gegend herum streifen, wir wissen nicht, welche Gefahren da noch auf uns lauern, sie sind zwar sicher nicht so gefährlich wie Grael, aber einen geschwächten und unvorbereiteten Drachen können sie sicher durchaus zum Verhängnis werden. Du bist durch diesen Schicksalsschlag zusammen mit Magan zwar nie wirklich allein unterwegs, aber er kann dir ja auch nicht sonderlich viel helfen, wenn es darauf ankommt. Ich würde dich also bitten, mir in Zukunft vorher Bescheid zu sagen, wenn du etwas vor hast, ich möchte euch nicht auch noch beide verlieren, weil euch irgendein Riesenvogel oder sonstiges Getier zum Abendessen erkoren hat.“, tadelte der Weiße die junge Drachen im sanften Ton, er war einfach nur froh, dass ihr nichts passiert war und diese Nacht nicht noch ein schlimmes Ende nahm.
„Was hast du da eigentlich mitgebracht? Ah, warte, ich verstehe… Das ist eine Heilpflanze, oder? Ich erkenne sie wieder… Eine gute Idee! Da ich unter Menschen-Magiern aufgewachsen bin, habe ich auch einiges über Heilkräuter und –tränke gelernt. Ich habe dem leider in letzter Zeit keine so große Bedeutung mehr zugesprochen, da ich mich stets gerne mehr auf meine Magie verlassen hatte. Lebensgefährliche Verletzungen kann man ja ohnehin nur auf diese Weise schnell genug heilen, bevor es zu spät ist. Außerdem war es ja nunmal einfacher, seine Energie einfach in den Körper fließen zu lassen und damit fast alles, von einer Platzwunde bis zur Vergiftung, heilen konnte. Heilkräuter wachsen ja schließlich nicht überall und man muss für jeden Fall stets die passende Pflanze finden, das erschien mir immer zu umständlich. Aber ich verstehe nun, warum meine Lehrmeister mir dies alles trotzdem beigebracht haben, damit ich im Notfall noch auf diese Möglichkeiten zugreifen kann, falls ich wie jetzt einfach zu schwach bin, um euch mit Hilfe meiner Magie zu heilen. Das hast du gut gemacht, Temera. Ich denke, mit dieser Pflanze können wir Waterstorms Wunden zumindest so weit lindern, damit er mit uns gehen kann, wie es um das Fliegen steht, werden wir dann sehen… Hmm, lass mich überlegen, man muss glaub ich aus den Blättern einen Sud kochen, mit dem man dann irgendwelche Tücher tränkt, um damit die Wunden zu verbinden, ja genau so wars.“, fügte der Weiße noch an und sah sich dann kurz um. Er schaufelte fix ein kleines Loch und drückte die Wände fest, damit sie stabil blieben. Dann erblickte er erfreut eine kleine Pfütze in kurzer Entfernung, die noch vom letzten Sturm übrig geblieben war. Daraus schöpfte er genügend Wasser, um den provisorischen Kochtopf zu füllen. In seiner nächsten Aktion holte er tief Luft und setzte dann zum Schreck von Temera ein paar lose Gesteinsbrocken aus den Überresten des Turmes in Brand. Er hielt das Feuer mehrere Minuten aufrecht, bis er erschöpft zusammensank und sein Werk begutachtete. Die Steine vor ihm glühten rot er lies sie kopfnickend mit Hilfe seiner Magie in das Wasserloch schweben, in dem sie zischend auf den Grund sanken.
„Gut, das Wasser kocht gleich, fehlt nun also die Zutat“, murmelte er und machte sich dann daran, die Blätter von dem Strauch zu zupfen und in seinen Klauen zu zerbröseln. Das Ergebnis mischte er in das dampfende Wasser, das sich daraufhin grünlich färbte.
„Soo, es ist gut, dass die Nacht noch nicht vorüber ist, ich habe auch gelernt, dass die Tränke kraftvoller sind, wenn sie vom Mondlicht gespeist werden, dummerweise ist es gerade bewölkt, doch das lässt sich ändern.“, sprach Luarcis noch und wandte sich dann dem wolkenverhangenen Himmel zu.
Er schloss kurz konzentriert die Augen und stellte sich dann auf die Hinterbeine. Mit festem Blick starrte er zum Himmel, während er seine Vorderbeine langsam zur Seite und dann nach oben hob, bis er sie schließlich in einer einzigen fließenden Bewegung wieder nach unten führte. Seiner Bewegung folgend teilten sich plötzlich die Wolkenfetzen am Himmel und gaben die Sicht auf den fast vollen Mond frei. Sein Zauber lies ebenso erahnen, dass er unter Menschen aufgewachsen ist.
„Na also, nun müssen wir es nur ziehen lassen, bei Morgengrauen dürfte es soweit sein.“, sprach der Weiße noch und sah zu, wie das glitzernde Mondlicht sich auf der dampfenden Brühe spiegelte, doch auch er selbst erstrahlte plötzlich in einem glimmenden Licht, die Nebenwirkung seiner unbekannten Herkunft, wenn Mondlicht ihn berührte. Er genoss das Gefühl mit einem langen, tiefen Atemzug, denn er fühlte sich gleich viel besser und auch etwas stärker durch die Kraft, die das Licht ihm gab. So legte er sich daneben hin und wartete mit geschlossenen Augen, um sich noch etwas ausruhen zu könne.
Sobald die Sonne über die Berge trat, durchsuchte Luarcis die Trümmer des Magierturmes noch einmal und fand glücklicherweise Überreste von Stofffetzen darin.
„Gut, die werden ihren Dienst tun.“, erwiderte er und schritt damit zu der ausgehobenen Grube. Der Kräutersud hatte sich mittlerweile in eine breiige, dickflüssige Masse verwandelt, die er auf die Leinentücher schmierte und damit dann zu dem immer noch schlafenden Wasserdrachen trat. Sorgsam verband er damit dessen größte und schwerste Wunden und trat nach ein paar Minuten wieder zurück.
„So, geschafft, nun heißt es wohl abwarten, wie sich die Sache entwickelt.“, sprach Luarcis noch und setzte sich dann neben Temera, um ihr auch noch ein kleines Tuch an der Seite zu befestigen. Es bedeckte die Wunde zwar nicht ganz, aber für mehr hatte weder der Stoff noch das Heilmittel gereicht, aber es würde wohl zumindest den Schmerz etwas stillen.

Benutzeravatar
Tilondrion
Moderator-Drache
Moderator-Drache
Beiträge: 2953
Alter: 40
Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

#45 Beitragvon Tilondrion » Fr 16 Jan, 2009 16:59

Als Waterstorm erwachte fühlte er sich wieder etwas besser. Aber irgendwie kribbelte es überall an seinem Körper und die Schmerzen waren immer noch da.
Er schlug die Augen auf und sah mit Schrecken auf seinen Körper. Er war überall komisch grün. Erst im zweiten Moment bemerkte er dass die anderen ihm Tücher mit einem komisch riechenden Pflanzensud auf die Wunden gelegt hatten. Diese erklärten auch das kribbeln. Wie es schien wirkten die Umschläge auf irgendeine Weise.
Der Wasserdrache testete zuerst einmal ein paar seiner Muskeln. Einige schmerzten, andere schmerzten mehr. Aber es war schon schlimmer gewesen. Er schaute hinüber zu den anderen. Die schliefen alle noch, oder zumindest taten sie so als würden sie schlafen. Vorsichtig drehte der Drache sich auf eine Seite und musterte seinen rechten Flügel. Er sah schrecklich aus. Die Flügelhäute waren teilweise zerfetzt, und auch die Flügelgelenke hatten einiges abbekommen. Fliegen würde also in der nächsten Zeit überhaupt nicht möglich sein. Auf die andere Seite drehte Waterstorm sich nicht, denn auf der Seite hatte er eine grosse schmerzende Wunde. Auch diese war von den anderen vorsichtig behandelt worden. Ich muss versuchen aufzustehen, dachte er sich und versuchte auch gleich dies in Tat umzusetzen.
Noch nie war es ihm so mühsam vorgekommen aufzustehen. Aber nach einem Weilchen stand er tatsächlich, wenn auch etwas wackelig, auf seinen vier Pranken. Aber nach kurzer Zeit brach sein Kreislauf zusammen und er legte sich sofort wieder hin bevor er umfallen würde.
Wie sein Körper imstande war wusste er nun. Nun konzentrierte er sich auf seine Magie. Er horchte in sich hinein und fand... nichts. Nochmals versuchte er es, aber auch dieses Mal fand er nichts. Voller Verzweiflung suchte er nach seiner Magie. Aber sie war nicht mehr da. Irgendwie schien sie einfach verschwunden zu sein. Es war wie wenn es sie nie gegeben hätte.
Eines aber funktionierte noch, und das war die Telepathie er wusste es, denn die Kommunikation mit den anderen hatte er nur mittels Telepathie aufrecht erhalten können weil er zu schwach gewesen war. Irgendwie schien die anders zu funktionieren als der Rest der Magie die er früher besessen hatte.
Nach einer kurzen Phase der Verzweiflung versuchte Waterstorm die positiven Punkte zu sehen. Er hatte überlebt. Ausserdem war er immer noch ein Drache. Wenn auch ein momentan flugunfähiger. Zur Verteidigung hatte er auch noch seinen Feuerodem. Trotzdem lastete der Verlust seiner Magie schwer auf ihm. Es würde alles etwas schwieriger werden. Er konnte sich nun nicht mehr Teleportieren und auch die Telekinese funktionierte nicht mehr. Das er auch seine Wassermagie verloren hatte schmerzte Waterstorm aber am meisten.
Gedankenverloren musterte er die beiden Magiekrallen die er hatte. Sie waren nicht mehr so mächtig wie damals als er sie bekommen hatte, aber es steckte immer noch ein bisschen Magie in ihnen. Allerdings fühlte er sich momentan nicht gesund genug sie auszuprobieren.
Inständig hoffte er dass seine Magie nicht verloren oder auf jemanden anders übergegangen war.
Noch einmal stand der Blaue auf und dieses mal fiel es ihm ein bisschen leichter. Er ging ein wenig ein wenig herum und betrachtete die Umgebung in der er sich befand. Sie waren nicht weit von den zerstörten Überresten des Schwarzwolkenturmes entfernt. Er versuchte sich zu erinnern was alles in dem Turm vorgefallen war, aber alles was nach der grossen Explosion gewesen war, hatte er vergessen.
Müde trat er in die Nähe der anderen und legte sich hin um noch einmal ein bisschen zu schlafen bis die anderen auch aufwachten.
Bild
1. offizieller Leu-Fanclub!


Zurück zu „Die Drachenstadt“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste