Auf der Delphininsel

Ein RPG der anderen Art. Sobald man den Thread betritt, ist man mitten drin.
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Magan
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#31 Beitragvon Magan » Sa 25 Feb, 2006 15:54

[ooc: wati ich übernehm mal kurz kontrolle über dich es geht schnell keine sorge ^^. aber falls es dir nicht passt sag bescheid]

"Das war geschickt von dir Waterstorm. Ich sehe du immer noch ein gutes Herz hast obwohl du dich kurz von deinem hass leiten liest. Nur verstehe ich nicht warum du hier nicht raus willst", sagte eine für Waterstorm bekannte stimme. ERstaunt drehte sich Waterstorm um und sagte: "Magan?". "Naja eher das was von ihm übrig ist", antwortete die geisterhafte erscheinung von Magan. Der silberne setzte sich bequem hin und mussterte Waterstorm. "Also sag was hällt dich hier ich glaub kaum das du gerne hier bist", fragte er Waterstorm erneut.

Varok folgte Luarcis bis dieser stehen blieb. Nach einer zurken unterredung mit ihm begriff Varok das er kontakt zu Waterstorm abgerissen war. "Ich frag mich nur wo wir hier sind? Weißt du ich hab über deine worte nachgedacht. Wenn du recht hast und der stab kann wirklich nicht nur Waterstorms Gedanken erwecken sonders auch unsere, was hindert ihn daran, dass er auch unsere ängste herraufbeschwört?", frafte er Luarcis. "Nichts", sagte eine stimme aus dem nebel, sie war schwach aber Varok hatte versanden wer sie war. Erschocken sah er wie sein Ebenbild aus dem nebel trat. Jedenfall war es nur zum teil sein Ebenbild, der hatte rote fesdern wie Varok sie früher hatte und in seiner brust ragte ein schwazer kristall herraus. "Der Schatten, aber ich dachte du werst vernichtet worden", stammelte Varok ängstlich. Ein fieses grinsen umspielte die schnauze des Schatten Varok. "ich bin schon lange ein teil von dir du wirst mich nicht merh los und in dieser welt konnte ich wieder zum Leben erwachen und nun werde ich dafür sorgen das es dich nicht merh geben wird", sagte der Schattenvarok. DEr schattenvarok gind auf Varok zu. Varok konnte sich nicht bewegen zu sehr war er vor angst gelehmt. er wusste das gerade sen schlimmste angst realität geworden war. " das ist nicht real, das ist nicht real...", sagte seine innere Stimme in ihm, aber desto näher der schattenvarok zu ihm kam desto leiser wurde die Stimme. Langsam glaubte Varok das dein ende gekomme war, nun konnte er nur noch hoffen das Luarcis ihn helfen würde...

Tarar musste erschreckt zusehen wie der Stab, der nun die kontrolle über Waterstorm gewonnen hatte, den körper des jungen Drachen verbrennen wollte. "nein! warum zeigst du mir das?", sagte sie erschrocken, doch dann verschwand der körper und sie sah sie der stab wütend brüllte. Dann veschwand auch das bild wieder in dem grauen nebel. "warum tust du mir das an Warum zeigst du mir das und vor allen wer bist du? Du kannst unmöglich Magan sein", sagte sie zu Magan. "Aber ich bin es auch wenn ich es nicht ganz bin. Im moment bin ich an drei stellen gleichzeitig, doch werde ich mich bald auflösen. Warum ich hier bin willst du wissen und warum ich dir das zeige. Die antwort ist einfach weil ich dir helfen will. Du spärst dich selber ein. Aber du musst deine freunde retten oder hast du immer noch nicht begriffen das es deine freunde sind?", sagte Magan und ein ernster ausdruck lag in seiner stimme. Zuerst schwieg Tarar doch dann begriff sie. "Du hast das Wunder (ein sehr mächtiger zauber dessen auswirkungen falls man es überhaupt schaft ihn einzusetzten unbekannt sind. Magan gehört zu den wennigen die diesen Zauber können doch auch er weiß nicht wie man ihn einsetzen kann, er entseht spantan) eingesetzt?", fragte Tarar ihn. "Ja das hab ich, oer besser das werde ich",sagte Magan. Nun verstand Tarar vollkommen mit einem leisen flüster sagte sie: "Du kommst von der Zukunft, also haben wir versagt? Du weißt aber doch das ma die zeit nicht ändern kann sie nicht ändern darf?"
Ihre Stimme klag verzweifelt doch Magan schien zu lächeln. "darum hab ich die macht des Wunders genutzt und so durch das Dazwischen herzukommen. Galub nicht das ich die gesetze vergesen habe. Den sonst wär sich ohne das wunder einzusetzen hier her gekommen. Aber ich kann dir nicht helfen wenn du mich nicht läst du musst verstehen das du nicht Tod bist sonst hilft es den anderen nicht weiter", sagte Magan und wieder zeigte sich ein Bidl von den anderen im nebel...
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#32 Beitragvon Luarcis » Sa 25 Feb, 2006 16:57

Der Nebel lichtete sich etwas und enthüllte beinahe so etwas wie einen schmalen Pfad, als Luarcis die schwache Verbindung wahrnahm, die Waterstorm zu ihnen aufgebaut hatte. Doch schon einen Moment später brach sie ab und die Nebelschwaden zogen sich wieder zusammen, nun noch dichter als zuvor.
Luarcis seufzte und schreckte hoch, als er spürte, wie der Stab Waterstorms Energie für etwas bündelte.
„Die Zeit läuft uns davon, wir müssen uns beeilen, der Stab hat schon beinahe die ganze Kontrolle über Waterstorms Geist übernommen und seine reine Seele sinkt immer tiefer in die Dunkelheit hinab. Wir müssen ihn schleunigst finden, bevor er unerreichbar für uns geworden ist!“, sagte er zu Varok und wollte sich gerade aufmachen, sich weiter in den Nebel zu bewegen, als er die bedrohliche Stimme neben ihnen hörte. Er fürchtete schon, dass die Verkörperung von Waterstorms Wut und Hass sie aufgespürt hatte, doch es war nun noch viel schlimmer und Luarcis sah entsetzt mit an, wie nun auch noch Varoks eigener Seelenschatten Realität geworden war. Er bemerkte, wie Varok vor Angst wie gelähmt war und zitternd mit ansah, wie sein böses Ich auf ihn zukam.
„Lass das nicht zu! Wehr dich dagegen! Erinnere dich daran, was ich dir vorhin über Waterstorm gesagt habe. Der Stab will uns zermürben und damit für seinen dunklen Einfluss empfänglich machen. Ich spüre, wie viel Angst du hast und sie ist sicherlich auch berechtigt. Aber du darfst dich nicht von ihr fortreißen lassen. Ich habe auch Angst, sehr große sogar, aber ich akzeptiere sie und versuche, mich nicht von ihr blenden zu lassen, sondern mich auf unsere Aufgabe zu konzentrieren. Die größte Angst ist schließlich immer noch die Angst vor der Angst selbst! Sich selbst zu erkennen und zu akzeptieren ist wohl auch die größte Prüfung von allen. Jeder von uns hat eine dunkle Seite, auch ich habe stetig mit meinem inneren Dämon zu kämpfen. Jeden Tag versuche ich, die richtigen Entscheidungen zu treffen und mich nicht von meinen Gefühlen und Trieben verleiten zu lassen. Ein immerwährender Kampf mit sich selbst, der wohl erst im Tod entgültig gewonnen werden kann.
Dieses Wesen ist in der Tat ein Teil von dir und wird dich daher niemals wirklich verlassen. Aber du musst dies akzeptieren und darfst nicht mehr davor davonlaufen, auch wenn es schwer ist. Kämpfe dagegen an, ich weiß, dass du dazu in der Lage bist. Ich kenne dich noch nicht allzu gut und weiß nicht, was du in der Vergangenheit getan hast. Aber das ist auch nicht von Bedeutung, wichtig ist nur, was du jetzt tust. So wie es aussieht, hast du deinen Schatten schon einmal besiegt, du kannst es wieder, vertrau nur auf dich selbst, ich tue es auch!“, sprach Luarcis zu Varok und legte ihm eine Pranke auf die Schulter.
„Ich bin an deiner Seite, bis zum Ende. Stelle dich deiner Angst, sonst gewinnt der Stab auch noch Macht über dich und die Welt ist ein für alle Mal verloren. Denk an Tarar, lass ihr Opfer nicht umsonst gewesen sein!“, erwiderte er und sah Varok dabei fest in die Augen, bevor er sich mit leuchtender Aura wieder dem Schattenvarok zuwandte, der inzwischen schon etwas langsamer geworden war…

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#33 Beitragvon Tilondrion » Sa 25 Feb, 2006 20:35

OOC: Mit Magan abgesprochen übernehme ich auch kurz Magan ( Was für ein Satz *g* )

"Woher weiss ich dass Ich Dir trauen kann?" fragte der Blaue. "Ich werde Dir die Zukunft zeigen auf welche Ihr zusteuert." antwortete Magan und schickte Waterstorm einige Bilder aus der Zukunft.
Der Blaue erschrack durch die Zerstörung welche durch seinen Fehler passieren wurde deshalb fragte er Magan was er denn tun könne.
Nachdem sie sich kurz vergewissert hatten dass der Stab sie nicht hören konnte redeten sie einen Moment miteinander. Nachdem Magan Waterstorm seinen Plan mitgeteilt hatte, verabschiedeten sie sich und der Blaue war nun wieder alleine und von Schwärze umgeben.
Sofort baute er eine Verbindung zum Stab auf was glücklicherweise gelang. Dann fegte er alle seine guten Vorsätze und sein gutes Ich auf die Seite und sprach: "Stab, gib mir meinen Körper wieder. Ich habe nun gesehen dass du sehr mächtig bist. Ich möchte mich dieser Macht anschliessen. Wie du gesehen hast dürstet es auch mich sehr nach Macht. Es ist von Vorteil für dich wenn wir zusammenarbeiten. Du wirst nie die 100% Gewalt über meinen Körper bekommen solange ich noch hier drinnen bin. Du könntest mich töten, aber dann wäre dieser Körper hier ebenfalls tot und somit für dich wertlos. Ich weiss dass ich einiges an Macht besitze welche Dir nützlich sein könnte.
Du kannst die Welt beherrschen und ich werde Dir dienen so gut es geht. Ich habe mir schon immer gewünscht bei einem Mächtigen Zauberer untertan zu sein.
Wie entscheidest du dich. Nimmst du mein Angebot an oder schlägst du es aus?
Um Dir zu beweisen dass ich es ernst meine werde ich die beiden Drachenseelen welche in meinem Körper wohnen rausschmeissen, denn ich weiss dass ich dazu die Macht habe."
Waterstorm sprach einen komplizierten Zauber welcher durch seinen Körper fegte und Varok und Luarcis Seelen mit sich Zog und sie in der wahren Welt wieder materialisieren liess.
Vor den Augen der beiden begann sich der Blaue nun wirklich zu verändern.
Seine silbernen Stacheln wurden schwarz und seine Augen dunkelrot. Zudem wuchsen die nun schwarzen Stacheln und Hörner etwas was Ihn noch viel gefährlicher wirken liess.
Zum Schluss brach er alle passiven Verbindungen zu den beiden ab welche noch bestanden.

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#34 Beitragvon Magan » Sa 25 Feb, 2006 21:55

Varok gab Luarcis im stillen recht langsam erhob er sich und schaute sein schatten-ich an. "Du hast recht Luarcis, verschwinde Schatten den ich weiß das ich dich besegen kann", sagte Varok. Der schatten kamm immer noch näher doch nun war Varok nicht mehr gelehmt vor angst. Seine Kiefer schoßen vor und loßen sich um den hals des Schattens. Der Schatten riss sein maul auf und lies ein quelendes büllen los, dann verschwand er im Nebel so als ob er nie dagewesen were.
Mit einem triomphierenden lächeln schaute Varok zu Luarcis. "Danke ohne dich hä...", sagte er doch den satzt konnte er nicht beenden, denn er wurde plötzlich von einem magischen Wind erfasst und wieder in die reale Welt befördert. Erst verstand Varok nicht was geschehen war. Insgeheim hoffte er das sie gewonnen hätten, doch als er sah was mit Varok geschah überkam ihn eine große Wut.
"oh das hät ich nun wirklich nicht gedacht das er sich uns freiwillig anschließt. Dein ersten beweiß akzepieren wir doch wir fordern nun von dir das du diese Drachen die einst deine Freunde waren nun vernichtest", sagte Wyver.
"Nein Waterstorm warum hast du das gethan", Varok begriff sofort das nur Waterstorm selber sie aus seinem geist verbant haben musste und das sagte er auch Luarcis. "Waterstorm wie konntest du nur?", fragte er ihn. Er sah wie Waterstorm sich zum angriff bereit machte. Er meint es vollkommen ernst und Tarar hat sich umsonst für ihn geopfert und nun haben wir noch nicht mal die macht über die beiden elementarkrallen, sagte Varok und schaute auf die Stelle wo eine blaue und ne silberne Lichtkugel schwebten. "Es tut mir leid Tarar", sagte Varok leise zu sich selber und eine einzelen Träne die seine ganzen Gefühle sembolesiehrte, sowohl die freunde endlich seiner Angst gegenüber getreten zu haben als auch der verlust über tarar und Waterstorm, selbst wut und liebe. Alles schien sich in dieser allzenen träne zu befinden. Ich werde nicht aufgeben nicht jetzt, für alle die mir wichtig sind werde ich weitermachen, dachte Varok bei sich als ersich klar wurde für was die Träne stand. Er schaute seiner Träne hinterher als sie zu boden fiel. D merkte er zum ersten mal das deine Erdkralle leicht leuchtete. Sie Träne die für Varok all seine verstecken Gefühle simbloesierte fiel direkt auf die Erdkralle, die nun tatsächlich in einem weißen Licht erstrahlte.
"Was geht da vor", fragte Wyver erstaunt und hielt sich eine Pranke vor die augen den das licht tat ihr in den augen weh. Hat dieser dumme Drache etwas die wahre Kraft der Krallen endeckt, fagte Wyver sich und sie spürte das ihr der Stab recht gab. Dann verschwand das licht so schnell es gekommen war und nun wuste Wyver wirklich das sie sich nicht geirrt hatte und Varok tatsächlich die ware kraft einer Drachenkralle endeckt hatte.
"Ich kann sie spüren, die Macht aller Elemente, aber vor allem spür ich des Erdelementes", sagte Varok und wunderte sich über seine stimme die nun einen schalenden Klang hatte. Varok war nun von einer gelblichbraunen Aura umgeben und sein ganzer Körper hatte sich verändert. Überall trug er nun braune Panzerplatten und erinnerte nun genau an den Erdelementardrachen den sie im Buch gesehen hatten. "Waterstorm ich werde es nicht zu lassen das du ihnen hilfst, las dir bitte helfen", sagte Varok. als erstes brauchen wir die beiden Elementarkrallen, dachte Varok bei sich. Dann begann er sich zu konzentrieren Die erde unter den Elementarkrallen began zu begen und ein Golem entstand. Dieser Golem sah Varok aber nicht sehr ähnlich. "Nimm die Elementar krallen", sagte Varok zu den Golem. Er hoffte das es gelingen würde und als er sah das es tatsächlich klappte und die Krallen mit dem Golem verschmolzen, hoffte das seine idee klappen würde. "Wir brauchen jeameden der die Krallen kontroliert, ich hoffe das es mein golem schaft auch wenn ich glaube das er weniger macht hat als bei Waterstorm", sagte er zu Luarcis und fügte dan in gedanken hinzu, Ich glaub wir müssen ihn mit vereinten kräften angreifen so gern ich Waterstorm helfen will wir dürfen nicht zulassen das der stab nun auch seine kräfte hat. Bist du meiner meinung?

Mit schrecken musste Tarar das schauspiel mitverfolgen auch nachdem Varok die wahre macht der krallen erlangt hatte, konnte sie sich nicht freuen. "Warum tust du mir das an Magan?", fragte sie Magan nochmal. Nur um wieder die gleiche antwort von ihm zu bekommen: "Nur damit du ihnen hilfst". "Helfen sie soll ich das machen du sagst mir doch nicht wie ich das anstellen soll. Ich wünschte ich könnte hier raus", sagte Tarar.
Tarar riss die augen auf als sie merkte das der ewige Fall aufgehört hatte. "Wolltest du mir das damit sagen ich hätte die ganze zeit hier raus sein können", sagte Tarar zu Magan und sah ihn freundlich nicken.

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#35 Beitragvon Luarcis » So 26 Feb, 2006 10:43

„Ja! Du hast es geschafft, ich wusste, dass du es kannst! Nun müssen wir…“, rief Luarcis zu Varok, als er seinen Schatten vernichtet hatte, aber er brach ab, denn weiter kam er nicht. Entsetzt richtete er sich auf und starrte in den Nebel, in dieselbe Richtung, aus der er zuvor noch Waterstorms reine Seele wahrgenommen hatte. Er spürte eine schreckliche Veränderung, wie ein eiskalter Wind durchzog es ihn, als er erkannte, wie der letzte Funken Güte in Waterstorm verschwand und nichts als Dunkelheit zurückließ.
„Neiiiiiiin!“, schrie Luarcis noch, als der Nebel sich mit einem Male lichtete, nur um aber einer heftigen Schockwelle Platz zu machen, die ihn und Varok fortriss und entgültig aus Waterstorms Geist verbannte.

Keuchend und zitternd richtete Luarcis sich auf, er brauchte einige Momente, um zu realisieren, was soeben geschehen war. Als er sich umsah, standen sie wieder auf der Anhöhe, zu der sie der kleine Drache geführt hatte, nur um dann von Wyver und dem Stab getötet zu werden. Entsetzt blickte er zu Waterstorm, der sich komplett verändert hatte und nun von einer durch und durch schwarzen und bösen Aura umgeben war. Luarcis schüttelte resigniert den Kopf, er konnte nicht glauben, was er da sehen musste.
„Wieso…?“, hauchte er beinahe tonlos heraus und starrte den ehemals blauen Wasserdrachen fragend an.
„Nun ist es zu spät, wir haben versagt!“, sagte er schließlich zu Varok. „Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt, er hat sich dem Stab freiwillig angeschlossen und ist seinem Einfluss verfallen. Der Hunger nach Macht und sein Hass haben ihn verdorben, ich spüre keinerlei Güte mehr in ihm. Es ist vorbei, nun ist alles verloren, wir haben es nicht geschafft, ihn zu retten und die Welt ist dem Untergang geweiht! Alleine schaffen wir es niemals, den Stab zu vernichten. Selbst wenn wir Waterstorm besiegen können, macht es doch keinen Unterschied, es ist so oder so vorbei.“
Die schwarzen Wolken, die schon die ganze Zeit den Himmel bedeckten, verfinsterten sich noch weiter und zogen sich noch mehr zusammen, so dass auch das letzte Licht nicht mehr hindurchgelangen konnte und die Drachen mit einem dunklen Schatten überdeckte.
Verzweifelt starrte Luarcis auf den Boden, er sah keinen Ausweg mehr, keine Möglichkeit, das Blatt doch noch zu wenden und er fühlte, wie die Kälte sein Herz umfing und jedes Gefühl der Hoffnung daraus verbannte.
Doch dann blickte er zu Varok, als dessen Träne sich löste, die in dieser Düsternis seltsam glitzerte und er eine eigenartige Erschütterung in der Erde spürte. Er sah, wie Varoks Elementarkralle zu leuchten begann und blickte dann zu Wyver. Zum ersten Mal seit er ihr begegnet war, spürte Luarcis Furcht in ihr. Verwundert und mit einem schwachen Hoffnungsschimmer erfüllt beobachtete er, wie Varok sich verwandelte und schließlich den Golem erschuf.
„Du hast Recht!“, erwiderte er letztendlich auf Varoks Frage hin und nickte mit dem Kopf, erst zitternd und undeutlich, dann aber fest und bestimmt. „Noch gibt es vielleicht wirklich noch einen Funken Hoffnung. Ich habe einst gelernt, dass selbst in der größten Dunkelheit noch Licht brennt. Wir haben nun schließlich absolut nichts mehr zu verlieren. Der Tod ereilt uns sowieso, wenn der Stab die Welt mit ewiger Nacht überzieht, also können wir wenigstens kämpfend untergehen! Waterstorm mag zwar vom Stab auf dessen Seite gezogen worden sein, aber er ist letztendlich immer noch unser Freund.“
Dann, zu dem schwarz-roten Drachen gewandt: „Ich weiß, dass das nicht wirklich du bist! Irgendwo tief in dir steckt noch eine gute Seele, ich habe sie gespürt. Du magst dich zwar selbst aufgegeben und dich von uns abgewandt zu haben, aber WIR haben das noch nicht! Ich habe dir einst geschworen, als du in dem Buch gefangen worden warst, dass ich dich niemals wieder im Stich lassen werde und ich halte immer meine Versprechen!“
Einem schlimmen Feind gegenüberzustehen, ist eine Sache, aber gegen einen Freund anzutreten, doch noch etwas ganz anderes! Nun, manchmal muss man eben gegen jemanden kämpfen, um ihn zu retten, übermittelte Luarcis Varok stumm, aber mit entschlossenem Blick.
„Wir weichen nicht zurück, Wyver. Wenn du oder der Stab geglaubt haben, dass ihr uns mit euren hinterhältigen Tricks zum Aufgeben bringen könnt, dann habt ihr euch getäuscht! Auch wenn wir uns in einer denkbar schlechten Situation befinden, werden wir sicherlich nicht tatenlos mit ansehen, wie ihr uns alles nehmt, was uns wichtig ist und nichts als Schwärze und Tod hinterlasst. Wir haben geschworen, dass wir euch um jeden Preis aufhalten werden und notfalls…“, er machte eine kurze Pause, holte tief Luft und sah dabei zu Waterstorm, „notfalls werden wir auch einen Freund dabei aufs Spiel setzen, um euren Machenschaften ein Ende zu setzen. Der Tod ist immer noch besser als ein ewiger Sklave eurer bösen Mächte zu sein, denn dann findet man wenigstens seinen Frieden. Solange noch Leben existiert, existiert auch Hoffnung, und wir leben schließlich noch! Deswegen werden wir auch bis zuletzt standhalten und kämpfen, damit auch morgen noch ein neuer Tag anbrechen wird!“, rief Luarcis mit fester Stimme und ließ seine Aura aufleuchten, die die Lichtung, auf der sie standen, in einen fahlen Schimmer tauchte.
Das war aber noch nicht alles, denn mit einem Mal begann auch seine rechte Pranke, die mit der Humusklaue, zu leuchten und in einem grün-goldenen Glanz zu erstrahlen. Fast wie von selbst hob sich seine Kralle über den Boden und ließ daraus eine wunderschöne Blume wachsen. Sie entfaltete große, leuchtend rot und blau schillernde Blätter und verströmte einen angenehmen, süßlichen Duft. Luarcis hielt den Blütenkelch sanft in seinen Klauen, die immer heller leuchteten, bis sie fast das gleiche übernatürliche Licht wie bei Varok zuvor ausstrahlten. Luarcis schloss mit einem Mal die Augen und sein Bewusstsein wanderte über die Blume durch ihre Wurzeln unter der Erde bis zu dem naheliegenden Waldstück und breitete sich dort aus. Er spürte und hörte einen Moment lang nichts anderes als seinen eigenen Herzschlag, doch es war, als ob sein Puls durch jede Pflanze, jeden Baum um ihn herum fließen würde. Er fühlte, wie er sich mit den Pflanzen verband, geradezu mit ihnen verschmolz und sie mit ihm eine Einheit bildeten. Luarcis spürte wie ihre Lebenskraft ihn durchströmte und seine Sinne jedes Gefühl, jede Bewegung der Pflanzen wahrnahmen.
Als seine Augen sich wieder öffneten, glühten sie in einem hellen Schimmer und seine Aura war von einem grünen Leuchten durchsetzt. Seinen Arm wuchsen Ranken empor und bildeten auf der Rückseite spitze Dornen aus, genau wie auf seinem Rücken und Schwanz. Auch sein restlicher Körper wurde allmählich von einzelnen Ranken oder grünlich-braun verfärbten und teilweise mit kleinen Dornenauswüchsen versetzte Schuppen überzogen. Langsam wandte er sich wieder Wyver zu.
„Oh ja, noch gibt es Leben und wir werden jedes Quäntchen davon nutzen, um euch aufzuhalten!“, sprach er mit einer fast unwirklichen Stimme. Seine Worte schienen von überall wiederzuhallen, sie kamen scheinbar aus jeder Pflanze, jedem Blatt, jedem Baumstumpf und jedem Grashalm in der Umgebung und strömten auf die Drachen ein.
Dann sah Luarcis zu Varok und sagte nickend: „Dann lass uns dem nun ein Ende setzen. Ich bezweifle, dass dein Golem die Elementarkrallen beherrschen kann, schließlich braucht es eine starke Seele, um sie zu kontrollieren. Aber da Tarar ja leider nicht mehr bei uns und Waterstorm nicht er selbst ist, bleibt uns wohl keine andere Wahl. Ich werde tun, was nötig ist, um unser aller Zukunft zu sichern, darauf kannst du dich verlassen!“
Auch Luarcis spürte nun die Kraft der anderen Elementarkrallen, aber auch mit Varok war er auf seltsame Weise verbunden. Sie waren beide fest entschlossen und hatten nur das eine Ziel, ihrem Freund auf irgendeine Weise zu helfen. Sie dachten beide an das Gleiche, denn die Gedanken des Einen durchströmten auch den Anderen. Ist es das, was Wyver meinte, als sie sagte, dass unsere Seelen noch zu unterschiedlich seien, um unsere wahre Macht freizusetzen? Nun, so wie es aussieht, hat sich das inzwischen geändert!, überlegte Luarcis noch, bevor er sich zu Waterstorm drehte.
Er sammelte allmählich seine ganze Energie, bereit, seinen Freund notfalls mit allen Mitteln anzugreifen, um ihn aus den Fängen des Stabes zu befreien…

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#36 Beitragvon Tilondrion » So 26 Feb, 2006 11:56

Waterstorm hatte sich noch nie so mächtig gefühlt. Er hatte seine gesamte gute Seite tief in seiner Seele eingeschlossen und gab sich der Ekstase hin welche die bösen Mächte in Ihm auslöste. Der Stab hatte in seine Seele gesehen und so wie es aussieht seinen Vorschlag angenommen. Selbstverständlich würde er die beiden übriggebliebenen Drachen aus dem weg schaffen.
Er wollte gerade zum Angriff übergehen als er die Träne von Varok sah. Auch er war geblendet von dem Licht als die Elementarkralle vollständig mit Varok verschmolz und ihm so die gesamte Macht übergab.
"Wir haben ein Problem"sendete er dem Stab. "Allerdings keines welches mich aufhalten würde."
Kaum hatte er den Gerdanken abgeschickt begann sich nun auch Luarcis zu verwandeln. Verflixt nun bekommt der auch noch mehr Kräfte. dachte sich der Blaue. Er war sich jedoch immer noch sicher sie besiegen zu können. Er müsste nur die bösen Mächte aus der Hölle anrufen. Sie würden ihm helfen.
Zu den beiden gewandt sprach er: "Ihr wollt mich retten? Warum das denn? Ich habe mich noch nie so mächtig gefühlt wie jetzt. Wer braucht denn schon Freunde wenn er so viel Macht besitzt wie ich nun habe. Ihr habt nun ausgedient. Die Elementarkrallenmacht ist nur einen bruchteil so gross wie die Macht der Seelen welche Wyver gesamelt hat.
Ich werde es euch demonstrieren."
Waterstorm blickte ins Meer hinaus, ohne jedoch die anderen ausser Acht zu lassen, er traute niemanden. Er liess einen kurzen giftgrünen Strahl ins Meer hinaus sausen.
Dort wo der Strahl auf das Wasser traf gab es einen grellen Lichtblitz. Auf den Blitz folgte eine Hitzewelle und eine Druckwelle welcher Waterstorm mühelos standhielt. Das Wasser dehnte sich auf alle seiten aus so dass ein riesiger Tsunami entstand. Dieser raste sehr schnell auf die Insel zu.
Der Blaue hob seine Pranke und die Welle fror ein. Sie stand kurz vor der Insel wie ein riesiger Eisberg.
Nun drehte sich der Wasserdrache zu den beiden Elementardrachen um.
"Ich hoffe die Show hat euch gefallen. Denn es ist das letzte was Ihr nun sehen werdet."
Waterstorm sprach seinen Spruch und liess eine Feuerwalze auf die beiden los.
Kaum war das Feuer aus ihm herausgeflossen als ein Bild in seinem Geist aufblitzte. Er sah sich selbst mit Varok, Tarar, und Luarcis. Dann ein zweites Bild von Varoks Träne.
Die Bilder schlugen in Waterstorm ein wie ein Blitz.

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#37 Beitragvon Magan » So 26 Feb, 2006 13:42

"Du hast es immer noch nicht verstanden was?", sagte Varok traurig und seine stimme halte auf der ganzen Insel wieder so das Waterstorm sie unmöglich überhören konnte. Er sah zu der Feuerwalze hinauf und ließ seine Lebenskraft auf die Erdkralle wirken, im selben moment begann die Wasserelementarkralle des Golems zu leuchten. Zwei spitzen des siebenzackigen Sterns begangen in einem Braunen und Blauen licht zu leuchten.
"Jeder ist gleichermaßen stark und schwach. Es geht nicht darum Macht zu haben, sondern zu wissen was man mit der wenigen Energie die man hat anfangen kann. Hast du den alles vergessen, hast du vergessen das vielleicht das mächtigste Wessen der Welten ihr mach aufgab nur damit sie uns helfen kann. Wie kannst du es wagen Tarars Antlitz so zu verunsichern wie kannst du es übers herz bringen der Traumdrachin die dich immer so respektiert hat so was anzutun?", fragte Varok Waterstorm. Er lies die Kraft die er in seiner neuen Erdelementarklaue bebündelt hatte los. Eine Felswand erhob sich vor Varok nur um sich im nächsten Moment in eine Wasserwand zu verwandeln. Feuer und Wasser trafen aufeinander und heißer Dampf schoss in alle Richtungen davon.
"Wenn du bei uns geblieben wärst dann hätten wir mit dir die kraft gemeistert. Siehst du den nicht das ich nun auch das Wasserelement beherrsche so als sei es meins?", sagte Varok wieder zu Waterstorm. Es tut mir leid alter Freund aber ich werde dich nun vernichten müssen, dachte Varok traurig.

Tarar musste fassungslos ansehen, wie Waterstorm seine ehemaligen Freunde angriff. "Nein ich werde das nicht zulassen, noch weiß ich nicht wie ich hier rauskomme doch ich werde nicht zusehen das ihr euch gegenseitig vernichtet", sagte sie mehr zu sich selbst als zu Magan. Dann schloss sie die Augen und konzentrierte sich auf Waterstorm. Ihr Geist löste sich von ihrem Körper und ging ins dazwischen um in den Geist von Waterstorm einzudringen. Sie hatte so was zwar noch nie über verschiedene Dimensionen gemacht doch es war nötig und sie hoffte Waterstorm damit zu helfen.
Magan sah nun zu dem leblosen Körper von Tarar. "Du hast die ganz schön verändert seit wir uns damals getroffen hatten. Deine neuen Freunde und deine Aufgabe haben dir endlich Mitgefühl gelernt. Ich bin froh das ich miterleben kann das du eine gute Königin sein wirst wenn es soweit sein sollte und ich bin froh dir das Geschenk der Traumdrachen und mein Geschenk zu überreichen wenn du wiederkommst", sagte Magan zu dem leblosen Körper von Tarar. Er formte seine Pranken schalenförmig und eine Leuchtende Kugel erschien über seinen Pranken. Das vielfarbigen Licht erhellte den düsteren grauen ort dieser leblosen Dimension und lies ihn lebensfroher erscheinen.

Tarars Geist berührte den von Waterstorm um verschmolz mit ihm an einer für den Stab unerreichbaren stelle. Eine geisterhafte Tarar erschein neben Waterstorm und musterte ihn. Du scheinst ja zu wissen was du hier tust, aber ist dir dei Macht der Dunkelheit das wirklich wert? Keine sorge der Stab kann uns nicht hören oder sehen, niemand kann das außer dir. Waterstorm warum tust du das? Du warst immer ein guter Freund für mich gewesen und ich glaub kaum das du je wirklich an Macht interessiert warst, sagte sie zu Waterstorm in Gedanken da sie sowieso nicht anders kommunizieren konnte. Dann sendete sie in noch einige Bilder zu und warnte ihn das er sich nichts anmerken lassen durfte. Sie hoffte das Waterstorm wieder zur Vernunft kommen würde da sie über einen kleinen Teil seines Geistes ungestört reden konnte.

Varok ließ wieder seine Energien in die Erdelementarklaue fließen. Die Erde um Waterstorms Füße wurde Flüssig, aber ohne dabei heiß zu werden. Die nun flüssige Erde wickelte sich um Waterstorms Beine und wurde schlagartig fest. Varok hoffte das es Waterstorm aufhalten würde und machte sich zu einem Angriff bereit. Seine Schnauze, die so lange zeit eine ausdruckslose Miene gehabt hatte, war nun vor schmerzen und Kummer verzehrt und einzelne Drachentränen, Varok weinte normalerweise nie noch nicht mal vor schmerzen, blinzelten in seinen Augen. Ein Erdball löste sich vom Boden und begann sich immer stärker um sich selber zu drehen, bis aus ihm ein noch tödlicheres Geschoss wurde. Dann lies Varok den Erdball auf Waterstom zufliegen. "Es tut mir leid", sagte er und legte seine ganzen Emotionen in seine Stimme.
Es kam ihm komisch vor den alles verlief so langsam.

Tarar schaute Waterstorm immer noch tief in die nun dunkelroten Augen. Sie hatte noch ihre ungewöhnliche Magie und so verlangsamte sie die Zeit um Waterstorm die Möglichkeit zu geben über alles nachzudenken. Wie bei allen anwesenden waren die Bewegungen verlangsamt während ihre Gedanken normal funktionierten. So konnte Waterstorm über alles nachdenken und Tarar griff nicht offen in den Kampf ein.

Wvyer staunte was hier geschah. die zeit scheint durch die heftigen Energien hier schon verrück zu spielen, schlussfolgerte sie. Sie haste es nicht in den Kampf eingreifen zu können doch sie hatte ihr Wort gegeben, an das sie sich hielt und vor allem sie Brauchte die Kraft für das große Ritual.
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#38 Beitragvon Luarcis » So 26 Feb, 2006 15:11

„Varok hat Recht! Wahre Stärke erlangt man nicht nur dadurch, große Macht zu besitzen. Dazu gehört mehr, weit mehr. Aber du scheinst das vergessen zu haben und dich so reden zu hören, erfüllt mich mit großer Trauer.“, sprach Luarcis zu Waterstorm mit fester Stimme. „Wut und Hass machen einen zweifellos stärker, aber zu welchem Preis? Du hast deine Seele verkauft und uns verraten. Wohin soll das führen? Willst du deswegen wirklich alles aufgeben, was dir einst wichtig war? Wenn der Stab gewinnt, wird nichts mehr übrig bleiben, außer ewiger Dunkelheit. Was bringt dir deine ganze Macht, wenn niemand mehr da ist, der daran teilhaben kann?. Du würdest nur über Staub und Ruinen herrschen und über die kläglichen Überreste derer, die eurem Vernichtungsfeldzug zum Opfer gefallen sind. Ist es wirklich das, was du willst? Ich kann das nicht glauben, aber wenn doch, dann sehe ich wahrlich keine Chance mehr, dir zu helfen. Machs gut, mein Freund, denn so wie es aussieht, findet unsere gemeinsame Reise hier nun ihr Ende, auf die eine oder die andere Weise!“, schloss er betrübt und hob dann seine rechte Klaue. Ranken schossen aus dem Boden und wickelten sich um Waterstorms Beine. Spitze Dornen bildeten sich aus und gruben sich unter seine Schuppen, so dass der Drache in einem festen Griff gehalten wurde. Luarcis schaute ihn mit regungsloser Miene an und machte dann einen Schritt nach vorne.
Sein linker Arm ging beinahe nebenbei in Flammen auf, als sich nun auch die Macht seiner Feuerkralle entfaltete. Feuerzungen schlängelten sich nach oben und fraßen sich tief in seine Schuppen, so dass ein leuchtend rot-gelb glühendes Muster zurückblieb. Luarcis spürte aber keinen Schmerz dabei, im Gegenteil, er fühlte die Kraft der Kralle, seines eigenen Körpers und auch die von Varok und den anderen Elementen, die ihn allesamt durchströmten und ihm uneingeschränkt zu Diensten sein würden, um ihr höheres Ziel zu erreichen. Als er seine Pranke hob, sah er, dass sich auf ihrer Innenseite ein Heptagramm gebildet hatte, das hell strahlte. Auch seine Humuskralle wies dieses Mal auf, wie er jetzt bemerkte.
Luarcis sah noch einmal zu Varok, nickte ihm zu, als dieser versuchte, die Elemente miteinander zu verbinden und damit Waterstorm anzugreifen und machte sich dann auf, um ebenfalls seine Kräfte zu bündeln. Doch mit einem Mal hielt er inne. Er spürte eine plötzliche Veränderung in Waterstorms Aura, etwas, von dem er dachte, dass er es niemals wieder wahrnehmen würde. Er starrte den Wasserdrachen einen Moment an und schüttelte dann den Kopf. Nein, das ist unmöglich, das kann nicht sein! Das muss eine Illusion sein, eine Täuschung meiner Sinne, die durch meine aufgewühlten Gefühle erzeugt wird. Wir dürfen kein Risiko eingehen und müssen Waterstorm vernichten, er hat seine Wahl getroffen und ist entgültig für uns verloren., dachte er und sah zu Varok, der es wohl auch bemerkt hatte und etwas verunsichert war. Doch Luarcis schüttelte nur bestimmt den Kopf und konzentrierte sich dann weiter.
Varoks Windkralle leuchtete auf, als er dessen Macht anrief und damit einen starken Luftwirbel um sich herum erzeugte. Dann hob er auch seine Feuerklaue und füllte den Wirbel mit einer lodernden Flammenwand. Schließlich hatte sich ein mächtiger Feuertornado um Luarcis gebildet, der nur darauf wartete, sich sein Ziel zu suchen. Auch von ihm löste sich eine Träne, als er einen Moment die Augen schloss. Lebe wohl, mein Freund, möge deine Seele den Frieden finden, den sie verdient hat!, schickte er Waterstorm noch entgegen, bevor er mit glühenden Pupillen seine Augen wieder öffnete und den Feuerwirbel entfesselte. Er löste sich in mehrere kleinere Flammenstrahlen auf, die wild schlängelnd sich ihren Weg durch die Luft und am Boden bahnten. Zielsicher steuerten sie aber letztendlich auf den verdorbenen Wasserdrachen zu, der von den Ranken und der flüssigen Erde gefangen war.
Auch Luarcis wunderte sich darüber, dass die Zeit nicht ihren gewohnten Gang nahm, doch er machte sich keine größeren Gedanken darüber. Es hätte gut eine Nebenwirkung der Krallen sein können, deren Macht sie nun gerade dabei waren, vollkommen zu entfesseln. Schließlich waren an diesem Ort ungeheure Kräfte am Werk und er wusste, wenn sie Wyver letztendlich doch noch mit vereinten Kräften gegenüberstehen sollten, würde das noch viel größere Auswirkungen haben.
So verfolgte er schließlich jeden Augeblick, während seine und Varoks Angriffe auf Waterstorm zurasten und seinen Körper gewaltsam aus den Fängen des Stabes befreien sollten…

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#39 Beitragvon Tilondrion » So 26 Feb, 2006 15:50

Danke dass du mir etwas Zeit verschaffst. Somit kann ich genauer reagieren sendete Waterstorm Tarar zu. Ich werde nun das tun was getan werden muss.
Waterstorm sammelte seinen gesamten Willen. Das gute in Ihm sprengte seine Fesseln und im letzten Moment wob er zwei Zaubersprüche.
Der Blaue löste sich auf und materialisierte sich wenig entfernt von der Gefahrenzone. Er hatte immer noch zugriff auf die schwarze böse Magie des Stabes. Sofort benutzte er sie um einen eigenen Angriff zu starten. Innerhalb von Millisekunden schickte er alles los was er losschicken konnte. Allerdings steuerte er die Magie nicht in Richtung der beiden Elementardrachen
Seine Magie prallte seitlich auf dijenige der beiden Elementardrachen. und lenkte sie genau so weit ab wie sich Waterstorm dies gewünscht hatte. Glücklicherweise hatte Ihm Tarar so viel Zeit verschafft dass er die Magie genau steuern konnte. Die Magie der Elementardrachen und die Schwarze Magie von Waterstorm selbst steuerten nun vollgas auf Wyvern zu.
Waterstorm riss alle Verbindungen ein welche er noch zum Stab besass. Sofort dannach baute er eine Mauer um seinen Geist herum auf. Der Stab durfte Ihn nicht nochmals erreichen, es hatte einen sehr starken Willen benötigt das Böse zu steuern und sich nicht von Ihm vollständig übernehmen zu lassen auch wenn es nach aussen so aussehen musste.
Das Böse hatte er alles in seine Magie gelegt so dass er sich nun rein und entspannt fühlte. Er hoffte dass Varok und Luarcis nun begreifen würden was er im geplant hatte. Er wusste dass er das Böse von Innen schwächen musste.
Allerdings vermisste er die gewaltigen Mächte doch etwas was er sich jedoch nicht eingestehen wollte. Dies war wohl eine der Narben welche Ihm diese Aktion eingebracht hatte. All dies schoss ihm durch den Kopf als er zusah wie die Angriffe weiterrasten und die Zeit wieder normal zu laufen begann.
Ohne dass Waterstorm es bemerkte hatte er sich auch wieder in seine alte Gestalt zurückverwandelt. Er fühlte sich viel besser so wie er nun war.
Er fühlte nun auch wieder all das gute in der Welt. Dies hatte er vorher zwanghaft unterdrückt damit seine List nicht aufflog.

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#40 Beitragvon Magan » So 26 Feb, 2006 17:30

[ooc:Hehel endlich vertig aber ein super post von euch beiden ^^]

"Du dummes Ding, du hast ihn vertraut. Also du musst wirklich noch einiges lernen, aber das ist sowieso Zeitverschwendung", sagte der Stab mit der Stimme des Todes wütend zu Wyver. "Entschuldigt Meister ich dachte nicht das er uns reinlegen wollte“, antwortete Wyver wobei sie große Angst von ihrem Meister spüre.
Zum ersten mal in ihrem doch noch so kurzem Leben hatte sie angst und zum ersten mal sah sie stolz zu wie Waterstorm sich befreit hatte. Diese neuen Gefühle hatte sie ,seit sie sich mit Waterstorms Geist verbunden hatte. Sie spürte wie der Stab nach ihre Gedanken durchsuchte und verbarg ihren Gedanken schnell in einer sehr kleinen Zone ihres Geistes. Diese Zone war ihr neu und sie war entstanden nachdem sie die letzte Seele gefordert hatte. Sie konnte ihre neuen Gefühle nicht verstehen und fing an sich zu fragen ob es falsch war was sie da tat. Doch lange konnte sie den Gedanken nicht verfolgen, den Waterstorms gewaltige Magie kam auf sie zu. Ich habe verloren und nun werde ich dafür bezahlen, dachte sich Wyver traurig. Ja du hast verloren, sagte der Stab der ihrer Gedanken mitgehört hatte,,aber keine sorge ich kann deinen Körper immer noch gebrauchen auch nachdem du vernichtet wirst. Schon wenige Minuten nachdem sie geboren war konnte Wyver die stimme ihres Meisters hören, doch nun haste sie das sie hatte keinen Ort für ihre Gedanken sie konnte nie allein sein. immer dieser hass, immer diese Qualen und diese Finsternis, ich bin es so leid, dachte Wyver bei sich und hörte den Stab lachen über ihre Worte. Dann war es vorbei und die Magie von Waterstorm und auch die Magien von Varok und Luarcis rasten auf sie zu.
Der Scherz war unglaublich, als die Magien auf Wyver trafen. Sie spürte wie ihr Körper sich aufzulösen begann. Ihre Schuppen lösten sich vom Körper und mehrere Körperstellen wurden von der gewaltigen Magie verzehrt. Wvyers Seele schrie auf. Sie wollte nicht mehr und war dabei sich in die Tiefen ihres Geistes zurückzuziehen, doch sie zögerte. Mit letzter telepatischer Kraft schickte sie eine Botschaft zu den drei Drachen, sie wusste das sie die drei erreichen würde. Es tut mir leid was ich euch angetan habe..., brachte sie heraus, dann überwältigte sie der scherz und sie wurde in die Finsternis ihres Geistes gerissen.
Sie fand sich zu ihrer eigenen Verwunderung in einem Engen aber strahlendweißen Raum wieder. Nach kurzem überlegen erkannte sie das es die neue Zone in ihrem Geist war, die der Stab nicht sehen konnte. Das Zimmer war voller sich bewegender Bilder und alle zeigten den Tod der sieben Seelen. Sie sah auch Fremde Gedanken. Es dauerte eine weile bis sie begriff das es Waterstorms und Taras Gedanken waren. Warum sie Waterstorms Gedanken hier hatte wusste sie, aber wie kamen Taras Gedanken hier rein. „Wie kann das sein unsere Verbindung wurde doch zerstört?“, sagte Wyver zu sich selbst. „Unsere Verbindung kann niemals zerstört werden, du bist sozusagen meine Tochter und solche Verbindungen gehen nie kaputt Darum siehst du das alles hier“, sagte eine verstraute liebevolle Stimme zu Wyver. „Mutter? Mutter!“, sagte Wyver und diesmal klag es nicht spöttisch sondern ernst. Sie drehte sich um und erblickte Tarar die hinter einem aus grauen Nebel Bestehenden Tunnel herausgetreten war. Über ihr schwebte eine strahlende in allen Farben leuchtende Kugel. „Mutter“, wiederholte Wyver noch mal und viel Tarar in die Pranken. Sofort begann sie sich zu entschuldigen, ihr Tat alles so leid was gesehen war. „Schon gut das weiß ich ja, du konntest vorher nichts dafür den du wusstest es nun mal nicht besser. Nun ist es anders und ich freue mich das du nun so bist wie du sein solltest“, sagte Tarar lächelnd. Als Tarar sah wie Wyver sie ungläubig anschaute sagte sie: „Natürlich ist es unverzeihlich was zu gemacht hast, aber zum Schluss das du es bereut. Hast du dir nicht mal genau die Bilder angesehen die Waterstorms und meine Gedanken zeigen. Das sind nur Bilder die uns fröhlich zeigen auch in so einer schlimmen Zeit. Sie zeigen und sie zeigen unsere Freunde“. Nun betrachtete Wvyer die Bilder genau und sie gab Tarar recht, alles was sie hier sah konnte sie nur mit einem Wort beschreiben war „GUT“.
Sie schaute Tarar in die Augen und sagte: „Ich verstehe was du meinst es ist nur schade das ich nichts mehr tun kann den ich würde dir gerne Helfen und mein unrecht wieder gut zu machen“. Plötzlich begangen die Wände zu zittern. Wyver wusste sofort das es der Stab war der in sie eindrang. Verzweifelnd schaute sie Tarar an, doch Tarar bleib ruhig und irgendwie beruhigte das auch Wyver. „Du willst wirklich helfen?“ sagte Tarar und zeigte auf die Kugel, „in dieser Kugel befindet sich meine Götteraura und macht von jedem Traumdrachen. Diese Kugel soll eine Waffe gegen den Stab der Unterwelt werden, doch es dieser Waffe noch eine Seele damit sie perfekt wird. Magan hat sich schon angeboten dies zu machen doch ich möchte das auch du mir dabei hilfst“. Es dauerte eine weile bis Wyver begriff was Tarar meinte. Sie schaute zu dem grauen Nebel und sah einen silbernen Drachen aus den Nebel treten. Irgendwie gefiel er ihr. „Du bist wohl Magan“, sagte Wyver, „also wirst du es sein mit dem ich die Ewigkeit verbringen werde. Na ich glaub mit dir wird es mit spaß machen“. Magan lächelte nur und dann berührten beide die Lichtkugel. Diese Erstrahlte in einem hellen silbergolden Licht und verschmolz dann mit Tarars Pranke.

[zur Waterstorms angriff]
Tarar löste ihren Geist vom Waterstorm, sie war sehr froh das sie sich nicht geirrt hatte. Als sie zurückkehrte lächelte sie Magan an. Sofort merkte sie das eine Lichtkugel über Magans Pranken schwebte. „Was ist das?“, fragte Tarar ihn und zeigte auf die Kugel. „Das ist deine Götteraura und Energien von den Traumdrachen, damit wollten sie auch dir eine Waffe geben, den auch du hast eine sehr schwierige Prüfung geschafft und darum sollst du eine neue Elementarkrallenart erhalten, die Lichtkralle. Auch ich werde meine geringe Kraft und meine Seele geben damit die Kralle stark wird und es gegen dem Stab und seine dunkle Seele aufnehmen kann“, sagte Magan. Tarar musterte ihn Missbilligend: „Hör auf du behaupten das diene Kraft gering ist den deine Kraft wird uns den Sieg bringen!“. Magan lächelte und erklärte Tarar danach das sie am besten noch eine Seele benötigten. Als Tarar wusste wer es war fing auch sie an zu lächeln.

[von der sicht des Stabe]
Als der Angriff sie beinahe erreichte verschwand der Stab schnell aus der Gefahrenzone, aber er nahm auch die ganze Energie und die sieben Seelen mit. Nun war Wyver auf sich allein gestellt. Er Tauchte außerhalb der Gefahrenzone auf und lachte höhnisch als er merkte das sie Wyver Entschuldigte. Dummes ding die werden dir nie vergeben, dachte der Stab bei sie. Doch er gab Wyver etwas Kraft, aber erst dann als er sicher war das ihre Seele verloren war und auch nur damit etwas von ihrem Körper überlebte. Als die Magie nachließ erschien das Stab wieder neben dem schlimm zugerichteten Körper von Wyver. „Ihr habt doch nicht wirklich gedacht das ihr es so einfach haben werdet. Nicht nachdem ich mehr Elemente an meiner Seite habe als ihr. Aber ich muss euch danken, denn nur durch euch habe ich endlich einen Körper, der nur für mich gemacht ist. Endlich werde ich nicht mehr auf der suche sein nach neuen Wirten“, sagte er zu den drei Drachen. Dann begann sich der weiße Stab zu verändern, er wurde schwarz und flüssig. Es erinnerte an Öl, das von Stab floss und dieses Öl wurde immer mehr bis es den ganzen Körper von Wyver bedeckte. Der Stab Drang in Wyvers Geist ein, doch er musste erstaunt feststellen das ein steil ihres Geistes sich die ganz zeit vor ihm verborgen hatte. Nun da er dies wusste begann er diesen Teil anzugreifen, doch auf einmal war er verschunden. Erst wusste der Stab nicht was er machen sollte doch dann beendete er was er angefangen hatte.
Sein vollkommen schwarze Drache, dessen Dunkelheit sogar das licht verschlang erhob sich. „Nun ist es hinfällig was Wyver zu heu gesagt habt ich werde euere Seelen mit Freuden verschlingen“, sagte der Stab finster und eine schwarze Feuerwand erhob sich aus den boden und raste auf die drei Dachen zu.

[aus Varoks sicht]
Varok konnte nicht glauben was er da sah. ARRR Waterstorm hättest du uns nicht warnen können das du so was vorhattest. Du hast uns einen heiden schrecken eingejagt, schimpfte Varok zu Waterstorm in Gedanken, wobei er aber einen gedanklichen Lacher nicht verbergen konnte. Waterstorm ist schon an ganz schön gerissener Fuchs, dachte er sich. Seine Luftkralle begann zu leuchten und auch auf ihr erschien ein Heptangramm. Varok spürte wie seine Flügel sich auflösten und durch größere, geisterhafte Flügel ersetzt wurden. Seien Flügel bestanden nun aus weißen Federn. Er spürte wie er einen Rückenkamm bekam, der zu seinem erstaunen aus Blitzen bestand. Dann fing er Wyvers Gedankenbotschaft auf, zuerst wollte e sie ignorierte, doch dann überlegte er es sich anders. Zum ersten mal lag in ihrer Stimme tatsächliches Bedauern und nun tat ihm Wyver sogar leid. Du warst in schlimme Umstände verwickelt, für die du eigentlich nichts kannst, dachte er traurig bei sich, während er spürte wie Wyvers Seele und Körper, die Tarars letztes andenken waren, verloschen.
Doch seine Trauer wurde von Wut weggespült als er merkte das der Stab ohne einen einzigen Kratzer davon kam und das sie ihn sogar geholfen hatten nun einen Körper zu bekommen. Die schwarze Feuersäule machte ihm Angst, weil er von ihr kein richtiges Element wahrnahm. Wie betäubt sah er seien Ende entgegen, doch dann wurde er in einem wärmenden Licht eingehüllt. Dieses Licht bereitete den Stab schmerzen und die schwarze Feuersäule verwand als ob es sie nie gegeben hätte. Als das licht erloch sah Varok neben sich .
Mit einem freudigen umarmte er Tarar die plötzlich neben ihm stand. Es schien ihr nun vollkommen gut zu gehen und sie hatte sch sogar etwas verändert. Varok staunte noch mehr als er eine Elementarkralle an ihrer Pranke sah. Ihre Pranke ähnelte einen Drachen der, wie Varok erstaunt feststelle Magan und Wyver erstaunt ähnelte. „Ist ja gut lass mich bitte los. Du zerquetscht mich“, sagte Tarar lächelnd. Varok lies sie los. Er fühlte sich toll was wohl von Tarars neuer Aura ausging selbst der Stab wusste im Moment nicht was er machen sollte.

[ooc: ihr könnt ruhig die kontrolle über den stab nehmen wenn euch was gute einfällt]
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#41 Beitragvon Luarcis » So 26 Feb, 2006 18:56

Luarcis sah zu, wie Waterstorm sich teleportierte, um dem Angriff auszuweichen. Er hätte die Feuerschwaden umlenken können, aber er hielt inne. Er spürte nun ganz deutlich eine Veränderung in Waterstorms Geist und beobachtete vollkommen verwirrt, wie er ihren Elementarangriff zurückwarf, allerdings nicht zu ihnen, sondern zu Wyver. Mit Staunen sah Luarcis zu, wie Waterstorms Aura wieder rein und klar wurde und auch sein Körper seine ursprüngliche Gestalt annahm.
Wie ist das möglich? Du warst dem Stab doch vollkommen verfallen, wie kann es sein, dass du dich so plötzlich von ihm lösen konntest?, fragte er noch während die Attacke auf Wyver zusteuerte. Erst langsam realisierte Luarcis, dass das alles nur ein Vorwand von Waterstorm war, um den Stab mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Ein plötzliches Gefühl des Glücks und der Erleichterung durchströmte ihn und er musste unfreiwillig auflachen, als er erkannte, dass sein Freund wieder zu ihnen zurück gefunden hatte.
Ich wusste es doch! Ein Teil von mir konnte nie glauben, dass du dich wirklich dem Stab anschließt. Das Alles war also nur ein schlauer Einfall, mit dem du uns und den Stab täuschen wolltest? Nun, gratuliere, das ist dir wahrlich perfekt gelungen. Tja, um den Teufel zu besiegen, muss man manchmal eben selbst einer werden. Das Böse mit seinen eigenen Tricks schlagen zu wollen ist ebenso wirkungsvoll, wie auch gefährlich. Es war ein sehr schmaler Grat, auf dem du dich bewegt hast, Water! Das hätte dein Ende sein können, unser aller Ende! Aber dennoch hast du es im letzten Moment geschafft, deine dunkle Seite zu besiegen und zu uns zurückzukehren. Nur wenige sind in der Lage, so lange von solch einer Macht zu kosten und sie dann wieder abzuweisen! Verzeih uns, dass wir an dir gezweifelt haben und dich vernichten wollten, aber du hast uns schließlich jeden Grund dazu gegeben!, übermittelte Luarcis Waterstorm noch in dem Moment, in dem die Zeit noch langsamer verlief und brach dann ab, um sich Wyver zuzuwenden, die gerade von ihrer gemeinsamen Attacke getroffen wurde.
Er hörte, was Wyver ihnen noch im letzten Moment mitteilte und seufzte. „Wir alle machen Fehler, manchmal kleine, manchmal schwerwiegendere. Wichtig ist allerdings, dass wir sie erkennen, akzeptieren und aus ihnen lernen! Wyver hat das erkannt, genau wie Waterstorm, aber dennoch müssen wir letztlich immer für unsere Fehler bezahlen. Sie hat ihr ganzes -wenn auch kurzes- Leben damit verbracht, dem Stab zu dienen, aber jetzt ist ihr wenigstens im Tod die Erkenntnis über ihre Taten gekommen. Es ist zwar bedauerlich, dass es so enden muss, aber ihr wisst, dass es keinen anderen Weg gab!“, sprach er zu den Anderen und sah dann zu, wie der leblose und geschundene Körper des Drachengolems zu Boden sank. Als er aber den Stab bemerkte, der in der Nähe aufgetaucht war und nun zu ihnen sprach, verlor Luarcis wieder das kurze Gefühl der Freude über Waterstorms Wandel und die Trauer über Wyvers Tod und blickte ihn finster an.
„War ja klar, dass es nicht so einfach werden würde. Das Böse hat leider die Angewohnheit, immer dann zurückzuschlagen, wenn es schon als fast besiegt gilt!“ Dann verfolgte er stumm, wie der Stab sich auflöste und den Körper von Wyver nun vollends übernahm.
„So, nun zeigst du also dein wahres Gesicht! Dann ist also nun der entscheidende Moment gekommen. Dieser Kampf wird hier und jetzt ein Ende finden, so oder so! Also gut, wir sind bereit, wir werden dich für das büßen lassen, was du getan hast und dich wieder in die Hölle zurückschicken, aus der du gekommen bist!“, rief Luarcis entschlossen und sah dann entsetzt zu, wie der Stab die schwarze Flammensäule auf die Drachen schickte.
Doch kurz bevor sie sie erreichte, wurde sie von einem unnatürlichen Licht vernichtet. Luarcis sah in die Richtung, aus der der unverhoffte Angriff kam und traute seinen Augen nicht, als er Tarar mit hell leuchtender Aura auf sie zuschreiten sah.
„Das ist doch unmöglich! Du bist doch gestorben, wir haben es alle gesehen! Wie konntest du zurückkehren?“, stammelte er ungläubig, als Varok sie umarmte. Luarcis spürte, dass Tarar sich verändert hatte und sah dann die neue Elementarkralle an ihrer Pranke, die eine absolut reine, wärmende Energie ausstrahlte.
„Also hab ich mich vorhin doch nicht geirrt, als ich etwas Komisches in Waterstorm gespürt habe. Dann hast du wohl etwas damit zu tun, dass er dem Einfluss des Stabes entkommen konnte? Oh, ich habe ja schon bei unserer ersten Begegnung gemerkt, dass du etwas Besonderes bist, so ein Wesen wie du ist mir bisher nie untergekommen. Du warst ja schon immer von einer seltsamen, fast unwirklichen Aura umgeben, aber dass du sogar dem Tod ein Schnippchen schlagen kannst, das hätte ich wahrlich nicht erwartet! Aber es freut mich ungemein, dass du wieder da bist, nun sind wir alle wieder zusammen und können nun endlich gemeinsam das beenden, weswegen wir her gekommen sind. Du hast jetzt also auch eine Elementarkralle wie ich sehe, dann scheinen sie ja jetzt alle wieder vereint zu sein und uns die Möglichkeit zu verleihen, den Stab ein für alle Mal zu vernichten. Nun gut, dann lasst es uns zu Ende bringen!“, sprach Luarcis und schaute ernst in die Runde, bevor er sich dem schwarzen Drachen, der einst Wyver war, zuwendete und ihm fest in die leeren, dunklen Augenhöhlen blickte, ohne Zeichen von Furcht, denn er wusste, dass sie zusammen den Stab entweder besiegen würden, oder aber bei dem Versuch gemeinsam untergehen. Doch sie waren nun alle wieder vereint, das war die Hauptsache und daraus schöpfte er neuen Mut, denn so ausweglos ihre Lage noch vor ein paar Minuten gewesen war, so viel Hoffnung hatte er jetzt, doch noch zu gewinnen…

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#42 Beitragvon Tilondrion » So 26 Feb, 2006 19:12

OOC: Wieder mit Absprache mit Magan werde ich kurz Varok handeln lassen :OOC

"Ich durfte euch nichts von meinem Plan verraten. Er war schon riskant genug auch wenn Ihr nicht davon wusstet. Hättet Ihr etwas gewusst hättet Ihr nicht so gut gekämpft und vielleicht hätten euch auch euere Gedanken verraten" sendete Waterstorm Varok.
"Da du nun wieder bei uns bist ist es nur recht wenn du deine Elementarkrallen wieder übernimmst" sendete Varok Ihm als antwort. Er machte eine Bewegung und der Golem welche Waterstorms Elementarkrallen besass löste bis auf ein Häufchen Erde auf.
Die Elementarkrallen lösten sich von dem Golem und schossen in die Luft.
Waterstorm erhob sich und flog Ihnen hinterher und sammelte sie wieder ein. Sie verbanden sich sofort mit Ihm.
Waterstorm spürte wie die Magie durch Ihn hindurch floss. Es war ein angenehmeres Gefühl als vorhin als die dunkle Magie durch Ihn geflossen war. "Ich werde versuchen den Krallen gerecht zu werden dachte sich Waterstorm gerade als die beiden krallen vor licht zu explodieren schienen. Waterstorms Krallen, Hörner und Schuppen wurden härter als sich das Metall mit Ihnen verband und sein Körper wurde viel beweglicher durch die Magie des Wassers. Ausserdem konnte er nun durchsichtig werden.
Er landete wieder neben Varok, Tarar und Luarcis und fühlte sich so gut wie noch nie zuvor in seinem Leben.
"Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut gefühlt." sendete er den anderen unverschlüsselt so dass auch Wyver Ihn hören konnte. "Lasst uns kämpfen."

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#43 Beitragvon Magan » Di 28 Feb, 2006 18:23

"Du verräter, aber keine sorge du wirst für deinen Verrat bezahlen und dann zu einem träuen Untoten Diner werden. Und du weißer wirst schon sehen das dein gerede überflüssig ist. Es ist unsin an sowas wie Freundscahft oder Licht zu glauben", zischte der Stab

"Ich glaub wir sollten ihn gemeinsam angreifen, denn damals haben die Elementardrachen auch ihre Kräfte gebündelt eingesetzt", sagte Tarar. also bist du bereit, sagte Tarar und richtete ihre gedanken auf ihre Lichtkralle. ja lass uns loslegen, antwortet diese. Dann hob sie ihre Klaue und schaute den Stab genau an. Die Lichtkralle begann zu leuchten. Zuert sah es für Varok so aus als liese das Licht die Drachenform der Lichtkralle lebendig erscheinen. Nein die Lichtkralle ist wirklich lebendig, begriff Varok Plötzlich. Alle anzeichen einer Kralle waren in schein der Lichtkralle verschunden statt desen öffnete ein silberner Drache, der nur noch am Schwanz mit Tarar verbunden war, sein Maul und ließ ein Lichtstrahl los.
Varok überlegte nicht lange sondern nutzte seine neue Macht um sie gleich an dem Stab zu erproben. Das gefühl war sehr befremdent für Varok. Er spürte die gewaltige kraft der Erde und der Luft udn beide Elemente beanspruchten seinen ganzen Körper, so das es Varok vorkamm als ob er in zwei gerissen würde. was sind das für schmerzen, das ist schrecklich liegt es etwas daran das eigentlich nur eine Kralle pro Drache bestimmt gewesen war?, fragte sich Varok. Doch die Scherzen waren nicht sehr schlimm nur hatte er immer mehr das gefühl in zwei Gerissen zu werden. Mit einem lauten Aufheulen lies er die Energien los und war überglücklich als der druck von ihm abfiel. Zu seinem erstaunen beeinfluste der Zauber diesmal nicht die vorhandenen Elemente sonder schuf sie aus dem nichts neu und er tat es noch in einer gebündelten form. So schoßen letztendlich ein gelber und ein hellblauer strahl aus seinen Krallen und verbanden sich mit Tarars strahl. Also das muss ihm den Rest geben, dachte Varok bei sich und sah zu den anderen die ihre Zauber auch vollendeten.
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#44 Beitragvon Luarcis » Di 28 Feb, 2006 22:53

„Ich sehe, die Elementarkrallen haben dich erneut akzeptiert und sogar ihre volle Kraft entfaltet! Dann bist du also tatsächlich wieder vollkommen den Einflüssen der dunklen Mächte entronnen und hast zu deinem eigentlichen Selbst zurückgefunden, das freut mich sehr! Tja, NUN hast du wahre Stärke erlangt, genau wie wir Anderen auch!“, sagte Luarcis zufrieden zu Waterstorm, als dieser wieder mit den Krallen verschmolz. Dann wendete er sich dem schwarzen Drachen zu, der die Verkörperung des Stabes war.
„Siehst du nun, wozu wir imstande sind? Deine ganzen Bemühungen, uns zu schwächen, auseinander zutreiben und zum Aufgeben zu zwingen, waren erfolglos. Du hast versucht, uns mit deinem Ränkespiel von unserem Weg abzubringen, unseren Widerstand zu brechen und uns sogar gegeneinander aufzuhetzen. Doch wir haben dir getrotzt, sind niemals zurückgewichen und anstatt uns zu schwächen, hat dies alles uns letztendlich stärker denn je gemacht! Wir alle haben unzählige Prüfungen bestehen müssen, sowohl solche des Körpers, als auch des Geistes, um so weit zu kommen. Wir haben uns gegenseitig vertraut und an uns geglaubt, das hat uns zusammengeschweißt, eine Bindung, die selbst den Tod überwinden konnte! Und so stehen wir nun schließlich geschlossen vor dir, bereit und gewillt, deinem Handeln endlich Einhalt zu gebieten und die Welt von deiner Anwesenheit zu befreien!“ rief Luarcis ihm entschlossen zu.
Mit finsterem Blick antwortete der Stab mit eiskalter Stimme: „Ja, ihr seit tatsächlich etwas stärker geworden als zuvor und habt länger durchgehalten, als ich erwartet hätte. Doch das ist nun alles ohne Bedeutung, ihr habt dennoch nicht die geringste Chance gegen mich! Ihr hättet aufgeben sollen, als ihr noch die Möglichkeit dazu hattet, dann hätte ich euch einen schnellen Tod gewährt. Aber jetzt sollt ihr für eure Kühnheit bitter bezahlen! Ihr werdet ungeahnte Qualen erleiden und euch wünschen, doch endlich einfach nur sterben zu können, doch so leicht mache ich es euch nicht! Ich werde euch vernichten, doch ihr sollt so schnell keinen Frieden finden, ich sorge dafür, dass eure Seelen noch genügend Verbindung zu dieser Welt haben, um mitzuerleben, wie sie mit Dunkelheit überzogen und untergehen wird! Ihr sollt allen Schmerz und das Leid derer erfahren, die glauben, sich mir in den Weg stellen zu müssen, um ihr lächerliches und unbedeutendes Leben zu retten. Ihr werdet euer Scheitern vollkommen bewusst erleben, mit all seinen Konsequenzen, bis zum Ende und ich werde jeden einzelnen Augenblick eurer Folter genießen!“ Dann brach er in schallendes Gelächter aus, das einem das Blut in den Adern gefrieren ließ, bevor er fortfuhr:
„Ja, und eure Körper werden meine Armeen der Untoten anführen. Ihr werdet mir gut dienen, denn ich muss doch zugeben, dass ihr für normale Sterbliche recht kräftig seid.
Doch genug der Rede, es wird nun Zeit für euch, zu sterben, ihr habt das Unvermeidliche schon lange genug herausgezögert!“
Luarcis trat einen Schritt nach vorne und rief: „Ach ja? Nun, das werden wir ja gleich sehen!“ Seine Feuerklaue leuchtete hell auf und abermals griff das Feuer auf seinen Körper über, doch diesmal blieb es. An der Rückseite seiner Arme bildeten sich lodernde Flammenkämme, ebenso an seiner Schwanzspitze, die nun einen flammenden Schweif formte. An seinem Nacken wuchs eine Mähne aus purem Feuer, die sich breit wehend im Wind verlor. Auch seine Flügel waren mit züngelnden Flammen besetzt, die Blutadern in den Membranen glichen leuchtenden Magmakanälen, die sich glutrot und gelb schimmernd durch seinen Körper zogen.
„Unser Gerede soll also Unsinn sein? Dann werden dich unsere Taten vielleicht eher überzeugen!“ sagte der nun rot-grüne Drache noch mit glühenden Augen und hob dann den Kopf, um ein übernatürliches Brüllen ertönen zu lassen. Es hallte über die ganze Insel und wohl noch weit darüber hinaus. Der Schrei kam nun nicht nur aus den Pflanzen der Waldstreifen, sondern auch aus allem anderen, aus der Erde und der Luft, jedem Stein und jedem Wassertropfen, der vom Meer zu den Drachen herüberwehte. Der Kampesruf durchfuhr sie bis ins Mark und gab ihnen Kraft, denn er symbolisierte ihren ganzen Mut und Zusammenhalt, ihr Vertrauen und den Glauben an den Sieg. Den Stab aber sollte dieser Schrei wie einen Blitz treffen, denn er zeigte ihm, welchen Willen und Entschlossenheit sie ihm entgegenbrachten.
„Wir werden dich besiegen, denn du trittst im Grunde nicht nur gegen uns an, sondern gegen diese ganze Welt, die du vernichten willst. Wir stehen mit den Elementen, die alles um uns herum geschaffen haben, in einer heiligen Verbindung, wir sind praktisch Eins mit ihnen und damit mit der Welt, wir schöpfen aus ihrer ganzen Kraft und deswegen kannst du nicht gewinnen!“, entgegnete Luarcis noch, bevor Tarar die Macht ihrer Lichtkralle anrief.
Er hob eine Pranke und besah sich das Heptagramm darauf. Alle sieben Spitzen leuchteten hell auf, ebenso wie die Verbindungen zwischen ihnen, denn schließlich waren nun alle Elementarkrallen vereint und bereit, ihre ganzen Kräfte zu bündeln, um den Stab aufzuhalten.
Luarcis nickte den Anderen zu, als sie ihren Angriff starteten und konzentrierte dann ebenfalls seine Energie. Sein Körper ging komplett in Flammen auf, zwischen denen sich starke Wurzeln und Pflanzenranken wanden und krümmten. Er richtete sich auf, um seine Arme frei zu haben und entfesselte dann auch seine Elemente. Ein roter, von Feuer umwundener und ein grün glitzernder und hell schimmernder Strahl lösten sich von ihm und vereinten sich spiralförmig kreisend mit denen von Varok und Tarar.
Keuchend fiel Luarcis zurück auf den Boden und konnte einen Moment kaum etwas sehen, weil seine Sinne mit einem Male vollkommen außer Kontrolle geraten waren. Während er seine Kräfte gebündelt hatte, hatte er das Gefühl, innerlich beinahe zerrissen zu werden. Er hatte ja schon immer gewusst, dass es problematisch sein würde, zwei so gegensätzliche Elemente wie Feuer und das der Pflanzen miteinander zu verbinden, aber das, was er gerade gespürt hatte, ging über alles bisher da gewesene weit hinaus. Er fühlte, wie die Flammen und die Ranken miteinander gerungen haben und an ihm zerrten, als ob sie voneinander loskommen wollten. Wie erleichtert war er, als er sie befreit hatte und die Elementarkräfte von ihm abließen, um ihr Ziel zu suchen. Gebannt beobachtete Luarcis den gleißenden Energiestrahl, der auf den Stab zuraste, zusammengesetzt aus reinem Licht und den Naturelementen, vereint, um das Böse in seine Schranken zu weisen…

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#45 Beitragvon Tilondrion » Sa 04 Mär, 2006 16:43

Zeitgleich wie Luarcis liess auch Waterstorm zu dass sich die Magie der Krallen entfesselte. Der Blaue fühlte wie sich Varok und Luarcis der Zerreissprobe stellten welche auch er aushalten musste.
Um nicht die gesamte Macht auf einmal aus seinem Körper fliessen zu lassen liess er zuerst das metallerne Element wirken.
Waterstorms Stacheln, Krallen und Schuppen glänzten metallisch und wechselten die Farben in Kupfer, Bronce, Silber, Gold, Eisen und Platin. Hätte er nicht in diesem metallernem Glanz geglüht hätte er wohl ausgesehen wie aus Altmetall zusammengesetzt. Die Energie sammelte sich in der Krallenspitze welche jedoch noch nicht geöffnet war für die Energie.
Sofort rief Waterstorm nun auch das mächtige Element Wasser an. Der metallerne Glanz verschwand und an seiner Stelle wurde der Drache an einigen Stellen blau an anderen türkisgrün und wieder an anderen weiss wie Eis.
Das Weiss ströhmte über seinen Körper bis es aussah als wäre Waterstorm aus Eis gemacht. die metallerne kralle glühte jedoch immer noch silbern. Dann wich die Farbe aus dem Körper und wurde in die Kralle hineingesogen welche jedoch nicht weiss sondern blau wurde. Waterstorm sah nun wieder aus wie vorhin, jedoch mit der Ausnahme dasss die eine Kralle silbern und die andere blau leuchteten.
Nun kam das schwirigste. Waterstorm liess die Magie Ihren Weg machen welches sich anfühlte als würde er gespalten. Ein silberner und ein blauer Strahl schossen nun zusammen mit den anderen auf den schwarzen Drachen zu.
Waterstorm fühlte sich erleichtert als die Strahlen aus den Krallen entwichen waren. Die Macht war nicht verbraucht sie füllte sich sofort selbststöndig wieder nach. Da die Elemente zahlreich vorhanden waren war diese Energie beinahe nichts für das einzelne Element, jedoch enorm für die Drachen welche sie gebündelt hatten.


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