Tirsa : Jr. Weyrherrin : Weiblich

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Carni
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Tirsa : Jr. Weyrherrin : Weiblich

#1 Beitragvon Carni » Mo 10 Dez, 2007 21:12

Tirsa


Charakter Nummer: 1

Spitzname: Tir

Alter: 19 Umläufe

Geschlecht: Weiblich

Äußere Erscheinung: Tirsa ist eine junge Frau, fast noch ein junges Mädchen, von mittlerer Körpergröße. Sie ist nicht sonderlich kräftig gebaut oder muskelbepackt, beinahe zierlich anzusehen. Das auffälligste an ihr sind wohl die orange-roten Haare und ihre leuchtend grünen Augen, ansonsten besitzt sie aber keine großartigen Besonderheiten, weder Narben noch Tättowierungen beeinflussen ihr Äußeres. Mitunter wirkt sie recht unscheinbar, geradezu gewöhnlich, aber ihre eng anliegende Reitkleidung kann nicht verbergen, dass sie eigentlich wirklich wohlgeformt und hübsch ist. Was ihr fehlt ist nur die richtige Ausstrahlung.

Persönlichkeit: Tir ist ungewöhnlich schüchtern und zurückhaltend, sehr leicht in Verlegenheit zu bringen durch kleinste Bemerkungen und versteckt sich am liebsten hinter ihrer Königin. Sie ist durchaus keine befehlsgewohnte Person, die den Respekt einzufordern weiß den sie verdient, sie steht eher ein Stück abseits im Schatten und erhofft zaghaft, dass ihr jemand Beachtung schenkt. Erstaunlicherweise läuft sie allerdings zur Höchstform auf, wenn Not am Mann ist. Ganz plötzlich scheint dann ihre Schüchternheit von ihr abzufallen und Anordnungen verlassen selbstsicher und respektfordernd ihre Lippen. Vielleicht liegt es daran, dass sie in solchen Augenblicken gar nicht erst nachdenkt sondern einfach tut was notwendig ist.

Fertigkeiten: Heilergesellin, kann halbwegs kochen, hat ein Auge für Details

Biographie: Tir ist von gewöhnlichem Stande, die Tochter eines Pächters in den Bergregionen um Burg Fort und lernte dort bereits früh die einfachen Dinge des Lebens. Kochen, Wäschewaschen, den Umgang mit den häufigsten Heilkräutern, Renner füttern und vieles mehr. Doch sobald sie älter wurde begann sie von einem anderen Leben zu träumen, einem Leben abgesehen von einer Heirat mit einem anderen Pächter, etwas anderes als jeden Tag schwer zu schuften nur um am nächsten Morgen die selbe bedeutungslose Arbeit von neuem zu verrichten. Sie war eine Träumerin, die Augen in den Sternen musste ihre Mutter Salnia sie häufig schelten wenn sie nicht arbeitete sondern ihren Träumen nachhing. Sie hatte den Wunsch etwas großes zu tun, etwas zu bewegen, etwas zu verändern. Ihr Vater, Tirestan, schließlich war es, der sie auf die Idee brachte Heilerin werden zu wollen. Er war ein führsorglicher Mann und nicht wie viele andere seines Standes darauf bedacht seine einzige Tochter bestmöglich zu verheiraten. Nein, er wollte, dass sein geliebtes kleines Mädchen glücklich würde. Und so bezahlte er ihre Reise in die Heilerhalle, half ihr so gut er konnte und war stolz wie nie zuvor als sie die Aufnahmeprüfung bestand. Tir wurde Heilerlehrling. Sie hatte sich das alles in ihren Träumen ganz anders vorgestellt und die sich rasch einstellende Ernüchterung war ein recht harter Schlag für sie. Nichtsdestotrotz lernte sie ihren neuen Beruf lieben und veränderte sich unter der neuen Herausforderung. Anstatt immer nur zu träumen begann sie still zu arbeiten und zu lernen, die Augen stets auf die Welt gerichtet. Einige Jahre ging das so, bis sie schließlich mit Siebzehn Umläufen zur Gesellin befördert und auf die Reise geschickt wurde. Es ging nicht weit weg, nur zum Fort Weyr, um dort auch etwas über Drachen zu lernen und ihre Kenntnisse im Umgang mit den Verletzungen eines Fadenkampfes zu erweitern. In einem Weyr gab es immer genug zu tun, jede helfende Hand war willkommen, ganz besonders wenn es sich dabei um jemanden so unkomplizierten und aufmerksamen handelte wie Tir.
So kam es dann auch, dass Tirs Leben einer neuerlichen, viel tiefgreifenderen Umwälzung unterworfen wurde. Kaum einen halben Umlauf nach ihrer Ankunft lag wiedereinmal ein Gelege auf dem warmen Sand des Fort Weyr. Dreiundzwanzig Eier. Kein sehr großes Gelege für die Annäherungsphase des Roten Sterns, aber die Freude war trotzdem groß denn unter diesen dreiundzwanzig Eier befand sich ein einzelnes goldenes. Nicht sehr viel größer als seine Geschwister wurde es doch mit besonderer Hingabe von seiner Mutter Kirseth gepflegt und gehegt. Eine neue Königin!
Rasch wurden Kandidatinnen gesucht und in den Weyr geschafft, voller Vorfreude auf den großen Tag. Tir beobachtete das ganze mit sanftem Lächeln, gespannt welches der jungen Mädchen die Königin für sich gewinnen würde. Schließlich, nach einigen Siebenspannen war es soweit: Die Stille des Weyrs wurde durchbrochen von lautem, freudig erregtem Summen! Die Drachen von Fort Weyr riefen die jungen Drachen aus ihren Eiern, ermunterten sie sich gegen die harte Schale zu wehren während Kandidaten ganz in weiß eilig auf den heißen Sand eilten und die Besucher ihre Plätze in den Rängen einnahmen. Jeder hatte seine eigene Meinung, seinen eigenen Favoriten für die junge Königin, doch diese ließ sich Zeit. Viel Zeit. Erst als das Schlüpfen beinahe vorrüber war und sich alle bereits Sorgen zu machen begannen rührte sich das kleine goldene Ei. Es zitterte, rollte von einer Seite zur anderen und schließlich barst es unter aufmunterdem Summen entzwei.
Tir war wie gefangen, nie würde sie diesen Augenblick vergessen, in dem sie mit ansehen konnte wie eines der wundervollsten Geschöpfe von Pern aus seinem Ei schlüpfte. Die Königin war schlank, geradezu grazil und nachdem sie einen Augenblick innegehalten hatte und ihre nassen Flügel getrocknet waren bewegte sie sich mit anmutigen Schritten durch die Menge der noch verbliebenen Kandidatinnen. Eine von ihnen beging die Dummheit ihre Hand nach der Königin auszustrecken, obwohl sie doch nicht würdig war und wurde mit einem raschen Klauenhieb dafür belohnt. Noch immer schritt die junge Königin über den heißen Sand, auf der Suche nach ihrer Partnerin, noch immer ungebunden. Erneut begannen sich die anwesenden Reiter Sorgen zu machen während beinahe unbemerkt die letzten Geschwister der Goldenen ihre Partner fanden. Immernoch war die kleine Königin allein, allein mit ihrem Hunger und ihrer Verzweiflung. Wo war nur ihre Partnerin? Wo war das fehlende Stück ihrer selbst?
Da! Plötzlich flog der Kopf der kleinen Königin herum und nicht ganz so graziösen aber dafür eiligen Schrittes erklomm sie die viel zu großen Stufen hinauf in die Zuschauerränge. Irgendwo dort oben hatte sie etwas gespürt! Alle hielten den Atem an während sich die Goldene zischend ihren Weg zwischen den Zuschauern hindurch bahnte, ihre Klauen gebrauchend wo man ihr nicht schnell genug Platz machte. Dann endlich, dann hatte sie gefunden was sie suchte!
Tirsa-mein, warum versteckst du dich vor deiner Delicath? Ich habe großen Hunger! sprach eine sanfte, fordernde Stimme in Tirs Kopf. Bislang hatte sie nie ganz den Moment des Glücks verstanden, den die frisch gebackenen Drachenreiter empfanden wenn sich ihre Blicke zum ersten Mal mit denen ihres Drachen kreuzten. "Sie sagt sie heißt Delicath...", war alles was sie herausbrachte, jene Worte die soviele Kandidaten sprachen, unfähig etwas anderes von sich zu geben, während Tränen des Glücks über ihre Wangen liefen....

Die folgenden anderthalb Umläufe waren beinahe umspektakulär, geprägt von eintönigem Lernen, Trainieren und Aufgaben verrichten, stets im Schatten der Weyrherrin, die zwar fair doch trotzdem sehr streng regierte. All das trug nicht unbedingt zu Tirs Selbstsicherheit bei, im Gegenteil, sie lernte sogar sich noch mehr unter zu ordnen als zuvor. Sie war nicht sonderlich beliebt bei den anderen Königinnen-Reiterinnen, die alle aus dem Weyr selbst stammten. Wie sollte eine Gewöhnliche vom Lande jemals eine von ihnen werden? Man sagt zwar, die Drachenreiter seien Vorurteilsfrei. Manche gehen sogar so weit zu behaupten sie seien unfehlbar. Aber Drachenreiter sind auch nur Menschen und darum war Tirs Ausbildung in Fort Weyr keine leichte.

Mit nun anderthalb Umläufen erfuhr Delicath von dem Aufbau eines Weyrs auf dem Westkontinent und war mit einem Male Feuer und Flamme. Du wolltest doch etwas großes Erreichen. Etwas bewegen! Denk an deine Träume, denk an deinen Wunsch eines Tages auf eine Landkarte blicken zu können und zu wissen, dass sie anders aussähe wenn du niemals gelebt hättest, Tirsa-mein. sprach die sanfte Stimme in Tirsas Kopf wann immer sie zu zweifeln und zu zaudern begann. Delicath wusste, dass ihre Reiterin dringend eine Luftveränderung brauchte, eine Aufgabe, ein Ziel, abseits des ständig gleichen Lebens in Fort Weyr. Eine Herausforderung an der sie beide wachsen könnten. Und so kam es auch, dass Tirsa ihre Sachen zusammenpackte und bei Nacht und Nebel, wenige Tage vor ihrem Weyrling-Abschluss den Fort Weyr hinter sich ließ. Eigentlich hatte sie noch etwas warten wollen und wenigstens ihre Ausbildung beenden wollen, aber sie wusste zu genau, dass sie den einmal gefassten Entschluss in die Tat umsetzen musste ehe der Mut sie verließ. Sonst würde sie Fort Weyr niemals verlassen. Mit den Koordinaten des neuen Weyrs im Kopf gingen die beiden über Fort Weyr ins Dazwischen...

Unterkunft: West Weyr - Unterkunft noch im Bau

Status: Jr. Weyrherrin

Haustiere: Kupfer Zeter und Viridian Mordio
Zeter und Mordio sind zwei Feuerechsen, die Tirsa durch einen Glücklichen Umstand... oder vielmehr einen Diebstahl seitens der Kandidatin Jyll in die Hände fielen. Die beiden Feuerechsen scheinen die meiste Zeit nicht sehr gut miteinander auszukommen. Zeter als Tonangebendes Weibchen neigt dazu auf Mordio mit lautem Gekreisch herumzuhacken die mindestens ebenso laut zurückschimpft und einfach nicht klein beigibt. Mordio ist erstaunlicherweise die clevere von beiden, jedenfalls ist sie besser für Botenflüge auszubilden während Zeter fett und bräsig den Weyr ihrer Besitzerin 'bewacht'. Andererseits ist Zeter - sobald Mordio außer Sichtweite ist - auch die Verständigere der beiden und durchaus in der Lage andere Feuerechsen zu beschwichtigen oder hinauszujagen wenn Tirsa Ruhe braucht.
Allgemein neigen die beiden dazu Tirsa im Doppelpack in den Wahnsinn zu treiben. Mordio neigt ziemlich zum Schabernack, den Zeter der anderen Echse mit Geschrei und Prügeln versucht auszutreiben. Sind die beiden auf einem Fleck herrscht selten Ruhe aber tritt diese Ruhe dann doch einmal ein, ist sie so plötzlich, dass Tirsa regelrecht zusammenfährt und wild nach der Ursache sucht. Die beiden haben wenige gemeinsamkeiten, aber sollten sie jemals einen gemeinsamen Feind finden... Gnade ihm Faranth.

Drache: Gold Delicath

Kampf-Geschwader: Königinnen-Geschwader

((Auch wenn ich sie selbst direkt ins andere Board posten könnte... nochmal zum drüberschauen ;) ))
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