Auch Sild und Varok hörten das Mädchen schreien, doch im Gegensatz zu Ardros registrierten sie nicht die Ranken die auf sie zusammen. Varok hatte mit den selben Problemen zu kämpfen wie Ardros, Leundra und Ekhna’Di und befand sich in einer schwarzen vollkommen leeren Welt. Doch Sild erging es anders. Er war ein Energiedrache und hatte sich auf Geiste spezialisiert und deshalb hatte er sich Talente eingeeignet die in dieser Situation mehr als vorteilhaft waren. Auch wenn sein Körper nicht der selbe war und er sich körperlich verkrüppelt fühlte, so hatte er doch seine Geistigen Talente behalten. Darum sah für ihn diese Welt in der er sich angeblich befand nicht schwarz und leer aus er sah stattdessen viele Farben und bunte Linien die alle zu einem Ort zu führen schienen, Sild wusste das es nicht der weg in die wirkliche Welt war, doch da war was, was ihn anzog, das Herzstück dieses Geisterhaften Gebildes, dieses Kristalls. Darum begann er sich auf den Zentrum hin zu bewegen. Seinen Körper hatte er hier nicht den in Geisterwelten war Sild nichts mehr als ein roter Nebel, der viel leichter durch diese Nebel flog, doch er spürte auch das er immer schwächer wurde. Erst langsam registrierte er das ihm wohl seine Kraft entzogen wurde und er befürchtete er sicher nicht sehr lange durchhalten würde. Doch dann erreichte er es schon fast und einem Knoll von schnüren schien etwas zu leuchten das eindeutig nicht in diese Welt gehörte. Es war so seltsam Exotisch das es in zwei Welten gleichzeitig existieren konnte. Doch bevor der mit letzter Kraft danach greifen konnte verschwamm die Welt und der Tentakel ließ ihn los. Sild stöhnte auf als er auf den Boden fiel. DO wo der Tentakel an ihm gehangen hatte war ein roter Fleck, an vielen stellen war seine Haut aufgerissen und blutete im knallroten Ton. Sein rote Rüstung hatte sich inzwischen aufgelöst und der sich daraus gebildete Nebel schien auf den Boden zu fließen wo er sich langsam auflöste.
Varok den es genau so „gut“ wie den anderren ging bemitleidet seinen Freund. Er hatte gerade mal eine kleine Platzwunde am Arm doch Sild hatte es am schlimmsten von Allen erwischt. Dies lag daran das seine Physiologie sich um einiges von den der Andern unterschied. Zum einen war er wie alle andern Energiedrachen mal ein Chaosdrache gewesen und zum anderen stammen Chaosdrachen zu einem gewissen Grad von Traumdrachen ab. Zwar hätte ein Traumdrache sicher nicht diese Verletzungen gehabt wie ein Energiedrache, doch hatten die beiden Drachenarten doch eine gewissen Gemeinsamkeit. Beide Arten bestanden eher aus Energie als aus Fleisch und Knochen. Traumdrachenkörper hatten natürlich mehr Energie als ein Energiedrache. Doch dieser Unterschied, der eigentlich immer ein Vorteil für diese Rassen war, konnte natürlich bei so einer Situation fatal sein. Wenn solchen Drachen gewaltsam Energie Ausgesaugt wurde, erlitten sie auch körperliche Schäden. Traurig ging Varok zu sild und wollte ihm helfen, zuerst sah es so aus als wollte sild nicht doch erst langsam erlaube er sich von Varok behandeln zu lassen, doch er ließ nur zu das Varok seine Wunden schloss und ihn nicht weiter behandelte. Erst jetzt merkte Varok das Sild etwas missmutig war und fragte sich was eigentlich mit ihm los war.
Sild war zwar dankbar dafür das er nun nicht mehr blutete doch immer regte er sich darüber auf das er es nicht geschafft hatte, er war nur so kurz davor gewesen und hatte versagt. Wen ich bloß etwas schneller gewesen wäre, sagte er immer wieder zu sich. Seine ganzen Gelenke taten ihn weh als er versuchte aufzustehen und er hatte immer noch am ganzen Körper rote Flecken. Wie sehr er es auch versuchte er konnte immer noch nicht seinen roten Nebel kontrollieren und so bleib er vorerst ohne Rüstung. Dann ging er zu den anderen und ignorierte zwangsweiße ihre Blicke. „Wir müssen da rein, aber ich bezweifle das wir durch diese Schale kommen, doch wir müssen da rein uns bleibt einfach keine Wahl“, sah sild und sah die erschreckten Blicke der anderen. Während dessen schaute sich Varok genau so wie Ardros im Raum um und entdeckte dieses Bild. Sehr fasziniert betrachtete er es. Das interessante daran war das eine Ranke von dem Kristall sich genau mit dem Bild verband und das das Bild im Gegensatz zu normalen Bilder die so alt waren neu wirkte. Die Farben waren neu und lebensecht, sie schienen schon beinahe zu strahlen. Varok legte den Kopf schief und untersuchte genau was er da eigentlich sah. Im Grunde zeigte das Bild eine große Familie mit dem nun Fliegenden Schloss im Hintergrund. Beim genaueren Hinsehen erkannte Varok auch das kleine Mädchen, das vorhin so geschrieen hatte. Immer mehr fing Varok an das Mädchen zu bemitleiden auch wenn er nicht so lange hier war, konnte er nun nicht mehr aus dieser Sache raus und darum fühlte er sich nun erst recht mit der Situation auf dem Schloss verbunden. Auch wenn Sild seine Energien verbarg so hatte er immer noch seinen permanenten Magischen Blick und so entging ihm nicht wie die Ranke eine Energiestoß an der Bild schickte und das Bild sich kurze zeit veränderte nun zeigte es in schneller Reihenfolge das nun fliegende Schloss zeigte. Viele erstellte Gesichter der Familie genau so wie das Gesicht des Mädchens. Dann kam ein dunkler runder Raum in sich in dem ein Tisch stand. Das Bild schien sich nun zu drehen und jedes Detail des Grausamen Verbrechens zu zeigen. Die ganze Familie sah Tod um den Tisch herum die Köpfe nach unten gebeugt oder in grotesker weiße nach hinten, so das ihre Münder weit abstanden. Zum größten Teil schienen sie schon verrottet, obwohl noch genug Haut dran war um sie als Mensch zu kennzeichnen, den veränderte sich das bild wieder und zeigte einen kleinen weißen Samen der immer größer wurde bis er das ganze Bild bedeckte und zu der Kristallstatue wurde. Dann waren nur noch grausame Visionen vom Tod der Familie zu sehen so das sich Varok angeekelt wegschaute. Erst als der Energiestoß endete schaute Varok wieder auf das normale Bild, so als ob nicht gewesen währe.
Sild stritt sich derweilen mit den Andern und versuchte ihnen begreiflich zu machen was los sei, doch sie schiene ihn nie zu Wort kommen zu lassen, beinahe hätte er als seine Vorsicht vergessen und einfach seine Energie entfacht doch dann erinnerte er sich an seien kläglichen Zustand und den Zustand den er abgeben würden wenn er Baumelnd von einem Tentakel ausgesaugt an der Wand hängen würde. „Hört mir doch mal zu“, begann er und legten allen Nachdruck in seine Worte, „wir müssen da rein, weil sich da drin die Lösung für unser Problem befindet, den in dieser Welt ist diese Schale nicht zu knacken doch in der andern Welt hat das ding keine, den sonst wäre es nicht flexibel genug. Allerdings müsst ihr mit meinen Augen sehen um das zu schaffen was ich meine und dafür müssen wir sozusagen sterben. Keine sorge mich für lange. Last mich nur machen“. Als ihm dann das schweigen zu lange dauerte, begann er mit den Vorbereitung. Da er keine Magie einsetzen konnte um die nötigen Zeichen zu machen, die wiederum nötig waren damit er nicht noch mehr Magie brauchte, musste er sich was zum schreiben suchen. Doch er brauchte nicht lange zu suchen. Einige Stellen waren von einem misterösen Feuer vor mehreren Jahren verbrand worden und das verkohlte Holz eignete sich gut zum schreiben. So konnte Sild um sie alle einen Kreis aus verschiedenen Runen ziehen. „Aber wie kommen wir nun da rein, das Einfachste wäre ja natürlich wenn wir so einen Tentakel benutzen könnten doch dafür musste sich einer Opfer und das wäre gefährlich für jeden von uns“, sagte Sild laut zu den andere, dies war der einzige große Schwachpunkt an seinen Plan. Doch dann lenkte Varok die Aufmerksamkeit auf sich: „Vielleicht weiß ich wie wir da rein kommen. Sild schau dir mal dieses Bild an“. Als Sild Varoks Blick Folgte und anschließend den Tentakel der daran war bemerkte und dazu noch diese Vision sah, musste er, obwohl in von der Vision angeekelt war, lachen. „Das ist es. Dieser Kristall hat einen Fehler gemacht seine Erinnerungen so einfach preis zu geben, das ist, ja schon beinahe ein offenes Tor für uns“, sagte er endlich. Dann sah er zu den anderen und frage: „Seid ihr bereit?“ Er sah wie alle zögernd nickten und dann öffnete er schnell und Kurz seine Magiespeicher. Das letzte was Sild und Varok sahen war das die Tentakel sofort auf Varok zuflogen. Doch sie würden ihr Ziel nicht erreichen denn alle Anwesenden innerhalb des Runenkreises vielen auf der stelle Tod um. Erst langsam bildete sich über den Körper der Anwesenden eine kleine leuchtende Kugel, die nur geister oder jemand wie Sild sehen konnten, diese Kugel begann sich zu verformen bis sie die ursprüngliche gestallt der Personen annahm (also ohne irgendeine Einwirkung des Kristalls. Nur waren diese Körper halt leicht durchsichtig und sehr mat. „Wir sollten los ab durch das Bild“, sagte Sild und seine Stimme halte sehr dumpf in sich wieder. Das Bild und alles andere im Raum sah nun anders aus. So als ob es sich ständig bewegen würde und verschwommen war. Das Bild selber ähnelte nun einen Wirbel aus Bildern in dem nun Sild und Varok und wohl auch der Rest eintauchten. Dann waren sie wieder in der andren Welt nur das sie diesmal alles so sahen wie es Sild war genommen hatte.
Die wandelnde Steinfestung
- Leundra
- weiser Raptor

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Mit geschlossenen Augen wanderte Leundra einige Minuten durch die Dunkelheit und versuchte angestrengt mit ihren ausgeprägten Sinnen etwas wahrzunehmen. Mit einem Male spürte sie eine schwache Erschütterung und als sie ihre Augen wieder öffnete, lag sie auf kalten Steinboden, ihre Körperglieder eng aneinander gerollt. Schwermütig richtete Leundra ihren Kopf auf und erkannte, das sie sich wieder in dem Raum des Schlosses befanden aus dem die Gruppe vorher herausgewirbelt worden war. Mit einem kurzen Blick auf ihre Schulter nahm sie eine kleine Wunde wahr, die schwach blutete, sich aber auch schnell wieder verschloss. Dafür schien der Energist, der knapp über des Einstiches aus ihrer Schulter heraustrat, sich fast gänzlich aufgelöst zu haben. Verwundert schaute sie etwas genauer hin, konnte aber doch nur noch ein schwaches glimmen innerhalb der verwurzelten Flüsse erkennen. Verwirrt und mit blassem Gesicht wandte sie sich zu den ebenfalls aus dem Boden hockenden oder liegenden Gefährten und ließ sich von Varok erklären, das die Tentakeln des Kristalls sie angegriffen und ihre magischen Kräfte entzogen hatten. Dabei sah er zu Sild herüber, der missmutig auf den Boden starrte. Damit erklärte sich auch der beinahe zerstörte Energist. Da sie vorher bereits ihre magischen Flüsse in die Energisten verteilt hatte und dadurch von einem direkten Angriff geschützt hatte, hatte die Tentakel sich an die nächst vorhandene Energiequelle geheftet. Zwar waren dadurch die anderen Energisten verschont geblieben aber allein dieser Energist gehörte zu den 5 größten ihres Körpers und hatte damit einen Schaden angerichtet, den sie in ihrer normalen Gestalt nicht hätte verkraften können. Sehnsüchtig dachte Leundra an die wärmenden und heilenden Strahlen der Sonne, von denen sie in diesem Spuckschloss getrennt war.
Mit einem Mal schrie Sild mitten in die aufgeflammte Diskussion, wie man nun vorgehen sollte hinein, wandte sich einem Familienbild auf der Wand zu und meinte, das sie sich in die Welt des Kristalls begeben müssten um diesen zerstören zu können. Leundra wusste nicht recht was sie davon halten sollte. Man hatte sie schon in jungen Jahren ermahnt, nie mit Geistern zu konkurrieren, da diese unberechenbar waren und man nie wissen konnte welche Emotionen sie leiteten. Als Sild jedoch erklärte, das man nur in diese andere Welt gelangen konnte, indem man starb, wurde ihr schlecht, jedoch schien Sild zu wissen was er tat und eine andere Möglichkeit gab es wohl anscheinend nicht. So drückte sie sich mit den anderen eng zusammen und ließ den Energiedrachen gewähren.
Instinktiv schloss sie die Augen als sie der Zauber durchströmte, als sie sie wieder öffnete schwebte Leundra einen guten Meter über ihrem zusammengesackten Körper. „Es ist wohl schon zu spät um schwerwiegende Zweifel zu äußern, nicht?“ fiepte sie mit hoher Stimme und folgte ängstlich den anderen durch den aus ständig wechselnden Bildern bestehenden Wirbel, der vorher das eingerahmte Familienbild gewesen war.
Erst schienen Farben und Konturen wild durcheinander zu wirbeln doch nach und nach bildeten sich Stränge aus den Farbverläufen, die kreuz und quer durch die Gegend verliefen. Einige von ihnen leuchteten stärker und andere waren fast unsichtbar, trotzdem war es schwierig einem einzelnen Strang zu folgen. Sild schaute sich erst eine zeitlang um und konzentrierte sich, dann marschierte er schnurstracks los und meinte er hätte den stärksten Nerv gefunden. Und tatsächlich folgte er absolut sicher einem dicken Strang, der zwar hin und wieder in einem Knäuel verschwand aber doch immer wieder auftauchte. Erst konzentrierte sich Leundra so wie Sild nur auf den Strang, doch dann wandte sie auch mal den Kopf zur Seite und schaute sich um. Trotz dem großen Gewirr vor ihrer Nase, das sich auch durch ihren durchsichtigen Körper fortführte erkannte sie hin und wieder Felswände und sah goldene Bilderrahmen hervorblitzen. Also sind wir immer noch in dem verfluchten Schloss dachte sie bei sich und folgte der Gruppe. Mit der Zeit wurden die Licht spendenden Stränge weniger, dafür schienen jedoch Gänge an sich heller zu werden. Je weiter der eine Strang sie führte, desto ordentlicher und neuer wirkten sie. Die Kerzenständer, die an den Wänden montiert waren erstrahlten in ihren alten goldfarben und die roten Kerzen die sie trugen brannten fröhlich und beleuchteten die Mauern, welche glatter und heller wurden, genauso wie die Portraits an der Wand deren Risse sich wieder glätteten und deren Farben sich erneuerten. Es schien so als würde die Gruppe mit jedem Schritt nach vorn einen Schritt in die Vergangenheit tun. Dann auf einmal hörte Leundra schnell hintereinander folgende Schritte hinter sich und sie drehte sich um. Hinter ihr erschien das kleine Mädchen. Es hatte das gleiche Kleid an, in dem es ihnen schon erschienen war, doch es strahlte über das ganze Gesicht und lachte fröhlich als es auf die Gruppe zugelaufen kam und… mitten durch sie durchrannte… als wären sie nur Luft, oder noch weniger: als wären sie Geister.
Ardros wollte gleich hinter der Kleinen her, doch Sild war sich erst nicht sicher, da er weiter dem Strang folgen wollte, doch stellte sich bald heraus, das Strang und Kind das gleiche Ziel hatten. Zwei Gänge später befanden sie sich wieder in der Eingangshalle aus der sie vor nicht allzu langer Zeit noch geflohen waren. Doch waren diesmal die Eingangstore weit geöffnet und von den bunt beglasten Fenstern schienen farbenfrohe Lichtstrahlen in die reich verzierte Halle.
Viele Menschen und auch einige Saiths (andere Bezeichnung für Erdkatzen und deren Verwandte) füllten den Raum, der mit Tischen, Bänken und eine kleine Bühne bestückt war. Die Gruppe war offensichtlich in die Vorbereitungen in ein kleineres Fest geraten. „Ich denke was wir hier sehen, sind die Erinnerungen des Kristalls“ murrte Varok und schwenkte weiter seinen Blick durch das Treiben. Leundra jedoch beobachtete weiterhin nur das kleine Kind, welches Schnur stracks auf eine menschliche Frau zulief, welche in einem Reich verziertem cremefarbenen Kleid dastand und das Mädchen sogleich in ihre Arme schloss. Augenscheinlich handelte es sich bei der Frau um die Mutter und nach der Kleidung und dem Diadem in ihrem Haar auch um die Burgherrin. Gleich neben ihr stand ein etwas größerer, bärtiger Mann mit Krone auf seinem Haupt und einem stolzen Blick. Beide redeten erregt miteinander und gaben nebenbei noch einigen Bediensteten Anweisungen. Alle waren sehr hektisch und liefen umher um die letzten Verkehrungen zu treffen. Als Leundra, die sich nach einem Blick gen Himmel sehnte, durch das Tor schritt, war sie doch sehr überrascht. Das Schloss lag, so wie es sich für ein Schloss gehörte, fest verankert auf dem Boden. Um es herum wuchs ein gut gepflegter Garten und dahinter etwas Wald; entfernt konnte man Weinberge erkennen. Alles ein allem ein wunderschönes Stück Erde in dem der Frieden herrschte. Jedoch konnte man von weitem her eine schwarze Rauschwolke sehen, welche mit jedem Augeblick größer zu werden schien.
Das Fest begann eine gute Viertelstunde nach dem Eintreffen der Gruppe, die Kutschen anderer adliger Familien fuhren vor und die Kapelle nahm Platz auf der kleinen Bühne. Leundra und die anderen Geister liefen gespannt durch die Menge, darauf gefasst gleich Zeuge einer Katastrophe zu werden. Doch auch nach Stunden geschah nichts und irgendwann setzten sich alle beisammen in eine Ecke, betrachteten das Geschehen und diskutierten, was nun geschehen könnte, denn es war allen klar, das bald etwas geschehen müsse. Als es dunkel wurde gingen die ersten Gäste und die Partien wurden ausgelassener. Aus der einen Ecke hörte man einen älteren vernarben Mann lauthals seine Siegesgeschichte über einen schwarzen Walddrachen erzählen, den er mitsamt seiner Brut, wie er verlauten ließ, eigenhändig erschlug. Aus einer anderen schrie jemand, das er erst vor kurzem eine Harpyie, während diese gefesselt war, die Flügel abgeschnitten hatte und wieder aus einer anderen Richtung wurde eine weitere Gräueltat als Loblied auf sich selbst angestimmt. Zuletzt jedoch trat ein Narr auf, der während er auf der Bühne tanzte, eine Lied über den hiesigen König anstimmte, welches Leundras Gesicht, welches sich in den letzten Minuten zu einer wütenden Grimasse verzerrt hatte, wieder zu sich finden. Statt dessen riss sie nun die Augen vor entsetzten auf. Der Gesang handelte von dem mutigen König wie er einst mit seinen Mannen das fruchtbare Land von einem großen alten Drachen befreite, der früher in einem Erdloch gehaust hatte und jeden, der sein Herrschaftsgebiet betrat hinausjagte oder tötete. Sie kämpften in einer Schlacht die drei Tage und drei Nächte dauerte und bis zuletzt wollte es keinen rechten Sieger geben. Doch als der Drache den letzten Magier des Königs verschlang, stieß dieser noch im Halse des Schuppentiers steckend einen Fluch aus, die die Zähne der Bestie stumpf werden und die Krallen zu Arsche zerfallen ließ. Der alte Drache, dessen Odem schon vor hunderten von Jahren ausgeglüht war, war nun kaum noch ein Gegner und so fingen die edlen Ritter, das einst so stolze Tier und sperrten ihn später in seinem eigenen Loch ein. Darauf setzten sie diese prachtvolle Burg und brachten so diesem Land Wohlstand und Frieden. Den treuesten und mutigsten Männern ließ der König damals runde Schilde aus den Schuppen des Ungetüms anfertigen, die sie vor jeder Macht schützen konnte. Als der Narr die Strophe über die Schilder sang, da standen einige ältere Ritter auf und streckten ihren Herren stolz ihre Schilder entgegen. Entsetzt stellte Leundra fest, das diese Schilde wahrhaftig aus Drachenschuppen bestanden; und dazu waren diese golden! „Diese verdammten Bastarde haben einem goldenen Drachen sein Land genommen und ihn in seiner eigenen Höhle verrecken lassen!“ fauchte Leundra und strecke ihre Krallen, wohl wissend, das sie keinem in der Runde schaden konnte, so sehr sie es sich auch wünschte. „Es ist wirklich tragisch“, meinte Sild „jedoch nicht mehr abwendbar, also lass es gut sein.“ „Allerdings könnte dies die Antwort für den Kristall sein“ gab Leundra zurück. „Golddrachen besitzen ebenfalls Energisten in ihrem Herzen und es heißt von ihnen, das sie in jungen Jahren unheimlich mächtige Odems erzeugen können jedoch mit dem Alter sich immer mehr auf die Telekinese und das erzeugen von Illusionen konzentrieren. Ich glaube beinahe nicht mehr, das wir uns in einem verfluchten Schloss befinden, sondern in einem lebendigen Energisten.“ Leundra dachte einen Moment nach dann Blickte sie Varok der neben ihr saß in die Augen und beide sprachen, wie aus einem Mund „Wir müssen in den Keller!“ Eilig lief die Gruppe auseinander um den Eingang zu finden. Wenige Minuten später hörte man Ekhna’Di aus einer Ecke der Halle die Gruppe zu sich rufen. Eilig folgten sie dem Magier durch einen Gang, der in einer breiten Treppe mündete, die beharrlich nach unten führte. Sie endete in einem Weinkeller, dessen Wände mit riesigen Fässern voll gestellt waren. Nachdem sie das erste Gewölbe hinter sich gebracht hatten, fanden sie einen Kohle und Holzraum vor. Erst wussten sie nicht recht, wohin es weiter gehen sollte, doch hinter einem Kohleberg entdeckten sie bald einen schmalen, jedoch hohen Durchgang, der in einen Teil der Burg führte, der nicht mehr mit glattem Stein verkleidet war, je weiter sie gingen desto feuchter wurde es und mit der Tiefe und Leblosigkeit kam auch die Dunkelheit, die jedoch schnell mit Hilfe von Zaubersprüchen und Feueratem wieder verdrängt werden konnte. Nach einem langen Lauf, der durch kleinere Fallen und Mauern verlangsamt wurde, hielten sie letztendlich vor riesigen Gitterstäben, die in die Wand gerammt worden waren. Jeder dieser Stäbe war gut dreimal so dick wie Leundras Hals in ihrer jetzigen kleinen Gestalt und sie waren aus massivem Stahl gefertigt. Einen Riesen hätten diese Gitter mit Leichtigkeit im Zaum halten können, doch die kleine Gruppe lief einfach durch sie hindurch. Nach einem weiteren längeranhaltenden Marsch endete der gewaltige Gang nun letztendlich in einer großen Höhle, die wohl früher das Heim des Drachen gewesen sein musste. Doch nirgendwo gab es die kleinsten Spuren, das hier jemals ein Drache gelebt haben konnte. Der Raum war absolut leer und blank, das einzige, das sich in dem Raum befand war der gleiche weiß leuchtende Kristall, vor dem sie vor kurzem noch geflohen waren. Dieser stand in der Mitte des Raumes und seine Tentakeln lagen noch fest um ihn, als wollten sie ihn schützen. „Sehr ihr!“ meinte Sild vergnügt, „in dieser Welt kann er uns nichts anhaben und wenn wir ihn hier vernichten, haben wir gleich das Übel an der Wurzel gepackt!“ Zu Leundra die zweifelnd zurück blieb sagte er „es hat keinen Sinn, einen Energisten bestehen zu lassen, der uns töten will, es gibt keinen anderen Weg aus dieser Falle wieder herauszukommen.“ Leundra nickte und schritt mit den anderen auf den Kristall zu, der diesmal, als schien er zu wissen, das es keinen Zweck hätte, seine Tentakeln nicht rührte und still auf sie wartete. Einen Schritt bevor Varok zum letzten Schlag hätte ausholen können, fing der Kristall plötzlich extrem an zu wachsen. Aus allen Ecken sprossen plötzlich Kristalle, trieben aus und wuchsen sogar die Decke hinauf. Instinktiv sprang die Gruppe sofort auseinander und wich den scharfen Spitzen und Kanten der Kristalle aus, die aus dem Boden schossen und hell leuchteten. Entfernt hörte Leundra Sild schreien „Lasst euch nicht narren, alle anderen Kristalle sind nur Illusionen und Abkömmlinge, es gibt nur einen Echten!“ Wild riss die Lichtdrachin ihren Hals hin und her und suchte nach dem einen „echten“ aber wie sollte sie ihn erkennen? Mit einem Male spürte sie einen leichten Luftzug um ihr Gesicht und als sie in die Richtig blickte aus der dieser gekommen war, da sah sie ihn, ein großer strahlender Kristall, er glich allen anderen wie ein Ei dem anderen, nur mit dem unterschied das in ihm etwas gelbliches leuchtete. Sie sprang näher heran, doch je näher sie kam desto stärker schien der Wind zu werden, der sie abdrücken wollte. Dann wurde ihr klar, was dort vor sich hin leuchtete, es hatte die selbe Form wie die beiden Fragmente die vorher schon gefunden worden waren und nun lag es an ihr, sich den nächsten zu holen. Sie presste ihre Krallen in den Boden und stellte ihre Flügel so in den Wind, dass sie auf den Boden und nicht nach hinten gedrückt wurde. Langsam arbeitete sie sich vor und als sie kurz vor dem Kristall stand, durch den Druck nicht mehr in der Lage die Augen zu öffnen aber auch nicht eine Kralle zu heben um den Kristall zu stürzen, da biss die kurzerhand in den Kristall, zersplitterte mit ihren scharfen Zähnen, den Kristall und merkte wie es auf einmal um sie herum dunkel wurde.
Zeitweise hatte die das Gefühl zu fallen doch als sie Blut in ihrem Maul schmeckte riss sie schnell wieder ihre Augen auf und sah sich um. Neben sich sah sie die Drachen und Ekhna’Di liegen, die auch verwundert den Kopf hoben. Nun waren sie auf einmal wieder in der Eingangshalle, nur hatte diese von ihrem Glanz verloren und formte sich nun als Ruine um sie herum. Leundra spürte ein kratzen im Hals und würgte, als sie spuckte, kam mitsamt ihrer Spucke und Blut, ein leuchtend gelbes Fragment zum Vorschein, welches die Szene in ein seltsames Licht tauchte. Weit und breit sah man nichts mehr von den Shadows und es herrschte absolute Stille. Leundra blickte erst auf sich hinunter, ihr Körper wirkte zwar geschwächt, doch wenigstens hatte sie ihren Körper wieder wofür sie in Gedanken all den Göttern danke, die sie kannte. Danach schaute sie verschmitzt zu dem Rest der Gruppe, „tja nun haben wir was wir wollten, weiter geht’s würde ich sagen!“
Mit einem Mal schrie Sild mitten in die aufgeflammte Diskussion, wie man nun vorgehen sollte hinein, wandte sich einem Familienbild auf der Wand zu und meinte, das sie sich in die Welt des Kristalls begeben müssten um diesen zerstören zu können. Leundra wusste nicht recht was sie davon halten sollte. Man hatte sie schon in jungen Jahren ermahnt, nie mit Geistern zu konkurrieren, da diese unberechenbar waren und man nie wissen konnte welche Emotionen sie leiteten. Als Sild jedoch erklärte, das man nur in diese andere Welt gelangen konnte, indem man starb, wurde ihr schlecht, jedoch schien Sild zu wissen was er tat und eine andere Möglichkeit gab es wohl anscheinend nicht. So drückte sie sich mit den anderen eng zusammen und ließ den Energiedrachen gewähren.
Instinktiv schloss sie die Augen als sie der Zauber durchströmte, als sie sie wieder öffnete schwebte Leundra einen guten Meter über ihrem zusammengesackten Körper. „Es ist wohl schon zu spät um schwerwiegende Zweifel zu äußern, nicht?“ fiepte sie mit hoher Stimme und folgte ängstlich den anderen durch den aus ständig wechselnden Bildern bestehenden Wirbel, der vorher das eingerahmte Familienbild gewesen war.
Erst schienen Farben und Konturen wild durcheinander zu wirbeln doch nach und nach bildeten sich Stränge aus den Farbverläufen, die kreuz und quer durch die Gegend verliefen. Einige von ihnen leuchteten stärker und andere waren fast unsichtbar, trotzdem war es schwierig einem einzelnen Strang zu folgen. Sild schaute sich erst eine zeitlang um und konzentrierte sich, dann marschierte er schnurstracks los und meinte er hätte den stärksten Nerv gefunden. Und tatsächlich folgte er absolut sicher einem dicken Strang, der zwar hin und wieder in einem Knäuel verschwand aber doch immer wieder auftauchte. Erst konzentrierte sich Leundra so wie Sild nur auf den Strang, doch dann wandte sie auch mal den Kopf zur Seite und schaute sich um. Trotz dem großen Gewirr vor ihrer Nase, das sich auch durch ihren durchsichtigen Körper fortführte erkannte sie hin und wieder Felswände und sah goldene Bilderrahmen hervorblitzen. Also sind wir immer noch in dem verfluchten Schloss dachte sie bei sich und folgte der Gruppe. Mit der Zeit wurden die Licht spendenden Stränge weniger, dafür schienen jedoch Gänge an sich heller zu werden. Je weiter der eine Strang sie führte, desto ordentlicher und neuer wirkten sie. Die Kerzenständer, die an den Wänden montiert waren erstrahlten in ihren alten goldfarben und die roten Kerzen die sie trugen brannten fröhlich und beleuchteten die Mauern, welche glatter und heller wurden, genauso wie die Portraits an der Wand deren Risse sich wieder glätteten und deren Farben sich erneuerten. Es schien so als würde die Gruppe mit jedem Schritt nach vorn einen Schritt in die Vergangenheit tun. Dann auf einmal hörte Leundra schnell hintereinander folgende Schritte hinter sich und sie drehte sich um. Hinter ihr erschien das kleine Mädchen. Es hatte das gleiche Kleid an, in dem es ihnen schon erschienen war, doch es strahlte über das ganze Gesicht und lachte fröhlich als es auf die Gruppe zugelaufen kam und… mitten durch sie durchrannte… als wären sie nur Luft, oder noch weniger: als wären sie Geister.
Ardros wollte gleich hinter der Kleinen her, doch Sild war sich erst nicht sicher, da er weiter dem Strang folgen wollte, doch stellte sich bald heraus, das Strang und Kind das gleiche Ziel hatten. Zwei Gänge später befanden sie sich wieder in der Eingangshalle aus der sie vor nicht allzu langer Zeit noch geflohen waren. Doch waren diesmal die Eingangstore weit geöffnet und von den bunt beglasten Fenstern schienen farbenfrohe Lichtstrahlen in die reich verzierte Halle.
Viele Menschen und auch einige Saiths (andere Bezeichnung für Erdkatzen und deren Verwandte) füllten den Raum, der mit Tischen, Bänken und eine kleine Bühne bestückt war. Die Gruppe war offensichtlich in die Vorbereitungen in ein kleineres Fest geraten. „Ich denke was wir hier sehen, sind die Erinnerungen des Kristalls“ murrte Varok und schwenkte weiter seinen Blick durch das Treiben. Leundra jedoch beobachtete weiterhin nur das kleine Kind, welches Schnur stracks auf eine menschliche Frau zulief, welche in einem Reich verziertem cremefarbenen Kleid dastand und das Mädchen sogleich in ihre Arme schloss. Augenscheinlich handelte es sich bei der Frau um die Mutter und nach der Kleidung und dem Diadem in ihrem Haar auch um die Burgherrin. Gleich neben ihr stand ein etwas größerer, bärtiger Mann mit Krone auf seinem Haupt und einem stolzen Blick. Beide redeten erregt miteinander und gaben nebenbei noch einigen Bediensteten Anweisungen. Alle waren sehr hektisch und liefen umher um die letzten Verkehrungen zu treffen. Als Leundra, die sich nach einem Blick gen Himmel sehnte, durch das Tor schritt, war sie doch sehr überrascht. Das Schloss lag, so wie es sich für ein Schloss gehörte, fest verankert auf dem Boden. Um es herum wuchs ein gut gepflegter Garten und dahinter etwas Wald; entfernt konnte man Weinberge erkennen. Alles ein allem ein wunderschönes Stück Erde in dem der Frieden herrschte. Jedoch konnte man von weitem her eine schwarze Rauschwolke sehen, welche mit jedem Augeblick größer zu werden schien.
Das Fest begann eine gute Viertelstunde nach dem Eintreffen der Gruppe, die Kutschen anderer adliger Familien fuhren vor und die Kapelle nahm Platz auf der kleinen Bühne. Leundra und die anderen Geister liefen gespannt durch die Menge, darauf gefasst gleich Zeuge einer Katastrophe zu werden. Doch auch nach Stunden geschah nichts und irgendwann setzten sich alle beisammen in eine Ecke, betrachteten das Geschehen und diskutierten, was nun geschehen könnte, denn es war allen klar, das bald etwas geschehen müsse. Als es dunkel wurde gingen die ersten Gäste und die Partien wurden ausgelassener. Aus der einen Ecke hörte man einen älteren vernarben Mann lauthals seine Siegesgeschichte über einen schwarzen Walddrachen erzählen, den er mitsamt seiner Brut, wie er verlauten ließ, eigenhändig erschlug. Aus einer anderen schrie jemand, das er erst vor kurzem eine Harpyie, während diese gefesselt war, die Flügel abgeschnitten hatte und wieder aus einer anderen Richtung wurde eine weitere Gräueltat als Loblied auf sich selbst angestimmt. Zuletzt jedoch trat ein Narr auf, der während er auf der Bühne tanzte, eine Lied über den hiesigen König anstimmte, welches Leundras Gesicht, welches sich in den letzten Minuten zu einer wütenden Grimasse verzerrt hatte, wieder zu sich finden. Statt dessen riss sie nun die Augen vor entsetzten auf. Der Gesang handelte von dem mutigen König wie er einst mit seinen Mannen das fruchtbare Land von einem großen alten Drachen befreite, der früher in einem Erdloch gehaust hatte und jeden, der sein Herrschaftsgebiet betrat hinausjagte oder tötete. Sie kämpften in einer Schlacht die drei Tage und drei Nächte dauerte und bis zuletzt wollte es keinen rechten Sieger geben. Doch als der Drache den letzten Magier des Königs verschlang, stieß dieser noch im Halse des Schuppentiers steckend einen Fluch aus, die die Zähne der Bestie stumpf werden und die Krallen zu Arsche zerfallen ließ. Der alte Drache, dessen Odem schon vor hunderten von Jahren ausgeglüht war, war nun kaum noch ein Gegner und so fingen die edlen Ritter, das einst so stolze Tier und sperrten ihn später in seinem eigenen Loch ein. Darauf setzten sie diese prachtvolle Burg und brachten so diesem Land Wohlstand und Frieden. Den treuesten und mutigsten Männern ließ der König damals runde Schilde aus den Schuppen des Ungetüms anfertigen, die sie vor jeder Macht schützen konnte. Als der Narr die Strophe über die Schilder sang, da standen einige ältere Ritter auf und streckten ihren Herren stolz ihre Schilder entgegen. Entsetzt stellte Leundra fest, das diese Schilde wahrhaftig aus Drachenschuppen bestanden; und dazu waren diese golden! „Diese verdammten Bastarde haben einem goldenen Drachen sein Land genommen und ihn in seiner eigenen Höhle verrecken lassen!“ fauchte Leundra und strecke ihre Krallen, wohl wissend, das sie keinem in der Runde schaden konnte, so sehr sie es sich auch wünschte. „Es ist wirklich tragisch“, meinte Sild „jedoch nicht mehr abwendbar, also lass es gut sein.“ „Allerdings könnte dies die Antwort für den Kristall sein“ gab Leundra zurück. „Golddrachen besitzen ebenfalls Energisten in ihrem Herzen und es heißt von ihnen, das sie in jungen Jahren unheimlich mächtige Odems erzeugen können jedoch mit dem Alter sich immer mehr auf die Telekinese und das erzeugen von Illusionen konzentrieren. Ich glaube beinahe nicht mehr, das wir uns in einem verfluchten Schloss befinden, sondern in einem lebendigen Energisten.“ Leundra dachte einen Moment nach dann Blickte sie Varok der neben ihr saß in die Augen und beide sprachen, wie aus einem Mund „Wir müssen in den Keller!“ Eilig lief die Gruppe auseinander um den Eingang zu finden. Wenige Minuten später hörte man Ekhna’Di aus einer Ecke der Halle die Gruppe zu sich rufen. Eilig folgten sie dem Magier durch einen Gang, der in einer breiten Treppe mündete, die beharrlich nach unten führte. Sie endete in einem Weinkeller, dessen Wände mit riesigen Fässern voll gestellt waren. Nachdem sie das erste Gewölbe hinter sich gebracht hatten, fanden sie einen Kohle und Holzraum vor. Erst wussten sie nicht recht, wohin es weiter gehen sollte, doch hinter einem Kohleberg entdeckten sie bald einen schmalen, jedoch hohen Durchgang, der in einen Teil der Burg führte, der nicht mehr mit glattem Stein verkleidet war, je weiter sie gingen desto feuchter wurde es und mit der Tiefe und Leblosigkeit kam auch die Dunkelheit, die jedoch schnell mit Hilfe von Zaubersprüchen und Feueratem wieder verdrängt werden konnte. Nach einem langen Lauf, der durch kleinere Fallen und Mauern verlangsamt wurde, hielten sie letztendlich vor riesigen Gitterstäben, die in die Wand gerammt worden waren. Jeder dieser Stäbe war gut dreimal so dick wie Leundras Hals in ihrer jetzigen kleinen Gestalt und sie waren aus massivem Stahl gefertigt. Einen Riesen hätten diese Gitter mit Leichtigkeit im Zaum halten können, doch die kleine Gruppe lief einfach durch sie hindurch. Nach einem weiteren längeranhaltenden Marsch endete der gewaltige Gang nun letztendlich in einer großen Höhle, die wohl früher das Heim des Drachen gewesen sein musste. Doch nirgendwo gab es die kleinsten Spuren, das hier jemals ein Drache gelebt haben konnte. Der Raum war absolut leer und blank, das einzige, das sich in dem Raum befand war der gleiche weiß leuchtende Kristall, vor dem sie vor kurzem noch geflohen waren. Dieser stand in der Mitte des Raumes und seine Tentakeln lagen noch fest um ihn, als wollten sie ihn schützen. „Sehr ihr!“ meinte Sild vergnügt, „in dieser Welt kann er uns nichts anhaben und wenn wir ihn hier vernichten, haben wir gleich das Übel an der Wurzel gepackt!“ Zu Leundra die zweifelnd zurück blieb sagte er „es hat keinen Sinn, einen Energisten bestehen zu lassen, der uns töten will, es gibt keinen anderen Weg aus dieser Falle wieder herauszukommen.“ Leundra nickte und schritt mit den anderen auf den Kristall zu, der diesmal, als schien er zu wissen, das es keinen Zweck hätte, seine Tentakeln nicht rührte und still auf sie wartete. Einen Schritt bevor Varok zum letzten Schlag hätte ausholen können, fing der Kristall plötzlich extrem an zu wachsen. Aus allen Ecken sprossen plötzlich Kristalle, trieben aus und wuchsen sogar die Decke hinauf. Instinktiv sprang die Gruppe sofort auseinander und wich den scharfen Spitzen und Kanten der Kristalle aus, die aus dem Boden schossen und hell leuchteten. Entfernt hörte Leundra Sild schreien „Lasst euch nicht narren, alle anderen Kristalle sind nur Illusionen und Abkömmlinge, es gibt nur einen Echten!“ Wild riss die Lichtdrachin ihren Hals hin und her und suchte nach dem einen „echten“ aber wie sollte sie ihn erkennen? Mit einem Male spürte sie einen leichten Luftzug um ihr Gesicht und als sie in die Richtig blickte aus der dieser gekommen war, da sah sie ihn, ein großer strahlender Kristall, er glich allen anderen wie ein Ei dem anderen, nur mit dem unterschied das in ihm etwas gelbliches leuchtete. Sie sprang näher heran, doch je näher sie kam desto stärker schien der Wind zu werden, der sie abdrücken wollte. Dann wurde ihr klar, was dort vor sich hin leuchtete, es hatte die selbe Form wie die beiden Fragmente die vorher schon gefunden worden waren und nun lag es an ihr, sich den nächsten zu holen. Sie presste ihre Krallen in den Boden und stellte ihre Flügel so in den Wind, dass sie auf den Boden und nicht nach hinten gedrückt wurde. Langsam arbeitete sie sich vor und als sie kurz vor dem Kristall stand, durch den Druck nicht mehr in der Lage die Augen zu öffnen aber auch nicht eine Kralle zu heben um den Kristall zu stürzen, da biss die kurzerhand in den Kristall, zersplitterte mit ihren scharfen Zähnen, den Kristall und merkte wie es auf einmal um sie herum dunkel wurde.
Zeitweise hatte die das Gefühl zu fallen doch als sie Blut in ihrem Maul schmeckte riss sie schnell wieder ihre Augen auf und sah sich um. Neben sich sah sie die Drachen und Ekhna’Di liegen, die auch verwundert den Kopf hoben. Nun waren sie auf einmal wieder in der Eingangshalle, nur hatte diese von ihrem Glanz verloren und formte sich nun als Ruine um sie herum. Leundra spürte ein kratzen im Hals und würgte, als sie spuckte, kam mitsamt ihrer Spucke und Blut, ein leuchtend gelbes Fragment zum Vorschein, welches die Szene in ein seltsames Licht tauchte. Weit und breit sah man nichts mehr von den Shadows und es herrschte absolute Stille. Leundra blickte erst auf sich hinunter, ihr Körper wirkte zwar geschwächt, doch wenigstens hatte sie ihren Körper wieder wofür sie in Gedanken all den Göttern danke, die sie kannte. Danach schaute sie verschmitzt zu dem Rest der Gruppe, „tja nun haben wir was wir wollten, weiter geht’s würde ich sagen!“
Grüßle Leu- Luarcis
- gebildeter Drache

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- Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
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Als langsam die Anderen wieder zu Bewusstsein kamen, schritt Ekhna’Di schnell von Einem zum Anderen, um sich über deren Zustand zu vergewissern. Erleichtert stellte er fest, dass die Meisten nur wenig Schaden davon getragen haben, bis auf Sild, der einige ziemlich kritisch aussehende Wunden besaß. Seine eigene Aktion, um die Kristalltentakel von den Anderen abzulenken und sie so zu befreien, hatte ihn viel Konzentration gekostet und so freute er sich, dass Varok seinem Freund half und seine Wunden verschloss, auch wenn Ekhna’Di derweil immer wieder achtsam zu den Tentakeln sah, ob sie sich regen würden. Aber glücklicherweise schienen sie noch etwas verwirrt zu sein und ließen die Gruppe zumindest für den Moment in Ruhe.
Als sich alle ein wenig erholt hatten und auf dem neuesten Stand waren, entging dem Magier nicht, wie Varok und Sild schließlich aufmerksam auf ein Bild an der gegenüberliegenden Wand starrten. Erst sah er ebenfalls nur das Familienporträt, aber als er näher hinsah, konnte er plötzlich erkennen, wie es verschwamm und die grausamen Erinnerungen aus der Vergangenheit enthüllten, die genauso verwirrend wie aufschlussreich waren. In der nachfolgenden Diskussion versuchte Ekhna’Di irgendwie, die hitzigen Gemüter zu stillen und sie zu beruhigen, aber nach kurzer Zeit gab er es auf und schaute resigniert dem Spektakel zu, ein Mensch, der versucht, eine Horde aufgebrachter Drachen zu besänftigen, das hatte wohl keine sonderlich erfolgsversprechenden Aussichten. Stattdessen wanderten seine wachsamen Blicke noch einmal zu dem Kristall, aber er rührte sich immer noch nicht, obwohl das Streitgespräch nun schon durch den ganzen Raum hallte. Aber seine Vermutung schien sich glücklicherweise zu bestätigen, dass er nur Energien spüren konnte und nicht auf Geräusche reagierte. Letztlich konnte sich Sild endlich durchsetzen und die Anderen dazu bringen, ihn anzuhören.
Doch ihm wäre lieber gewesen, wenn das nicht passiert wäre, denn genau wie die Anderen starrte Ekhna’Di Sild erst einmal einen Moment verständnislos an, als Sild dann immer noch mit unveränderter Miene zu ihnen blickte, erkannte er, dass der Drache es scheinbar wirklich ernst meinte. Kopfschüttelnd öffnete er seinen Mund, um etwas zu sagen, aber auch dem sonst recht redebewanderten Magier fehlten in diesem Moment gesittete Worte.
„Sterben? Also ich weiß ja nicht, wie es EUCH geht, aber ich für meinen Teil bin nicht unbedingt bereit, diesen Schritt zu gehen, nur um in die Welt des Kristalls zu gelangen, auch wenn es uns gelingt, nunjaaaaaa, ich wills mal so ausdrücken, das dürfte ein Weg ohne Wiederkehr sein! Wir sind doch gerade erst den Fängen des Kristalls entkommen, und nun wollt ihr wieder zurück? Also ich weiß nicht, was die ganzen Geschichtenerzähler beim Schreiben für Kräuter genommen haben, denn sie meinen, dass Drachen im Allgemeinen große Weisheit und Voraussicht besitzen!“, setzte er nun doch mit spürbarem Sarkasmus hinzu, ungeachtet seiner kurzen Angst, dass Sild ihn womöglich für diese Aussage zerfleischen würde, denn dann hätte er scheinbar ja ohnehin das, was er wollte. Doch auch wenn die Anderen ebensolche Bedenken äußerten, schien Sild nichts anderes erwartet zu haben und zeichnete unberührt seine Runen auf den Boden, um ihnen Zeit zu geben, sich etwas zu beruhigen. Was Ekhna’Di auch tat, er war sogar selbst von sich überrascht, so in Emotionen geraten zu sein, denn normalerweise lies er sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen, aber gut, es war ja auch alles andere als eine normale Situation, in der sie sich befanden. Seufzend setzte er noch einmal an:
„Also gut, ich kenne deine Art nicht, aber du scheinst auf jeden Fall anders als die Drachen zu sein, über die ich Bescheid weiß, so wie es aussieht, scheinen die Geister und nichtmateriellen Dinge dir näher zu stehen, als den meisten Anderen, ich hoffe wirklich sehr, ihr wisst, was ihr tut, Sild, denn egal was du auch für Fähigkeiten haben magst, riskant und gefährlich ist es zweifelsohne, schließlich sind wir hier drauf und dran, Grenzen zu überschreiten, die man normalerweise nur ein Mal passieren kann, und das ohne Rückkehr. Aber du hast recht, sobald wir versuchen, den Kristall zu zerstören, würde er uns wieder gefangen nehmen, ich fürchte, ich sehe auch keinen anderen Weg, auch wenn es mir unbestreitbar missfällt!“
Also stellte er sich schließlich ebenfalls zu den Anderen in den Runenkreis und verfolgte das Ritual, das ihnen im letzten Moment, bevor die neu erwachten Tentakel sie erreichten, plötzlich jede Lebenskraft entzog und sie tot zu Boden sinken lies.
Ekhna’Di öffnete keuchend seine Augen, aber er hatte keine Lider mehr, und es gab auch keine Luft mehr, die seine Lungen füllten. Erschrocken und verwirrt sah er sich um und starrte entsetzt auf seinen eigenen, reglosen Körper, der neben ihm lag. Erst langsam merkte er, was überhaupt geschehen war, als der die Anderen erblickte, die ebenso wie er als leuchtende Energiewesen neben ihren Körpern schwebten. Es brauchte keine Worte, um zu erkennen, dass Silds Ritual zweifelllos ein voller Erfolg war. Die Kristalltentakel tasteten noch kurz ihre Körper ab, aber sie brauchten sich nicht mehr zu verstellen, ihre Lebenskraft war wirklich aus ihnen entwichen und so zogen die gläsernen Fäden sich wieder resigniert in die Ecke zurück. Mit einem Blick aus Zweifel, Missmut, aber auch ein wenig Bewunderung und Faszination drehte er sich zu Sild um. Ekhna’Di war dieses außerkörperliche Erlebnis nicht wirklich unbekannt. In tiefer Meditation war es ihm ebenfalls möglich, sein Bewusstsein von seinem Körper zu lösen und seinen Geist auf Reisen zu schicken. Aber das, was sie nun erlebten, war noch etwas ganz anderes, sein feinstofflicher Energiekörper war viel fester und massiver, als nur bei einer Astralreise, Sild hatte scheinbar wahrhaftig ihre Seelen von ihren Körpern gelöst.
„Nun gut, wir haben es also „geschafft“, Gratulation, ich hätte ja nicht erwartet, auf meinen Reisen in derartige Gefilde vorzustoßen, da würden meine Magierkollegen sicher sehr staunen, falls ich je zurückkehre, um es ihnen erzählen zu können! Deine Fähigkeiten sind schon erstaunlich, Sild, und es läge mir fern, daran zu zweifeln, aber dennoch kannst du sicher nicht leugnen, dass wir immer noch in Gefahr sind. Seelen können schließlich in der materiellen Welt nur überdauern, wenn sie ein Medium haben, das sie an diese Welt bindet. Tja, und unsere haben wir ja grade munter vor uns auf den Boden geschmissen! Je länger wir von unseren Körpern getrennt sind, desto schwächer wird unsere Verbindung zu ihnen und irgendwann gibt es kein Zurück mehr, dann schwinden wir für immer in die Geisterwelt hinüber, also schlage ich vor, dass wir uns tunlichst beeilen und das tun, weswegen wir gekommen sind, Freunde!“, sprach Ekhna’Di zu den Anderen, obwohl er nicht glaubte, dass überhaupt ein Ton über seine Lippen kam, aber als sie verständnisvoll nickten, wusste er, dass sie ihn trotzdem gehört haben, auf dieser Ebene funktionierte eben wohl alles über Gedankenübertragung. Durch seine Worte „ermuntert“, kletterten dann auch alle hastig in das Bild, das sie gierig aufnahm und sie verschlang, hinein tauchend in eine Welt aus längst vergangener Zeit…
Immer länger wurde der Gang, den sie durchschritten und immer mehr änderte sich das Bild, das sich ihnen an den Wänden bot, der Schimmel und der Schmutz und Staub nahmen langsam ab und schließlich erleuchteten Fackeln ihren Weg, am Ende einen breiten Durchgang im Licht enthüllend. Ekhna’Di wusste, dass sie nun wohl in der Geschichte des Schlosses um Jahrhunderte zurück gereist waren, aber er wusste auch, dass Zeit in der Geisterwelt keine Rolle spielte und ein Moment so lang wie eine ganze Ewigkeit sein konnte.
Schließlich traten sie alle in eine große, belebte Halle und fanden sich mitten in einem mittelalterlichen Fest wieder. Aufmerksam beobachtete er das rege Treiben, sah Gaukler, hohe Gäste, die Königsfamilie und auch das kleine Mädchen, das sie so weit geführt hatte.
Als schließlich das eigentliche Fest begann und der Narr seine Geschichten erzählte, lauschte auch der Magier aufmerksam, bis er die sichtliche Rage seiner Begleiter bemerkte, als sie die Geschichte vom besiegten Golddrachen hörten und auch er blickte mit ernster Miene zu der deswegen erheiterten Menge herüber. Als Leundra wutschnaubend am liebsten auf die Leute zugerannt wäre, schüttelte Ekhna’Di nur seinen Kopf, die Dinge, die sie hier sahen, waren längst vergangen, sie konnten sie nicht mehr ändern, so schlimm die Auswirkungen auch waren. Daher war er erleichtert, als sie wieder zur Besinnung kam und ihnen lieber erzählte, was sie von Golddrachen wusste, obwohl er sich immer für Drachen interessiert und die Aufzeichnungen über sie intensiv studiert hatte, so waren sie doch all zu oft unvollständig und ungenau, so dass er ohnehin sehr erfreut darüber war, nun mit ein paar leibhaftigen Drachen durch das Land zu ziehen, um von ihnen lernen zu können, auch wenn ihr Abenteuer ihn in eine so prekäre Lage gebracht hatte. Schließlich nickte er, als sie sich auf die Suche nach den Kellergewölben und hoffentlich eine Spur von dem Golddrachen machen wollten. Hastig lief er umher und suchte die Halle ab, es dauerte nicht lange, bis er die Tür entdeckte, als Mensch kannte er sich schließlich gut mit der Bauweise von Schlössern aus und winkte seine Begleiter zu sich, so dass sie kurz darauf gemeinsam noch tiefer in das Schloss vorstießen. Letztlich verließen sie den Bereich von behauenem und verziertem Gestein und liefen durch Höhlengänge, die tief in einen Berg gegraben sein mussten. Es bestand kein Zweifel, dass sie auf der richtigen Spur waren, als sie das massive Gitter erreichten, das für ihre masselosen Körper allerdings kein Hindernis darstellte.
Letztlich erreichten sie die große Höhle, in deren Mitte eben jener Kristall aufragte, der ihnen schon die ganze Zeit so schwer zu schaffen gemacht hatte. Als sie sich ihm näherten, wuchsen plötzlich in der ganzen Höhle unzählige Kristalle, so dass keiner mehr wusste, welcher der echte war. Zudem kam auch noch ein unnatürlicher Wind auf, allein schon deswegen, dass sie davon betroffen wurden, zeigte, dass nur der Kristall mit seinen seltsamen Kräften dafür verantwortlich sein konnte. Ekhna’Di hatte alle Mühe, sich da gegen zu stellen, aber näher an den Kristall kam er nicht heran, daher sah er erleichtert mit an, wie Leundra es schließlich schaffte und den Kristall in tausend Teile sprengte. Der heftige Wind schien schon Orkanausmaße anzunehmen und plötzlich wurde Ekhna’Di schwarz vor Augen, als er zurückgeschleudert wurde…
Keuchend riss er seine Augen auf und drehte sich mühsam um. Langsam richtete er sich auf und sah sich um. Er spürte, wie sein Herz bebte und seine Lungen sich nach dem viel zu lange zurück liegenden letzten Atemzug wieder füllten, also waren sie anscheinend tatsächlich wieder zurück. Er schaute sich nach den Anderen um und erblickte Leundra, die mit bluttriefendem Maul vor ihnen stand, ja, kein Zweifel, Geister konnten nicht bluten.
Plötzlich fing sie an zu würgen und er fürchtete schon, dass sie innere Verletzungen hatte und Blut in ihre Lunge lief, aber dann fiel auf einmal ein leuchtendes Fragment vor ihr auf den Boden, das sie langsam aufhob. Erleichtert seufzend sammelte er sich mit den Anderen darum, ihm entging die wohltuende Stille nicht, die sie mit einem Mal umfing, und auch das klamme, kalte Gefühl, das er die ganze Zeit in diesem Schloss hatte, schien verflogen, so wie es aussah, hatten sie wirklich dieses verwunschene Schloss von seinem Fluch befreit und sie ihr Ziel erreicht, weil sie das gefunden haben, weswegen sie gekommen waren.
Fasziniert betrachtete der Magier das Fragment und rätselte schon darüber, welchem Element es wohl zugeordnet war, als er plötzlich eine heftige Erschütterung spürte und das Gleichgewicht verlor, weil scheinbar der ganze Boden zur Seite kippte. Entsetzt starrte er einen Moment lang in die Runde, als ihm klar wurde, was passierte. Sie hatten den Kristall zerstört, das Herz des Schlosses, das mit Hilfe seiner gespeicherten Energie und dem Fragment die ganze Insel in der Luft gehalten hatte, aber nun war ihr Antrieb erloschen und sie stürzten unweigerlich zu Boden.
„Schnell, wir müssen schleunigst hier raus, wer fliegen kann, ist klar im Vorteil!“, rief er den Anderen zu und hechtete zur Tür ins Freie, wo er an den Turmzinnen stehend das Land erblickte, auf das sie langsam, aber sicher immer steiler zu rauschten…
Als sich alle ein wenig erholt hatten und auf dem neuesten Stand waren, entging dem Magier nicht, wie Varok und Sild schließlich aufmerksam auf ein Bild an der gegenüberliegenden Wand starrten. Erst sah er ebenfalls nur das Familienporträt, aber als er näher hinsah, konnte er plötzlich erkennen, wie es verschwamm und die grausamen Erinnerungen aus der Vergangenheit enthüllten, die genauso verwirrend wie aufschlussreich waren. In der nachfolgenden Diskussion versuchte Ekhna’Di irgendwie, die hitzigen Gemüter zu stillen und sie zu beruhigen, aber nach kurzer Zeit gab er es auf und schaute resigniert dem Spektakel zu, ein Mensch, der versucht, eine Horde aufgebrachter Drachen zu besänftigen, das hatte wohl keine sonderlich erfolgsversprechenden Aussichten. Stattdessen wanderten seine wachsamen Blicke noch einmal zu dem Kristall, aber er rührte sich immer noch nicht, obwohl das Streitgespräch nun schon durch den ganzen Raum hallte. Aber seine Vermutung schien sich glücklicherweise zu bestätigen, dass er nur Energien spüren konnte und nicht auf Geräusche reagierte. Letztlich konnte sich Sild endlich durchsetzen und die Anderen dazu bringen, ihn anzuhören.
Doch ihm wäre lieber gewesen, wenn das nicht passiert wäre, denn genau wie die Anderen starrte Ekhna’Di Sild erst einmal einen Moment verständnislos an, als Sild dann immer noch mit unveränderter Miene zu ihnen blickte, erkannte er, dass der Drache es scheinbar wirklich ernst meinte. Kopfschüttelnd öffnete er seinen Mund, um etwas zu sagen, aber auch dem sonst recht redebewanderten Magier fehlten in diesem Moment gesittete Worte.
„Sterben? Also ich weiß ja nicht, wie es EUCH geht, aber ich für meinen Teil bin nicht unbedingt bereit, diesen Schritt zu gehen, nur um in die Welt des Kristalls zu gelangen, auch wenn es uns gelingt, nunjaaaaaa, ich wills mal so ausdrücken, das dürfte ein Weg ohne Wiederkehr sein! Wir sind doch gerade erst den Fängen des Kristalls entkommen, und nun wollt ihr wieder zurück? Also ich weiß nicht, was die ganzen Geschichtenerzähler beim Schreiben für Kräuter genommen haben, denn sie meinen, dass Drachen im Allgemeinen große Weisheit und Voraussicht besitzen!“, setzte er nun doch mit spürbarem Sarkasmus hinzu, ungeachtet seiner kurzen Angst, dass Sild ihn womöglich für diese Aussage zerfleischen würde, denn dann hätte er scheinbar ja ohnehin das, was er wollte. Doch auch wenn die Anderen ebensolche Bedenken äußerten, schien Sild nichts anderes erwartet zu haben und zeichnete unberührt seine Runen auf den Boden, um ihnen Zeit zu geben, sich etwas zu beruhigen. Was Ekhna’Di auch tat, er war sogar selbst von sich überrascht, so in Emotionen geraten zu sein, denn normalerweise lies er sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen, aber gut, es war ja auch alles andere als eine normale Situation, in der sie sich befanden. Seufzend setzte er noch einmal an:
„Also gut, ich kenne deine Art nicht, aber du scheinst auf jeden Fall anders als die Drachen zu sein, über die ich Bescheid weiß, so wie es aussieht, scheinen die Geister und nichtmateriellen Dinge dir näher zu stehen, als den meisten Anderen, ich hoffe wirklich sehr, ihr wisst, was ihr tut, Sild, denn egal was du auch für Fähigkeiten haben magst, riskant und gefährlich ist es zweifelsohne, schließlich sind wir hier drauf und dran, Grenzen zu überschreiten, die man normalerweise nur ein Mal passieren kann, und das ohne Rückkehr. Aber du hast recht, sobald wir versuchen, den Kristall zu zerstören, würde er uns wieder gefangen nehmen, ich fürchte, ich sehe auch keinen anderen Weg, auch wenn es mir unbestreitbar missfällt!“
Also stellte er sich schließlich ebenfalls zu den Anderen in den Runenkreis und verfolgte das Ritual, das ihnen im letzten Moment, bevor die neu erwachten Tentakel sie erreichten, plötzlich jede Lebenskraft entzog und sie tot zu Boden sinken lies.
Ekhna’Di öffnete keuchend seine Augen, aber er hatte keine Lider mehr, und es gab auch keine Luft mehr, die seine Lungen füllten. Erschrocken und verwirrt sah er sich um und starrte entsetzt auf seinen eigenen, reglosen Körper, der neben ihm lag. Erst langsam merkte er, was überhaupt geschehen war, als der die Anderen erblickte, die ebenso wie er als leuchtende Energiewesen neben ihren Körpern schwebten. Es brauchte keine Worte, um zu erkennen, dass Silds Ritual zweifelllos ein voller Erfolg war. Die Kristalltentakel tasteten noch kurz ihre Körper ab, aber sie brauchten sich nicht mehr zu verstellen, ihre Lebenskraft war wirklich aus ihnen entwichen und so zogen die gläsernen Fäden sich wieder resigniert in die Ecke zurück. Mit einem Blick aus Zweifel, Missmut, aber auch ein wenig Bewunderung und Faszination drehte er sich zu Sild um. Ekhna’Di war dieses außerkörperliche Erlebnis nicht wirklich unbekannt. In tiefer Meditation war es ihm ebenfalls möglich, sein Bewusstsein von seinem Körper zu lösen und seinen Geist auf Reisen zu schicken. Aber das, was sie nun erlebten, war noch etwas ganz anderes, sein feinstofflicher Energiekörper war viel fester und massiver, als nur bei einer Astralreise, Sild hatte scheinbar wahrhaftig ihre Seelen von ihren Körpern gelöst.
„Nun gut, wir haben es also „geschafft“, Gratulation, ich hätte ja nicht erwartet, auf meinen Reisen in derartige Gefilde vorzustoßen, da würden meine Magierkollegen sicher sehr staunen, falls ich je zurückkehre, um es ihnen erzählen zu können! Deine Fähigkeiten sind schon erstaunlich, Sild, und es läge mir fern, daran zu zweifeln, aber dennoch kannst du sicher nicht leugnen, dass wir immer noch in Gefahr sind. Seelen können schließlich in der materiellen Welt nur überdauern, wenn sie ein Medium haben, das sie an diese Welt bindet. Tja, und unsere haben wir ja grade munter vor uns auf den Boden geschmissen! Je länger wir von unseren Körpern getrennt sind, desto schwächer wird unsere Verbindung zu ihnen und irgendwann gibt es kein Zurück mehr, dann schwinden wir für immer in die Geisterwelt hinüber, also schlage ich vor, dass wir uns tunlichst beeilen und das tun, weswegen wir gekommen sind, Freunde!“, sprach Ekhna’Di zu den Anderen, obwohl er nicht glaubte, dass überhaupt ein Ton über seine Lippen kam, aber als sie verständnisvoll nickten, wusste er, dass sie ihn trotzdem gehört haben, auf dieser Ebene funktionierte eben wohl alles über Gedankenübertragung. Durch seine Worte „ermuntert“, kletterten dann auch alle hastig in das Bild, das sie gierig aufnahm und sie verschlang, hinein tauchend in eine Welt aus längst vergangener Zeit…
Immer länger wurde der Gang, den sie durchschritten und immer mehr änderte sich das Bild, das sich ihnen an den Wänden bot, der Schimmel und der Schmutz und Staub nahmen langsam ab und schließlich erleuchteten Fackeln ihren Weg, am Ende einen breiten Durchgang im Licht enthüllend. Ekhna’Di wusste, dass sie nun wohl in der Geschichte des Schlosses um Jahrhunderte zurück gereist waren, aber er wusste auch, dass Zeit in der Geisterwelt keine Rolle spielte und ein Moment so lang wie eine ganze Ewigkeit sein konnte.
Schließlich traten sie alle in eine große, belebte Halle und fanden sich mitten in einem mittelalterlichen Fest wieder. Aufmerksam beobachtete er das rege Treiben, sah Gaukler, hohe Gäste, die Königsfamilie und auch das kleine Mädchen, das sie so weit geführt hatte.
Als schließlich das eigentliche Fest begann und der Narr seine Geschichten erzählte, lauschte auch der Magier aufmerksam, bis er die sichtliche Rage seiner Begleiter bemerkte, als sie die Geschichte vom besiegten Golddrachen hörten und auch er blickte mit ernster Miene zu der deswegen erheiterten Menge herüber. Als Leundra wutschnaubend am liebsten auf die Leute zugerannt wäre, schüttelte Ekhna’Di nur seinen Kopf, die Dinge, die sie hier sahen, waren längst vergangen, sie konnten sie nicht mehr ändern, so schlimm die Auswirkungen auch waren. Daher war er erleichtert, als sie wieder zur Besinnung kam und ihnen lieber erzählte, was sie von Golddrachen wusste, obwohl er sich immer für Drachen interessiert und die Aufzeichnungen über sie intensiv studiert hatte, so waren sie doch all zu oft unvollständig und ungenau, so dass er ohnehin sehr erfreut darüber war, nun mit ein paar leibhaftigen Drachen durch das Land zu ziehen, um von ihnen lernen zu können, auch wenn ihr Abenteuer ihn in eine so prekäre Lage gebracht hatte. Schließlich nickte er, als sie sich auf die Suche nach den Kellergewölben und hoffentlich eine Spur von dem Golddrachen machen wollten. Hastig lief er umher und suchte die Halle ab, es dauerte nicht lange, bis er die Tür entdeckte, als Mensch kannte er sich schließlich gut mit der Bauweise von Schlössern aus und winkte seine Begleiter zu sich, so dass sie kurz darauf gemeinsam noch tiefer in das Schloss vorstießen. Letztlich verließen sie den Bereich von behauenem und verziertem Gestein und liefen durch Höhlengänge, die tief in einen Berg gegraben sein mussten. Es bestand kein Zweifel, dass sie auf der richtigen Spur waren, als sie das massive Gitter erreichten, das für ihre masselosen Körper allerdings kein Hindernis darstellte.
Letztlich erreichten sie die große Höhle, in deren Mitte eben jener Kristall aufragte, der ihnen schon die ganze Zeit so schwer zu schaffen gemacht hatte. Als sie sich ihm näherten, wuchsen plötzlich in der ganzen Höhle unzählige Kristalle, so dass keiner mehr wusste, welcher der echte war. Zudem kam auch noch ein unnatürlicher Wind auf, allein schon deswegen, dass sie davon betroffen wurden, zeigte, dass nur der Kristall mit seinen seltsamen Kräften dafür verantwortlich sein konnte. Ekhna’Di hatte alle Mühe, sich da gegen zu stellen, aber näher an den Kristall kam er nicht heran, daher sah er erleichtert mit an, wie Leundra es schließlich schaffte und den Kristall in tausend Teile sprengte. Der heftige Wind schien schon Orkanausmaße anzunehmen und plötzlich wurde Ekhna’Di schwarz vor Augen, als er zurückgeschleudert wurde…
Keuchend riss er seine Augen auf und drehte sich mühsam um. Langsam richtete er sich auf und sah sich um. Er spürte, wie sein Herz bebte und seine Lungen sich nach dem viel zu lange zurück liegenden letzten Atemzug wieder füllten, also waren sie anscheinend tatsächlich wieder zurück. Er schaute sich nach den Anderen um und erblickte Leundra, die mit bluttriefendem Maul vor ihnen stand, ja, kein Zweifel, Geister konnten nicht bluten.
Plötzlich fing sie an zu würgen und er fürchtete schon, dass sie innere Verletzungen hatte und Blut in ihre Lunge lief, aber dann fiel auf einmal ein leuchtendes Fragment vor ihr auf den Boden, das sie langsam aufhob. Erleichtert seufzend sammelte er sich mit den Anderen darum, ihm entging die wohltuende Stille nicht, die sie mit einem Mal umfing, und auch das klamme, kalte Gefühl, das er die ganze Zeit in diesem Schloss hatte, schien verflogen, so wie es aussah, hatten sie wirklich dieses verwunschene Schloss von seinem Fluch befreit und sie ihr Ziel erreicht, weil sie das gefunden haben, weswegen sie gekommen waren.
Fasziniert betrachtete der Magier das Fragment und rätselte schon darüber, welchem Element es wohl zugeordnet war, als er plötzlich eine heftige Erschütterung spürte und das Gleichgewicht verlor, weil scheinbar der ganze Boden zur Seite kippte. Entsetzt starrte er einen Moment lang in die Runde, als ihm klar wurde, was passierte. Sie hatten den Kristall zerstört, das Herz des Schlosses, das mit Hilfe seiner gespeicherten Energie und dem Fragment die ganze Insel in der Luft gehalten hatte, aber nun war ihr Antrieb erloschen und sie stürzten unweigerlich zu Boden.
„Schnell, wir müssen schleunigst hier raus, wer fliegen kann, ist klar im Vorteil!“, rief er den Anderen zu und hechtete zur Tür ins Freie, wo er an den Turmzinnen stehend das Land erblickte, auf das sie langsam, aber sicher immer steiler zu rauschten…
- Tilondrion
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- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
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Geschwächt richtete Ardros sich auf und folgte dem Gespräch der anderen etwas betäubt da er immer noch mit dem Energieentzug zu kämpfen hatte. Das Familienbild interessiert ihn zuerst überhaupt nicht. Erst als das Gespräch darauf hinauslief dass sie alle sterben sollten wurde der Rote hellhörig. Er wollte nicht sterben! "Ich bin dagegen," sagte er leise da er zu schwach war um sich lautstark bemerkbar zu machen. Deshalb wurde er aber auch überhört. Als sich alle anderen schon in dem komischen Kreis befanden gab er sich einen Ruck und stellte sich auch zu ihnen. Wenn die anderen nachher tot wären und er alleine in dem Schloss weitergehen müsste wäre ihm auch nicht wirklich viel geholfen, denn er hatte keine Ahnung wie er den Kristall ohne Hilfe besiegen könnte.
Das Sterben war ein komisches Gefühl. Irgendwie war es wie einschlafen wobei man aber nicht richtig einschlief sondern nur der Körper währenddessen der Geist wach blieb. Das Tot sein war noch abstrakter. Er fühlte nichts, und obwohl er so etwas wie ein Bewusstsein hatte er keinerlei sich real anfühlende Wahrnehmungen. Mit gemischten Gedanken ging Ardros durch das Bild den anderen hinterher. Er hatte irgendwie keine Lust mehr viel zu tun denn er war ja tot.
Auch die Geschichte vom goldenen Drachen weckte keinerlei Gefühle in ihm, es war ihm gleichgültig. Warscheinlich würde er sich noch genug darüber aufregen wenn er wieder zurückkäme in die Welt der Lebenden, wenn überhaupt.
Hastig schwebte er den anderen hinterher als sie immer tiefer in die Kellergewölbe des Schlosses abtauchten.
Als sie endlich den Kristall erreichten wollte der Rote sofort zum Kristall gehen und etwas gegen ihn unternehmen. Allerdings fing dieser an zu wachsen und Ardros wusste beim besten willen nicht welcher der Kristalle nun der echte war. Zum Glück hatte er Ekhna’Di's Warnung gehört dass ein grosser Teil des Kristalls nur eine Illusion war.
Als einer der wachsenden Kristalle jedoch seinen Flügel berührte und ein Gefühl auslöste erschrack Ardros. Der Kristall konnte ihm also auch auf dieser Ebene gefährlich werden. Sofort wich er allen wachsenden Kristallen auf und sah gerade noch wie Leundra sich zu dem Kristall vorkämpfte und in ihn hinein biss. Dann wurde es dunkel.
Als er erwachte fühlte er sich sonderbar gut obwohl er noch etwas schwächlich war, denn er spürte sein Herz in der Brust schlagen. Sofort richtete er sich auf und sah wie Leundra aus der Schnauze blutete. Dann spuckte sie etwas auf den Boden und als Ardros genauer hinsah konnte er sehen dass es wieder eines der Fragmente war. Er wollte sich gerade aufrichten als das Schloss erzitterte. Er realisierte sofort was los war. Schnell hatte er sich aufgerappelt und rannte zur Türe. Glücklicherweise führte sie sofort ins Freie. Es war faszinierend zu sehen wie das Schloss abstürzte. Angst hatte der Rote keine, denn er wusste das er jederzeit seine Flügel ausbreiten könnte. Deshalb wartete er darauf bis die anderen auch heraus kamen damit sie miteinander diesen verfluchten Ort verlassen konnten.
Das Sterben war ein komisches Gefühl. Irgendwie war es wie einschlafen wobei man aber nicht richtig einschlief sondern nur der Körper währenddessen der Geist wach blieb. Das Tot sein war noch abstrakter. Er fühlte nichts, und obwohl er so etwas wie ein Bewusstsein hatte er keinerlei sich real anfühlende Wahrnehmungen. Mit gemischten Gedanken ging Ardros durch das Bild den anderen hinterher. Er hatte irgendwie keine Lust mehr viel zu tun denn er war ja tot.
Auch die Geschichte vom goldenen Drachen weckte keinerlei Gefühle in ihm, es war ihm gleichgültig. Warscheinlich würde er sich noch genug darüber aufregen wenn er wieder zurückkäme in die Welt der Lebenden, wenn überhaupt.
Hastig schwebte er den anderen hinterher als sie immer tiefer in die Kellergewölbe des Schlosses abtauchten.
Als sie endlich den Kristall erreichten wollte der Rote sofort zum Kristall gehen und etwas gegen ihn unternehmen. Allerdings fing dieser an zu wachsen und Ardros wusste beim besten willen nicht welcher der Kristalle nun der echte war. Zum Glück hatte er Ekhna’Di's Warnung gehört dass ein grosser Teil des Kristalls nur eine Illusion war.
Als einer der wachsenden Kristalle jedoch seinen Flügel berührte und ein Gefühl auslöste erschrack Ardros. Der Kristall konnte ihm also auch auf dieser Ebene gefährlich werden. Sofort wich er allen wachsenden Kristallen auf und sah gerade noch wie Leundra sich zu dem Kristall vorkämpfte und in ihn hinein biss. Dann wurde es dunkel.
Als er erwachte fühlte er sich sonderbar gut obwohl er noch etwas schwächlich war, denn er spürte sein Herz in der Brust schlagen. Sofort richtete er sich auf und sah wie Leundra aus der Schnauze blutete. Dann spuckte sie etwas auf den Boden und als Ardros genauer hinsah konnte er sehen dass es wieder eines der Fragmente war. Er wollte sich gerade aufrichten als das Schloss erzitterte. Er realisierte sofort was los war. Schnell hatte er sich aufgerappelt und rannte zur Türe. Glücklicherweise führte sie sofort ins Freie. Es war faszinierend zu sehen wie das Schloss abstürzte. Angst hatte der Rote keine, denn er wusste das er jederzeit seine Flügel ausbreiten könnte. Deshalb wartete er darauf bis die anderen auch heraus kamen damit sie miteinander diesen verfluchten Ort verlassen konnten.

1. offizieller Leu-Fanclub!
[ooc:bitte last es nicht Tag bzw. hell werden.]
Mehr oder weniger Ausdruckslos verfolgte Sild die Geschichte. Natürlich ging ihm der Mord eines goldenen Drachen nahe, doch da Sild selber ein Essenzdrache war, war für ihn der Tod selber nicht so schlimm. Er konzentrierte sich weiterhin auf dem Zauber, der ihn allmählich die Energie entzog. Ein Stück seiner Seelenenergie, die er nicht auf herkömmliche Weiße zurückbekommen konnte, musste er schon für diesen Essenzzauber geben. Darum verfolgte er das geschehen eher mit weniger Interesse. Erst als sie den Kristall erreichten, erwachte sein Interesse. Er hatte eigentlich gedacht, das sich bei diesem Kristall um einen Geisterzauber handelte, doch dies erwies sich nun als Irrtum. Dennoch war die Kraft beeindruckend
Varok war ganz fasziniert von dieser Welt, die er, obwohl er von Morlen kam, nicht beträten konnte. Er musste sich eingestehen, das er sich hier nicht wirklich wohl fühlte, denn seine Kräfte war hier wohl nicht vorhanden, obwohl sein verstand genau so wie immer funktionierte.
Als Leundra das Fragment endlich erreicht hatte war er dennoch froh, dass sie danach wieder in die Lebende Welt zurückkehren konnten.
Nun stand ihnen das nächste Problem bevor, wie beide Drachen bald merkten. Da nun das Schloss von dem Zauber beraubt war, hielt es nichts mehr in der Luft. Zuerst ganz langsam, aber dann immer schneller begann es zu Richtung Boden zu stürzen.
Als ob sie Schwerkraft selber, das Unrecht dieser unrechtmäßig fliegenden Burg zunichte machen will, dachte Varok, doch er schüttelte den Kopf bei diesem absurden Gedanken. Er hatte doch selber gelernt, dass sich alle Massen mit der Zeit im Freien Fall beschleunigen und diese Burg stellte eine gewaltige Masse dar.
Immer wieder brachen Teile der Burg oder des Bodens und schienen langsam nach oben zu schweben. Mittlerweile war das Laufen auf diesem Boden eine reine Glückssache geworden, denn man konnte nie mit Sicherheit sagen, dass sich nicht gleich unter seine Pfoten, der nächste Riss auftun würde.
Genau dieses Schicksal ereignete Sild, der sowieso unter Müdigkeit und Energiemangel litt. Sein ganzer von den Fragmentenenergien entstellter Körper schien immer wieder zu verschwimmen, was immer ein Anzeichen für wenig Energie war. Ein Moment der Unaufmerksamkeit sorgte, das Sild den vor sich öffnenden Spalt übersah. Dieser war nicht groß doch Sild Fuß geriet in diesen Spalt steckte fest. Da er im vollen Lauf war, stolperte er dadurch. Ein heftiger Schmerz durchzuckte sein linkes Bein, als er fiel. Dann kamen die Schmerzen des Aufkommens auf den Boden dazu. Sild jaulte auf und Varok, der den Sturz seines Kollegen mitbekommen hatte, lief zu Sild zurück. Mit einem Flügel sorgte dafür das Silds Arm über seinen Körper kam und gemeinsam liefen sie nun weiter, auch wenn sie nun bedeutend langsamer waren. Sild sagte nichts mehr, doch an seinem schmerzverzehrten Gesicht konnte man erkennen wie sehr er litt.
„Wir müssen zur Kette“, sagte Sild, als er sich daran erinnerte wie sie hier rauf gekommen waren. Er selbst konnte mir seinem Stummelflügeln sicher nicht Fliegen und gleiten war bei diesen Geschwindigkeiten sowieso nicht möglich.
Während sie zu der Stelle liefen, an der sich die Kette befand, horten sie schon beinahe ohrenbetäubend Laut einen metallischen Klang. Mit einem Ruck beschleunigte die Burg auf einmal, wobei sie aber nun mehr seitlich stürzte.
Die Fallgeschwindigkeit war nun so hoch, dass sie alle immer wieder von den Füßen bzw. Kralle bzw. Pfoten gerissen wurden. Sild sah nun verschwommen eine Bewegung war und mit lauten krachen landete die schwere Kette genau neben ihnen. Die unteren Glieder hatten die immer stärker gewordene Seitwärtsbewegung der Burg nicht mehr ausgehalten und waren richtig geplatzt. Ardros der am schnellsten von der ganzen Gruppe war, hatte richtig Glück gehabt, dass er gewartet hatte, denn sonst wäre die Kette genau auf ihn gelandet und hätte ihn wohl zerquetscht.
Varok krallte sich mittlerweile stark am Boden fest, denn dieser Wind und die Fliehkraft waren selbst für den erfahrenen Winddrachen zu viel. Varok versuchte zwar mit seiner Windbeherrschung eine Wand aufzubauen, doch diese Windgeschwindigkeiten, konnte keine mehr kontrollieren. Doch auf einmal spürte er eine Windkraft, die seinen Zauber unterstütze. Diese Kraft was so ungewöhnlich, dass er sie beinahe nicht als Wind erkannte, doch nun registriere er das Leundra ihr Fragment benutzte. Diese beiden Kräfte sorgten dafür, dass sie wenigstens für einen Kurzen Moment reden konnten.
„Ekhna’Di komm her zu mir und halte dich fest an meinen Bein fest“, sagte Varok sehr laut, da der Wind trotz der Windwand das sprechen schwer machte.
Der Magier war als Mensch sehr der leichteste von allen und wenn schon Sild selber schon beinahe nicht mehr am Boden halten konnte, so würde es Ekhna’Di wohl nicht besser ergehen.
„Versucht auf keinen fall zu fliegen die starke Windkraft würde euch die Flügel berechen bevor ihr auch nur ein mal mit ihnen schlagen könntet“, sage Varok, der ja selber die Kräfte von starken Winden gegen seine Gegner nutzte. Allerdings heiß dies, dass sie nicht so einfach von hier weg kommen konnten. Und langsam wurde der Wind unerträglich auf der Haut. Bald würde er sie einfach zerquetschten, oder spätestens dann wenn sie auf die Erde krachten.
Varok sah kein Ausweg. Selbst mit ihren Fragmenten.
Doch auf einmal find Sild laut an zu schreien: „Kommt alle her. Wir müssen so nahe wie möglich beieinander stehen“.
Varok schaute Sild verdutzt an, doch dieser erklärte ihm nun etwas leiser: „In meiner jetzigen Form kann ich das Dazwischen nicht nutzen du aber schon. Du hast zwar kein wirkliches Ziel, doch wir müssen darin nur für ein paar Sekunden verschwinden. Das würde schon reichen. Wir müssen genau dann verschwinden wenn die Festung das Wasser berührt…“.
Mehr konnte Sild nicht raus bringen, denn die Windmauer gab nach und wieder mussten sie gegen den Wind ankämpfen.
Varok hingegen verstand nun was zu tun war. Er hatte nicht daran gedacht, doch sie hatten wirklich in Dazwischen eine Chance, da es dort keine Luft gab würde sie dort auch noch nicht gegen irgendetwas geschleudert werden. Doch es wäre sicherer erst ins Dazwischen zu gehen, wenn sie den Boden beinahe erreicht hätten.
Doch dann fiel Varok ein, dass Sild von Wasser geredet hatte. Erst jetzt bemerkte er das blaue Meer unter ihnen. Der Boden hatte sich leicht geneigt, so dass sie nun sehen konnten worauf sie fielen.
Wenn wir überhaupt so lange diese Wind überleben, dachte Varok finster.
Sild konnte mittlerweile nicht mehr geradeaus sehen weil der Wind ihn in den Augen stach, doch er spürte, dass diese geisterhaften Energien noch immer vorhanden waren. Sie waren wahrscheinlich auch der Grund warum die Burg nicht schon längst unter ihnen verfallen war.
Varok wartete und sah das Wasser immer näher kommen. Er versuchte den Wind zu ignorieren, doch dieser war mittlerweile so stark, das er in die Haut schnitt. Führ ihn Kamm es langsam so vor als ob sich dich Welt um ihn in Zeitlupe bewegte. Endlich Traf der fordere Bereich der Burgerde auf das Wasser. Der Felsen wurde regelrecht in mehrere Teile zerschnitten und einige davon kamen direkt af sie zu. Gleichzeitig wurde die Geschwindigkeit so stark verlangsamt das sie alle den Halt verloren und nach vorne stürzten.
Varok reagierte sofort und öffnete einen Durchgang durchs Dazwischen. In der vollkommenen Dunkelheit, die nur durch die Lichter der einzelnen Portale durchbrochen war, die wie Sterne wirkten, waren sie endlich von dem Schneidenden Wind befreit. Dafür wirkte sich nun die Kälte umso stärker auf die Schnittwunden aus.
Varok wartete ab und erklärte dem Dazwischen immer wieder was sie gerne von ihm wollten.
Endlich öffnete sich wieder ein Loch unter ihnen und sie tauchen über der Festung wieder auf.
Die Festung selber war mehr oder weniger unversehrt, jedenfalls war noch etwas von ihr vorhanden. Allerdings ragen nun aus dem Boden Felsspitzen heraus. Diese waren durch den hohen Druck nach oben getrieben worden. Vollkommen erschöpft setzte Varok, der Sild und Ekhna’Di fest hielt, auf den Boden auf.
Sild ging es nicht besser und er sage nur: „Wir haben es geschafft, oder ist was mit euch? „.
Dann bemerkte Sild noch: „Hier wird es aber schnell dunkel“.
Mehr oder weniger Ausdruckslos verfolgte Sild die Geschichte. Natürlich ging ihm der Mord eines goldenen Drachen nahe, doch da Sild selber ein Essenzdrache war, war für ihn der Tod selber nicht so schlimm. Er konzentrierte sich weiterhin auf dem Zauber, der ihn allmählich die Energie entzog. Ein Stück seiner Seelenenergie, die er nicht auf herkömmliche Weiße zurückbekommen konnte, musste er schon für diesen Essenzzauber geben. Darum verfolgte er das geschehen eher mit weniger Interesse. Erst als sie den Kristall erreichten, erwachte sein Interesse. Er hatte eigentlich gedacht, das sich bei diesem Kristall um einen Geisterzauber handelte, doch dies erwies sich nun als Irrtum. Dennoch war die Kraft beeindruckend
Varok war ganz fasziniert von dieser Welt, die er, obwohl er von Morlen kam, nicht beträten konnte. Er musste sich eingestehen, das er sich hier nicht wirklich wohl fühlte, denn seine Kräfte war hier wohl nicht vorhanden, obwohl sein verstand genau so wie immer funktionierte.
Als Leundra das Fragment endlich erreicht hatte war er dennoch froh, dass sie danach wieder in die Lebende Welt zurückkehren konnten.
Nun stand ihnen das nächste Problem bevor, wie beide Drachen bald merkten. Da nun das Schloss von dem Zauber beraubt war, hielt es nichts mehr in der Luft. Zuerst ganz langsam, aber dann immer schneller begann es zu Richtung Boden zu stürzen.
Als ob sie Schwerkraft selber, das Unrecht dieser unrechtmäßig fliegenden Burg zunichte machen will, dachte Varok, doch er schüttelte den Kopf bei diesem absurden Gedanken. Er hatte doch selber gelernt, dass sich alle Massen mit der Zeit im Freien Fall beschleunigen und diese Burg stellte eine gewaltige Masse dar.
Immer wieder brachen Teile der Burg oder des Bodens und schienen langsam nach oben zu schweben. Mittlerweile war das Laufen auf diesem Boden eine reine Glückssache geworden, denn man konnte nie mit Sicherheit sagen, dass sich nicht gleich unter seine Pfoten, der nächste Riss auftun würde.
Genau dieses Schicksal ereignete Sild, der sowieso unter Müdigkeit und Energiemangel litt. Sein ganzer von den Fragmentenenergien entstellter Körper schien immer wieder zu verschwimmen, was immer ein Anzeichen für wenig Energie war. Ein Moment der Unaufmerksamkeit sorgte, das Sild den vor sich öffnenden Spalt übersah. Dieser war nicht groß doch Sild Fuß geriet in diesen Spalt steckte fest. Da er im vollen Lauf war, stolperte er dadurch. Ein heftiger Schmerz durchzuckte sein linkes Bein, als er fiel. Dann kamen die Schmerzen des Aufkommens auf den Boden dazu. Sild jaulte auf und Varok, der den Sturz seines Kollegen mitbekommen hatte, lief zu Sild zurück. Mit einem Flügel sorgte dafür das Silds Arm über seinen Körper kam und gemeinsam liefen sie nun weiter, auch wenn sie nun bedeutend langsamer waren. Sild sagte nichts mehr, doch an seinem schmerzverzehrten Gesicht konnte man erkennen wie sehr er litt.
„Wir müssen zur Kette“, sagte Sild, als er sich daran erinnerte wie sie hier rauf gekommen waren. Er selbst konnte mir seinem Stummelflügeln sicher nicht Fliegen und gleiten war bei diesen Geschwindigkeiten sowieso nicht möglich.
Während sie zu der Stelle liefen, an der sich die Kette befand, horten sie schon beinahe ohrenbetäubend Laut einen metallischen Klang. Mit einem Ruck beschleunigte die Burg auf einmal, wobei sie aber nun mehr seitlich stürzte.
Die Fallgeschwindigkeit war nun so hoch, dass sie alle immer wieder von den Füßen bzw. Kralle bzw. Pfoten gerissen wurden. Sild sah nun verschwommen eine Bewegung war und mit lauten krachen landete die schwere Kette genau neben ihnen. Die unteren Glieder hatten die immer stärker gewordene Seitwärtsbewegung der Burg nicht mehr ausgehalten und waren richtig geplatzt. Ardros der am schnellsten von der ganzen Gruppe war, hatte richtig Glück gehabt, dass er gewartet hatte, denn sonst wäre die Kette genau auf ihn gelandet und hätte ihn wohl zerquetscht.
Varok krallte sich mittlerweile stark am Boden fest, denn dieser Wind und die Fliehkraft waren selbst für den erfahrenen Winddrachen zu viel. Varok versuchte zwar mit seiner Windbeherrschung eine Wand aufzubauen, doch diese Windgeschwindigkeiten, konnte keine mehr kontrollieren. Doch auf einmal spürte er eine Windkraft, die seinen Zauber unterstütze. Diese Kraft was so ungewöhnlich, dass er sie beinahe nicht als Wind erkannte, doch nun registriere er das Leundra ihr Fragment benutzte. Diese beiden Kräfte sorgten dafür, dass sie wenigstens für einen Kurzen Moment reden konnten.
„Ekhna’Di komm her zu mir und halte dich fest an meinen Bein fest“, sagte Varok sehr laut, da der Wind trotz der Windwand das sprechen schwer machte.
Der Magier war als Mensch sehr der leichteste von allen und wenn schon Sild selber schon beinahe nicht mehr am Boden halten konnte, so würde es Ekhna’Di wohl nicht besser ergehen.
„Versucht auf keinen fall zu fliegen die starke Windkraft würde euch die Flügel berechen bevor ihr auch nur ein mal mit ihnen schlagen könntet“, sage Varok, der ja selber die Kräfte von starken Winden gegen seine Gegner nutzte. Allerdings heiß dies, dass sie nicht so einfach von hier weg kommen konnten. Und langsam wurde der Wind unerträglich auf der Haut. Bald würde er sie einfach zerquetschten, oder spätestens dann wenn sie auf die Erde krachten.
Varok sah kein Ausweg. Selbst mit ihren Fragmenten.
Doch auf einmal find Sild laut an zu schreien: „Kommt alle her. Wir müssen so nahe wie möglich beieinander stehen“.
Varok schaute Sild verdutzt an, doch dieser erklärte ihm nun etwas leiser: „In meiner jetzigen Form kann ich das Dazwischen nicht nutzen du aber schon. Du hast zwar kein wirkliches Ziel, doch wir müssen darin nur für ein paar Sekunden verschwinden. Das würde schon reichen. Wir müssen genau dann verschwinden wenn die Festung das Wasser berührt…“.
Mehr konnte Sild nicht raus bringen, denn die Windmauer gab nach und wieder mussten sie gegen den Wind ankämpfen.
Varok hingegen verstand nun was zu tun war. Er hatte nicht daran gedacht, doch sie hatten wirklich in Dazwischen eine Chance, da es dort keine Luft gab würde sie dort auch noch nicht gegen irgendetwas geschleudert werden. Doch es wäre sicherer erst ins Dazwischen zu gehen, wenn sie den Boden beinahe erreicht hätten.
Doch dann fiel Varok ein, dass Sild von Wasser geredet hatte. Erst jetzt bemerkte er das blaue Meer unter ihnen. Der Boden hatte sich leicht geneigt, so dass sie nun sehen konnten worauf sie fielen.
Wenn wir überhaupt so lange diese Wind überleben, dachte Varok finster.
Sild konnte mittlerweile nicht mehr geradeaus sehen weil der Wind ihn in den Augen stach, doch er spürte, dass diese geisterhaften Energien noch immer vorhanden waren. Sie waren wahrscheinlich auch der Grund warum die Burg nicht schon längst unter ihnen verfallen war.
Varok wartete und sah das Wasser immer näher kommen. Er versuchte den Wind zu ignorieren, doch dieser war mittlerweile so stark, das er in die Haut schnitt. Führ ihn Kamm es langsam so vor als ob sich dich Welt um ihn in Zeitlupe bewegte. Endlich Traf der fordere Bereich der Burgerde auf das Wasser. Der Felsen wurde regelrecht in mehrere Teile zerschnitten und einige davon kamen direkt af sie zu. Gleichzeitig wurde die Geschwindigkeit so stark verlangsamt das sie alle den Halt verloren und nach vorne stürzten.
Varok reagierte sofort und öffnete einen Durchgang durchs Dazwischen. In der vollkommenen Dunkelheit, die nur durch die Lichter der einzelnen Portale durchbrochen war, die wie Sterne wirkten, waren sie endlich von dem Schneidenden Wind befreit. Dafür wirkte sich nun die Kälte umso stärker auf die Schnittwunden aus.
Varok wartete ab und erklärte dem Dazwischen immer wieder was sie gerne von ihm wollten.
Endlich öffnete sich wieder ein Loch unter ihnen und sie tauchen über der Festung wieder auf.
Die Festung selber war mehr oder weniger unversehrt, jedenfalls war noch etwas von ihr vorhanden. Allerdings ragen nun aus dem Boden Felsspitzen heraus. Diese waren durch den hohen Druck nach oben getrieben worden. Vollkommen erschöpft setzte Varok, der Sild und Ekhna’Di fest hielt, auf den Boden auf.
Sild ging es nicht besser und er sage nur: „Wir haben es geschafft, oder ist was mit euch? „.
Dann bemerkte Sild noch: „Hier wird es aber schnell dunkel“.

- Leundra
- weiser Raptor

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Erschrocken fuhr Leundra hoch als auch sie die stumpfen lauten Geräusche wahrnahm, die durch das Zusammentreffen der sich lösenden Gesteinsplatten entstand. Schnell eilte sie den anderen hinterher, war jedoch nebenbei noch damit beschäftigt, das Blut abzulecken, das ihr Kinn herunter ran.
Nachdem sie endlich das Tor passiert hatte, überkam sie erst ein kleiner Freudentaumel, da sie endlich wieder den freien Himmel über sich hatte. Dieser verebbte jedoch schnell wieder als aus dem leichten Absinken der Festung ein rasantes Herabrasen wurde. Schnell tat sie es den anderen Drachen nach und grub ihre Krallen in das Gestein um nicht davon gerissen zu werden. Doch immer wieder bildeten sich unter ihren Flügeln Luftpolster, welche ihren Schweif oder gar den ganzen Körper hoch rissen oder der Fels, in dem gerade eine ihrer Klauen steckte, begann sich zu lösen und flog dann an ihre vorbei. So blieb Leundra immer weiter hinter den anderen zurück und das gelb leuchtende Fragment, das sie in ihrer rechten Flügelklaue hielt.
Im Gegensatz schien dieser kleine Kristall sogar den Wind noch mehr anzuziehen und zu verwirbeln um einen noch größeren Sturm zu erzeugen. Als sich nun mal wieder der Boden unter ihren Klauen zu lösen begann, stopfte Leundra das Fragment spontan wieder in ihr Maul und griff mit ihren Flügelklauen nach festen Felsbrocken. Damit konnte sie sich zwar wieder auf dem Fels festkrallen, aber der kleine Sturm des Fragments riss die Wunden in ihrem Maul, die sie in Ermangelung von fehlendem Sonnenlicht nicht heilen konnte, noch weiter auf. Blut strömte wieder in ihren Rachen und der gelb leuchtende Kristall wurde ebenfalls davon benetzt.
Mit einem Mal spürte sie, wie das Fragment immer heißer wurde, es nahm ihr Blut in sich auf und begann immer wieder ein wenig seine Form änderte. Durch das aufnehmen von Leundras Blut öffnete es sich auch für ihren Geist. Leundra konnte die Gedanken des kleinen Kristalls in ihrem Kopf hören. Doch da war nichts von Böse oder Gut zu spüren. Keine Emotion oder Laune. Da war einfach der klare laute Wunsch, seine Energie frei zu lassen und Stürme zu erzeugen. Leundra wurde in diesem kurzen Augenblick klar, das es sich hierbei um ein reines Objekt der Macht handelte. Was keinen eigenen Willen hat, lässt sich umso einfacher kontrollieren und ist damit umso gefährlicher.
Leundras Muskeln verkrampften sich und da sie nicht die Ausdauer hatte, sich sowohl um das Fragment als auch um ihr Fortkommen zu kümmern, blieb sie einfach stehen, schlug ihre Krallen in den Untergrund und schloss die Augen. Sie presste ihren ganzen Willen in das Windfragment und fing an den Wunsch des Stürmens zu lenken. Sie gebot dem Wind über der Gruppe hinweg zu fegen und erhielt so selber die Chance zu der Gruppe wieder aufzuschließen.
Durch die Auseinandersetzung mit dem Fragment hatte sie nichts von den Vorhaben der anderen mitbekommen und reagierte umso überraschter, als sich plötzlich unter ihr ein Loch auftat und alle gemeinsam in die Dunkelheit fielen. Neugierig schaute Leundra die entfernt leuchtenden Portale an, da sie selber das Dazwischen nicht kannte, war es eine beängstigende aber auch interessante neue Erfahrung. Diese Erfahrung währte aber nur einige Augenblicke und schon befangen sie sich wieder über der Festung, die nun bereits ihren Absturz hinter sich gebracht hatte und nur noch zu geringen Teilen aus dem Wasser ragte.
Langsam glitt sie den anderen zu den Ruinen hinab und setzte ungeschickt auf. Angewidert spuckte die das Fragment aus und kauerte sich dich an den Boden. „Lasst uns bitte erst mal eine ausgedehnte Pause machen, bevor es weiter geht“ murmelte sie halb gähnend. Jeder Muskel tat ihr weh und während dem Absturz waren einige Krallen abgebrochen. Sehnsüchtig blickte sie hinauf zum dunklen Himmeln und wünschte sich die Wärme und Kraft spendende Sonne herbei bevor sie die Augen schloss und für kurze Zeit wegnickte.
Nachdem sie endlich das Tor passiert hatte, überkam sie erst ein kleiner Freudentaumel, da sie endlich wieder den freien Himmel über sich hatte. Dieser verebbte jedoch schnell wieder als aus dem leichten Absinken der Festung ein rasantes Herabrasen wurde. Schnell tat sie es den anderen Drachen nach und grub ihre Krallen in das Gestein um nicht davon gerissen zu werden. Doch immer wieder bildeten sich unter ihren Flügeln Luftpolster, welche ihren Schweif oder gar den ganzen Körper hoch rissen oder der Fels, in dem gerade eine ihrer Klauen steckte, begann sich zu lösen und flog dann an ihre vorbei. So blieb Leundra immer weiter hinter den anderen zurück und das gelb leuchtende Fragment, das sie in ihrer rechten Flügelklaue hielt.
Im Gegensatz schien dieser kleine Kristall sogar den Wind noch mehr anzuziehen und zu verwirbeln um einen noch größeren Sturm zu erzeugen. Als sich nun mal wieder der Boden unter ihren Klauen zu lösen begann, stopfte Leundra das Fragment spontan wieder in ihr Maul und griff mit ihren Flügelklauen nach festen Felsbrocken. Damit konnte sie sich zwar wieder auf dem Fels festkrallen, aber der kleine Sturm des Fragments riss die Wunden in ihrem Maul, die sie in Ermangelung von fehlendem Sonnenlicht nicht heilen konnte, noch weiter auf. Blut strömte wieder in ihren Rachen und der gelb leuchtende Kristall wurde ebenfalls davon benetzt.
Mit einem Mal spürte sie, wie das Fragment immer heißer wurde, es nahm ihr Blut in sich auf und begann immer wieder ein wenig seine Form änderte. Durch das aufnehmen von Leundras Blut öffnete es sich auch für ihren Geist. Leundra konnte die Gedanken des kleinen Kristalls in ihrem Kopf hören. Doch da war nichts von Böse oder Gut zu spüren. Keine Emotion oder Laune. Da war einfach der klare laute Wunsch, seine Energie frei zu lassen und Stürme zu erzeugen. Leundra wurde in diesem kurzen Augenblick klar, das es sich hierbei um ein reines Objekt der Macht handelte. Was keinen eigenen Willen hat, lässt sich umso einfacher kontrollieren und ist damit umso gefährlicher.
Leundras Muskeln verkrampften sich und da sie nicht die Ausdauer hatte, sich sowohl um das Fragment als auch um ihr Fortkommen zu kümmern, blieb sie einfach stehen, schlug ihre Krallen in den Untergrund und schloss die Augen. Sie presste ihren ganzen Willen in das Windfragment und fing an den Wunsch des Stürmens zu lenken. Sie gebot dem Wind über der Gruppe hinweg zu fegen und erhielt so selber die Chance zu der Gruppe wieder aufzuschließen.
Durch die Auseinandersetzung mit dem Fragment hatte sie nichts von den Vorhaben der anderen mitbekommen und reagierte umso überraschter, als sich plötzlich unter ihr ein Loch auftat und alle gemeinsam in die Dunkelheit fielen. Neugierig schaute Leundra die entfernt leuchtenden Portale an, da sie selber das Dazwischen nicht kannte, war es eine beängstigende aber auch interessante neue Erfahrung. Diese Erfahrung währte aber nur einige Augenblicke und schon befangen sie sich wieder über der Festung, die nun bereits ihren Absturz hinter sich gebracht hatte und nur noch zu geringen Teilen aus dem Wasser ragte.
Langsam glitt sie den anderen zu den Ruinen hinab und setzte ungeschickt auf. Angewidert spuckte die das Fragment aus und kauerte sich dich an den Boden. „Lasst uns bitte erst mal eine ausgedehnte Pause machen, bevor es weiter geht“ murmelte sie halb gähnend. Jeder Muskel tat ihr weh und während dem Absturz waren einige Krallen abgebrochen. Sehnsüchtig blickte sie hinauf zum dunklen Himmeln und wünschte sich die Wärme und Kraft spendende Sonne herbei bevor sie die Augen schloss und für kurze Zeit wegnickte.
Grüßle Leu- Luarcis
- gebildeter Drache

- Beiträge: 2068
- Alter: 40
- Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
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Als die Burg immer mehr beschleunigte und Richtung Erde stürzte, sah Ekhna’Di heilloses Chaos um sich herum ausbrechen, als das Fundament des alten Gemäuers dem Druck nicht mehr stand halten konnte und überall Risse bekam. Dazu kam auch noch ein unnatürlicher Wind auf, der es den Drachen unmöglich machte, sich in die Luft zu erheben und so dachte Ekhna’Di fieberhaft über eine Lösung nach, es würde nicht mehr viel Zeit bleiben, bis die Burg am Boden zerschellte, das war allen klar. Wie auch die Anderen hatten ihm die Erlebnisse in dem Schloss fast all seine Energie geraubt und so konnte er nur dabei zusehen, wie seine Begleiter sich gegen die Windkräfte zu wehren versuchten. Durch seinen Fluch machte ihm der Wind selbst aber glücklicherweise nichts aus, der Magier konnte einfach an den Turmzinnen entlang laufen ohne davon geweht zu werden und er musste sich nur vor herabfallenden Gesteinsbrocken in Acht nehmen, da er nicht riskieren wollte, herauszufinden, ob diese auch einfach seinen geisterhaften Körper durchdringen konnten.
Als Varok ihm schließlich zurief, sich an ihm fest zu halten, schüttelte Ekhna’Di nur den Kopf, er wusste, dass er auch ihn nicht berühren konnte und so holten ihn die Schattenseiten seines Fluches sogleich wieder ein. Statt dessen hechtete er zu Sild und klammerte sich an der Scheide seines eigenen Schwertes fest, das er Sild zur Aufbewahrung gegeben hatte, durch die starke Magie, die sie durchströmte, war es nicht von dem Fluch betroffen.
Allerdings sah er nicht, wie sich ihre Situation verbessern sollte, als er hinter dem Rand der Turmmauern das Meer auf sie zustürzen sah. Es beruhigte ihn keineswegs, nicht auf dem festen Boden aufzuschlagen, einen Sturz aus solcher Höhe konnte selbst ins Wasser niemand überleben, aber bevor er noch weiter darüber nachdenken konnte, wurde mit einem Mal plötzlich alles schwarz um ihn herum und er sah nur noch verschwommene Lichter in der Ferne. Einen Moment dachte er, wieder in der Illusionsfalle des Kristalls gelandet zu sein, doch er sah wenigstens auch die Anderen neben sich und einen Moment später stürzten sie auf eines der Lichter zu und erblickte schließlich wieder Boden, auf dem er sich keuchend abrollte. Schwerfällig rappelte Ekhna’Di sich auf und sah, dass sie sich wieder auf den Überresten der Burg befanden, die im seichten Wasser vor dem Strand aufragte. Mit einem Rundumblick vergewisserte er sich, dass alle wieder da und zum Glück nicht allzu schwer verletzt waren. Er war zu müde, um noch danach zu fragen, was gerade eigentlich passiert war und es war ihm auch ziemlich egal, zu verwirrend war das alles in den letzten Stunden gewesen.
„Ja, ich glaube, eine Pause haben wir uns alle redlich verdient, in diesem Zustand können wir ohnehin nicht weiter suchen.“, antwortete er schließlich auf Leundras Aussage und kauerte sich dann im Schneidersitz auf den Boden, um in einen tiefen, meditativen Schlaf zu verfallen, schnell die Welt um sich herum vergessend und diesen harten Tag hinter sich lassend, wenn auch in der Gewissheit, dass es wohl nicht der letzte gewesen war….
Als Varok ihm schließlich zurief, sich an ihm fest zu halten, schüttelte Ekhna’Di nur den Kopf, er wusste, dass er auch ihn nicht berühren konnte und so holten ihn die Schattenseiten seines Fluches sogleich wieder ein. Statt dessen hechtete er zu Sild und klammerte sich an der Scheide seines eigenen Schwertes fest, das er Sild zur Aufbewahrung gegeben hatte, durch die starke Magie, die sie durchströmte, war es nicht von dem Fluch betroffen.
Allerdings sah er nicht, wie sich ihre Situation verbessern sollte, als er hinter dem Rand der Turmmauern das Meer auf sie zustürzen sah. Es beruhigte ihn keineswegs, nicht auf dem festen Boden aufzuschlagen, einen Sturz aus solcher Höhe konnte selbst ins Wasser niemand überleben, aber bevor er noch weiter darüber nachdenken konnte, wurde mit einem Mal plötzlich alles schwarz um ihn herum und er sah nur noch verschwommene Lichter in der Ferne. Einen Moment dachte er, wieder in der Illusionsfalle des Kristalls gelandet zu sein, doch er sah wenigstens auch die Anderen neben sich und einen Moment später stürzten sie auf eines der Lichter zu und erblickte schließlich wieder Boden, auf dem er sich keuchend abrollte. Schwerfällig rappelte Ekhna’Di sich auf und sah, dass sie sich wieder auf den Überresten der Burg befanden, die im seichten Wasser vor dem Strand aufragte. Mit einem Rundumblick vergewisserte er sich, dass alle wieder da und zum Glück nicht allzu schwer verletzt waren. Er war zu müde, um noch danach zu fragen, was gerade eigentlich passiert war und es war ihm auch ziemlich egal, zu verwirrend war das alles in den letzten Stunden gewesen.
„Ja, ich glaube, eine Pause haben wir uns alle redlich verdient, in diesem Zustand können wir ohnehin nicht weiter suchen.“, antwortete er schließlich auf Leundras Aussage und kauerte sich dann im Schneidersitz auf den Boden, um in einen tiefen, meditativen Schlaf zu verfallen, schnell die Welt um sich herum vergessend und diesen harten Tag hinter sich lassend, wenn auch in der Gewissheit, dass es wohl nicht der letzte gewesen war….
- Tilondrion
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Ungeduldig wartete Ardros darauf das die anderen ihm folgten. Er hatte weniger Mühe sich auf der fallenden Burg vorwärtszubewegen. Seine Flügel hatte er fest an seinen Körper gepresst damit er sich möglichst gut bewegen konnte ohne dass ihn die Winde behinderten. Ein lauter Knall erschreckte den roten so dass er beinahe umgestürzt wäre. Neben ihm war eine Kette eingeschlagen. Glücklicherweise hatten ihn weder die Kette selbst noch die Steine welche aus der Burg abgebrochen waren getroffen. "Nun macht schon! Wir sollten schon längst weg von hier sein," schrie er den anderen zu. Leider ging dies in den tosenden Winden unter. Immer schneller raste die Erde auf sie zu. Ardros spannte seine Muskeln an um im letzten Moment abspringen zu können bevor die Burg zerschellen würde. Gerade als er springen wolte verlor er jedoch den Boden unter den Pranken und wurde in ein schwarzes Loch gesogen. Zuerst hatte er schon Angst dass das Loch ihn verschlucken würde doch da tauchten sie alle unversehrt etwas über der Burg welche gerade auf dem Boden aufgeschlagen war wieder auf. Es war ein komisches Gefühl auf einmal an einem anderen Ort zu sein und deswegen verlor Ardros beinahe das Gleichgewicht in der Luft.
Er genoss das Gefühl vom Wind unter seinen Flügeln bevor er sich den anderen anschloss welche schon gelandet waren.
Alle waren ziemlich geschafft nach den Strapazen im Schloss und deswegen wollten sie sich eine Pause gönnen. Auch Ardros spürte ein bisschen wie müde er war. Er war jedoch noch viel zu aufgeregt um gleich einschlafen zu können. Trotzdem legte er sich zu den anderen und wunderte sich warum es so schnell dunkel wurde. Es schien als habe die Nacht nur auf sie gewartet. Bald konnte man mit normalen Augen nichts mehr sehen so schwarz war die Nacht. Kein Mond war am Himmel und die Sterne schienen irgendwie nicht richtig hell zu sein. Doch dies bemerkte Ardros nur noch kurz als ihn eine plötzliche Müdigkeit überfiel und auch er einschlief.
Er genoss das Gefühl vom Wind unter seinen Flügeln bevor er sich den anderen anschloss welche schon gelandet waren.
Alle waren ziemlich geschafft nach den Strapazen im Schloss und deswegen wollten sie sich eine Pause gönnen. Auch Ardros spürte ein bisschen wie müde er war. Er war jedoch noch viel zu aufgeregt um gleich einschlafen zu können. Trotzdem legte er sich zu den anderen und wunderte sich warum es so schnell dunkel wurde. Es schien als habe die Nacht nur auf sie gewartet. Bald konnte man mit normalen Augen nichts mehr sehen so schwarz war die Nacht. Kein Mond war am Himmel und die Sterne schienen irgendwie nicht richtig hell zu sein. Doch dies bemerkte Ardros nur noch kurz als ihn eine plötzliche Müdigkeit überfiel und auch er einschlief.

1. offizieller Leu-Fanclub!
[ooc: so nach langer
Zeit endlich was von mir
]
Sild erwachte aus einem langen, traumlosen Schlaf und schaute zum weiten Sternenhimmel hinauf. Keine einzige Wolke trübte seinen Blick und selbst der Mond ließ sich nicht blicken. Er wusste nicht wie lange er geschlafen hatte, aber er vermutete das es den ganzen Tag über war.
Immerhin ist es immer noch dunkel, oder eher es ist schon wieder dunkel, dachte er schlaftrunken bei sich. Nach einer Weile beschloss er endlich aufzustehen. Immerhin war der auf einen harten Felsen eingeschlafen und er hatte das Liegen satt. Sild versuchte so leise wie möglich aufzustehen, um die anderen nicht zu wecken. Doch schon beim Aufrichten holte er zischend Luft. Die Strapazen in letzter Zeit hatten ihren Tribut gefordert und deshalb hatte er wohl nun auch einen Muskelkater. Seine rote Kristallrüstung, die in seiner jetzigen Form seinen Nebel ersetzte war kaum noch zu sehen. Sild aber wusste, dass sie sich mit der Zeit schon wieder aufbauen würde. Er hatte sich gut genug ausgeruht und seine Kräfte kehrten langsam wieder.
Mit etwas Mühe schaffte es Sild schließlich dennoch sich von den Anderen zu entfernen ohne einen von ihnen zu wecken. Nun saß er auf einer halb eingestürzten Mauer und schaute über das Meer zum Festland. Wie friedlich es nun war. Niemand würde nun vermuten dass diese Burg früher einmal in der Luft gewesen war.
Sild holte die Kugel mit dem Fragment heraus und fragte sich wieder einmal, was wohl das eingeschlossene Fragment bewirken konnte. Er hatte damals viel zu unüberlegt gehandelt als er dieses eingeschlossen hatte. Nun tat es ihm schon beinahe leid.
Die Anderen haben mittlerweile jeder ein Fragment. Ich frage mich ob ich wohl auch noch eins bekommen werde, dachte er bei sich und schaute auf die Einzelnen Zacken, die aus der Kugel wuchsen. Wieder einmal war ein Stachel größer als die anderen. Das kannte Sild bereits. Was Sild allerdings überraschte war die Tatsache, dass sich der Stachel bewegte. Unwillkürlich musste Sild an ihren unbekannten Feind denken. Sild hoffte nicht, dass dieser das Fragment schon in den Fingern hielt.
[Sehr weit weg von der Gruppe, also auch vom oben genannten Fragment]
„Endlich, das hat aber gedauert“, sagte der Magier, als ihn ein übel zugerichteter Ork ein lila leuchtendes Fragment übergab. Der Ork hörte seine Worte nicht einmal mehr, da er gleich darauf Tod zu Boden fiel.
Wär hätte gedacht, dass die Fragmente sich selber so gut verteidigen würden, aber ich habe ja noch genug Sklaven, die für mich Sterben können, dachte der Magier finster bei sich.
Er betrachtete den kleinen Berg aus Orkleichen. Er hatte die Kraft dieses Fragmentes gesehen und er freute sich sehr, dass ihm nun diese Kraft gehörte.
Er richtete das Fragment auf die Leichen und sah mit Belustigung zu wie sich das tote Fleisch zu verformen begann. Die einzelnen Körper verschmolzen miteinander und bildeten ein groteskes Gebilde, der einem Schrein ähnelte. Mitten in der Verwandlung der Leichen fing der Magier hysterisch an zu lachen. Das Lachen war so schrecklich, dass selbst die kampferfahrensten Orks vor ihm und diesem schrecklichen Gebilde zurückwichen.
Sild erwachte aus einem langen, traumlosen Schlaf und schaute zum weiten Sternenhimmel hinauf. Keine einzige Wolke trübte seinen Blick und selbst der Mond ließ sich nicht blicken. Er wusste nicht wie lange er geschlafen hatte, aber er vermutete das es den ganzen Tag über war.
Immerhin ist es immer noch dunkel, oder eher es ist schon wieder dunkel, dachte er schlaftrunken bei sich. Nach einer Weile beschloss er endlich aufzustehen. Immerhin war der auf einen harten Felsen eingeschlafen und er hatte das Liegen satt. Sild versuchte so leise wie möglich aufzustehen, um die anderen nicht zu wecken. Doch schon beim Aufrichten holte er zischend Luft. Die Strapazen in letzter Zeit hatten ihren Tribut gefordert und deshalb hatte er wohl nun auch einen Muskelkater. Seine rote Kristallrüstung, die in seiner jetzigen Form seinen Nebel ersetzte war kaum noch zu sehen. Sild aber wusste, dass sie sich mit der Zeit schon wieder aufbauen würde. Er hatte sich gut genug ausgeruht und seine Kräfte kehrten langsam wieder.
Mit etwas Mühe schaffte es Sild schließlich dennoch sich von den Anderen zu entfernen ohne einen von ihnen zu wecken. Nun saß er auf einer halb eingestürzten Mauer und schaute über das Meer zum Festland. Wie friedlich es nun war. Niemand würde nun vermuten dass diese Burg früher einmal in der Luft gewesen war.
Sild holte die Kugel mit dem Fragment heraus und fragte sich wieder einmal, was wohl das eingeschlossene Fragment bewirken konnte. Er hatte damals viel zu unüberlegt gehandelt als er dieses eingeschlossen hatte. Nun tat es ihm schon beinahe leid.
Die Anderen haben mittlerweile jeder ein Fragment. Ich frage mich ob ich wohl auch noch eins bekommen werde, dachte er bei sich und schaute auf die Einzelnen Zacken, die aus der Kugel wuchsen. Wieder einmal war ein Stachel größer als die anderen. Das kannte Sild bereits. Was Sild allerdings überraschte war die Tatsache, dass sich der Stachel bewegte. Unwillkürlich musste Sild an ihren unbekannten Feind denken. Sild hoffte nicht, dass dieser das Fragment schon in den Fingern hielt.
[Sehr weit weg von der Gruppe, also auch vom oben genannten Fragment]
„Endlich, das hat aber gedauert“, sagte der Magier, als ihn ein übel zugerichteter Ork ein lila leuchtendes Fragment übergab. Der Ork hörte seine Worte nicht einmal mehr, da er gleich darauf Tod zu Boden fiel.
Wär hätte gedacht, dass die Fragmente sich selber so gut verteidigen würden, aber ich habe ja noch genug Sklaven, die für mich Sterben können, dachte der Magier finster bei sich.
Er betrachtete den kleinen Berg aus Orkleichen. Er hatte die Kraft dieses Fragmentes gesehen und er freute sich sehr, dass ihm nun diese Kraft gehörte.
Er richtete das Fragment auf die Leichen und sah mit Belustigung zu wie sich das tote Fleisch zu verformen begann. Die einzelnen Körper verschmolzen miteinander und bildeten ein groteskes Gebilde, der einem Schrein ähnelte. Mitten in der Verwandlung der Leichen fing der Magier hysterisch an zu lachen. Das Lachen war so schrecklich, dass selbst die kampferfahrensten Orks vor ihm und diesem schrecklichen Gebilde zurückwichen.

- Leundra
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Von dem Geräusch von Silds Schritten geweckt, erhob auch Leundra ihren Kopf und sah sich blinzelnd um. Man erkannte bereits das erste Licht des Tages über den Horizont kriechen, doch ihr Umfeld lag immer noch im dunklen. Leundra tastete sich vorsichtig über die zerfallen Bruchstücke der ehemaligen Burg. Jeder Muskel in ihrem Körper schien zu schmerzen und ein bitterer Nachgeschmack in ihrem Maul wollte einfach nicht verschwinden. Am Rande der einst fliegenden Insel angekommen senkte sie ihren Kopf und saugte gierig das Wasser des Sees in sich hinein. Es war schon wieder etwas her, seit sie Nahrung aufgenommen hatte und ihr geschrumpfter Körper schien öfters danach zu verlangen, wenn gleich sie auch wesentlich weniger aufnehmen musste.
Mit einem Mal fiel ihr ein, das sie immer noch das Fragment in ihrer Flügelklaue hielt. Sie nahm ihn von dort auf ihre Vorderklaue auf und betrachtete eingehend den kleinen Kristall, der nun aussah wie ein harmloser Bernstein mit vielen Kanten. Sorgsam schob sie den Stein unter ihre Brustplatte direkt über ihrem Hauptenergisten und wandte sich zu ihren Gefährten um, die nun auch nacheinander aufstanden.
Träge kletterte sie zu Sild auf die Mauer hinauf. Dieser schien ebenfalls damit beschäftigt zu sein, sein Fragment zu studieren.
„Hast du schon eine neue Position?“ fragte sie langsam.
„Ja, nur scheint sich das nächste Fragment zu bewegen, jemand scheint es bereits gefunden zu haben“ antwortete der Chaosdrache.
Leundra runzelte ihre Augenwulste, „na hoffentlich ist die Person uns freundlich gesinnt, ich will endlich wieder groß werden.“
Während sie den Satz sprach, blickte sie sich nach dem Rest der Gruppe um, die nun ebenfalls die Mauer erklommen und sich um den kleinen Kristall in Silds Klaue reihten.
Mit einem Mal fiel ihr ein, das sie immer noch das Fragment in ihrer Flügelklaue hielt. Sie nahm ihn von dort auf ihre Vorderklaue auf und betrachtete eingehend den kleinen Kristall, der nun aussah wie ein harmloser Bernstein mit vielen Kanten. Sorgsam schob sie den Stein unter ihre Brustplatte direkt über ihrem Hauptenergisten und wandte sich zu ihren Gefährten um, die nun auch nacheinander aufstanden.
Träge kletterte sie zu Sild auf die Mauer hinauf. Dieser schien ebenfalls damit beschäftigt zu sein, sein Fragment zu studieren.
„Hast du schon eine neue Position?“ fragte sie langsam.
„Ja, nur scheint sich das nächste Fragment zu bewegen, jemand scheint es bereits gefunden zu haben“ antwortete der Chaosdrache.
Leundra runzelte ihre Augenwulste, „na hoffentlich ist die Person uns freundlich gesinnt, ich will endlich wieder groß werden.“
Während sie den Satz sprach, blickte sie sich nach dem Rest der Gruppe um, die nun ebenfalls die Mauer erklommen und sich um den kleinen Kristall in Silds Klaue reihten.
Grüßle Leu- Luarcis
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Auch Ekhna’Di schlug die Augen auf, als er eine Veränderung in seiner Umgebung wahrnahm. Als er sich umschaute und bemerkte, dass es nur Sild war, der gedankenverloren durch ihr Lager schlenderte, entspannte er sich wieder und sah ihm eine Weile aufmerksam nach, bevor er sich dazu entschloss, sich aufzurichten und sich zu ihm zu gesellen. Er unterdrückte ein Stöhnen, ihm taten auch alle Knochen und Muskeln weh, so sehr Geist, wie er sich manchmal fühlte, war er also nicht, er bestand immer noch aus Fleisch und Blut, ein geringer Trost angesichts der Gefahren, denen sie erst kürzlich entkommen waren. Plötzlich spürte er, wie sich sein Magen lautstark bemerkbar machte. Er hatte seitdem er mit dem Fluch belegt wurde, nichts mehr gegessen, nur getrunken und das auch nur mit Hilfe der Kraft seines Wasserfragments, ohne das er nichts hätte in sich aufnehmen können, weil alles in seiner Umgebung, abgesehen von seinem eigenen magischen Schwert, ihn mühelos durchdrang, als ob er Luft wäre. Der Magier hatte zwar oft versucht, seinen Fluch zu seinem Vorteil zu nutzen, aber nun musste er fürchten, daran zu Grunde zu gehen, weil er die elementaren Bedürfnisse seines Körpers nicht mehr stillen könnte. Er könnte zwar zur Not vielleicht versuchen, die gespeicherte Lebensenergie eines Beutetieres oder einer Pflanze in sich aufzunehmen, doch das wäre sicher alles andere als befriedigend, so rätselte er.
Ich kann nur hoffen, dass wir diesem Dilemma so bald es geht entkommen und den Fluch lösen können, der uns alle so in seinem Griff hält…, dachte Ekhna’Di seufzend und kam an einem Strauch mit Waldbeeren vorbei. Er betrachtete sie eine Weile angestrengt und kam dann auf eine Idee. Mit einer sachten Bewegung holte er das Fragment aus seiner Tasche und betrachtete die bläulich schillernde, sich in wilden Wirbeln bewegende Oberfläche. Dann konzentrierte er sich und blickte wieder zu einer Beere hinauf. Langsam streckte er seine Hand aus und griff nach ihr. Einen kurzen Moment dachte er, dass seine Finger wie er befürchtete, einfach durch das saftige Obst hindurch gleiten würden, doch auf einmal stießen sie auf Widerstand und er konnte sie tatsächlich pflücken. Jedes Lebewesen bestand schließlich zu großen Teilen aus Wasser, das wusste er, und anstatt die Frucht selbst beeinflussen zu wollen, konzentrierte sich Ekhna’Di auf die darin vorhandene Flüssigkeit, um sie für sich greifbar zu machen. Mit einem schnellen Happs schluckte er die Beere hinunter und spürte, wie sein leerer Magen gierig danach griff. Seufzend und mit einem zufriedenen Kopfnicken wandte sich der Magier um und schritt mit langsamen und bedächtigen Schritten zu Sild hinüber, nun musste er zumindest nicht mehr fürchten, zu verhungern, bevor die ungleiche Gruppe ihr Abenteuer abgeschlossen hatte.
Träge schleppte er sich zu Sild, und Leundra, die ebenfalls schon bei ihm saß, und betrachtete ebenfalls nachdenklich das sich bewegende Ortungsfragment. Es beunruhigte ihn, dass anscheinend schon Jemand anderes das gesuchte Artefakt gefunden hat, und nach allem was geschehen war, hoffte er nicht darauf, dass Derjenige ihnen freundlich gesinnt war. Seufzend schaute er Ekhna’Di in die Ferne in die Richtung, die ihnen gewiesen wurde und blickte dann zu den noch schlafenden Drachen im Lager hinüber.
„So wie es aussieht, bleibt uns nicht viel Zeit zum Ausruhen, wir sollten uns wohl um etwas zu Essen kümmern und dann wieder aufbrechen, wer weiß, was geschehen kann, wenn das nächste Fragment seine unheimliche Kraft entfaltet, jede Minute, die vergeht, kann alles nur noch schlimmer machen…“, sprach er mit müder Stimme und blieb dann stumm am Rande der Mauer sitzen, darauf wartend, dass der neue Tag anbrach, in dieser sternlosen Nacht…
Ich kann nur hoffen, dass wir diesem Dilemma so bald es geht entkommen und den Fluch lösen können, der uns alle so in seinem Griff hält…, dachte Ekhna’Di seufzend und kam an einem Strauch mit Waldbeeren vorbei. Er betrachtete sie eine Weile angestrengt und kam dann auf eine Idee. Mit einer sachten Bewegung holte er das Fragment aus seiner Tasche und betrachtete die bläulich schillernde, sich in wilden Wirbeln bewegende Oberfläche. Dann konzentrierte er sich und blickte wieder zu einer Beere hinauf. Langsam streckte er seine Hand aus und griff nach ihr. Einen kurzen Moment dachte er, dass seine Finger wie er befürchtete, einfach durch das saftige Obst hindurch gleiten würden, doch auf einmal stießen sie auf Widerstand und er konnte sie tatsächlich pflücken. Jedes Lebewesen bestand schließlich zu großen Teilen aus Wasser, das wusste er, und anstatt die Frucht selbst beeinflussen zu wollen, konzentrierte sich Ekhna’Di auf die darin vorhandene Flüssigkeit, um sie für sich greifbar zu machen. Mit einem schnellen Happs schluckte er die Beere hinunter und spürte, wie sein leerer Magen gierig danach griff. Seufzend und mit einem zufriedenen Kopfnicken wandte sich der Magier um und schritt mit langsamen und bedächtigen Schritten zu Sild hinüber, nun musste er zumindest nicht mehr fürchten, zu verhungern, bevor die ungleiche Gruppe ihr Abenteuer abgeschlossen hatte.
Träge schleppte er sich zu Sild, und Leundra, die ebenfalls schon bei ihm saß, und betrachtete ebenfalls nachdenklich das sich bewegende Ortungsfragment. Es beunruhigte ihn, dass anscheinend schon Jemand anderes das gesuchte Artefakt gefunden hat, und nach allem was geschehen war, hoffte er nicht darauf, dass Derjenige ihnen freundlich gesinnt war. Seufzend schaute er Ekhna’Di in die Ferne in die Richtung, die ihnen gewiesen wurde und blickte dann zu den noch schlafenden Drachen im Lager hinüber.
„So wie es aussieht, bleibt uns nicht viel Zeit zum Ausruhen, wir sollten uns wohl um etwas zu Essen kümmern und dann wieder aufbrechen, wer weiß, was geschehen kann, wenn das nächste Fragment seine unheimliche Kraft entfaltet, jede Minute, die vergeht, kann alles nur noch schlimmer machen…“, sprach er mit müder Stimme und blieb dann stumm am Rande der Mauer sitzen, darauf wartend, dass der neue Tag anbrach, in dieser sternlosen Nacht…
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Als letzter wachte nun auch Ardros auf. Er hatte zwar tief aber trotzdem nicht gut geschlafen. Irgendetwas hatte ihn die ganze Zeit in eine Richtung gezogen und er hatte sich mit Kräften dagegen gewehrt. Aber trotz all seinen Anstrengungen hatte esw nicht gereicht. Zum Glück war er dann aufgewacht. Die anderen sassen schon wieder zusammen und berieten sich. Ardros war sauer dass sie ihn nicht geweckt hatten und sich ohne ihn berieten. Murrend ging er zu den anderen hinüber und fragte ziemlich unfreundlich: "Habt ihr was neues herausgefunden?"
Ardros hatte die Suche nach den Fragmenten satt. Sie kamen nur schleppend vorwärts. Die ganze Sache hatte seit über 2 Jahren begonnen und immer noch suchten sie diese dummen Fragmente. Er wollte nur endlich wieder nach Hause gehen und sein Leben geniessen. Wenn er nicht einen persönlichen Nutzen gehabt hätte dann hätte er sich vielleicht sogar davon gemacht. Aber dies erzählte er den anderen natürlich nicht.
Die anderen erklärten ihm was sie herausgefunden hatten und dies gefiel dem roten überhaupt nicht.
Er unterstützte schliesslich Ekhna’Di`s Vorschlag, denn er wollte dieses Abenteuer schnellstmöglich hinter sich bringen und ausserdem hatte er ziemlich grossen Hunger. Mit seinem Fragment das er an seinem Körper verborgen trug konnte er leider nichts einfach herbeizaubern. Somit müsste man also auf gut althergebrachte Art Jagd machen auf Tiere welche sich hoffentlich irgendwo hier herumtrieben.
"Wie wäre es wenn ich zusammen mit Leundra auf die Jagd ginge und ihr zwei euch um das Feuer kümmern würdet?" schlug er vor und wartete auf eine Reaktion der anderen.
Ardros hatte die Suche nach den Fragmenten satt. Sie kamen nur schleppend vorwärts. Die ganze Sache hatte seit über 2 Jahren begonnen und immer noch suchten sie diese dummen Fragmente. Er wollte nur endlich wieder nach Hause gehen und sein Leben geniessen. Wenn er nicht einen persönlichen Nutzen gehabt hätte dann hätte er sich vielleicht sogar davon gemacht. Aber dies erzählte er den anderen natürlich nicht.
Die anderen erklärten ihm was sie herausgefunden hatten und dies gefiel dem roten überhaupt nicht.
Er unterstützte schliesslich Ekhna’Di`s Vorschlag, denn er wollte dieses Abenteuer schnellstmöglich hinter sich bringen und ausserdem hatte er ziemlich grossen Hunger. Mit seinem Fragment das er an seinem Körper verborgen trug konnte er leider nichts einfach herbeizaubern. Somit müsste man also auf gut althergebrachte Art Jagd machen auf Tiere welche sich hoffentlich irgendwo hier herumtrieben.
"Wie wäre es wenn ich zusammen mit Leundra auf die Jagd ginge und ihr zwei euch um das Feuer kümmern würdet?" schlug er vor und wartete auf eine Reaktion der anderen.

1. offizieller Leu-Fanclub!
Sild musste lachen. „Sich ums Feuer kümmern? Bist du etwa ein Drache, der sein Essen vorher noch Kocht?“, scherzte Sild. Natürlich verschlang er sein Essen meistens nicht wie ein wildes Tier, es sei den er hatte es eilig, doch sein Magen konnte auch Rohes Fleisch gut verarbeiten, da dieser ja auch so ausgelegt war um Kristalle zu zersetzen.
„Na wahrscheinlich hast du recht wir sollten so vorgehen, aber nicht hier. Zum einen fühle ich mich hier nicht wohl. Zu viele finstere Energien, das könnt ihr sicher verstehen und zum anderen glaube ich kaum, dass es hier Holz gibt. Jedenfalls keins das noch trocken ist“, meinte Sild.
„Dann sollten wir doch einfach an den Strand da vorne Schwimmen“, sagte Varok, der gerade seine Flügel ausgebreitet hatte und gemerkt hatte, dass er sich seine Flugmuskeln gezehrt hatte. Zwar würde das Wasser seine Federn duchweichen so dass er nicht mehr Fliegen konnte, doch mit den gezehrten Muskeln war das ja sowieso nicht möglich. Außerdem wollte er auch nicht mehr länger hier bleiben als nötig.
„Na wahrscheinlich hast du recht wir sollten so vorgehen, aber nicht hier. Zum einen fühle ich mich hier nicht wohl. Zu viele finstere Energien, das könnt ihr sicher verstehen und zum anderen glaube ich kaum, dass es hier Holz gibt. Jedenfalls keins das noch trocken ist“, meinte Sild.
„Dann sollten wir doch einfach an den Strand da vorne Schwimmen“, sagte Varok, der gerade seine Flügel ausgebreitet hatte und gemerkt hatte, dass er sich seine Flugmuskeln gezehrt hatte. Zwar würde das Wasser seine Federn duchweichen so dass er nicht mehr Fliegen konnte, doch mit den gezehrten Muskeln war das ja sowieso nicht möglich. Außerdem wollte er auch nicht mehr länger hier bleiben als nötig.

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