[Waldlichtung] Nahe des Quells

Ein RPG der anderen Art. Sobald man den Thread betritt, ist man mitten drin.
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#61 Beitragvon Magan » So 09 Apr, 2006 16:30

"Ich finde diese Energie doch sehr interesant und ich bin auch Ardros Meinung es hatt alle Lebewesen im bereich verschwinen lassen", sagte Sild. Wieder begang der rote Nebel sich aufzuwühlen und wieder erschien ein geisterhafter Drachenkopf vor Sild Ohr und schien ich was zu flüster. Kurtzzeitig leuteten Sild Augen rot auf und gingen dann wieder in den normalzustand über. Als der Merkwürtige Drachenkopf verwand, hatte Sild keine Reaktion gezeit, doch nun schieg er und begang Zeichen in den Boden zu malen. Es schien das ein kleiner Teil des Nebels sich immer wieder mit den Zeichen verband. Das ist nicht gut, wenn selbst die Geister sich fürchten, muss es etwas sein was sehr Mächtig ist, aber einen solch starken freien Geist hat es schon seit ewigkeiten nicht mehr gegeben, von was sollte ersich ernährt haben? Tja, Brüderchen, du wirst wohl noch warten müssten, den das faszrniert mich doch zu sehr und viellicht bekomme ich bald noch einen Geist, dachte Sild bei sich. An seiner Schulter begang sich der Nebel wieder zu begegen und nahm eine schwarze Farbe an, langsam wurde konturen deutlich bis ein schwarzer Rabe auf Silds Schulter saß. Mit seinen roten Augen fixierte er die Gruppe und schaute ein paar sekunden jeden tief in die Augen. "Du weißt was du zu tun hast, flieg los", sagte Sild zu dem Raben, des sich von Silds Schulter erhob und im Wald verwand. Einige Zeit schaute er dem Raben nach bevor er sich wieder der Gruppe zuwante. Noch immer schweigend beobachtete er was sie nun tun würden.
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#62 Beitragvon Leundra » So 09 Apr, 2006 17:19

Leundra beobachtete erstaunt Silds magischen Fähigkeiten. Es faszinierte sie so das sie augenblicklich ihren Hunger vergaß. Sie landete direkt neben dem kleinen Roten und sah fasziniert zu. Die magische Aura die von Sild ausging war dermaßen stark das sie fast greifbar war. Nachdem der Rabe davon geschickt worden war, ging sie einige Schritte auf Sild zu und fragt ihn fasziniert,"Was hast du gerade getan? Ich habe so etwas noch nie gesehen," und wartete gespannt auf die Antwort.
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#63 Beitragvon Luarcis » So 09 Apr, 2006 17:23

„Hmm, ja ich glaube auch, dass Ardros Recht hat, mir kam das gleich sehr komisch vor. Ein Schutzgeist versucht schließlich nur, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Das heißt aber nicht, dass jedes Lebewesen vor jeglichen Einflüssen geschützt werden muss. Schließlich müssen wir alle etwas essen, wenn wir uns nur das nehmen, was wir brauchen, dann ist es auch rechtens, dafür zu töten, um selbst zu überleben. Denn zum Leben gehört nunmal auch der Tod, wir haben hier nichts getan, womit wir den Zorn eines Wächters auf uns gezogen haben könnten.“, schloss Ekhna’Di und sah dann besorgt auf sein Schwert, das leicht in der Scheide vibrierte. Auch der Kristall in seinem Amulett durchzog sich mit einem seltsamen Schleier.
„Ja, hier geht auf jeden Fall etwas sehr Beunruhigendes vor, ich spüre auch, wie das Leben in diesem Wald nach und nach verschwindet, das hat nichts Gutes zu bedeuten.“, sprach er mit ernster Miene und sah dann aufmerksam zu, wie Sild seine für ihn ungewöhnlichen Zauber durchführte und schließlich den schwarzen Raben in die Tiefen des Waldes entsandte.
„Ein Bote, nehme ich an? Nun, wir sollten dieser Sache wahrlich auf den Grund gehen, bevor noch Schlimmeres passiert.“, sagte Ekhna’Di und umschloss den Griff seines Schwertes, um es etwas zu beruhigen. Sich stumm umschauend wartete er dann ebenfalls ab, was die anderen wohl tun würden.

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#64 Beitragvon Tilondrion » So 09 Apr, 2006 18:12

Ardros hatte die ganze Lichtung abgesucht und immer noch nichts gefunden. Nun begann er etwas in den Wald einzudringen. Er sah noch einmal zurück zu dem Baum welcher in der Mitte der Lichtung stand. Er war in voller Blüte ganz im Gegensatz zu den anderen Bäumen. Warscheinlich ist der Baum in der Mitte der Lichtung auch magisch dachte sich der Rote als er plötzlich auf einen Weg stiess. Vor einiger Zeit hatten sich hier ein paar Drachen befunden sah Ardros, denn die Fussabtrücke waren unverkennbar. Auch dies war eine seltsame Gruppe gewesen denn es waren drei verschiedene Drachenarten vertreten, sogar ein Wasserdrache welche sonst doch nur ungern ihre Gewässer verliessen. Er drang weiter in den Wald hinein. komischerweise lagen auf seinem Weg überall Blumen und auf einmal kam er an eine Stelle an welcher überall Pflanzenranken herumlagen. Hier hat wohl ein Kampf stattgefunden registrierte Ardros. Allerdings lag er falsch denn hier war früher eine Elementarkralle gewesen welche den Wald geschützt hatte. Zu diesem Zeitpunkt wusste Ardros dies jedoch nicht. Er ging an dem Platz vorüber und war auf einmal von vielen Bäumen mit dicken Stämmen umgeben.
Er folgte den Bäumen noch einige Meter in den Wald hinein und stiess an einen Ort an welchem die Bäume einen Kreis bildeten. In dem Kreis drin befand sich ein Steintisch. Er war aus grosse Steinplatten gebaut worden und würde wohl hier stehen bis die mächtigen Bäume umfallen würden.
In der Mitte des Tisches lag etwas. Allerdings konnte Ardros es nicht erkennen denn er wurde von einer unnatürlichen Kälte zurückgehalten. Eilig machte er einige Schritte zurück, merkte dann jedoch dass er sich inzwischen verlaufen hatte.

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#65 Beitragvon Magan » So 09 Apr, 2006 19:15

[ooc: *grins* schön eingebaut Waterstorm ^^]

Sild bemerkte aus den Augenwinkel wie Ardros im Wald verwand, er machte sich keine sorgen um in den er hatte ja vorgesorgt.
Dann wante er sich an Leundra und Ekhna’Di und sagte: "Nein es kein Bote er ist nur ein beschützer für Ardros, der gerade ohne was zu sagen in den Wald verschwunden ist. Er wird schon unseren Weg finden aber wir sind etwas zu groß um ihn zu folgen. Naja du bist die Ausnahme Ekhna’Di. Aber wir beide haben nun ein Problem Leundra, kannst du vielleicht eine andere Gestallt annehmen? Wenn nicht übernehme ich das für dich, aber du hast dann keine kontrolle über deine vollen Kräfte"
Dann begang Sild plötzlich zu schrumpfen und sein Körper begangn sich zu verformen bis Sild auf zwei langen Beinen stand und die größe von Ekhna’Di hatte. Da er nun Menschliche Züge hatte, wurde der rote Nebel wieder fest und wurde zur einer roten Rüstung. "Ja nun würd es gehen, aber wir sollten los er ist schon dort", sagte Sild.

Der Rabe setzte sich auf den Baum und sah wie Ardros nicht mehr weitergehen konnte. Dann flog er auf ardros schulter und flüsterte in sein ohr: "Warte auf die anderen, zusammen werdet ihr es sicher schaffen. Du musst nichts im alleingang machen"
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#66 Beitragvon Leundra » So 09 Apr, 2006 20:21

Leundra beobachtete mit leichtem Entsetzen wie sich Sild in einen Menschen verwandelte, die Vorstellung ein Mensch zu sein gefiehl ihr ganz und gar nicht aber mal etwas kleiner zu werden würde ihr mal sehr gefallen. Also nickte sie zögernd und antwortete,"Ich bin zwar nicht selbst in der Lage mich zu verwandeln aber es wäre sehr freundlich von dir wenn du mir helfen würdest." Es ärgerte sie etwas das der Kleine ohne ein Wort zu sagen abgehauen war obwohl sie keine Ahnung hatten wer oder was für diese seltsamen Geschehnisse verantwortlich war aber das war wohl üblich bei Kindern. "Wir sollten ihm schnell folgen damit ihm nichts passiert," setzte sie mit einem kleinen Anflug von Sorge hinzu.
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#67 Beitragvon Luarcis » So 09 Apr, 2006 21:28

Auch Ekhna’Di sah zu, wie Ardros einfach im Wald verschwand, er wollte ihn noch aufhalten, aber dann war er schon zwischen den Bäumen verschwunden. Mit Zufriedenheit aber beobachtete er, wie sich die anderen darüber berieten, dem Roten zu folgen. Silds Verwandlung verfolgte Ekhna’Di mit sichtlichem Interesse.
„Erstaunlich! Diese Rüstung steht euch wirklich gut, Drache. Nun, auch ich denke, dass unsere Lichtdrachin hier zu groß für die Verfolgung ist. Aber ich fürchte, ich kann in dieser Hinsicht nicht behilflich sein, das übersteigt wohl meine Fähigkeiten. Du sagst aber, dass du das übernehmen könntest, Sild? Ich würde das gerne miterleben, aber es ist wohl das Beste, wenn ich schon mal vorgehe und nach unserem ungestümen Freund suche, bevor er noch in Schwierigkeiten gerät. Auf bald!“, sagte Ekhna’Di mit einem Nicken zu den Anderen und machte sich dann auf, Ardros zu folgen.
Wachsam folgte Ekhna’Di dem Weg, er war nicht gerade ungeübt im Spurensuchen, deswegen viel es ihm auch nicht sonderlich schwer, dem jungen Feuerdrachen zu folgen, so dass er schon bald an der kreisförmigen Lichtung mit dem Steintisch in der Mitte ankam. Langsam trat er aus dem Schatten der Bäume und sah sich aufmerksam um. Sein Blick viel kurz auf den Raben, den Sild zu Ardros’s Schutz ausgeschickt hatte und blieb dann auf dem Steintisch haften. Sein Schwert vibrierte nun sehr heftig und gab auch ein schwaches Leuchten ab, genau wie sein Amulett, in dessen Innerem die Energie heftig herumwirbelte.
„Was immer dies für ein Ort ist, er ist vermutlich die Ursache für diese ungewöhnlichen Vorkommnisse. Ich kann die Energieverzerrungen deutlich spüren, wir sollten sehr vorsichtig vorgehen und lieber erst mal auf die Anderen warten. Ach und sieh in Zukunft besser davon ab, einfach so zu verschwinden junger Drache, bevor wir nicht wissen, womit wir es zu tun haben!“, sprach Ekhna’Di mit ernstem Ton zu Ardros und sah sich dann noch mal um, ob Sild und Leundra sie schon gefunden hatten, bevor er sich wieder dem Steintisch zuwandte und versuchte, zu erkennen, was für ein Gegenstand wohl auf dem Podest lag.

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#68 Beitragvon Tilondrion » Fr 14 Apr, 2006 14:34

"Ich kann sehr gut auf mich alleine aufpassen! Was folgt ihr mir eigentlich andauernd?" sagte Ardros etwas verärgert dann riss er sich los und ging näher zu dem Steintisch. Je näher er kam desto kälter wurde es, dies ignoerierte der Rote jedoch denn seione Neugir war stärker. Endlich wusste er was auf dem Tisch lag. Es war ein Buch mit einem rotgoldenem Einband. Ardros streckte seine Kralle dannach aus und berührte es. Als er das Buch berührte begann es sanft aufzuglühen. Er fühlte sich sehr wohl als er das Buch berührte und wollte es am liebsten gar nicht mehr loslassen.
Plötzlich klappte sich das Buch selbst auf und Ardros blickte auf die dort geschriebenen Zeilen.
Interessiert las er sie durch und murmelte sie leise beim sprechen vor sich hin.
Was er bisher nicht bemerkt hatte war, dass sich um Ihn und das Buch ein undurchdringlicher Schutzkreis gebildet hatte so dass die anderen sich ihm nicht nähern konnten.
Er blätterte noch etwas in dem Buch herum und las einige der Zeilen. Endlich gelangte er zu einer Seite auf welcher stand warum die Tiere im Wald alle immer verschwunden waren. Es waren alles nur Illusionen der Tiere gewesen welche in dem Wald gewohnt hatten. Die echten Tiere waren durch den Illusionszauber unsichtbar geworden so dass Ardros immer nur den Illusionen nachgejagt war. Die echten Tiere waren selbstverständlich schon viel früher vor ihm geflohen als sie sahen wie er die Illusionen angriff. Nachdem Ardros dies gelesen hatte blätterte er eine Seite um und siehe da, auf dieser Seite stand ein Spruch wie man den Zauber rückgängig machen konnte. Ardros sprach ihn laut aus und machte die für den Zauber benötigten Gesten. Das Buch leuchtete hell auf und im ganzen Wald wurden alle Tiere wieder sichtbar. Ardros fühölte sich super dass er das Rätsel gelöst hatte, doch irgendwie war es dann doch zu einfach gewesen.
Er schaute auf das Buch welches auf einmal immer Transparenter wurde und schliesslich ganz verschwand. Unglücklicherweise wurde nicht nur das Buch unsichtbar sondern auch der Rote selbst. Er hatte die Zeilen nicht ganz zu ende gelesen denn er hatte den Zauber nicht aufgelöst sondern nur teilweise. Die Illusionen waren verschwunden, den Unsichtbarkeitszauber hatte er jedoch nur verschoben, nämlich auf sich selbst. Das Buch hingegen war vollständig verschwunden. Es hatte sich an einen anderen Ort teleportiert.

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#69 Beitragvon Magan » Fr 14 Apr, 2006 16:43

"Das tue ich gerne Leundra", sagte Sild. dann ließ er einiges von seiner Magie wirken und Leundra wurde von einem Roten nebel umgeben und gegang zu schrupfen, bist ein schöner drachenmenschhybrid vor sild stand. Slid spürte wie sehr das an seinen kräften getzert hatte und musste von nun an aufpassen

Sild wollte Ardros warnen, doch es war schon zu spät. Er spürte die gewaltige Energien, die von dem Buch ausgingen und er wusste das irgendetwas schief ging, als er sah wie sich sowohl das Buch als auch Ardros auflösten. Doch im Gegensatz zur Aura des Buches spürte er Ardros noch. Er benutze seinen Magischen Blick und sah in noch an der gleichen Stelle stehen wo er sich vor kurzem aufgelöst hatte. Ardros was hast du da getan? Schau das du dir selber angerichtet hast, sagte Sild und wusste das es ich komisch anhören musste, das Ardros sich selber anschauen sollte. Doch Sild war nicht zum Lachen zu mute. Er hatte durch seine Geister mitbekommen was Ardros erfahren hatte und er verstand nicht warum die Tiere solch einen Zauber nutzen und vor allem wie so ein Zauber zu ihnen gekommen war. Solch ein starker Zauber kam nicht überall vor, aber diese Tier hatten ihn doch sie brauchen einen der ihn sprach, der Ahnung von Zaubern hatte. Sild spürte schon etwas länger eine bekannte Aura in der nähe. Er schaute sich um, da der Zauber aufgelöst war, im wahrsten sinne des Wortes, konnte er wieder Lebewesen spüren. Sie kamen nun alle wieder in den Wald da sie keine Jäger mehr spürten, auch diese bekannte Aura spürte er. Sie kam nun immer näher, doch bald verlor er sie. Sild schaute sich um und entdeckte einen schatten. Der Schatten kam immer näher bis der sich als grauer Wolf herausstellte. Knurrend schaute er in Silds Augen. Sild schaute zurück und Blieb ruhig. Was wollt ihr hier? Warum habt ihr unseren Schutz zerstört, sagte der Wolf in seiner Sprache. Sild musterte den Wolf bevor er in seiner Sprache antworte: Wir wollten nur wissen was hier los sind, dieser Zauber gehört nicht hier her und ihr bring die natürliche Ordnung durcheinander. Da wagt ihr es uns zu fragen was wir hier machen? Schau was ihr mit einem von uns gemacht habt.
Plötzlich wechselte er in seine normale Sprache: Also was habt ihr Geisterwölfe nun wieder vor Blutpfote, du kannst mir nichts vormachen ich kenn dich zu lange.
Der Wolf schien zu grinsen, den Sild konnte seine blanken und spitzen Zähne sehen, dann begann sein Fell abzublättern und er Wolf zu wachsen, bis ein größerer und furcht einflössender Wolf vor Sild stand. Seine linke Pfote war Blutrot und es schien eine ähnliche Aura von ihr auszugehen wie von Sild selber. Sild kannte diese Rasse von Wölfen sehr gut, besonders mit Blutpfote hatte er sich angefreundet und hatte schon einiges mit ihm erlebt.
Blutpfote grinste seinen Freund an und sagte: Du weißt genau das wir immer was im Leben der Waltbewohner zu bestimmen hatten, Wir fanden ein Buch, eins das in einer anderen, schon von allen vergessenen, Sprache der Magie geschrieben wurde. Doch wir konnten die Macht des Buches einsetzen und wir taten es auch um sie vor Feinden zu schützen. Doch wir kannten uns mit dem Zauber des Buches nicht aus und konnten ihn nicht wieder aufheben, da uns das genaue Wissen dazu fehlte, wir wussten nicht was mit uns passieren würde. Doch euer Freund hat es gemacht und ihr seht was es ihm eingebracht hat. Ich kann euch nicht viel sagen, nur eins das ihr nur mit Hilfe des Buches euren Freund wieder sichtbar machen könnt, aber ihr müsst euch beeilen, den ich weiß nicht ob der Zauber nicht noch mehr bewirken wird.
Sild musterte Blutpofte doch er war genau wie sild und man konnte aus seinem Gesichtsausdruck nicht herauslesen. Was hast du wieder vor alter Freund. Ich bin mir sicher das du mehr weißt als du uns sagst, du hast immer mehr gewusst, als du verraten hast, dachte Sild bei sich...
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#70 Beitragvon Leundra » Sa 15 Apr, 2006 14:14

Als der rote Nebel Leundra umgab fing ihr ganzer Körper an zu kribbeln. Die Bäume um sie herum schienen zu wachsen und als der Nebel verschwand konnte sie direkt in Silds Augen sehen. Für sie war es ein Wunder, sie war in der Lage unter das Blätterdach der Bäume zu sehen. Allerdings war sie nicht mehr in der Lage gut die Hälfte ihrer Energisten einzusetzen was die Freude über ihre neue Größe doch ein wenig trübte.
Sie folgte den anderen Drachen und gelangte nun auch in die Lichtung. Sie schaute sich aufmerksam um, ihre gefiel die Energieausstrahlungdieses Ortes ganz und gar nicht.Er schien sich auszudehnene nachdem das Buch verschwunden war.
Sie konnte Adros zwar nicht sehen aber durch ihren guten Geruch und ihre Gehör konnte sie seinen Standpunkt erspüren. „Siehst du Kleiner darum muss man auf Kinder wie dich aufpassen“ meinte sie amüsiert zu Adros der sie daraufhin vermutlich böse anstarrte.
Mit einem Blick zur Seite entdeckte sie einen Wolf im Gestrüpp der sich kurz darauf zu erkennen gab. Als sie bemerkte, das er offensichtlich ein Freund von Sild war dachte sie, hoffentlich gehört er nicht zu der Gruppe die ich auf dem Berg ausgeschaltet habe.
Sie ging zögerlich auf den Wolf zu und stellte sich vor, „ Hallo mein Name ist Leundra, könntest du uns den bitte sagen wo sich euer ominöser Freund befindet?“
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#71 Beitragvon Luarcis » Sa 15 Apr, 2006 14:44

Die Anderen trafen kurz darauf ebenfalls auf der Lichtung ein, Ekhna’Di nickte ihnen zur Begrüßung zu und besah sich dabei die verwandelte Leundra genau.
„Ahh, das ist also aus unserer Lichtdrachin geworden? Führwahr erstaunlich, dass ein so stattliches Wesen in so einen grazilen Körper passt!“, sagte er mit einem breiten Schmunzeln und wandte sich dann wieder Ardros zu.
Diese Feuerdrachen und ihre berühmte Dickköpfigkeit!, dachte sich Ekhna’Di kopfschüttelnd und sah dann mit leichtem Entsetzen zu, wie Ardros auf den Steintisch zuging und das darauf liegende Buch untersuchte.
„Warte! Das ist alles andere als eine gute Idee!“, rief Ekhna’Di ihm zu, doch es war schon zu spät, Ardros hatte schon das Buch berührt und seine verborgene Kraft entfesselt. Der Bannkreis, den das Buch um sich und Ardros erschuf, lies anscheinend keine von Ekhna’Dis Warnungen durch, oder der sture Rote war einfach nur zu fasziniert von dem magischen Artefakt, um auf ihn zu hören, denn der junge Drache begann unaufhörlich die darin enthaltenen Zauberformeln laut vorzulesen.
„Nein! Wir wissen nicht, was das bewirkt! Hör auf damit, bevor du noch großes Unheil anrichtest!“ Doch es hatte keinen Zweck, Ekhna’Di konnte nur noch untätig mit ansehen, wie Ardros die Seiten des Buches durchforstete und schließlich den Illusionszauber aussprach. Ekhna’Di konzentrierte sich stark, um wenigstens die Gedanken des Drachen mitzubekommen, um zumindest zu wissen, was Ardros in dem Buch gelesen hatte. Schließlich war der Zauber vollendet, der Bannkreis verschwand und mit ihm auch gleich das Buch und Ardros selbst. Ekhna’Di seufzte, als er auf den leeren Steintisch starrte. Er spürte immer noch Ardros’ Anwesenheit und ahnte daher, was bei seinem Zauber schief gelaufen war.
„Na prima! Das ist ja echt toll gelaufen! Mit Magie spielt man nicht, wenn man von den Mächten, über die man verfügt, keine Ahnung hat, kann das ungeahnte Konsequenzen haben, das solltet ihr eigentlich auch wissen, Drache! Ein Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist und du nur unsichtbar geworden bist, nicht auszudenken, was du alles hättest anrichten können!“ rief er Ardros aufgebracht zu, schloss dann aber einen Moment die Augen und atmete tief durch, um sich wieder zu beruhigen.
„Na schön, sich darüber aufzuregen bringt jetzt auch nichts mehr. Immerhin scheinst du ja wenigstens den Zauber aufgehoben zu haben, der über diesem Wald gelegen hat. Was dein kleines Problem angeht, so fürchte ich, dass ich dir da nicht behilflich sein kann. Es wäre viel zu riskant, zu versuchen, diesen Bann von dir zu nehmen, ohne zu wissen, was das überhaupt für ein Buch war. Es kann sehr gefährlich sein, Magie zu mischen, wenn man nicht genau weiß, was das für Folgen haben wird. Aber ich kann wenigstens dafür sorgen, dass für mich diese Illusion ihre Wirkung verliert. Was euch angeht,“ sagte Ekhna’Di mit einem Blick zu Sild und Leundra, „so werde ich aus ebendiesen Gründen ebenfalls darauf verzichten, meinen Zauber auch über euch zu sprechen, er ist eigentlich nur für Menschen konzipiert und ich weiß nicht, ob er auch bei Drachen funktioniert. Es wäre ein zu großes Risiko, das zu versuchen, gerade in eurer jetzigen Gestalt könnte das eventuell alles nur noch schlimmer machen, aber ich denke sowieso, dass ihr auf meine Hilfe auch gar nicht angewiesen seid.“, sagte er mit einem Seitenblick auf Silds leuchtende Augen, die von dessen magischer Sicht zeugten. Dann wandte er sich wieder der kahlen Fläche zu, auf der der unsichtbare Ardros stand und konzentrierte sich, bevor er seinen Zauber aussprach:

„Was dem Auge bleibt verborgen,
macht dem Herzen keine Sorgen.
Verschwunden und doch noch da,
lass sein für mich alles wie es vorher war.
Des Drachen Antlitz schwand,
lass erscheinen ihn vor meiner Hand.
Der Täuschung Spiel sei vorbei,
auf dass er nun wieder sichtbar sei!“

sagte Ekhna’Di mit ausgestrecktem Arm und tatsächlich, Ardros erschien vor ihm wieder vollständig. Er hatte jedoch geisterhafte Züge, die ein Anzeichen dafür waren, dass der Illusionszauber immer noch wirkte.
„Schon besser“, sagte Ekhna’Di zufrieden, als er plötzlich die Aura des Geisterwolfes wahrnahm, der auch sogleich vor ihnen auf der Lichtung erschien. Er griff instinktiv zu seinem Schwert, das auch in der Scheide leicht zu leuchten begann, angesichts dieses geheimnisvollen und undurchschaubaren Wesens. Doch als der Wolf und Sild in einer fremden Sprache miteinander redeten, entspannte er sich zumindest ein wenig, da sich die beiden anscheinend kannten. Als Blutpfote sie alle in normaler Sprache über das Geschehen aufklärte, nickte Ekhna’Di mit ernster Miene zustimmend.
„Ja, auch ich bin der Ansicht, dass das Buch der einzige Weg ist, um dieses Malheur wieder zu beheben und welche Auswirkungen dieser Zauber noch haben kann, ist wahrlich nicht abzusehen. Deswegen sollten wir uns in der Tat schnellstmöglich auf die Suche nach dem Buch zu machen, schon allein deswegen, um es sicherzustellen, denn es ist viel zu gefährlich, um in falsche Hände zu gelangen. So lasst uns denn aufbrechen um unserem unsichtbaren Freund hier wieder zu seiner alten Gestalt zu verhelfen.“, sagte er zu den Anderen und musterte dann den riesigen Wolf weiter mit ernster und kritischer Miene, sein immer noch leicht vibrierendes und leuchtendes Schwert stets in Griffweite gehalten…

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#72 Beitragvon Tilondrion » So 16 Apr, 2006 08:24

Ardros war wirklich sauer. Die anderen behandelten ihn wie wenn er ein kleines Kind wäre. Er sagte Ihnen auch ganz klar seine Meinung zum xten Male dazu, aber warscheinlich nützte es wieder nichts. Was sich der Rote jedoch nicht eingestand war dass er auch etwas wütend auf sich selbst war. Er hatte wieder einmal Mist gebaut. Allerdings würde er niemandem sagen dass er sich eingestand dass das zaubern eine dumme Idee gewesen war.
Er nahm sich vor sich mehr auf seine eigenen Kräfte zu konzentrieren welche er seiner Meinung nach ganz gut im Griff hatte.
Plötzlich spürte er wie die Erde erbebte. Mit einem Mal erschienen rund um die Lichtung herum hunderte von Orks. Sie blickten auf die beiden Drachen und den Menschen welche in der Mitte der Lichtung standen. Ardros sah sich um und erkannte dass gegen diese Heerscharen von Orks auch 10 sehr starke Drachen nicht ankommen würden, und würden sie noch so viel Magie benützen. Der einzige Weg wäre die Flucht, aber bis die Drachen gestartet wären hätten sie die Orks längst getötet und teleportieren konnten sich auch nicht alle der drei. Ardros selbst besass diese Gabe auch nicht. Aber er hatte einen grossen Vorteil. Er war unsichtbar. Sofort schirmte er alle Lebenszeichen von sich welche nach aussen dringen konnten so gut wie möglich ab. Er stand nahe bei einem Baum und hatte Glück denn genau an dieser Stelle hatte es weniger Orks da hier wohl das Unterholz schwerer zu durchdringen war. Zudem war der Rote klein und machte sich nun noch kleiner damit sie Ihn nicht entdeckten.
Blitzschnell rasten die Gedanken durch seinen Kopf. Was sollten sie tun? Irgendwie mussten sie sich den Fluchtweg nun doch erkämpfen, aber bestimmt nicht frontal denn dafür waren die Orks zuviele. Sie mussten mit List vorgehen, denn sonst würden sie verloren sein.

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#73 Beitragvon Magan » Mo 17 Apr, 2006 00:19

(ooc: so ich hab mir mal was zu waters interesanten post einfallen lassen, wenns zu viel ist sagt mir bescheid Bild )

Sild schaute sich erstaunt um. Mit Orks hatte er nun wirklich nicht gerechnet, doch da waren sie und dazu noch in gewaltiger, überzahl. Selbst wenn sild, bei Kräften gewesen wehre, was durch das zusätzliche Verwandeln von Leundra nicht mehr der Fall was, hätte er keine Chance gehabt, selbst nicht in einer Gruppe wie dieser. Sild sah noch eine Hoffnung, Blutpfote, als ein sehr mächtiger Schamane, konnte er sicherlich die Orks aufhalten, doch als er Blutpfotes neutralen, beinahe kalten Ausdruck sah. Wusste er das er ihnen nicht helfen würde. Sild war Blutpfote nicht sauer, er wusste das es nicht sein Kampf war und er sich deshalb auch nicht in ihn einmischen würde auch wen seine eigene Familie angegriffen werden würde. Er muss sich wohl trüb gemacht haben, schloss Sild, als er sah wie die Orks einfach an ihn vorbeigingen, so als sei da ein Hindernis das sie nicht wirklich sahen.
Nun wohl wissend das sie auf Blutpfotes Hilfe nicht zählen konnten sah sich Sild noch mal in den reihen der Orks um. Ardros und Blutpfote haben es gut, die werden nicht angegriffen weil sie keiner sieht, dachte sich sild leicht enttäuscht, es ging über seine Fähigkeiten sich wirklich unsichtbar zu machen und er konnte zwar trüb werden wie Blutpfote, doch das zu sehr an seiner Energie zehren, er müsste dann die anderen im stich lassen und er hatte sowieso keine Energie mehr dafür übrig. Doch dann hatte er eine Idee, er wollte diese den anderen erklären doch irgendein Instinkt hinderte daran. Noch mal schaute er sich in den Reihen der Orks um, die normalen Krieger waren zu dumm und genau zu wissen was Sild plante, doch da entdeckte er warum er gezögert hatte und warum sein plan vielleicht nicht gelingen würde. Zwischen den Orkkriegerhorden waren mindestens schon mal drei Schamanen, diese waren wesentlich Klüger als die normalen Orks und sie waren mit Magie vertraut, das machte Silds Plan schwieriger.
Noch einmal schaute er sich um. Blutpfote war schon vollkommen hinter den Orks verschwunden nur ein Loch in der reihe der Orks verriet wo er stand. Es waren sowieso weniger Orks an der Stelle wo Blutpfote stand, dies lag wohl daran das sie sich durch einen sehr dichten Wald kämpfen müssten das mit der Breiten Figur sicherlich nicht sehr einfach war. Wenn ich ein Drache wär könnt ich sie locker einschüchtern und dann könnten wir vielleicht fliehen, dachte sich Sild, doch dann kam ihn noch ein Geistesblitz, warum war er den nicht früher auf diese Idee gekommen, die war so einfach gewesen.
Sild hoffte nun das keiner von den anderen Seinen Geist verschlossen hatte damit er ihnen Telepatisch erklären konnte was er vor hatte, doch bevor er anfangen konnte komm einer der Schamanen vor und begann ihn einem Brüchigen Dialekt zu sprechen: „Was ihr gemacht mit Buch, wo seinen roter Drache? Ihr uns nicht entkommen, wir zu viele und wir werden eure Magie nehmen. Ihr alle Magisch, ihr werdet uns stärken“.
Sild sagte nichts er beachtete den Schamanen nicht mal, was diesen wohl sehr sauer machte, der er knurrte Sild an. Sild öffnete seinen Geist und versuchte die anderen zu erreichen, selbst den unsichtbaren Ardros, der vielleicht schon entkommen war. Hört bitte zu und last euch nichts anmerken, sagte er zu den anderen, wir können nicht mit ihnen kämpfen, dafür sind wir zu schwach ich hab selber keine kraft mehr das ich sehr viel davon verwenden musste um euch Leundra zu schrumpfen. Blutpfote wird uns nicht helfen, seit ihn aber nicht sauer, er darf es einfach nicht. Wenn wir das hier überleben wollen müssen wir sie austricksen. Ekhna’Di ich brauche eure Hilfe. Versteht ihr euch zufällig auf die Kunst des Illusionen Erschaffens? Es müssen gruslige Illusionen sein mit allen drum und dran. Wenn ich euch das Zeichen gebe, dann bitte erschafft eine Illusion direkt über Blutpfote. Es muss direkt über ihn sein, den ich denke das er uns trotzdem Hilft, auch wenn er es nicht darf. Ich hoffe nur das es klappen wird, sagte er in Gedanken zu den anderen, wobei er es vermied seine Zweifel in seine Gedankenstimme zu legen. Noch einmal ging er alles im Kopf durch, die Orks waren in der überzahl also hatten sie nur die Möglichkeit sie auszutricksen. Der Schamane war inzwischen wütend unter den Reihen von Orks verschwunden und machte seine Truppen zu angriff bereit. Sild wusste das er schnell handeln musste, zu lange zögern, hieße das er kreis zu eng geworden wehre und somit die Flucht nicht mehr möglich. Noch einmal öffnete er seinen Geist und schickte seine stimme zu Leundra: Hört zu ihr müsst euch daran erinnern das ihr kein großer Drache mehr seid, benutzt eure Beine und nicht eure flügel und lauft so schnell ihr kommt weicht Hindernissen aus selbst auch so kleinen Ästen, denn eure haut ist nun sehr empfindlich. Zu Ardros erwiderte er nur mal schnell: Passt auf euch auf und versucht uns bitte nicht zu verlieren, ihr seit ein starker Drache nun habt ihr die Chance es zu beweisen.. Dann gab er Ekhna’Di das Zeichen und beschwor selbst seine Illusion herauf. Ein furcht erregender, aus roten Nebel bestehender Drache erschien über Blutpfote, auch Ekhna’Di schien was zu machen.
Die dummen Orkkrieger erschraken und stürmten davon, so wie Sild es gehofft hatte. Durch Blutpfote und seinen Zauber kam keiner der Orks auf die Idee in Panik herumzulaufen sonder sie entfernten sich mehr von Blutpfote, und Bildeten eine Schneise in den Wald. Blutpfote hatte sich mittlerweile auf den Boden gelegt und Grinste Sild an. Ich wusste es doch alter Freund, du würdest niemals jemanden willentlich in stich lassen, dachte sich Sild doch er hatte keine Zeit sich zu bedanken. „Los in den Wald“, schrei er den andern zu ohne mehr auf die Sicherheit zu achten. Dann stürmte er los, aber nicht bevor es sich vergewisserte hatte das die andern auch losgelaufen waren.
Sild erreichte den Wald als letzter dicht gefolgt von Blutpfote er nachdem alle ihn passiert hatte aufgestanden war. Sild hatte mit seiner Vermutung recht behalten, ihre momentanen menschenähnlichen Körper, waren ein Vorteil im Wald, gegenüber den Breitbrüstigen Orks.
Die Schamanen versuchten währenddessen ihre Truppen zu beruhigen und das gelang ihn relativ schnell, die Orks Sammelten sich wieder und nahmen die Verfolgung auf, sie waren zwar langsamer als die Gruppe aber sie waren immer noch hinter ihnen her. Sie mussten versuchen ihre Verfolger los zu werden und das so schnell wie möglich bevor ihnen selber die Kraft ausging. Sild lief immer tiefer in den Wald hinter den andern her... ^^
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#74 Beitragvon Leundra » Do 20 Apr, 2006 14:22

Leundra spürte das näher kommen einer Ogertruppe. Kurz nachdem sie sie zum ersten Mal gespürt hatte drangen die Massen bereits in die Lichtung. Innerlich verfluchte Leundra sich dafür, dass sie sich einverstanden erklärt hatte, sich schrumpfen zu lassen. In ihrer Originalgröße hätte sie kein Problem gehabt diese stinkende Meute zu besiegen aber als sie zu Sild hinüber blickte schüttelte er kurz seinen Kopf und sie verstand, dass eine Rückverwandelung im Moment nicht möglich wäre. Dann höre sie wie Sild per Gedankensprache mit ihr und den anderen Kontakt aufnahm und hört ihm aufmerksam zu.
Sie machte sich wären er sprach kampfbereit, was er wohl wahrnahm und darauf hinzufügte, dass sie auch davonrennen sollte.
Leundra blickte ihn zornig an, musste sich aber eingestehen, dass sie momentan unmöglich eine Chance hatte zu gewinnen. Also drehte sie sich um und rannte in den Wald. Hin und wieder blickte sie kurz zurück und sah die großen Illusionen die nun über den eingeschüchterten Orks flogen. Um den Effekt noch etwas zu verstärken, nutze sie die wenige verbliebene Energie und rief einen Sturm zusammen, der die Szenerie noch grusliger machte.
Während des Laufens achtete sie darauf die anderen nicht zu verlieren, jedenfalls die, die sie sehen konnte und jagte noch einige Blitze den näher kommenden Orks entgegen, wodurch leider auch einige Bäume anfingen zu brennen. Hoffentlich werden die hier lebenden Tiere nicht allzu böse auf mich sein, dachte sie sich.
Mit einem Male lichtete sich der Wald und sie standen einer Klippe gegenüber. Sie war zwar nicht sehr breit, vielleicht sieben Meter aber sie war unglaublich tief.
Wieder bereute sie ihre neue Größe, normalerweise wäre sie über diesen Spalt einfach drüber gegangen aber ihrem jetzigen Körper traute sie einen so weiten Sprung nicht zu.
Sie erweiterte panisch ihren Blick und sah erfreut, dass sich einige hundert Meter rechts von ihnen, eine große alte Eiche befand. Sie deutete auf den Baum und schrie, "Ekhna’Di wäre es dir möglich diesen Baum mit deinem Schwert zu fällen? Dann könnten wir über ihn auf die andere Seite laufen." Sie hoffte inständig das es funktionierte, denn der einzige noch verbleibende Drache Adros war zu klein um alle auf einmal zu tragen und sie hatten nicht mehr viel Zeit.
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#75 Beitragvon Luarcis » Do 20 Apr, 2006 15:14

Auch Ekhna’Di sah sich erstaunt um, angesichts der Horde Orks, die die Gruppe langsam umzingelten. Er fragte sich, woher sie so plötzlich kamen und warum ihn seine Sinne nicht schon vorher darauf hingewiesen hatten, aber auch die Drachen schienen vorher nichts bemerkt zu haben, der Zauber des Buches hatte wohl anscheinend noch ganz andere Folgen gehabt. Aber nun blieb keine Zeit mehr für solche Überlegungen, die Orks waren schließlich da und allen Anschein nach sicher keine Illusion, wie Ekhna’Di missmutig erkannte. Die einzige Frage die noch blieb, war, wie er und seine Begleiter nun aus dieser Situation wieder heil herauskommen sollten. Ekhna’Di zog sein Schwert beherzt aus der Scheide und führte es in einer wirbelnden Bewegung langsam in Kampfposition. Ein lautes metallisches Sirren ging davon aus, das auf der ganzen Lichtung wiederhallte. Auch wurde die Klinge von einem hellen Schimmer in ein strahlendes Licht getaucht, der die Orks, die sich am Rande der Lichtung mit grimmigen Fratzen versammelten, erstmal auf Abstand hielt und ihnen zeigte, dass sie es sicherlich nicht mit einfachen und schwachen Gegnern zu tun hatten. Mit zusammengekniffenen Augen und angespannten Muskeln beobachtete Ekhna’Di jede Bewegung der Orks, um auf einen möglichen Angriff vorbereitet zu sein. Doch er wusste, dass sie in einem offenen Kampf keine Chance hätten, er selbst könnte sicher nicht gegen diese ganze Armee bestehen und seine Drachenbegleiter waren entweder geschwächt, verzaubert, oder gleich beides. Auch die Schamanen entgingen Ekhna’Di nicht, allerdings hielt er sie nicht für die größte Bedrohung, angesichts der unzähligen Orkkrieger, die nur darauf warteten, sich auf die kleine Gruppe zu stürzen. Als Sild mit ihm Kontakt aufnahm, nickte er stumm auf seine Aussage hin.
Ja, auch ich sehe keine Chance, einen direkten Kampf zu gewinnen. Ihr seid durch eure Verwandlungen geschwächt und zudem in dieser Gestalt sicher nicht so stark und widerstandsfähig wie in eurer Drachengestalt. Leundra geht es ähnlich, sie ist ja aber zudem mit dieser Form überhaupt nicht vertraut, sie wäre einem Angriff schutzlos ausgeliefert, weil sie in dieser Gestalt nicht kämpfen und dazu noch nicht mal über ihre sonstigen Fähigkeiten voll verfügen kann. Sie müssen wir am meisten schützen. Ardros ist zwar nicht geschwächt, aber er ist auch nicht stark genug, um uns in diesem Kampf zum Sieg zu verhelfen, sein größter Schutz ist seine Unsichtbarkeit, es ist das Beste, wenn er gar nicht erst eingreift, sondern sich im Verborgenen hält. Dass dieser Blutpfote uns hilft, habe ich ohnehin nie erwartet, also sind wir auf uns allein gestellt. Ja, ich verstehe mich sehr wohl auf die Kunst der Illusion und es ist wahrlich eine gute Idee, dieser Meute mit derlei Mitteln zu begegnen. Orks sind glücklicherweise einfache Gemüter, sie lassen sich leicht täuschen und verunsichern. Also gut, auf euer Zeichen hin!, übermittelte Ekhna’Di mit einem Seitenblick zu Sild, ohne aber die blutdürstigen Orks aus dem Auge zu verlieren.
Als er sicher war, dass die Orks noch nicht sofort angreifen, sondern erst warten würden, bis die Schamanen ihnen das Zeichen dazu geben, schloss er seine Augen und konzentrierte sich. Vor seinem geistigen Auge erschien ein genaues Abbild der Lichtung, auch die Auras jedes Anwesenden konnte er sehen und so erschien vor ihm ein schemenhaftes Bild seiner Begleiter und der Orkarmee in dieser Gedankenwelt. In dieser Vorstellung konnte Ekhna’Di seine Umgebung nach Belieben verändern und er wusste, dass sich das auch auf die Realität auswirken würde. Schließlich öffnete er seine Augen wieder. Ein schwacher Schimmer durchzog nun seine Pupillen, darauf hinweisend, dass sich Ekhna’Di immer noch stark konzentrierte, der jedoch wohl nur für diejenigen sichtbar war, die genau hinsehen konnten, für die unbedarften Orks aber sicher nicht zu erkennen war.
Er senkte das Schwert, schritt langsam auf den Schamanen zu, der ihnen die Fragen gestellt hatte und begann in einem ernsten Tonfall zu reden.
„Das Buch ist weg und der Drache mit ihm. Der Rote war ein törichter Narr, der die Macht des Buches nicht verstand und dessen unheilige Kräfte heraufbeschworen hat, die er nicht kontrollieren konnte. Er hat den Preis dafür bezahlt, den er verdient hat, doch kurz vor seinem Tod hat er noch ein dunkles Ritual vollzogen und einen Bann über diesen Wald gelegt. Das Buch hat seine ganze Macht dafür verbraucht und sich dabei selbst zerstört, doch das Schicksal des unvorsichtigen Drachens ist nichts im Vergleich zu dem, was uns nun erwartet. Ich rate euch, schnellstens von hier zu verschwinden, denn der Zauber hat nicht weniger bewirkt, als die Kreaturen der Unterwelt heraufzubeschwören, die diese Welt mit Dunkelheit überziehen wollen und jedes Wesen, das ihnen dabei im Weg steht, vernichten werden.“, sprach Ekhna’Di und ließ dann kaum merklich seine Augen aufblitzen. Urplötzlich zogen riesige schwarze Wolken hinter ihm auf, die den Himmel verdeckten und die Lichtung in einen tiefen Schatten tauchte.
„Seht! Es hat schon begonnen!“, rief er scheinbar erschrocken den verunsichert zum Himmel starrenden Orks zu. Knisternde Blitze bildeten sich aus und entluden sich laut krachend im Boden, doch die verängstigen Orks bemerkten gar nicht, dass sie an den Stellen, an denen sie einschlugen, überhaupt keine Spuren hinterließen. Stattdessen fuhr Ekhna’Di fort:
„Nicht mehr lange und die Kreaturen der Finsternis werden durch diese Lande streifen und Alles und Jeden ins Verderben stürzen! Spürt ihr denn nicht dieses seltsame, bedrückende Gefühl in der Luft? Schaut, die Geister der verstorbenen sind schon gekommen, um die Lebenden mit in ihr feuchtes Grab zu ziehen!“ Mit diesen Worten ließ Ekhna’Di ein paar schwach leuchtende Energieschleier entstehen, die schließlich sich windend in den umliegenden Bäumen verschwanden. Diese schienen sich plötzlich zu bewegen und mit ihren dürren Ästen nach den verdutzten Orks zu greifen.
„Doch das ist ja noch längst nicht alles, die Erde wird sich aufspalten und den untoten Wesen in ihren Tiefen den Weg an die Oberfläche ebnen, hungrig nach dem Fleisch derer, die in ihrer Unwissenheit über ihren Gräbern entlang schreiten!“, sprach er weiterhin und um seine Aussage zu untermauern, fing die Erde an zu beben und ein breiter Riss entstand vor den Reihen der Orks, die entsetzt ein paar Schritte zurückwichen. Doch dann erschuf auch Sild seine Illusion, die Ekhna’Di nur zu gerne in seine Rede mit einbezog.
„Nein! Seht was geschehen ist! Die Dämonen der Hölle sind erschienen um eure erbärmlichen Seelen zu holen und euch ewige Qualen erleiden zu lassen! Lauft, so schnell ihr könnt, sonst seid ihr alle verdammt!“, rief er mit beschwörender Stimme.
Das war zuviel für die Orks, viele ließen ihre Waffen fallen und rannten Hals über Kopf in den Wald zurück, dabei den Bäumen ausweichend, die vermeintlich mit ihren Ästen nach ihnen griffen. Die Schamanen versuchten die in Panik geratenen Krieger zu beruhigen, doch es gelang ihnen kaum. Nur eine handvoll Krieger blieb noch zurück, doch Ekhna’Di hatte sich schon mit den Anderen aufgemacht, in die andere Richtung zu laufen. Während sie den Waldpfad entlang rannten, sah Ekhna’Di schon von weitem die Klippe vor ihnen aufklaffen. Als er den Rand der Schlucht erreichte, analysierte er schnell die Lage und hörte dabei auf das, was Leundra ihm sagte.
„Ja, dieser Sprung ist sicherlich zu gefährlich, als dass ihr ihn wagen solltet. Wenn ihr mehr Übung mit eurer menschlichen Gestalt hättet, Lichtdrachin, dann könntet ihr sicherlich eure Kräfte einsetzen, um die Nachteile eurer menschlichen Form auszugleichen, aber so müssen wir wohl einen anderen Weg nehmen.“, erwiderte er und blickte dann ernst zu der Eiche, die Leundra erwähnt hatte. Konzentriert hob er sein schimmerndes Schwert, rannte plötzlich los und holte weit aus, während er auf den Baum zupreschte. Im Laufen murmelte er noch so etwas wie: „Es muss sein“ zu der blanken Klinge, sprang dann in die Luft und schnitt mit einem Aufschrei die sirrende Waffe während des Fallens kraftvoll durch den mächtigen Stamm. Einen kurzen Moment schien nichts passiert zu sein, das Schwert schien einfach ohne Widerstand durch das Holz geglitten zu sein, Ekhna’Di kam mit ausgestrecktem Arm hockend auf dem Boden auf und blickte stumm auf den alten Baum, der unverändert an seiner Stelle stand. Doch dann bewegte er sich und rutschte von der glatten Schnittkante herunter, die Ekhna’Di präzise in den Stamm geschnitten hatte. Krachend stürzte die Eiche um und landete mit der Spitze auf der anderen Seite der Schlucht, so dass sie wie vorgesehen eine Brücke für die flüchtende Gruppe bildete. Ekhna’Di verlor keine Zeit, sondern überquerte die Schlucht zügig, den anderen zurufend, dass sie sich beeilen sollten, denn das wütende Gebrüll der Orkmeute kam immer näher. Auf der anderen Seite begann Ekhna’Di sogleich, den umgestürzten Baum in die Schlucht zu schieben, um den Orks den Weg abzuschneiden.
„Es wäre schön, wenn ihr mir helfen würdet!“, rief er den Anderen zu, während er versuchte, den schweren Stamm über den Rand der Klippe zu drücken.


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