Über dem Meer

Ein RPG der anderen Art. Sobald man den Thread betritt, ist man mitten drin.
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
Magan
Forenraptor
Forenraptor
Beiträge: 2776
Alter: 39
Registriert: Fr 04 Mär, 2005 21:32

Über dem Meer

#1 Beitragvon Magan » Sa 04 Mär, 2006 18:09

Kommt von der Delphininsel

Dem Stab war es Klar das sie ihn folgen würden. Doch er war nun das er mehr macht hatte und bald noch mehr bekommen würde viel schneller als sie. Endlich erreichte er sein ziel. Er spürte einfach das er hier richtig war, den er spürte die schwarze energie die vom meer ausstieg. Noch einmal schaute er zurück und überzeugte sich das die Drachen weit weg von ihm waren. Erst dann begann er mit den Ritual. ER fing an Worte in einer längst vergangenen Sprache zu sprechen. Die Wolken verdichteten sich und das Meer wurde unruhig, gawaltiger wind kamm auf und mache es den Elementardrachen schwär vorranzukommen. Rote Blitze zuckten von er Schwarzen Wolkendecke und traffen auf das Meer. Der Stab setzte all seine Energien frei, so das selbst das Meer anfing zu Brennen. Die Sieben Elementarzeichen erschienen über der Wasseroberfläche. Dann find die Erde an zu beben und eine Riesige Wasserwelle richtete sich auf.

Tarar sah mit Schrecken das ritual was der Stab folzog. Druch den starken Wind war es für sie und die anderen schwär vorranzukommen, doch sie würde noch zum stab vordringen. wir müssen es einfach schaffen, sagte sich Tarar immer wieder und dieser gedanke verlieh ihr kraft.
Sie schrie auf als sie sah was das Ritual bewirken sollte....

Die Delphine flohen in alle Richtungen. als sie spürten das das Grauen das sie unter dem Wasser verbargen und langsam vernichten wollten wieder erwacht war. Nun blieb ihnen nicht anderes übrig als zu fliehen und alle anderen Wasserbewohner taten es ihnen nach.

Die Welle löste sich auf und offenbarte eine Rote Turmspite. Bald daruf folgen noch mehr Rote Tumspitzen, bis die Ganze versunkene Stadt Nekropolis wieder vollständig an der Wasseroberfläche war. Die Stadt war stark mit Koralen und Algen überwuchert. Es sah so aus als ob das Meer dieses Böse vernichten wollte indem es aus ihr einen Wohnohrt für viele Wassertiere schafte.
Tarar spürte das in dieser Stadt mächtige schwarze Energien verborgen waren sie konnte die dunkle Aura förmlich spüren und sehen. Schwarzer Nebel stieg von den Türmen der Stadt auf und dier Nebel verband sich mit den stab der daraufhin immer größer wurde.
Bild

Benutzeravatar
Luarcis
gebildeter Drache
gebildeter Drache
Beiträge: 2068
Alter: 40
Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
Kontaktdaten:

#2 Beitragvon Luarcis » Sa 04 Mär, 2006 19:18

Kommt von hier

Die schwarzen Wolken kreisten langsam um einen einzigen Punkt über dem Meer, der Stelle, an dem sich auch der Stab befand und sein schreckliches Ritual zu vollziehen. Luarcis erkannte, dass er nun seinerseits die ihm verliehene Macht der Elemente anrief, um zweifelsohne etwas unsagbar Böses heraufzubeschwören. Die heftigen Stürme, Blitze und das aufgewühlte Meer machten Luarcis weit weniger Sorgen, als das, was in den Tiefen der Fluten lauerte. Als die sieben Elementarzeichen auf der Wasseroberfläche erschienen, wusste er, dass sie zu spät kommen würden, um den Stab von seinem Vorhaben abzubringen.
Luarcis konnte nur mit Entsetzen mit ansehen, wie eine gewaltige Kraft aus der Tiefe nach oben kam, dort, wo alle Lebewesen flüchteten, um den Schutz zu suchen, den sie nirgends finden würden. Die Turmspitzen ragten aus den Wellen und erhoben sich weit über den Meeresspiegel. Dort, wo eben noch ein unbedeutendes Stück Ozean lag, befand sich nun eine glutrote Stadt, vor Urzeiten versunken und in Vergessenheit geraten, doch nun zurückgekehrt, um dem Stab als Werkzeug der Vernichtung zu dienen.
„Nekropolis! Dieselbe Stadt, die wir in dem Buch gesehen hatten, der Ort, an dem der Stab geschaffen wurde und von dem aus er schon einmal Unheil über diese Welt gebracht hat. Ich spüre die dunkle Energie, die von diesem Ort ausgeht, dort wird der Stab den vollen Zugriff auf seine uralten Kräfte haben, es wird fast aussichtslos sein, ihn dort bekämpfen zu wollen. Aber so wie es aussieht, haben wir keine andere Wahl, also wird sich hier nun alles entscheiden!“, rief Luarcis den Anderen zu und sah mit Sorgen zu, wie der Stab als Bestätigung seiner Worte die dunklen Energien, die der Stadt innewohnten, förmlich aufsaugte und einen riesigen schwarzen Schatten über das Meer warf, die Drachen gänzlich einhüllend, die direkt auf die bedrohlich vor ihnen aufragenden Zinnen der Totenstadt zusteuerten…
Zuletzt geändert von Luarcis am So 05 Mär, 2006 10:32, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Tilondrion
Moderator-Drache
Moderator-Drache
Beiträge: 2953
Alter: 40
Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

#3 Beitragvon Tilondrion » So 05 Mär, 2006 10:24

Kommt von hier

Waterstorm sah von weitem wie das Meer brodelte als der Stab die dunklen Magien anrief. Er hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache welches sich auch bestätigte als die verfluchte Stadt Nekropolis aus dem Meer auftauchte. Sie sah aus wie im Buch als sie mitansehen mussten wie der Stab die Welt zerstören wollte.
Die parallele zu dieser Welt war erschreckend. Wenn sie nichts tun könnten dann würde genau das passieren was sie im Buch gesehen hatten. Das dürfen wir nicht zulassen dachte sich der Blaue. Aber wie sollten sie gegen den Stab ankommen? Ihr Elementarmagie hatte nicht ausgereicht um Ihn zu besiegen. Sein eigener Trick welchen Ihn fast seine Seele gekostet hätte, hatte den Stab nur wenig geschwächt. Er war immer noch viel stärker als sie.
Wir brauchen mehr Elemente oder mehr Drachen welche die Elemente steuern könnten überlegte der Blaue. Er wünschte er könnte irgendetwas tun als er zusah wie immer mehr der Stadt zum Vorschein kam.
Der Stab begann nun die dunkeln Energien der Stadt aufzusaugen und der Blaue wusste dass sie verlieren würden wenn sie nicht sofort handelten.
Aber was sollten sie tun? Nocheinmal wünschte sich Waterstorm dass sie mehr wären wie damals als die Kinder im Buch den Stab bekämpft hatten.
Mit einem Mal verspürte er ein seltsames reissen in sich. Es fühlte sich jedoch anders an als vorhin als er die beiden Energien hatte kontrollieren müssen und sich dabei gefühlt hatte als würde er zerrissen.
Das reissen war irgendwie anders. Er fühlte sich nicht als würde er sich spalten. Er fühlte sich vollständig. Allerdings fühlte er sich gleichzeitig doch gespalten. Es war ein sehr sonderbares Gefühl.
Dann verschwand die metallerne Kralle und Waterstorm wurde weiss wie eis und Schnee, dazwischen hatte er auch wieder türkisgrüne und blaue Farben wie das Meer.
Wo ist die metallerne Kralle dachte er sich als in seinem Kopf die Antwort kam: "Die ist hier." Waterstorm schaute zur Seite und war ganz schön überrascht. Neben Ihm schwebte er. Oder eine Kopie von Ihm? Diese Kopie sah jedoch ganz anders aus. Der Waterstorm neben Ihm schimmerte in verschiedenen metallernen Farben. Kupfer, Bronce, Gold, Silber, Eisen und Platin. Allerdings hatte der blaue Waterstorm das Gefühl als würden sie beide immer das gleiche denken. Er war nur gespalten. Er hatte zwei Körper für eine Persönlichkeit. Es waren nicht zwei verschiedene Persönlichkeiten geworden.
Das ist ja fantastisch dachte er sich.
Dann schaute er sich um ob die anderen diese seltsame Verwandlung auch mitbekommen hatten.

Benutzeravatar
Magan
Forenraptor
Forenraptor
Beiträge: 2776
Alter: 39
Registriert: Fr 04 Mär, 2005 21:32

#4 Beitragvon Magan » So 05 Mär, 2006 14:27

Verwirt betrachtete Varok was mit Waterstorm geschehen war. Das ist eine interesante idee, dachte er bei sich. Da hast du recht dann hätte jeder die kontrolle über das volle element und sie würden sich nicht behindern, sagte er zu sich selber. Das erstaunte Varok, denn er redete normalerweiße nie mit sich selber, jedenfalls nicht so.
Er konzentrierte sich und ließ sich auf seine astrale ebene führen. Was er da sah erstunde ihn. ER kannte normalerweiße seinen geist doch hatte er ihn lange nicht mehr besucht und nun hatte er sich sehr verändert.
seine geistliche Ebene hatte sich vollkommen veränert. In der mitte seinr geistlichen Ebene erhoben sich zwei strahlen, ein helblauer und ein gelber, sie umwickelten sich und schraubten sich immer höcher bis Varok sie aus den augen verlohr. "Das ist unglaublich nicht war", sagte Varoks stimme. Erstaund schaute Varok sich um und enteckte sich selber. "Ich bin du und ich entstand als du deine zweite Kralle bekommen hast. Und ja wir teilen die selben gedanken", sagte sein spiegelbild. "Du meinst also das wir genau das selbe tuen sollten wie Waterstorm?", fragte Varok obwohl er die antwort schon kannte wie jeden seiner gedanken. Sein speigelbild Nickte.
Dann kehrte Varok in die reale Welt zurück. Wieder spürte er ein Gefühl der Zerrissen heit. Dann begann er doppelt zu sehen. Also geht es nun los, dachte er sich und spürte wie die volle macht seiner luftkralle von ihm besitz ergriff. Als er an sich runterschaute sah er das seine Erdkralle verschunden war und doch war sie noch da wenn er konnte duch die augen seines Zweiten ichs sehen.
Nun war der Lauftvarok ein weißer Drache und hatte vier große weiße Flügel. Diese Flügel waren durchsichtig und bestanden aus Federn. Der Erdvarok war nun vollkommen braumgelb. ER hatte kleine Flügel die schnell schlugen aber dafür war sein muskuliöser Körper mit dicken Panzerplaten umgeben. "So nun beherrschen wir tatsächlich die ganze macht", sagten die beiden Varoks gleichzeidig und steuerten weiter auf den Stab zu.
Bild

Benutzeravatar
Luarcis
gebildeter Drache
gebildeter Drache
Beiträge: 2068
Alter: 40
Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
Kontaktdaten:

#5 Beitragvon Luarcis » So 05 Mär, 2006 14:46

Als er sah, wie die Anderen sich teilten und in die einzelnen Elementardrachen aufspalteten, entschloss Luarcis sich, das seltsame Gefühl der Zerrissenheit, das er die ganze Zeit zu unterdrücken versucht hatte, zuzulassen und sich nicht mehr dagegen zu wehren. Er erkannte die Möglichkeiten, die sich ihnen auf einmal boten, die Ursache dessen, warum die Krallen so heftig in seinem Inneren um die Vorherrschaft kämpften. Ihre Körper waren einfach nicht dazu in der Lage gewesen, die Macht von zwei Elementarkräften aufzunehmen und vollständig zu entfalten, die Elemente hatten sich gegenseitig behindert und konnten letztendlich nicht ihre vollen Kräfte entfesseln, denn das hätten die Drachen sicherlich nicht verkraftet und wären durch die geballten Energien der Elemente vermutlich selbst vernichtet worden. So mussten die Krallen sich einen anderen Weg suchen und sich kurzum einfach jeweils ihr eigenes Medium erschaffen, in denen sie nicht mehr den natürlichen Beschränkungen der ursprünglichen Drachenkörper unterworfen waren und sich frei entfalten konnten.
Luarcis ließ es zu, dass die Elemente seinen Körper durchfuhren und an ihm zerrten. Das Feuer breitete sich bis in den letzten Winkel aus, umfing und durchsetze nicht nur seine Schuppen, sondern auch sein ganzes Inneres, seine Muskeln und Organe, sein ganzes Selbst. Auch die Pflanzenranken durchwoben ihn, seine Farbe wechselte von intensiven Rot- und Gelbtönen, während seine Schuppen aussahen, als ob sie aus flüssiger Lava bestünden, zu grünen und braunen Farben, so dass Luarcis mehr einem lebenden Baum glich, als einem Wesen aus Fleisch und Blut. Schließlich wurde das Zerren immer heftiger, er fühlte, wie die Elemente sich ausbreiteten und dabei fast die Grenzen seines Körpers durchbrachen. Luarcis spürte, wie er durch die geballte Kraft entzwei gerissen wurde, es war nicht unbedingt schmerzhaft, aber auch nicht wirklich angenehm, als die Krallen miteinander rangen und er ihnen dabei scheinbar im Weg stand.
Plötzlich war es vorbei, das Zerren hörte auf und Luarcis wurden von seltsamen und undefinierbaren Gefühlen durchströmt. Er öffnete die Augen, konnte im ersten Moment aber fast nichts erkennen. Er sah die Umgebung irgendwie aus mehreren Blickwinkeln gleichzeitig, Luarcis hatte Probleme, sich zu orientieren und die neuen Eindrücke richtig zu ordnen. Dann wandte er langsam den Kopf und erschrak, als er sich selbst in die Augen schaute. Er sah sich selbst, allerdings in doppelter Ausführung zugleich. Sein eines Ich bestand aus einem Feuerwesen, komplett in Flammen gehüllt und nur noch entfernt als Drache zu erkennen, dessen Konturen durch die lodernden Feuer allmählich verschwammen. Sein Körper schien komplett aus elementarem Feuer zu bestehen, das Element nun nicht mehr nur kontrollierend, sondern durch und durch mit ihm verschmolzen zu sein.
Sein anderes Selbst dagegen war mit kräftigen Ranken und Wurzeln überzogen, es sah fast genauso aus, wie die Kopie, in die sich die Humuskralle einst verwandelt hatte, um Luarcis in seiner Prüfung zur Erlangung der Pflanzenklaue gegenüberzutreten. Nun aber war er selbst zu der Kralle geworden, untrennbar mit ihr verbunden, um den Stab mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aufzuhalten.
„Unglaublich!“, sagten die beiden Elementardrachen synchron. „Als ob man seinem eigenen Spiegelbild gegenüberstehen würde.“ Auch ihre Bewegungen waren vorerst identisch, Luarcis lernte nur allmählich, sein Bewusstsein ebenfalls aufzuspalten und die beiden Verkörperungen seiner Selbst unabhängig voneinander zu steuern. Langsam konnte er die vielen Sinneseindrücke auseinanderhalten und den Gedanken akzeptieren, dass er nun nicht mehr der Walddrache von früher war, sondern weit mehr, nämlich ein, nein zwei Wesen, geschaffen aus der ungeheuren Macht der Elemente, den Grundfesten des Universums, Ursprung allem, was existiert und nun in ihm verkörpert, um diese Welt, die er bewohnt, vor dem Untergang zu bewahren. Er spürte, wie die geballte Macht der Elemente ihn durchströmte, nun hatten sie die Freiheit, die sie benötigten, um sich vollkommen zu entfalten.
„Vielleicht gibt es ja doch noch eine Möglichkeit, den Stab zu besiegen!“, sprachen die beiden Luarcis zu den Anderen und machten sich dann auf, sich der roten Stadt Nekropolis zu nähern, um das Wesen zu suchen und zu bekämpfen, dem sie alleinig noch im Weg standen, sein Vorhaben, die Welt mit Dunkelheit zu überziehen und alles Leben zu vernichten, durchzuführen…

Benutzeravatar
Tilondrion
Moderator-Drache
Moderator-Drache
Beiträge: 2953
Alter: 40
Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

#6 Beitragvon Tilondrion » So 05 Mär, 2006 15:09

Damit wären wir nun sieben Elementardrachen. dachten sich die Waterstorms. Er flog um Nekropolis herum damit Wyver und die Stadt sich in der Mitte der Elementardrachen befand. Es war ein komisches Gefühl zwei Körper beim fliegen zu steuern. Einmal wäre er mit dem blauen Waterstorm beinahe abgestürzt hatte sich jedoch noch einmal fangen können. Glücklicherweise hatte er den Doppelflug schnell im Griff.
"Dies wird nun dein Ende sein" Sprachen die Waterstorms mit ruhiger und klarer Stimme.
Die Waterstorms bereiteten sich nun darauf vor die Elemente zu verbinden wie es damals im Buch geschehen war. Zwischen den sieben Drachen entstanden zu jedem Element helle magische Verbindungen. Jeder Drache hatte demzufolge sechs Verbindungen zu jedem anderen. Die Verbindungen wurden geradlinig geführt was in der Dunkelheit als helles Magienetz aussah. Nun müssten nur noch alle in die richtigen Positionen fliegen damit sie die Magie wirken und endlich diese Sache beenden konnten.

Benutzeravatar
Magan
Forenraptor
Forenraptor
Beiträge: 2776
Alter: 39
Registriert: Fr 04 Mär, 2005 21:32

#7 Beitragvon Magan » Mo 06 Mär, 2006 19:23

ooc: so endlich vertig! *stön*

Nun ist es soweit, entweder wir besiegen ihn nun oder wir werden selber vernichtet, dachten die beiden Varoks bei sich. Das Gefühl zwei Körper zu steuern war für Varok neu natürlich hatte er schon mal seine Golems gesteuert, aber damit war es nicht zu vergleichen. Es war schwer für ihn die langsamen, gleichmäßigen Flügelschläge des Luftvarok mit den schnellen und groben Flügelschlägen des Erdvarok zu unterscheiden. Waterstorms Beispiel folgend kreisten sie den Stab ein der nun eine erstaunliche Größe erreicht hatte und schon beinahe vom Meeresspiegel bis zu den finstern Wolken reichte. Im seiner Extasse merkte er überhaupt nicht was um ihn herum geschah, denn er wusste das er gesiegt hatte mit dieser Macht würde ihn keiner Besiegen können.

[Im inneren des Stabes]
Sieben Seelen waren in ketten gefesselt und umgeben von einer gewaltigen Dunkelheit. Jder dieser Seelen hatte ein Zeichen eines Elementes an ihren geisterhaften Körper. Sie alle hatten schmerzlich erfahren, wer sie waren und warum ihnen das angetan wurde. Nur zwei Seelen wussten es von Anfang an. Eine formlose Seele die einmal die Seele der Erde um den Kristallsee war und eine gewaltige Seele die früher der Baum des Lebens für die Traumdrachen war. Beide Seelen versuchten die anderen zu beruhigen, denn sie glaubten immer noch an die Drachen die sie gesehen oder gespürt hatten. So wehrten sich alle sieben Seelen, wenn der Stab sie benutzte um die kraft der Elemente, die in ihnen wohnte, anzuzapfen. Mittlerweile waren sie geübt darin und sie schafften es sogar durch die Augen des Stabes zu sehen. Noch einmal besprachen sie den Plan, den sie sich ausgedacht hatten und diesmal, das wussten sie einfach, würde es klappen! Dann würden sie von den Sünden die sie in ihrem vorigen Leben begangen hatten wieder gut machen das versprachen sie sich gegenseitig.

[wieder am ort des Geschehens]
Du weißt das es nötig ist, du musst es tun damit du deine volle Macht nutzen kannst, sagte die Lichtkralle zu Tarar. ich weiß aber ich hab Angst was dann mit mir geschieht. Ich mag meine neuen Freunde und ich will sie nun nicht aufgeben nur weil das Gesetzt der Traumdrachen das vorschreibt, gab Tarar zu. Die Lichtkralle schickte ihr ein Gedankliches Lächeln und tröstete sie. Ich glaub aber nicht das du willst das der Stab siegt und ich glaub auch nicht das du deine Freunde so verlieren willst. Du weißt sie glauben an dich und du brauchst einfach diese Macht, das weißt du genau. Keine sorge ich werd dich zu nichts zwingen, den ich weiß das du auch so die Richtige Entscheidung treffen wirst. Vergiss nicht zum teil bin ich durch Wyver du und zum teil auch Magan, deshalb kenn ich dich gut genug um zu wissen das du tust, sagte die Lichtkralle mit einer gutmütigen Stimme. Tarar lächelte leicht werden sie bemerkte das ihre "Freunde" den Stab umzingelt hatten. Dann wandte sie ihre Gedanken wieder der Lichtkralle zu und sagte: Auch wenn du Magan bist ich habe mich sehr verändert. Denn ich hätte mir nie vorgestellt das ich Freunde haben werde. Aber das hast du gewusst nicht war. Wen ich Magan wiedersehe werd ich wohl gehörig den Kopf waschen, denn es kam noch nie in der Geschichte vor, dass ein sterblicher Drache einen Traumdrachen belehrt hatte. Trotzdem ich bin froh über seine Freundschaft und über die Freundschaft mit jeden einzelnen von ihnen (dabei mache sie einen Schwenker mit der hand und zeigte auf Waterstorm, Varok und Luarcis auch wenn es sie in doppelter Ausführung gab). Ja ich hab mich verändert und zwar zum guten und ich werde euch nicht enttäuschen Freunde, auch wenn ich euch vielleicht nie wiedersehen werde.
Dann setzte sie die neue Macht frei die in der Lichtkralle und ihrer wiedererhaltenden Götteraura verborgen gewesen war. Ein starkes Gefühl der Energie und der Reinheit durchströmte sie. Ihre regenbogenfarbenen Schuppen begangen zu leuchten. Die Farben vermischten sich miteinander und wurden zu einem strahlenden weiß. Tarar spürte wie sie starb und doch gleich wieder zum Leben zu erwachen. Eine strahlende Aura umgab sie, so wie ein Kokon eine Raupe wenn sie zu einem Schmetterling wurde. Einige Zeit hing der Kokon aus Licht einfach in der Luft doch dann begann er sich zu verformen und explodierte in Tausend Lichtfunken, die sogar den Stab aus seiner Extasse rissen. Wütend schrie er auf als er sah was da geschah.

Varok hätte die Verwandlung von Tarar nicht anders beschreiben können, als mit den Wort Schön. Varok erinnerte dieses Ereignis an einen Schmetterling, der aus seinem Kokon schlüpft die Flügel erhebt und sein Raupendasein hinter sich läst. Nun bist du doch noch erwachsen geworden, dachte Varok sich. Dann spürte er wie Tarars Geist seinen Geist berührte. Bitte bleibt wo ihr seit, die Position dein Erd und Luf-tich haben sind gut so ihr werdet gleich sehen warum. Ich werde noch den anderen Bescheid sagen, sagte Tarar zu ihn in Gedanken.

Tarar breitete ihre strahlendweißen Flügel aus auch wenn sie ab und zu noch Regenbogenfarben schimmerten. Ihre Flügel waren gewaltig und erinnerten an Luftvaroks Flügel, auch wenn man bei Tarar nicht sagen konnte ob ihre Flügel aus Federn, Fell, oder Haut bestanden.
Dann rollte sich Tarar auseinander. Ihr die Augen ihres anmutigen Kopfes waren noch geschlossen und sie hatte einen langen und wunderschönen Körper eines reifen Weibchens. Ihre weißen Schuppen strahlten Funken aus. Dann schlug sie mit den Flügeln und das Meer brauste unter ihr auf. Sie öffnete ihre Regenbogenfarbenen Augen und schaute zu den anderen. Nun war sie das wahre Ebenbild ihrer Mutter, nun war sie eine Schöntraumdrachin geworden. "Du wirst nun dein Ende finden Stab der Unterwelt den gegen uns hattest du niemals eine Chance gehabt", sagte Tarar mit einer schön klingenden Stimme. Dann wandte sie sich an Waterstorm, Varok und Luarcis und fragte sie wobei ihre Stimme nicht nur durch die Luft sondern auch durch ihre Gedanken Übertragen wurde: "Seit ihr bereit?"
Sie lächelte als sie sah das alle einverstanden waren. Dann konzentrierte sie sich auf ihre Lichtkralle, die sich auch verändert hatte und nun, wie eine Rüstung aus Licht, Tarars Körper umgab. Dann schaute sie noch mal zu en anderen und bündelte ihre ganze neue Macht und die der Lichtkralle. Ein Lichtball entstand vor ihr der durch sein Licht die düstere Umgebung heller und freundlicher machte. Doch sie ließ die Magie nicht auf den Stab los sondern auf den Erdvarok der auf der anderen Seite des Stabes, genau entgegengesetzt zu Tarar, flog. Habt keine Angst wir werden all unsere Macht vereinen und damit den Stab besiegen, sagte sie zu den andern.
Aus dem Lichtball wurde ein Strahl der die Erdkralle traf und sie mit ihr vereinigte. Varok spürte wie sich die beiden Elemente vermischen und was neues Schufen. Nun schoss die neu entstandene Kraft von der Licht- und der Erdkralle auf Wasserwaterstorm zu und vereinigte sich mit ihm, dann ging es weiter zu Feuerluarcis dann weiter zum Luftvarok, dann zum Metallwaterstorm und zu Naturluarcis. Als der Strahl wieder Tarar erreichte verteilte sich die ganze Macht der Elemente in nun entstandenen Heptangramm. Der Stab schrie auf doch das ausgehende Licht des Heptangramms verhinderte das er sich bewegen konnte, oder das er seine Magie einsetzen konnte.
"Wie kann das sein wie konntet ihr in so kurzer Zeit so stark werden?", fragte er die Elementardrachen.
Doch dann spürte der Stab ein Gefühl was er vorher nicht kannte. Er hatte Angst, den an den Spitzen des Heptangramms, wo die Waterstorms, die Luarcis, die Varoks und Tarar waren, erschienen nun sieben gewaltige geisterhafte Drachen. Die sieben Drachen waren Luarcis, Waterstorm, Varok und Tarar, die durch die Macht der vereinigten Elemente Kurzzeitig gewachsen waren. Er verstand nicht woher sie ihre macht nahmen, den sie waren nun größer als er.
Dann öffnete alle sieben Drachen ihr Maul und ließen ihre gabelte Elementarkraft der sieben Elemente auf den Stab los. Noch einmal rief er seine dunkle Macht der sieben Elemente, doch plötzlich leuchteten die sieben Runen weiß auf und drehten sich zum Stab um. Diesmal würden sie die Macht der Krallen verstärken und sie nicht blockieren. Diesmal wusste der Stab das er Verloren hatte. Die sieben Elemente vereinigten sich und schlossen den Stab in einer leuchtenden Kugel ein. Der Stab schrie vor Schmerzen, ein Gefühl das der bis dahin auch nicht gekannt hatte und spürte wie sein schwarzer Körper sich immer mehr zersetzte, bis er wieder seine alte Form annahm. Doch selbst die konnte er nicht mehr halten, denn nun begangen sich Risse im Stab zu bilden und seine angesammelte schwarze Energie trat aus den Rissen aus.
Dann war alles plötzlich vorbei und das Licht wie auch die Dunkelheit waren verschwunden, nur noch der Stab schwebte in der Luft und bekam immer mehr Risse.V arok war zu sehr erschöpft um aus den Stab zu achten, so das er sogar auf den Dach von einem der Häuser von Nekropolis landen musste, sonst wäre er vom Himmel gefallen. Doch die stadt strahlte keine Dunkelheit mehr aus, sondern wirkte nur verlassen und trostlos. Nachdem die beiden Varoks ihre ganze Kraft gegeben waren und das Heptangramm verschunden war, wurden die beiden Varoks voneinander angezogen und verschmolzen wieder zu einem Wessen. Moment ich bin ja wieder ich, Varok schaute an sich herunter und er war tatsächlich wieder normal. Alle Veränderungen die, die Krallen an ihm vorgenommen hatten waren verschwunden, aber die Elementarkrallen waren immer noch da. Diese Tatsache erschreckte Varok und er schaute zum Himmel wo der Stab gewesen war. Er spürte aber keine böse Präsenz mehr , die von dem Stab ausging. Er schien Tod zu sein, jedenfalls soweit man es von so einem bösen Objekt behaupten konnte.

Der Stab schwebte immer noch über Nekropolis, doch er war voller Risse. Auf einmal begann er sich zu verformen und dann explodierte er in viele einzelne Spliter die sich wie Sternschnuppen über das land verteilten. Varok gefiel nicht was der da sah, als er die Spliter wegfliegen sah. Auf einmal hörte er eine stimme, es dauerte etwas bis er erkannte das diese Stimme aus allen Elementarkrallen, außer die von Tarar kam. Tarar ist ja immer noch weiß, bemerkte Varok erstaunt. „Habt keine Angst diese Spliter sind zwar immer noch böse doch sie werden nie die Macht des Stabes haben, aber ihr könnt das Böse nicht vollkommen zerstören, ihr konntet nur eine große Konzentration davon zerstören die diese Welt gefährdet hat. Denn ohne das Böse würde es nie das gute geben können“, sagten sechs stimmen gleichzeitig, dann begangen die sechs krallen zu leuchten und verwandelten sich in die sechs Elementardrachen. Die Elementardrachen zeigten auf die stelle wo der Stab geschwebt hatte und wo nun sieben Seelenlichter schwebten. „Sie haben euch zum Schluss geholfen, mit dieser Tat sind sie von ihren Sünden, die sie in ihrem vorigem Leben begangen waren, befreit. Wenn sie die Macht des Stabes nicht ungedreht hätten, wer vielleicht wieder ein Angriff von euch misslungen. Ihr habt großartiges geleistet und wir möchten euch dafür belohnen“, sagten die sechs stimmen gleichzeitig. Dann begangen die Vorderkrallen von Waterstorm, Laurcis und Varok zu leuchten und auf ihnen erschienen wieder die Drachenkrallen, doch diesmal verschmolzen sie nicht mit den Drachen sondern erinnrten an die Handschuhe der Menschen. „Das ist unser Geschenk an euch, diese Elementarkrallen sind aber anders als die, die ihr hattet, diese Krallen werden allein von euerer Macht gesteuert und daher sind die Elementarangriffe mit ihnen genau so stark wie ihr seit oder genau so wirkungsvoll wie ihr mit dem Element vertraut seid. Gebraucht sie gut“, sagte die sechs Drachen. Varok erkannte sofort was sie meinten, während er seine Luftkralle spürte, war die macht seiner Erdkralle begrenzt. Er würde die alte Macht vermissen doch diese Krallen waren ein wunderbares Geschenk. Dann wandten sich die Elementardrachen an Tarar und sagten ihr: „Dir Schöntraumdrachin können wir nichts schenken, den deine Kralle stammt nicht von unserer Welt, wir können auch nicht deine Bürde abnehmen die du nun zu tragen hast.“
„Das braucht ihr auch nicht, ich hab mich so entschieden, nur ist es schade das ich meine neuen Freunde verlassen muss, aber so ist nun mal das Gesetzt der Traumdrachen“, sagte Tarar. „Du brauchst nicht mitzukommen“, sagte eine dunkle stimme und Tarar erkannte ihren Vater, den dunklen Alptraumdrachen und ihre Mutter die helle Schöntraumdrachin, beide waren aus dem nichts erschienen und lächelten Tarar an. „Wir haben beschlossen, das du hier bleiben kannst damit wir die sterblichen Drachen besser verstehen lernen, doch allerdings müssen wir dich in eine normale Traumdrachin zurückverwandeln den als Schöntraumdrachin wärst du selber zu gefährlich für diese Welt“, sagte ihre Mutter mit der gleichen schönen stimme und Varok erkannte von wem Tarar ihre Stimme geerbt hatte. Tarar war überglücklich auch wenn sie nun wieder eine normale Traumdrachin war, so konnte sie doch bei ihren Freunden bleiben. „ich glaube deine Freunde erwaten eine Erklärung von dir, also dann wir gehen wieder, aber besuch uns mal ab und zu“, sagte ihr Vater streng und beide Traumdrachen verschwanden wieder. „Wir werden nun auch gehen, denn nun haben auch wir unseren Fehler beseitigt. Bleibt aber wie ihr seit. den wir werden nicht mehr auf euch aufpassen können. Als machst gut wir sehen uns wohl nicht wieder“, sagten die sechs Elementardrachen und verschwanden in einem Wirbel von ihrem Element.
Auch die Seelen flogen Richtung Festland zu ihren Alten Körpern zurück.

Tarar und Varok standen noch immer stumm da. Tarar war wieder die alte bunte Traumdrachin obwohl sie nun tatsächlich wie ein vollentwickeltest Weibchen aussah. Auch ihre Lichtkralle hatte sich verändert so das sie genau so aussah wie die Krallen der andern, also Handschuhähnlich. Glücklich schaute sie ihre Freunde an und wartete auf die Frage die wohl bald kommen würde, außer von Varok wusste wohl keine über Traumdrachen so gut bescheid. und ich weiß auch über dich bescheid, sagte Magans Stimme aus der Drachenkralle.du sei mal ganz ruhig ich bin immer noch sauer das du mich ausgetrickst hast, sagte Tarar im gespielten ernst zu ihrer Kralle, doch man konnte ihr lachen deutlich hören
„Ich werde dann man gehen“, kam es überraschend von Varok. „Versteht es doch, ich war lange eingesperrt und ich möchte sehen wie es meinem Planeten ergangen ist“, sagte Varok bekümmert. Dann verabschiedete er sich von denn anderen und sagte jeden noch zum Abschied seinen wahren Namen. „Wenn ihr mich braucht ruft mich bei meinem wahren Namen und ich kommen als dann wir sehen uns bald wieder!“, sagte er und hob freudig seine Pranke zum abschied. ER wusste das er seine Freunde bald wiedersehen würde. Dann öffnete er einen Tunnel ins Dazwischen und verschwand.

[irgendwo in einem Elfendorf]
Elmar erwachte in einem sauberen Bett. Leider konnte er sich nur zu gut erinnern was geschehen war. Aber wie soll ich den von nun an ein besseres Leben führen, ich bin doch ganz allein, fragte er sich. „Er ist wach“, sagte eine weibliche Stimme und Elmar erkannte eine Elfin, „Ich dachte ihr seit Tod, aber unsere alte Heilerin sagte das wir euch nicht aufgeben sollen“. „Wo bin ich wund wer seit ihr? Wieso habt ihr mir geholfen?“, fragte er und versuchte wich aufzurichten, doch gleicht wurde er von sanften Händen wieder ins bett gedrückt. „ihr braucht ruhe. Ich bin Elesa und ihr seit hier auf der Villa meiner Mutter. Wieso sollte ich euch nicht helfen wenn ihr doch Hilfe nötig hattet“, sagte Elesa.
Elmar dachte kurz nach doch dann überwand er sich und frage sie: „kann ich hier vielleicht arbeiten wenn ich wieder gesund bin ich möchte gerne eine ehrliche Arbeit machen?“. Elesa lächelte und sage dann ja.

[im Meer um die Delphininsel]
Der Delphin erwachte und schwamm so schnell er konnte zur Wasseroberfläche. Endlich erreicht er sie und schnappe begierig nach Luft. Nun war er allein, doch dann hörte er eine Zirpen und sag seinen freund. Freudig schwamm er zu ihm rüber und merkte das er Hunger hatte. Was auch immer mit ihm geschehen war nun war es vorbei und er war froh darüber.

[in der nähe einer kleinen Lichtung]
Wieder wurde der Zauber aktiv und wieder gingn die Stelle wo die Traumdrachen geboren wurden ins verborgene. Der Baum des Lebens erwache und alle Traumdrachen freuten sich. Denn nun würden sie durch Tarar mehr über die sterblichen Drachen lernen und sie würden sich nie wieder so verschließen. Der Baum des Lebens würde bald wieder blühen und dann würden neue Traumdrachen geboren werden.

[in Elfruh]
„Hauptmann er antwortet nicht“, sagte eine stimme die wohl einem Soldaten gehörte. „Das gibt es wohl nicht und du sagst die Nachbarn haben gesehen wie er mit einem Mädchen da rein gegangen ist“, sagte eine befehlsgewohnte Stimme. „Ja Hauptmann, er hat sich wohl mal wieder besoffen und nun wacht er nicht mehr auf“, sagte die Stimme des Soldaten mit einem Lachen, „was machen wir nun?“ „Tretet die Tür ein“, war die barsche antwort des Hauptmanns. Iarwain schreckte auf. Dieser Traum ging in nicht mehr aus den kopf, doch in Wahrheit wusste er das es kein Traum gewesen war. „Ah bist du endlich aufgewacht?“, fragte der Hauptmann scharf, „weißt du das du seit 5 tagen nicht mehr zum dienst erschienen bist, das wirst du nun alles nachholen und wehe du bestielst wieder die Leute vor dem Tor“.
„Ja Hauptmann ich holte alles nach und ich werde keinen mehr reinlegen“, sagte er ganz ehrlich, was den Hauptmann verwunderte. Dann holte er tief Luft, dankbar am Leben zu sein, und ging los.

[am Kristallsee]
Die vertrocknete Landschaft um den Kristallsee begann plötzlich wieder zu blühen, es war als ob leben wieder in das Erdreich zurückgekehrt war. Die Vögel begangen aufgeregt zu singen als sie sahen wie die Landschaft wieder aufblühte.
Ein Junge erwachte hinter den Bäumen. Er konnte es nicht glauben, DRACHEN, er hatte tatsächlich Drachen gesehen. Niemals würde er den Traum vergessen der nie einer war.

[auf der Delphininsel]
Wach auf mein Sohn. Der kleine braune Drache erwachte. „Papa weißt du was ich gerade erlebt habe, das glaubst du mir nie“, begann er als er richtig wach war. Sein Vater nickte freundlich. „Ich weiß was los war und ich bin stolz auf dich“, sagte er und seine stimme schwoll vor stolz an. Der kleine Drache war überglücklich das zu hören, den das war ein sehr großer Liebesbeweis von seinem Vater der seine Gefühle selten so zeigte.

ooc: so das muss nun sein ^^
ENDE
Bild

Benutzeravatar
Luarcis
gebildeter Drache
gebildeter Drache
Beiträge: 2068
Alter: 40
Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
Kontaktdaten:

#8 Beitragvon Luarcis » Mi 08 Mär, 2006 20:42

Auch Luarcis umkreiste mit seinen beiden Verkörperungen die dunkle Stadt. Es war nicht ganz einfach, ihre Bewegungen zu koordinieren, je weiter sie sich voneinander entfernten, desto schwieriger wurde es. Luarcis hatte auch noch Mühe, das Gleichgewicht seiner Konzentration auf seine beiden Hälften zu finden, er konnte Teile seines Bewusstseins von einem Elementardrachen auf den anderen übertragen, um diesen dann kontrollierter zu steuern. Dabei wurde dann aber der jeweils andere Körper vernachlässigt und drohte abzustürzen, da dessen Flügel nun mal nicht automatisch schlugen. Schließlich hatte er aber genügend Übung darin, sein Bewusstsein genau aufzuteilen und die beiden Elementardrachen in Position an entgegengesetzten Punkten um die Stadt und damit dem Stab in gleichmäßigem Abstand zu den Anderen zu bringen. Der Stab war immer noch damit beschäftigt, die schwarzen Energien der Stadt in sich aufzunehmen, er war überheblich und selbstsicher darüber, nun absolut unbesiegbar zu sein. Doch eine solche Arroganz, so wusste Luarcis, hatte schon viele Mächtige vor ihm zu Fall gebracht und so war er sich gewiss, dass der Stab nun keine Ausnahme bilden würde.
Plötzlich wurde er von einem gleißenden Licht geblendet, das von Tarar kam. Er spürte die pulsierenden Energiewellen, die von ihr ausgingen und seine(n) Körper mit einem ungeheuren Gefühl der Wärme und des Glücks durchfluteten. Selbst der Stab erwachte aus seinem tranceähnlichen Zustand, in dem er seine Kräfte konzentriert hatte und schaute zu der Quelle dieser ungeheuren Macht.
Luarcis beobachtete gleichsam mit Erstaunen und Faszination Tarars Verwandlung. Hätte er in dieser Zeit nicht so viele Wunder und Dinge gesehen, die er sich bis dahin kaum vorstellen konnte, hätte er nicht für möglich gehalten, was er dort vor sich sah.
Als Tarar in ihrer strahlenden Lichtgestalt erschien, konnte er kaum erfassen, was aus ihr geworden war.
„Jetzt weiß ich also, warum du dich einen Traumdrachen nennst, ein Engel könnte nicht schöner sein! Nun hast du also zu deiner wahren Gestalt gefunden und wohl Vollkommenheit erlangt.“, sprachen die Luarcis letztendlich aus einem Munde.
„Oh ja, wir sind mehr als bereit!“, erwiderten sie schließlich auf Tarars Frage hin und wendeten sich langsam die Fassung wiedererlangend dem Stab zu.
„Siehst du nun, Stab, wozu wir fähig sind? Wyver hatte einmal gesagt, dass wir nicht stark genug seien, die Elemente zu kontrollieren. Tja, nun SIND wir die Elemente und wir sind fest entschlossen, dein Vorhaben zu vereiteln!“, riefen die beiden Elementardrachen ihm zu und konzentrierten ihre Energien für den letzten entscheidenden Schlag. Vom Feuerluarcis breiteten sich rötliche Flammenschwaden über die schon vorhandenen schwachen Verbindungen zu den anderen Elementardrachen aus, der Humusluarcis setzte eine sich windende, grünlich-golden schimmernde Energie in alle Richtungen frei. Doch schon sogleich vermischten sich die Elementarkräfte mit Tarars Lichtkugel und den damit transportierten anderen Elementen. Die Seiten des Heptangramms erfüllten sich mit breiten und massiven Energiestrahlen, gleichzeitig in allen nur erdenklichen Farben leuchtend und doch wiederum in keiner einzigen, ein festes Band zwischen den Elementardrachen, für den Moment absolut unzertrennbar und den Stab im Inneren des Symbols in einen magischen Käfig sperrend.
Luarcis fühlte sich, als ob seine beiden Hälften nun wieder miteinander verbunden wären, doch nicht nur das, genauso fühlte er sich mit den Anderen komplett vereint, wie zu einem einzigen Wesen verschmolzen und doch immer noch körperlich voneinander getrennt. Die Energieströme zwischen den Drachen dienten wie übernatürliche Muskel- und Nervenverbindungen zwischen ihnen, alle Gefühle und Gedanken jedes einzelnen Drachens durchströmten gleichsam auch alle anderen. Nicht zuletzt spürte Luarcis die gesamten Energien der Anderen ihn durchströmen, als ob es seine eigenen wären. Er fühlte, wie er stärker wurde, von einer Kraft durchflossen, die ein Einzelner von Ihnen niemals hätte aufnehmen können, doch nun waren sie ja schließlich alles andere als auf sich allein gestellt. Luarcis war überwältigt von diesem Gefühl und spürte, wie seine beiden Verkörperungen durch diese heilige Macht wuchsen und sogar den mit reiner dunkler Energie geladenen Stab überragten.
„Du fragst dich, wie wir so stark geworden sind?“ fragten beide Luarcis schließlich mit unnatürlicher Stimme, die aus allen Winkeln des Energienetzes des Heptangramms widerhallten.
„Nun, das werde ich dir verraten!“, erwiderte der Feuerluarcis.
„Du beherrscht zwar die Macht der Elemente, doch eines wirst du niemals kontrollieren können! Das stärkste Element ist immer noch das Leben selbst, geschaffen erst im Zusammenspiel aus allen anderen und damit ihre gesamte Kraft in sich vereinend. Doch du verachtest das Leben, willst es zerstören und im Keim ersticken, deswegen bleibt es dir verwehrt, aus seiner unergründlichen Macht zu zehren. Wir dagegen allerdings haben uns geschworen, diese Welt und damit alle Lebewesen auf ihr vor deinem dunklen Einfluss zu beschützen und das Gleichgewicht, das du so empfindlich gestört hast, wieder herzustellen. Wir schöpfen aus einer Kraft, die du nicht begreifen kannst und daher wirst du uns letztlich ungeachtet aller Anstrengungen deinerseits niemals besiegen können!“, sprach der Pflanzenelementar mit fester Stimme.
„Du hast Angst!“ rief nun wieder der Feuerdrache. „Ja, das solltest du auch. Du wirst nun das Schicksal erfahren, dass du uns Allen zuteil werden lassen wolltest. Spüre die geballte Lebenskraft der Welt, die du vernichten wolltest! Mögest du im strahlenden Licht der Erneuerung gereinigt werden, auf dass deine verdorbene Existenz vom Antlitz dieser Erde verschwinden und der Kreislauf des Universums wieder seinen gewohnten Gang nehmen möge!“
Dann öffneten auch beide Luarcis ihre Mäuler und zogen ihre gesamte Energie zusammen. Die leuchtenden Verbindungen des Heptangramms wurden allmählich schwächer, als die Drachen ihre Energie bündelten, um sie für den entscheidenden Angriff zur Verfügung zu haben. Doch das war nun egal, der Stab konnte nicht mehr fliehen und musste hilflos mit ansehen, wie die vereinte Macht der Drachen und auch der ihm einst untertänigen geläuterten sieben Magierseelen auf ihn zuraste und ihn einschloss.
Ihm wurde nun das Los zuteil, das letztlich alle machthungrigen und besessenen Tyrannen ereilt: Er war nun ganz allein, auf sich gestellt, niemand war mehr da, den er kontrollieren, herumkommandieren und unterdrücken konnte, alle hatten sich von ihm ab und gegen ihn gewandt und im letzten Moment seiner Vernichtung kam ihm die Erkenntnis über sein Scheitern.
Der elementare Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Dunkelheit, Leben und Tot hatte nun seinen Höhepunkt erreicht. Das Schicksal der Welt hing von diesem einen Moment, von diesem letzten entscheidenden Angriff ab. Doch der Kampf war zu diesem Zeitpunkt schon längst entschieden, denn der Stab hatte seine Macht verloren, sein dunkler Einfluss gebrochen und damit die Quelle seiner Kraft, die sich aus Emotionen wie Hass, Neid, Angst und Missgunst ernährt, versiegt. All diese Gefühle waren den Drachen und nun auch den Seelen der sieben Magier fremd, es gab nichts mehr, das den Stab hätte stärken können und so war er wehrlos der gleißenden Lichtkugel ausgesetzt, die ihn umschloss und seinen aus Dunkelheit geschaffenen Körper wie einen Schatten im hellen Sonnenlicht verbannte und zu Nichts auflöste. Jedes andere Wesen hätte diese heilige Energie zu ungeahnter Stärke und Reinheit verholfen, doch der Stab, Inbegriff des Bösen und ohne einen Funken Güte, wurde von dieser Kraft wie trockenes Laub im Feuer verbrannt, nichts als Asche zurücklassend, denn es gab nur Schwärze in ihm und somit nichts anderes, das in diesem Licht hätte bestehen können.
Als das Licht erlosch, sank auch Luarcis erschöpft nach unten, nun da seine Kraft und Konzentration verbraucht war, konnte er seine Verwandlung nicht länger aufrechterhalten und seine beiden Hälften zogen sich wie Magneten unaufhaltsam an und verschmolzen letztendlich wieder zu einem Wesen.

Luarcis sah nach oben zum Stab, der gerade in seine Einzelteile zerbarst und die Splitter in alle Himmelsrichtungen verschwanden. Er nickte zustimmend auf die Worte der Elementarklauen hin: „Ja, ich weiß selbst nur zu gut, dass das Böse niemals vollständig besiegt werden kann. Man kann stets nur dafür sorgen, das Gleichgewicht zu bewahren. Es ist ein immerwährender Kampf, schon vor Urzeiten begonnen und wohl auch noch bis in alle Ewigkeit fortdauernd. Doch es wird glücklicherweise so wie uns immer Jene geben, die sich aufmachen um sich ihm zu stellen, um dafür zu sorgen, dass die Dunkelheit nie die Oberhand gewinnt und der Kreislauf des Lebens nicht durchbrochen wird. Wir haben heute einen großartigen Sieg davongetragen und den Frieden in dieser Welt wiederhergestellt. Doch auch wenn er nicht von Dauer sein wird und das Böse sich früher oder später erneut erheben wird, ist unsere Tat trotzdem nicht vergebens gewesen, denn sie ist ein Zeichen dafür, dass das Gute letztlich immer triumphieren kann. Der Samen des Bösen steckt leider in uns allen und nur zu oft findet er genügend Nährboden, um zu keimen und zu wachsen. Doch genauso glimmt die Hoffnung in Denen, die an eine bessere Zukunft glauben und die ihnen die Kraft verleiht, über sich selbst hinauszuwachsen und Dinge zu vollbringen, die für den Einzelnen fast unmöglich scheinen. Vergesst nie, schon das kleinste Licht vermag die Finsternis zu vertreiben! Wir können wahrlich stolz auf uns sein, denn wir haben heute etwas vollbracht, das nur wenigen wohl gelungen wäre!“, sprach Luarcis zu seinen Freunden und spürte plötzlich, wie ein seltsames Kribbeln durch ihn fuhr.
Die Elementarkrallen, nun fast erloschen, da sie ihre gesamte Macht gegen den Stab verbraucht haben, lösten ihre symbiotische Verbindung zu Luarcis’ Körper, die Feuerkanäle und Pflanzenranken, die seine Schuppen und Körper durchsetzt und mit ihrer Energie gespeist hatten, zogen sich zurück und verschwanden wieder in den Krallen selbst. Schließlich lösten sie sich vollständig von ihm und flogen nach oben, um sich in die Elementardrachen zu verwandeln. Als die Drachen ihm und den Anderen die angepassten Elementarkrallen vermachten, sah Luarcis lächelnd zu den hell schimmernden Naturwesen auf.
„Danke, diese Zeichen werden uns immer an euch und diesen glorreichen Tag erinnern. Auch wenn sie wohl nicht mehr als ein Medium sein werden, um unsere Kräfte zu bündeln und besser entfalten zu können. Wir sind auf die echten Elementarkrallen nicht mehr angewiesen, denn wir haben auch ohne sie unsere Fähigkeiten weit entwickeln können, deswegen habt ihr uns wohl auch wieder verlassen, richtig? Dies alles war doch wahrscheinlich nur eine einzige große Prüfung, nicht nur aus denjenigen bestehend, die wir bestehen mussten, um euch zu erlangen. Die ganzen Kämpfe und Gefahren haben uns stärker gemacht, es waren nicht die Krallen, die an Macht gewonnen haben und uns schließlich zu dem gemacht haben, was wir geworden sind, sondern wir selbst sind an unseren Erlebnissen und Erfahrungen gewachsen und damit in die Lage versetzt worden, den Stab zu vernichten. Schließlich konnten auch die Krallen letztlich nur so stark sein, wie wir selbst. Wir dienten ihnen als Quelle ihrer Kraft, alleine hätten sie den Stab nicht wieder besiegen können. Deswegen haben sie sich mit uns verbunden um mit uns gemeinsam den Kampf aufzunehmen. Jemand Anderes hätte ihr volles Potential nicht entfalten können und auch wir waren erst am Ende unseres Weges stark genug, den Todesgriff des Stabes zu brechen. Ihr habt uns gezeigt, was in uns steckt und wozu wir fähig sind, wenn wir nur an uns selbst glauben, dafür möchte ich euch danken. Das Geschenk, das ihr uns gemacht habt, sind in Wirklichkeit wohl nicht diese Krallen, sie sind letztlich doch nur ein Abbild dessen, was wir durch euch bekommen haben, oder?“, sprach Luarcis zu den Elementardrachen, doch diese nickten nur zustimmend und wandten sich dann an Tarar, kurz bevor ihre Eltern vor ihnen erschienen.

Als Luarcis Tarar in ihrer Lichtgestalt erblickt hatte, kam er auf den Gedanken, dass wohl kein anderes Wesen existieren konnte, das ihrer engelsgleichen Ausstrahlung gleichkommen würde. Doch ihre Mutter gab mindestens den gleichen wunderschönen Anblick ab, wie Tarar. Ihr Vater dagegen war das genaue Gegenteil davon, er machte einen unheimlichen Eindruck auf Luarcis und einen Moment lang dachte er, dass ein Höllendämon erschienen war, um den Stab zu rächen. Er begriff nicht ganz, was ihre Unterhaltung zu bedeuten hatte, doch als Tarar sich wieder in ihre ursprüngliche Gestalt zurückverwandelte, ahnte er, welches Opfer sie gerade erbracht hatte.
„Nun hast du abermals deinen Großmut bewiesen und auf große Kräfte verzichtet, um deinen Freunden einen Gefallen zu erweisen. Ich hab ja schon immer gewusst, dass du etwas ganz Besonders bist, schon seit dem Zeitpunkt, als wir uns zum ersten Mal begegnet sind. Aber ich konnte stets nur erahnen, welche Geheimnisse und Wunder in dir stecken. Und auch jetzt bin ich der Ansicht, dass ich dich wohl nie ganz verstehen kann. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass jemand wie du mir bisher noch nie untergekommen ist und ich bin stolz darauf, deine Bekanntschaft gemacht zu haben. Ich verspreche dir, dass du deine Entscheidung nicht bereuen wirst, ich werde dir beistehen, wenn du jemals meine Hilfe benötigen solltest, so wie ich es bisher auch getan habe!“, sagte Luarcis bestimmt zu Tarar und sah dann zu, wie die Elementardrachen sowie die Seelen der wiedergeborenen Magier verschwanden und dorthin zurückkehrten, wo sie hingehörten.
Als Varok sich dann unvorhergesehen plötzlich verabschiedete, wich Luarcis lächelndes Gesicht einem ernsten Ausdruck.
„Machs gut, mein Freund, jeder von uns muss schließlich seinen Weg gehen. Doch auch ich bin mir sicher, dass wir uns wiedersehen werden. Die Pfade des Schicksals sind unergründlich, verworren, verschlungen und nicht selten einander kreuzend! Es war auch Schicksal, das uns hier zusammengeführt hat und uns dieses Abenteuer hat erleben lassen. Nur gemeinsam konnten wir letztlich gewinnen, jeder von uns hat seinen Teil dazu beigetragen. Und so wird es sicher nicht das letzte Mal sein, dass wir uns begegnet sind, denn wie schon gesagt, war dieser Kampf auch nur eine Schlacht von vielen, zweifellos eine der Größten, doch sicherlich nicht die Letzte. Ich würde dir ja liebend gerne auch meinen wahren Namen verraten, doch leider kenne selbst ich ihn nicht, ich habe meinen eigenen Weg eben noch nicht gefunden“, fügte Luarcis noch mit leicht betrübten Blick an und griff dann zum Abschied fest nach einer von Varoks Pranken. „Lebe wohl und pass gut auf dich auf, ich werde keinen von euch je vergessen.“

Als Varok in dem Tunnel verschwunden war, wurde der Blick auf den Himmel frei und Luarcis sah urplötzlich mit höchst sorgenvoller Miene zu den Wolken. Sie waren alle so mit sich selbst beschäftigt gewesen, dass sie nicht gemerkt hatten, was sich über ihren Köpfen zusammenbraute. Nachdem der Stab zerfallen war, löste sich zwar die schwarze Wolkendecke, die den ganzen Himmel überzogen hatte, allmählich auf und die Sonnenstrahlen brachen wieder durch, aber direkt über der Stadt Nekropolis blieben die Dunstschleier so dicht wie eh und je. Der dunkle Wolkenwirbel, der über ihnen kreiste, zog sich scheinbar sogar noch fester zusammen und bewegte sich immer schneller. Ein seltsames, elektrisierendes Gefühl lag plötzlich in der Luft, man konnte die Unruhe förmlich spüren. Das Meer um die Stadt herum peitschte immer mehr auf und ein schwaches Rumoren tönte aus den Tiefen unter dem Boden der Stadt nach oben. Ein bedrohliches Grollen schallte aus den nun tiefschwarzen Wolken und kleine Blitze knisterten zwischen ihnen hin und her. Es wurde immer heftiger, so dass auch die Anderen es bemerkten und unsicher nach oben und zwischen ihnen selbst hin und her schauten.
„Ähhm, ich glaube, dass wir die Sache noch nicht ganz überstanden haben. Ich würde vorschlagen, dass wir besser schleunigst von hier verschwinden, was meint ihr?“, rief Luarcis den Anderen entgegen, während er beobachtete, wie die düsteren Wolkenformationen durch die starken Energieentladungen in ihnen innerlich zu glühen begannen. Mächtige Blitze zuckten nun mit immer tieferen Ausläufern direkt über ihren Köpfen umher und die Wände der Türme der roten Stadt, auf denen sich die Drachen zur Erholung niedergelassen hatten, vibrierten unüberhörbar mit einem dumpfen Geräusch. Die anderen nickten nur stumm und machten sich dann ungewöhnlich schnell auf, die Stadt hinter sich zu lassen und zur Hauptinsel zurückzukehren.
Keinen Moment zu früh, denn im Zentrum des Wolkenwirbels hatte sich inzwischen ein hell leuchtender, fast gleißender Schimmer gebildet und die Fundamente der Stadt fingen bedrohlich an zu wanken, während die spritzenden Wellen schon über die Stadtmauer traten und einzelne Strassen überfluteten.
Der Stab hatte sich der Kraft der Elemente bemächtigt, um die Stadt vom Meeresgrund wieder auferstehen zu lassen. Doch sie gehorchten ihm nur widerwillig, was er im Moment seiner Vernichtung auch am eigenen Leibe zu spüren bekam. Nun, vom Joch des Stabes befreit, gerieten die Naturgewalten völlig außer Kontrolle. Der Stab hatte große Mächte gewaltsam an diesem Ort zusammengezogen und damit das Weltgefüge empfindlich gestört. Doch nun war sein Wille gebrochen und daher versuchten die Elemente das entstandene Ungleichgewicht wieder zu korrigieren und alles zu entfernen, was nicht rechtmäßig an diesen Platz gehört. Diese Stadt, der Ort, an dem der Stab geschaffen und an dem er letztendlich auch vernichtet wurde, sollte mit ihm untergehen und damit das letzte Vermächtnis seiner Existenz ausgelöscht werden.

Der leuchtende Schein in den Wolken entlud sich schließlich in einem einzigen, mächtigen Energiestrahl auf die Geisterstadt. Er war von schweren Blitzen umschlungen und traf direkt in das Zentrum der Stadt, auf die Burg, in dessen Hof das Ritual zur Erschaffung des Stabes durchgeführt wurde und die ihm einst als Herrschersitz und Ausgangspunkt seines Zerstörungsfeldzuges diente. Die Energiewelle breitete sich schlagartig in alle Richtungen aus, fegte durch die leeren Gassen und nahm unnachgiebig alles mit sich, das sich in ihrem Weg befand. Häuser und Türme stürzten wie Streichhölzer zusammen und wurden in Schutt und Asche gelegt. Ein heftiges Erdbeben ließ den Boden aufreißen, die Stadt schien förmlich in sich auseinander zu brechen. Allmählich sanken die übriggebliebenen Teile der Stadt nach unten, das Wasser drang bis in jeden Winkel vor und spülte jede Erinnerung an die vergangenen Geschehnisse einfach hinfort. Die letzten eingestürzten Türme verschwanden unter der Wasseroberfläche, als die Ruine der Stadt in den Tiefen des Meeres versank, diesmal entgültig, auf dass sie niemals wiederkehren würde. Die Elemente hatten ihren Tribut gefordert und sich das einverleibt, was ihnen zustand, die Unregelmäßigkeiten beseitigt und dafür gesorgt, dass der Lauf der Welt wieder seinen gewohnten Gang nahm.
Doch die Stadt, das letzte Überbleibsel des Stabes, sammelte ihre letzten verbleibenden Kräfte für ein allerletztes Aufbegehren, ein Protest gegen den Verrat der Magier und gegen das Versagen ihres Meisters. Der Stab konnte, als er die dunkle Macht der Stadt in sich aufnahm, sein Vorhaben nicht ganz zu Ende führen und so befand sich in ihrem Inneren immer noch eine geringe Menge an Energie. Durch die Zerstörung der Stadt wurde diese nun freigesetzt und entlud sich ungehindert in die Umgebung. Aus der Tiefe des Meeres löste sich eine heftige Schockwelle, die das Wasser mit voller Wucht durchschlug. Eine gewaltige Flutwelle türmte sich an der Stelle auf, an der sich zuvor die Stadt befunden hatte und breitete sich kreisförmig in alle Richtungen aus. Die Wellen reichten fast bis zu den Wolken und rasten mit ungeheurer Geschwindigkeit über die Wasseroberfläche.

Die Drachen hatten schon beinahe die Küste erreicht, sie waren so schnell geflogen, wie sie konnten und hatten nur einmal kurz zurückgesehen, um zu beobachten, wie die Stadt erneut unterging. Doch sie waren immer noch sehr erschöpft und kamen daher nur langsam voran. Sie versuchten, was sie konnten, doch sie schafften es nicht mehr rechtzeitig und wurden von der Flutwelle mitgerissen, übermannt von einem der Elemente, die ihnen noch kurz zuvor so bedingungslos gehorcht hatten…

Etwas kitzelte in seiner Nase und als er die Augen öffnete, schnaufte Luarcis, um die Gischt, die hineingeschwappt war, wieder herauszublasen. Er richtete sich langsam auf und sah sich um. Er befand sich am Strand der Hauptinsel, die Flutwelle musste sie an die Küste gespült haben. In seiner Nähe lagen Tarar und Waterstorm, die ebenfalls gerade wieder zu sich kamen. Wie durch ein Wunder schienen sie alle unverletzt, oder war es vielleicht am Ende gar kein Zufall gewesen? Luarcis war das egal, ihm war nur wichtig, dass sie alle es heil überstanden hatten. Er blickte auf das Meer hinaus und suchte den Himmel ab. Die dunklen Wolken waren nun vollständig verschwunden und die Sonne tauchte die Wasseroberfläche in einen glitzernden Schimmer. Luarcis hatte das Meer noch nie so ruhig erlebt, kein Wind regte sich, keine Wellen brachen in der Ferne am Horizont. Es schien, als ob die Naturgewalten für einen kurzen Moment zur Ruhe gekommen wären, um den neu entstandenen Frieden auf der Welt mit ihnen zu teilen.
„Nun ist es entgültig vorbei, unser Werk ist getan!“ sprach Luarcis erleichtert zu den Anderen und half ihnen auf.
„Lasst uns gehen, wir haben wahrlich einen langen und harten Tag hinter uns und etwas Ruhe verdient. Wir…“, er wurde plötzlich von einem grollenden Geräusch in seiner Magengegend unterbrochen und sah dann verduzt in die Runde.
„Was haltet ihr von einem kleinen Imbiss, die Welt zu retten macht doch ziemlich hungrig!“, rief er laut lachend und setzte ein breites Grinsen auf, er war einfach nur glücklich darüber, dass sie es nun endlich geschafft hatten und sich von ihren Strapazen erholen konnten, ohne fürchten zu müssen, dass irgendeine dämonische Macht in der Zwischenzeit den Weltuntergang vorbereitet.
Luarcis stieg langsam ein paar Klippen hinauf und sah dann noch einmal auf das Meer hinaus. Ein schwacher Wind umwehte ihn, in der Ferne zog ein Vogelschwarm vorbei und auch die Delphine sprangen wieder fröhlich im klaren Wasser herum. Alles schien wieder seinen gewohnten Gang zu nehmen und die vorherigen Ereignisse würden wohl auch schon bald in Vergessenheit geraten. Die Meisten hatten vermutlich gar nichts von diesen ganzen Geschehnissen mitbekommen und gingen ihren normalen Beschäftigungen nach, nichts ahnend, dass es lange Zeit fraglich war, ob sie den nächsten Sonnenaufgang überhaupt erleben würden. Doch Luarcis würde das alles niemals vergessen, seine Freunde, die er gefunden hatte, die gemeinsame Zeit, die er mit ihnen verbrachte, die Abenteuer, die sie zusammen durchgestanden hatten und das Gefühl der Geborgenheit, das sie ihm gaben und ihn sicher machten, einen Platz in der Welt gefunden zu haben. Sie alle hatten sich durch diese Erlebnisse verändert, sowohl körperlich, als auch geistig. Doch eins würde sich, so wusste Luarcis, wohl niemals mehr ändern: Das Band, das nun zwischen ihnen herrschte und ihnen die Kraft verliehen hatte, ihre Mission zu erfüllen. Es hatte den nur denkbar schlimmsten Umständen standgehalten und war so unzertrennlich geworden, in der Lage, selbst die Ewigkeit zu überdauern.
Luarcis drehte sich um und nickte seinen Freunden zu, in der Gewissheit, das größte Geschenk von allen erlangt zu haben.
„Lasst uns gehen!“, sprach er mit einem fast schon dankbaren Unterton, froh darüber, diesen Moment erleben zu dürfen und ging dann mit festen Schritten einen Pfad entlang, um eine kleine Träne zu verdecken, die ihm über die Wange lief…



ENDE (Nr. 2 ^^)

Benutzeravatar
Tilondrion
Moderator-Drache
Moderator-Drache
Beiträge: 2953
Alter: 40
Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

#9 Beitragvon Tilondrion » Sa 11 Mär, 2006 13:42

Die Waterstorms waren voller Elan bei der Bekämpfung des Stabes dabei. Sie sahen die wunderbare Verwandlung Tarars und zu guter Letzt wie das Böse mit Hilfe der sieben Seelen zerstört wurde.
Im Nachhinein gesehen war alles sehr schnell gegangen bemerkten die Waterstorms als sie ermattet Ihre Magie zusammen mit den anderen zum Stab geschleudert hatten. Nachdem sich die Lichtkugel um den Stab verflüchtigt hatte sahen die beiden Waterstorms zu wie der Stab zerbröckelte. Dann gab es eine Explosion in welcher die Teile des Stabes in alle Richtungen wegflogen.
Diese Teile konnten Ihnen nicht gefährlich werden, denn die Macht der Elemente beschützte sie. Als beinahe alle Teilchen weggeflogen waren setzte das zusammenschmelzen bei den Waterstorms als erstes ein, denn sie waren auch die ersten gewesen welche sich geteilt hatten. Es war ein komisches Gefühl als die beiden spürten wie sich die Körper anzogen. Der blaue Waterstorm wurde zum Metallernen gezogen da er viel leichter war. Kurz bevor sie sich berührten und verschmolzen flog ein Teil des Stabes dazwischen.
Es brannte wie Feuer und der sich verschmelzende Drache brüllte auf. Er konnte die Verschmelzung jedoch nicht mehr aufhalten. Die Magie loderte um seinen Körper herum und band das Stück des Stabes in Waterstorms Fleisch ein. Die Elementarmagie hatte sich zu dem Zeitpunkt leider schon zu fest in die Krallen zurückgezogen.
Das Stück war wie eine Glasscherbe welche im Körper des Drachen steckte. Sie war allerdings nun fest mit dem Fleisch verwachsen und würde in der Nächsten Zeit auch Schmerzen bereiten bis die Körperabwehr das Teilchen aufgelöst hätte wenn es sich je würde auflösen lassen. Waterstorms Magie war stark und die des Teiles sehr gering, aber es würde viel Kraft erfordern um es loszuwerden.
Glücklicherweise spürte Waterstorm plötzlich nicht mehr viel von dem Bruchstück des Stabes.
Nun ist es vorbei. freute er sich dafür und teilte den Gedanken sogleich auch mit den anderen.
Als Tarars Eltern erschienen war Waterstorm über dieses Paar sehr erstaunt welches unterschiedlicher nicht hätte sein können. Er freute sich dass Tarar sich für ein Leben auf dem Planeten entschieden hatte denn er mochte sie inzwischen sehr gerne.
Als Varok bekanntgab dass er nun weiterreisen müsse war der Blaue etwas traurig und Varok entging dies Wohl auch nicht als die beiden sich zum Abschied die Pranken schüttelten und ihre wahren Namen austauschten. "Ich werde dich in guter Erinnerung behalten bis wir uns Wiedersehen" sprach er zu Ihm in Gedanken. Dann sah er zu wie Varok im Dazwischen verschwand.
Inzwischen hatten die Elemente begonnen die Stadt wieder auf den Meeresgrund zu ziehen. Es gab ein Erdbeben und die Stadt stürzte in sich zusammen. Beim letzten aufbäumen der bösen Kräfte wurde der Tsunami erzeugt welche die Drachen ans Festland spülte.
Waterstorm bekam dies alles nicht mehr mit. Er war plötzlich beim letzten Aufbäumen der bösen Mächte von einem heftigen Schmerz erfasst worden welcher Ihn bewusstlos hatte werden lassen. Tarar und Luarcis gekamen gar nicht mehr mit als er beusstlos einige Meter fiel bevor er vom Tsunami mitgespühlt wurde. Glücklicherweise hatte er als Wasserdrache keine Probleme mit den Wassermassen auch wenn seine Sinne ausgeschaltet waren.
Der Blaue erwachte am Strand kurz vor Luarcis, blieb jedoch noch etwas liegen.
Endlich ist dieser Alptraum vorüber. dachte sich Waterstorm. Allerdings hatte die Sache auch eine gute Seite gehabt. Er hatte einen neuen Freund gefunden und die alte Freundschaft mit Varok und Tarar gefestigt.
Unsicher bewegte er sich auf die Beine. Dabei fühlte er einen dumpfen Schmerz an der Stelle an welcher sich das Stück des Stabes befand. Er ignorierte es jedoch denn das Schicksal hatte sich nun eindeutig zu Ihren Gunsten gewendet. Der Stab war vernichtet worden. Die Welt würde nicht zerstört werden und Waterstorm hatte neue Kräfte im elementaren Bereich.
Auch er spürte nun ein ziemliches Hungergefühl in der Magengegend, er war jedoch überhaupt nicht erstaunt darüber, denn er konnte sich schon nicht mehr daran erinnern wann er das letzte Mal gegessen hatte.
Zuerst genoss er einige Momente jedoch den Frieden welcher nun wieder herrschte bevor er Luarcis zustimmte indem er antwortete: "Ja lasst uns gehen. Aber auf dem Weg muss ich dringend etwas zu fressen haben sonst bin ich letzten endes doch noch besiegt worden und das von meinem Hunger"

ENDE (Nr. 3 :))

Benutzeravatar
Magan
Forenraptor
Forenraptor
Beiträge: 2776
Alter: 39
Registriert: Fr 04 Mär, 2005 21:32

#10 Beitragvon Magan » Sa 11 Mär, 2006 17:08

Auch tarar hatte Hunger und sie schlug gerne zu als die beiden anderen Drachen fische mitbrachen.
Irgendwie vermisste sie Varok jetzt schon, doch es war sein gutes recht seinen Heimatplaneten wiederzusehen. Doch sie wollte nicht zu ihrer Traumdrachenstadt zurück dafür machte es ihr zu viel spaß hier.
Als sie endlich sat war fasste sie einen entschluß und hob den Kopf.
"Ich war ein dummkopf meine Gedanken vor jemanden zu verschließen, der mein freund ist", sagte sie mehr zu sich selbst als zu den anderen.
Dann lies die den schutzwahl fallen und suchte mit ihren Geist nach Magan. Als sie ihn dann fand schien er ganz schön angespannt und aufgeregt zu sein. Was ist den los, fragte sie ihn verwirt. Sie spürte Magans geist zusammenzucken, wie es aussah hatte er wirklich nicht damit gereachnet Tarar so bald sprechen zu können. Erst jetzt wurde ihr bewust das eigentlich nicht so viel Zeit vergangen war. Dann schickte er ihr einzelne Bilder. Du hast dich verändert, bemerkte er, denn magan konnte ihre astralgestallt sehen. naja ich hab viel erlebt, hättest du was degegen wenn ich dich mal besuche?, platzte sie herraus. Sie konnte deutlich spüren wie verwundert er war, doch dann sagte er ja.
Tarar sprach sich noch mit den anderen ab bevor sie einen tunnel ins Dazwischen öffnete und verschwand.

weiter gehts hier
Bild

Benutzeravatar
Luarcis
gebildeter Drache
gebildeter Drache
Beiträge: 2068
Alter: 40
Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
Kontaktdaten:

#11 Beitragvon Luarcis » Sa 11 Mär, 2006 18:26

Luarcis nickte zustimmend, als sie alle mit einer ausreichenden Mahlzeit einverstanden waren.
„Ja, ich komm auch schon fast um vor Hunger!“
Zusammen mit Waterstorm ging er einige Fische fangen, auch wenn er zum Teil ein Feuerdrache war, ging er doch gerne Schwimmen und auch wenn er noch schwach war, tat ihm etwas Bewegung und Erfrischung gut, so dass sie zusammen recht bald eine ansehnliche Menge zusammen hatten und sich genüsslich den Bauch vollschlugen.
Dann kam der Moment, den Luarcis die ganze Zeit befürchtet hatte, der Entschluss, wie es nun weitergehen sollte und welchen Weg sie nun einschlugen würden. Als Tarar den Tunnel ins Dazwischen öffnete, schritt er interessiert zur Öffnung und besah sich das schwarze Loch, das in eine andere Dimension führte.
„Hmm, ein interessanter Zauber, du kannst also nach Belieben ein Portal in eine Zwischenwelt öffnen, das dich an jeden gewünschten Ort bringt? So etwas ist doch sehr nützlich, durch diese Methode kann man wohl einen stabilen Tunnel erschaffen, mit dem man auch größere Entfernungen risikolos zurücklegen kann. Ich kann mich ja nur normal teleportieren und das auch noch sehr eingeschränkt, mit viel Aufwand verbunden und nur sehr kurz reichend. Diese Möglichkeit des Reisens ist mir bisher gänzlich unbekannt gewesen, ich würde das gerne mal selbst ausprobieren. Was meinst du Tarar, darf ich dich dort durch begleiten? Ein Abschied fällt mir immer schwer und ich fände es schön, wenn wir uns nicht alle sofort trennen und eigene Wege gehen würden. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich gerne noch ein Weilchen mit dir unterwegs sein, ich weiß ohnehin nicht, wo ich nun hin soll. Ich bin ja ursprünglich hier her gekommen, um zu ergründen, was die seltsamen Anomalien zu bedeuten hatten, die ich einst gespürt hatte. Es kann gut sein, dass dieses Chaos durch den Stab verursacht wurde, wenn ja, dann haben wir dieses Problem ja glücklicherweise beseitigt und dafür gesorgt, dass so etwas nicht wieder passiert. Dann wäre meine Mission hier erfüllt, aber ich wüsste allerdings nicht, was ich nun tun sollte. Es gibt keinen Ort, den ich wirklich mein Zuhause nennen könnte, ich habe mich aufgemacht, die Welt zu erkunden, denen beizustehen, die Hilfe benötigen und letztlich vielleicht eine Spur auf den Verbleib meiner Eltern und damit meiner wahren Herkunft zu finden. Ich würde gern noch etwas hier bleiben und diese Insel erforschen, ich denke nämlich, dass sich hier noch einige interessante und vielleicht auch geheimnisvolle Dinge befinden.
Wenn du nichts dagegen hast, werde ich dich also noch ein bisschen begleiten, ich würde auch gerne deinen Freund kennen lernen, so wie ich dich verstanden habe, hast du ihm viel zu verdanken.“
Dann wandte Luarcis sich zu Waterstorm um, er erkannte, dass der Wasserdrache sie wohl nun verlassen würde.
„Machs gut, Waterstorm, so wie es aussieht, wirst du nicht mit uns gehen, oder? Nun, dann wünsche ich dir viel Glück, es war mir eine Ehre, deine Bekanntschaft zu machen und dich nun meinen Freund nennen zu dürfen. Wohin uns das Schicksal verschlägt, ist kaum absehbar, doch ich bin mir sicher, dass wir uns nicht zum letzten Mal getroffen haben. Im Grunde wird doch immer ein kleiner Teil von mir bei euch sein, so dass wir nie wirklich voneinander getrennt sind. Pass auf dich auf, mein Freund, die Welt steckt voller Gefahren, auch wenn wir die Größte vermutlich gerade beseitigt haben.“
Dann legte Luarcis dem Wasserdrachen noch eine Pranke auf die Schulter, sah ihm einen Moment lang fest in die Augen und nickte ihm lächelnd zu. Schließlich drehte er sich wieder um, sah, wie Tarar im Tunnel verschwand und schritt dann nach kurzem Zögern ebenfalls hindurch, einer ungewissen Zukunft entgegen…

Weiter geht's hier

Benutzeravatar
Tilondrion
Moderator-Drache
Moderator-Drache
Beiträge: 2953
Alter: 40
Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

#12 Beitragvon Tilondrion » So 12 Mär, 2006 16:32

Waterstorm hatte das Gefühl er habe noch nie so gute Fische gefressen. Zum Glück hatten sie genug gefangen und so fühlte er sich sehr gesättigt als alle Fische in den Mägen der Drachen verschwunden waren.
Nachdem er sich nach dem essen etwas ausgeruht hatte, sah er wie Tarar den Tunnel zu Magan öffnete.
Er wurde traurig denn er wollte einerseits die beiden nicht verlassen, andererseits wollte er wieder zum Kristallsee zurückkehren da er sich nach diesem Abenteuer ausruhen wollte.
Luarcis bemerkte dies natürlich denn ganz hatte Waterstorm seine Gedanken nicht verbergen können.
"Ich freue mich ebenfalls in Dir einen neuen Freund gefunden zu haben" sprach der Blaue in Gedanken zu Luarcis. Dann sah er zu wie dieser nach Tarar im Tunnel verschwand. Tarar war schon vorausgegangen deshalb schickte Waterstorm Ihr noch eine gute Reise mittels Telepatie zu. Sie würde es bestimmt hören.
Der Tunnel schloss sich und nun stand Waterstorm alleine auf der Lichtung.
Na dann werde ich wohl auch aufbrechen. dachte er sich. Kurz darauf war er verschwunden.

klicken um Waterstorm zu folgen.


Zurück zu „Die Drachenstadt“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste