Sodel.. ich habe gemerkt das ich an Nachtflügel nicht mehr weiter schreiben konnte.
Ich wollte man noch etwas anderes versucht und würde gerne wissen was ihr davon haltet.
Der Teil habe ich schon mal an einem Ort veröffentlicht, der 2 Teil ist besser ausgearbeitet, mehr Details sind darin, aber ich würde zum 1 Teil gerne auch eure Meinung hören
Ähm... der Teil ist leider sehr lang, (finde ich) also, ähm, alles lesen muss niemand, überfliegen geht auch und ein gaaaanz kurzes Feedback ?
Blutherz
1 Text
Von einem ruhigen Abend war die Rede gewesen, von entspannten spazieren durch den Markt und das friedliche zusammen sein. Corins Nerven lagen im Keller. Sie quetschte sich an ein par Jugendlichen Vorbei, die sie mit Zuckerwatte bedrohten. Verzweifelt versuchte sie ihre 2 Freundinnen Jasmin und Lea im Auge zu behalten, doch was war fast unmöglich. ,,Leute!! Jetzt wartet doch mal!", Rief sie und wurde aus der Masse zu einem Stadt geschupst. Dort suchte sie erstmal Schutz in einer Ecke und spähte verloren in den Massenstrom. Doch ihre 2 Begleiterinnen waren verschwunden. ,,Na ganz toll, herzlichen dank". knurrte sie verbittert und rieb sich ihre Hände. Es war eisig kalt, dunkel und es schneite sogar leicht. Nicht ungewöhnlich im Dezember. ,,Kann ich euch helfen junge Dame?". Corin drehte sich überrascht um und blickte einer alten Frau ins Gesicht die sie freundlich anlächelte. Sie war kunterbunt gekleidet und verkaufte selbst gestickte und gehäkelte Sachen. ,,Nein, vielen dank, ich suche nur meine.. zuverlässigen Freundinnen", antwortete Corin rasch und glaubte Leas Mütze gesehen zu haben. ,,Ah ich hab sie.. wünsche ihnen noch ein gutes Geschäft". Obwohl sie das Gedränge am liebsten gemieden hätte, blieb ihr nichts anderes übrig als ab durch die Mitte.
Es war eine mühsame Situation sich da durch zu drängeln, aber was anderes blieb ihr nicht übrig. Schlussendlich erreichte sie die Person die sie erspäht hatte und klopfte ihr auf die Schulter. ,,Also echt! Auf Euch verlasse ich mich Nie wieder!". Diese Worte bereute sie sofort als ein völlig fremdes und unbekanntes Gesicht sie anstarrte. ,,Oh.. entschuldigung, ich habe sie verwechselt". Bevor Corin auch noch was anderes sagen konnte, wurde von allen Seiten wieder geschupst und gedrängelt, so das sie nun wirklich die Orientierung verlor. Corin liess sich einfach treiben und sprang bei der besten Gelegenheit zur Seite, aus dem Menschenstrom hinaus in eine Nebenstrasse. Seufzend blickte sie über die Köpfe hinweg und schüttelte sachte den Kopf. In dem Gedränge fand Sie ihre Freundinnen nie. Die Kälte nagte an ihr und sie fing leicht an zu zittern. ,,Hat doch alles kein Sinn...", murmelte sie und fischte ihr Händy aus der Jackentasche, wählte schnell Jasmins Nummer und wartete auf die Combox. ,,Ja hallo, hier ist eure Freundin die ihr einfach im Stich gelassen habt. Leute seiht mir nicht böse, ich gehe nach Hause, ich glaube ich werde krank. Macht euch noch einen schönen Abend und meldet euch bei Gelegenheit". Dann steckte sie ihr Handy wieder ein und versuchte sich zu orientieren. Ihr Auto stand neben einer grossen Kirche, und diese stand auch nicht so weit weg. Da Corin keine grosse Lust hatte sich wieder durch zu boxen, wählte sie den grösseren Umweg durch die Nebenstrassen die nicht mit so vielen Leuten gefüllt waren.
Nach guten 20 Minuten erreichte sie den grossen Parkplatz und versuchte im dunklen ihren kleinen zuverlässigen Toyota ausfindig zu machen. Sie streckte sich spähte um sich und erkannte ihr Auto fast ganz zu hinterst, zumindest glaubte sie das. Gedankenverloren lief sie durch den gefallenen Bodenschnee zu ihrem Auto. Die Luft war erfüllt von Marroni und Apfelpunsch, erfüllt mit Geräuschen von hunderten Menschen, von Lachen und Wörtern. Corin war mit den Gedanken ganz wo anders, zumindest, bis jemand in sie hinein rannte. Der Unbekannte haute sie um und sie landete unsanft mit dem Rücken auf dem kalten harten Asphalt. Kurz blieb ihr der Atem weg und die Überraschung überdeckte den Schmerz. Sie nahm benebelt eine hastige Bewegung neben sich wahr und eine Hand, die die Ihre nahm und mit einer fliessenden erstaunlichen Kraft zurück auf die Füsse holte. ,,Entschuldigt..", sprach ein junger Mann hastig und klopfte ihr sogar den Schneerest am Rücken ab. Corin brauchte ein par Atmenzüge bervor sie wieder klar denken konnte. ,,Schon okay..", stammelte sie nur und sah den Mann schief an. ,,Bitte.. Sie müssen mir hlefen..". Corin sah dem jungen Mann sofort an, das er sehr nervös war, da er ständig in alle Richtungen blickte. ,,Ich weiss nicht.. also was brauchen sie den? Geld?". Der Mann schüttelte hastig den Kopf. ,,Nein, ein Versteck.. ein Auto". Corin spürte wie sie selbst anfing nervös zu werden. ,,Tut mir leid, da kann ich ihnen nicht helfen". Der Mann trat ungeduldig von einem Fuss auf den anderen. ,,Es ist zu spät.. Verdammt.. Hier, nehmt das". Er nahm hastig Corins Hand und legte etwas hinein, das anscheinend in Klopapier oder Taschentücher eingewickelt war. ,,Nehmt es und gebt es niemandem.. Niemandem!". Dann rannte der Mann davon. Noch ganz verwirrt stand Corin da und hatte die Hand noch auf derselben höhe, wie der Mann sie aufgehoben hatte. ,,Ähm.. was.", Sie drehte sich um, war jedoch allein. Der Mann war weg, verschwunden. Ihr Herz beruhigte sich etwas und sie registrierte wieder wo genau sie stand. Hastig nun joggte sie zu ihrem Auto, öffnete schnell die Tür und stieg ein. Erst als sie die Tür wieder geschlossen hatte fühlte sie sich sicher. Die Kälte drang wieder zu ihr durch, die Kälte die sie fast vergessen hatte. Adrenalin pulsierte immer noch in ihren Adern. Argwöhnisch betrachtete sie das Bündel Papier in das etwas schweres eingewickelt zu sein schien. Ihre Neugier wollte sie anstiften das Bündel zu öffnen um zu sehen was es war, doch ihr Verstand rieht ihr schnell nach Hause zu gehn.
Also startete sie gewohnt ihren Wagen, legte das Bündel auf den Beifahrersitz und fuhr die 2 stündige Strecke zu sich nach Hause.
Es war dunkel und schon 2 Uhr Morgens. Die Strassen waren so gut wie leer, leichter Nebel waberte über die Strasse, schien fast schon unheimlich vor sich hin. Corin bedauerte das ihr treues Gefährt keine Heizung besass. Nicht mal ein Radio half ihr auf andere Gedanken.
Immer wieder kehrten ihre Gedanken zu dem Mann zurück. Noch nie war ihr sowas passiert. Es war aufregend gewesen und sie freute sich ein bisschen. Sonst war es immer so langweilig, egal wo sie hin ging. Zwar hatte sie sich damit abgefunden, aber geträumt hatte sie immer. Ein furchtbares Geräusch riss sie aus ihren Gedanken, so das sie beinahe ins Schleudern geriet. Mit einem leisen Aufschrei und dem herumreissen des Lenkrades vermied sie gerade noch einen Knutscher mit der Leitplanke. Mit wild schlagendem Herzen hielt sie auf dem Pannenstreifen , klammerte sich an ihr Lenkrad und atmete hektisch. Das Geräusch nahm zu, und erst nach ein par Sekunden viel ihr ein, das es ihr Handy war. Erschöpft und erleichtert schloss Corin die Augen und angelte nach ihrem Telefon. ,,Ja?", Stöhnte sie in den Hörer und lehnte sich zurück. Langsam entspannten sich all ihre angespannten Muskeln. ,,Hey Hony! Süsse es tut und echt soooo leid, wir wollten nicht das..". Corin rieb sich die Stirn und hörte Jasmins Entschuldigunsnummer geduldig zu. ,,Schon okay, ich fühle mich ohnehin etwas von der Rolle. Macht euch keine Vorwürfe und geniesst den Abend". Sie hörte Jasmin schnell was rufen. ,,Sorry Süsse, was hast du gesagt?". Corin verdrehte die Augen. ,,Man spricht sich Morgen, oder so. Ich sitze grad im Auto". Erneut rief Jasmin etwas und kicherte leise. ,,Okay machen wir, schönen Abend dir auch noch, tschüssi". Und schon aufgehängt. Verständnislos starrte Corin ihr Handy an. ,,Ihr könnt echt von Glück reden das Ich solche Nerven aus Stahl habe". Meinte sie nur etwas entäuscht und startete ihren Wagen wieder. Vorsichtiger als jemals zuvor fuhr Corin den Rest der Strecke zu sich nach Hause. Sie war heilfroh als sie endlich ihren Parkplatz erreichte.
Nun schneite es schon fester, und die Wege und Strassen wurden Weiss. Corin schlich so leise sie konnte durchs Treppenhaus ganz hoch zu ihrer 4 Zimmerwohnung. Zu ihrem Glück wartete ihre Nachbarin nicht auf sie, um ihr zu sagen wie spät es ist. Darauf hatte sie keine Geduld mehr. Alles was recht war. Oben angekommen wurde ihr bewusst das sie das komische Bündel im Auto vergessen hatte. Da ihre Neugier stärker war als ihre Müdigkeit schlich sie wieder runter und holte das Päckchen aus dem Auto, schlich dann hastig wieder ins Haus und eilte die Treppen hoch.
Alle Anspannung viel von ihr, als Corin hinter sich die Tür schloss. Erleichtert atmete sie tief ein und zog sich ihre Jacke aus. Aus dem 3 Zimmer drang ein leises Pfeifen. Ihre 2 Amazonen hatten sie gehört, aber Corin würde sie jetzt nicht wecken, sonst waren sie Morgen, also Heute unausstehlich.
Als nächstes legte sie das Bündel auf den Tisch und setzte ihre Teekanne auf den Herd. Nach allen was heute passiert war, brauchte sie einen schönen warmen Tee mit viel Honig. Während sie in ihrer kleinen aber praktischen schönen Küche stand, spähte sie immer wieder auf den Küchentisch. Obwohl sie anfing sich zu entspannen, konnte sie den Abend nicht vergessen, und besonders ihr Unterbewusstsein flüsterte ihr noch leise ins Ohr, das dies noch lange nicht alles gewesen war.
Wegen der Fehler entschuldige ich mich... ich habe echt gesucht danach, aber ich glaube einige sind mir doch noch durch gerutscht
