@Raggi le rock Hmm das kann auch gut sein, das der vordere zu groß geworden ist. Ahh Perpekacke.

Was den Hintergrund angeht, kannst du glaub sehr recht haben, wirkt zum Teil leider nicht Tief genug.
Söö bin nu auch endlich fertig mit meiner neuen Version von Mothers Sorrow. 3 Jahre ist es nun her, das ich das Bild gemalt habe und dementsprechend lusig ist es auch die beiden Bilder zu vergleichen.
Wer nochmal direkt Vergleichen will klick am besten
hier
Edit:
Hab grad noch den alten Text in den Archiven von Myrias gefunden und stell ihn einfach mal hier rein, auch wenn er leider nicht mehr richtig zum neuen Bild passen will. :-/
Leundra streifte gedankenverloren durch einen Wald, dessen Bäume riesig waren, jedoch keinerlei Leben mehr in sich zu tragen schienen. Als sie leicht mit ihrem Schwanz gegen einen schlug, gab dieser sofort nach, fiel um und landete mit lautem Getöse auf dem verbrannten Boden. Trotz des immensen Lärms den Leundra verursachte, nahm sie keine Reaktion darauf wahr, kein aufgeregtes Vogelgezwitscher, nicht einmal auf geschreckte Insekten, als wäre dieser Wald absolut verlassen.
Nach einer guten halben Stunde erreichte sie eine Lichtung und spürte mit einem mal junges weiches Grün unter ihren Krallen und versuchte es vorsichtig zu umgehen. Neben einem Rinnsal in der Mitte der Lichtung entdeckte sie in stark verwittertes, kleines Lederbuch, dass sie neugierig wie sie war öffnete. Die Seiten waren stark vergilbt, doch sie konnte erkennen, dass es sich um ein Tagebuch handeln musste. Es war nicht einmal bis zur Hälfte voll geschrieben und so fing sie an den letzten Eintrag zu lesen:
Mein liebes Tagebuch,
Wie lange ist es nun schon her, dass ich das letzte Mal etwas geschrieben habe? Es ist viel passiert und beginnen möchte ich mit dem schönsten Tag in meinem Leben. Vor vier Monaten schlüpfte mein erstes Kind, ein kräftiger Junge, dem ich den Namen Minos gegeben habe, es ist der Name meines Großvaters, der einst ein mächtiger Walddrache gewesen war.
Doch kurz nach Minos Geburt begann eine harte Dürrezeit in der mein Clan und ich hilflos zusehen mussten, wie unser Heimatwald braun wurde und verdörrte. Nach und nach zogen die Familien davon, da mit anhaltender Hitze unsere Nahrungsquellen versiegten.
Vor zwei Tagen legte ich mich, nach einer weiteren erfolglosen Jagt, hin und versuchte zu schlafen. Ich spürte einen kühlen Tropfen auf meinen Schuppen und plötzlich öffneten sich über mir die Schleusen und es fing an zu regnen. Ich schützte Minos, seinen Schlaf und seine geliebte Öllampe vor den großen Tropfen und genoss die so lange vermisste Kühle.
Am Tag darauf sah ich die ersten jungen Triebe, die sich durch das tote Gehölz kämpften und erkannte, dass das Leben immer einen Weg findet.
Jedoch kann ich nicht länger hier bleiben. Bis aus dieser Kinderstube wieder ein Wald geworden ist, sind mein Junge und ich verhungert.
So wende ich auch ich, die Wächterin der Wälder meiner Vorväter mich nun auch schweren Herzens von ihm ab und suche nach einer neuen Heimat für Minos und mich.
Gez. Zira