Was macht uns zu Drachen?

Hier können Fragen von, für, mit und über Drachen gestellt oder aber einfach allgemein über Drachenspezifische Dinge diskutiert werden.
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
Xantarax
Schriftendrache
Schriftendrache
Beiträge: 1727
Alter: 37
Registriert: So 06 Aug, 2006 01:17
Wohnort: Halver (NRW)
Kontaktdaten:

#16 Beitragvon Xantarax » Di 02 Okt, 2007 00:09

Was macht mich zu einem Drachen...
hm.. ja, also zu mir warum, es ist vielleicht auch ein wenig übertrieben, aberglaube, einsamkeit, was weiß ich, aber, ich bin da ein wenig nach dem Chinesischen Kalender gegangen, mein Opa (Väterlicher Seits) ist 1916 gebohren, er ist laut des Kalenders also ein Drache (Element Feuer), ich hab ihn immer bewundert, weil er vor nichts zurückschreckte, auch den 2. Weltkrieg hat er zum Glück überlebt, als er mir das alles so erzählte damals, war er schon sowas wie ein Held für mich weil er soviel durchgemacht hatte, klingt schon komisch ich weiß ^^ was ich damit sagen will ist, er hat gekämpft wie ein Drache, gehandelt wie einer, doch sein Äusseres war ein Mensch. Er hat natürlich nie irgendwas von Drachen erwähnt oder so, er war auch kein Fan.
Ich bin ja auch in einem Drachenjahr gebohren (1988 (Element Erde)) (zufall, schicksal..), als mein Großvater... 2005 starb fehlte mir was, irgendwas... als hätte ein Jungdrache seinen Großvater verloren. Und um das ich immer einen Teil bei mir habe von ihm, ist Xanti deshalb ein Feuerdrache ;) Wer weiß wo mein Großvater jetzt ist, manchmal denk ich, er ist bei mir ^^
Das ist das Thema Erinnerungen, an einen Drachen, der in wirklichkeit ein Mensch war, ich würde wenn auch da meine Erinnerungen gerne behalten und das macht mich zu einem.

Das alles klingt total verrückt und nach viel aberglaube und oder vielleicht einfach nur trauer um einen wertvollen Menschen den man gerne gehabt hat, aber irgendwie ist da irgendwo was dran finde ich... naja soviel zu mir ^^
Siebener OO (|||)(|||) OO :cool:

Benutzeravatar
Selianth
halbstarker Drache
halbstarker Drache
Beiträge: 982
Alter: 43
Registriert: Di 03 Okt, 2006 11:47
Wohnort: Miesbach
Kontaktdaten:

#17 Beitragvon Selianth » Di 02 Okt, 2007 17:01

Also ich würde vor allem die Erinnerungen aufgeben. Das wäre dann sozusagen ein Neuanfang. Es gibt so einiges was mich an mir stört wo ich aber Probleme habe das zu ändern weil ich es als Kind nicht besser gelernt hab.
Ich kenne bzw. kannte nur "du bist nichts, du kannst nichts....und du bist schuld" Ich fand die Realität so schrecklich dass ich vor ihr geflüchtet bin. Und Drachen waren dazu Ideal...sie sind groß und mächtig und oft wollte ich auch selbst einer sein um meinem Vater das Herz rauszureißen :bad:
Ich war schon ziemlich am Ende und wenn ich die Drachen nicht gehabt hätte weiß ich nicht ob ich jetzt noch da wäre.
Bild *Böse Blitzdrachin*

Kuschelt mich: Bild Bild Bild BildBild Bild Bild

Benutzeravatar
Dravere
Alpha's rechte Klaue
Alpha's rechte Klaue
Beiträge: 741
Alter: 40
Registriert: Fr 25 Mär, 2005 17:17
Wohnort: Schweiz

#18 Beitragvon Dravere » Di 02 Okt, 2007 18:07

lol Dravere zerpflückt mal wieder die Posts *ff*
Man muss ja irgendwie Antworten und wenn möglich in einem sinnvollen Zusammenhang *g*
Also ich kenne fast nur User mit eher stärkeren oder intelligenteren Tieren wie Löwe, Wolf, Delfin, Falke etc.
Ich denke aber dass du kaum jemand kennst der meint eine Mücke ein Regenwurm, ein Engerling oder eine normale Schnecke zu sein.
Ich muss zugeben, wenn ich so durchzähle, dann ist es bei den meisten so. Aber es gibt schon welche, bei denen man dies nicht sagen kann. Auch welche die auf ihre Intelligenz verzichten möchten. Dort fragt man sich manchmal allerdings auch, ob dies nicht bereits geschehen ist. *hüstel*
Auf der anderen Seite fragt man sich, ob ein intelligenter Wolf oder ein intelligenter Mensch stärker ist? Ein Wolf hat einiges nicht, was ein Mensch hat, und könnte deswegen ziemlich benachteiligt sein, wie zum Beispiel den Daumen.
So kann man sich eher mit dem "Tier" Drache identifizieren als mit einem anderen Lebewesen.
Wie sieht es denn bei dir aus? Würdest du das von dir selber behaupten, dass es bei dir so ist?
Erklär mir doch mal den letzten Satz den du da geschrieben hast bitte...
Naja, da gibt es nicht viel zu erklären. Das was du über andere geschrieben hast, stimmt das auch für dich? Also identifizierst du dich mit Drachen, eben weil diese deiner Ansicht nach stärker sind, als irgendein anderes Tier mit dem man eine Art von Realitätsflucht begehen könnte?
Oder einfach gesagt:
Das was du da schreibst, ist das auch bei der Fall?
Oder die haben sogar in ihren Wunschträumen noch Minderwertigkeitskomplexe.
lol ja, könnte man so ansehen. Oder aber die sind sich bewusst, dass auch Drachen oder ihr Wunschtier nicht Fehlerfrei ist, bzw. das dies unrealistisch wäre. Also eine Art von Realismus im Unrealismus *g*
Und wenn sie einem verfolgen? ^^
Tja dann sage ich nur schon zu spät ;)
Mist *g*
Die Bindung kommt dann zustande wenn man sich ganz fest daran klammert. So stark dass auch wenn man versucht sich dies bewusst zu machen nicht alles zum Vorschein kommt was man sich eigentlich bewusst zu machen versuchte.
(Viel Spass beim verwirrt sein nach dem lesen dieses Satzes.)
Auf Anhieb verstanden und könntest irgendwo durchaus recht haben. Zumindest teilweise.
Heute ist nicht "Waterstorm-Ausquetsch-Runde"
Wann dann? *g*
Nein, es gibt eben Dinge die kann man nicht in Worte fassen und manchmal will man auch nicht.
Ich glaube in diesem Fall willst du eher nicht ^^
Na, niemand soll gezwungen werden, wir sind hier ja hoffentlich immer noch in einem Forum mit freier Meinungsäusserung.


Naja irgendwie finde ich, dass die Persönlichkeit irgendwie ausschlaggebend ist für deine Umwelt. Also welche Leute man trifft, die vielleicht dann deine Freunde werden, die Wege die du einschlägst usw.
Aber das spielt ja alles keine Rolle mehr, wenn du dich an nichts mehr erinnerst. Dann ist deine Persönlichkeit ausgelöscht und deine Erinnerung an diese Persönlichkeit auch, oder was auch immer du darunter verstehst. Du könntest dann ein brutales Monster werden, es würde dich nicht bedrücken.
Aber gut ich glaub ja sowieso nicht an daran, dass ich mal als Drache aufstehen werde.
Gar nie? Auch nicht nach dem du gestorben bist? Oder meinst du jetzt nur, dass du nicht daran glaubst, dass du jemals als Mensch ins Nest gehst und als Drache erwachst?


Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, verstehe ich die ganze Thematik nicht. Ein bisschen Spiel und Verkleidung ist ja normal (siehe die Kinder, die aus einem Stadtpark den tiefsten Urwald machen können) aber ich finde in gewisser Weise ist das vll ein bisschen zuviel des Guten und es gibt leider auch Extremfälle die mit einem zunehmenden Realitätsverlust durchs Leben gehen und nur noch in dieser "Wunschwelt" leben.
Ich denke bei einigen hier ist das schon lange nicht mehr ein Spiel und eine Verkleidung. War es zum Beispiel bei mir gar nie, ich habe nie Drache gespielt ;)
Es ist eher eine Lebenseinstellung oder ein Verhalten. Teilweise eine Überzeugung vielleicht auch ein Glaube. Beschreibung könnte es vielleicht auch noch treffen. Es hat jedenfalls deutlich mehr Wert, als ein einfaches Spiel.
Allerdings ist wohl das schöne an diesem Forum, dass alle noch irgendwo auf dem Boden stehen, im gegensatz zu anderen Foren, wo die Leute doch teilweise nicht mal mehr in den Wolken schweben, sondern bereits im Weltall sind und dort zerplatzen.


@Xantarax, Selianth
Interessant! Schön das ihr so genau wisst, woher ihr eure Beziehung zu den Drachen habt. Da hat man es wohl schon etwas leichter auf dem Boden stehen zu bleiben *g*

Aber wie ist den den bei dir so Dravi?
Bei mir? Bei mir ist eine grauenhafte Grauzone. Ich habe mich selber grundsätzlich noch nie gerne als Drache definiert, da es mir irgendwie widerspricht. Bisher haben mich nur andere immer als Drache identifiziert.
Eine Zeit lang wollte ich sogar von dem Ganzen loskommen. In der Zeit wollte ich mir auch klar werden, ab wann das eigentlich mit den Drachen los ging. Ob es nur Einbildung ist, dass ich schon von klein auf an Drachen interessiert gewesen bin. Ich war beinahe soweit, dass ich es als Einbildung abtun hätte können, als wir dann anfingen vor 1-2 Jahren die Wohnung meiner Grosseltern auszuräumen. Zumindest in einem ersten Schub, weil mein Grossvater gestorben war. Dort tauchten dann allerhand Beweise auf, welche darauf hindeuten, dass ich schon als extrem kleiner Junge mich für Drachen fasziniert habe. Was eigentlich völlig widersprüchlich war. Denn ich hatte oft immer vor allem möglichen Angst. Aber ausgerechnet vor Drachen nicht ;)
Ich weiss heute immer noch nicht wann und warum es angefangen hat, aber anscheinend war da schon was da mit 2 oder 3 Jahren.

So wurde mein Versuch zerstört aus der Drachenwelt auszubrechen ^^'
Auch etwas was mich stark daran hindert auszubrechen sind all meine Drachenträume. Mehrere jede Woche. Und wenn ich nicht von Drachen träumen will, träume ich erst recht davon (irgendwo logisch *g* ).

Naja, zusammenfassend:
Ich weiss ich bin ein Mensch, ich weiss das ich nie ein Drache sein werde, ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Ich bin also Mensch durch und durch und mir ist das bewusst. Aber irgendwo in meinem Kopf will etwas Drache sein und derzeit lebe ich so, dass ich mir sage, wieso sollte ich gegen mich selbst kämpfen, anstatt einfach so zu leben, wie ich halt bin.

Grüssli :drav:
1. offizieller Leu-Fanclub!
Im Glaubenskrieg gibt es nur eine Antwort: Der Tod!

Benutzeravatar
Tilondrion
Moderator-Drache
Moderator-Drache
Beiträge: 2953
Alter: 40
Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

#19 Beitragvon Tilondrion » Di 02 Okt, 2007 20:36

Ich muss zugeben, wenn ich so durchzähle, dann ist es bei den meisten so. Aber es gibt schon welche, bei denen man dies nicht sagen kann. Auch welche die auf ihre Intelligenz verzichten möchten. Dort fragt man sich manchmal allerdings auch, ob dies nicht bereits geschehen ist. *hüstel*
Auf der anderen Seite fragt man sich, ob ein intelligenter Wolf oder ein intelligenter Mensch stärker ist? Ein Wolf hat einiges nicht, was ein Mensch hat, und könnte deswegen ziemlich benachteiligt sein, wie zum Beispiel den Daumen.
Ich denke es ist das Tier im Mensch das man nicht rauslassen darf. Man kann sich ja nicht immer so aufführen wie es einem gerade so danach ist. Vorallem nicht bei Situationen in welchen man sehr wütend ist und trotzdem nichts sagen kann weil z.B der Chef da ist. Kunden darf man ja nicht anschnauzen auch wenn sie Oberidioten sind. Es sei denn man möchte den Job verlieren. Ein einsamer Wolf hält sich nicht an solche Regeln und man möchte manchmal eben auch etwas den Wolf rauslassen.
Naja, da gibt es nicht viel zu erklären. Das was du über andere geschrieben hast, stimmt das auch für dich? Also identifizierst du dich mit Drachen, eben weil diese deiner Ansicht nach stärker sind, als irgendein anderes Tier mit dem man eine Art von Realitätsflucht begehen könnte?
Oder einfach gesagt:
Das was du da schreibst, ist das auch bei der Fall?
Meine Motive werde ich kaum jemandem erzählen. Ausserdem bin ich mir selber da noch nicht ganz schlüssig. Stärke ist mir relativ egal. Ich finde kluge und weise Persönlichkeiten interessanter.

Heute ist nicht "Waterstorm-Ausquetsch-Runde"
Wann dann? *g*
Am 30 Februar
Nein, es gibt eben Dinge die kann man nicht in Worte fassen und manchmal will man auch nicht.
Ich glaube in diesem Fall willst du eher nicht ^^
Na, niemand soll gezwungen werden, wir sind hier ja hoffentlich immer noch in einem Forum mit freier Meinungsäusserung.
Jap sind wir, und das bleibt auch so :)
Bei mir? Bei mir ist eine grauenhafte Grauzone. Ich habe mich selber grundsätzlich noch nie gerne als Drache definiert, da es mir irgendwie widerspricht. Bisher haben mich nur andere immer als Drache identifiziert.
Achja? Das tönt ja fast so als würdest du dein früheres Ich verleugnen. (Das vor 2-3 Jahren)
Aber irgendwo in meinem Kopf will etwas Drache sein und derzeit lebe ich so, dass ich mir sage, wieso sollte ich gegen mich selbst kämpfen, anstatt einfach so zu leben, wie ich halt bin.
Das finde ich gut. Wenn man sich selbst einmal akzeptiert lebt man schon viel besser.
Ich persönlich finde es sowieso gut nicht "normal" zu sein. Das würde mich irgendwie deprimieren wenn ich nicht irgendwie noch von anderen zu unterscheiden wäre.
:wati:

Benutzeravatar
Brachmiros
ausgewachsener Raptor
ausgewachsener Raptor
Beiträge: 419
Registriert: Sa 14 Apr, 2007 10:52
Wohnort: Graz
Kontaktdaten:

#20 Beitragvon Brachmiros » Di 02 Okt, 2007 20:42

Hmm, also ich könnte ja einen Roman zu diesem Thema schreiben, aber ich bin zu faul dafür *g*
Mal mit mir angefangen, wieso identifiziere ich mich in einem Forum als Drache? Ehrlich gesagt- Tjo, Keine Ahnung
Ich bin ja auch erst Draufgekommen als ich auf dieses nette Forum hier stieß. ^^'
Wenn man jetzt mal die Agora hernimmt: Ich weis ja nicht wie viele von euch mit wegen Minderwertigkeitskomplexe oder Realitätsflucht hier herinnen sind ^^
Ich persöhnlich denke, das der Mensch einfach ein bisschen RPG braucht, um sich auch in "seiner" Welt besser zurechtzufinden und den Alltag besser zu verarbeiten. (Und damit meine ich nicht nur die " richtigen" RPGler) Der eine liest Bücher, der andere macht dies, und ich bin hier im Forum.
Hier ist das beste Beispiel dafür. die Agora besteht zu 45% aus Rollenspiel. Wenn man alleine die Shoutbox hernimmt wird in dieser 80% RPG betrieben . Denn das ist eigendlich nichts anderes wenn man in der Shoutbox z.B. einen Ketchupflaschendrachengeist einfängt ^^) Allerdings hat dieses RPG einen hintergrund im RL. Ich meine damit, es wird etwas reales aus dem wirklichen Leben geschrieben (z.B.: Blöder Computer)
und das verschmilzt dann im Rollenspiel. (= * knuspert die RAM -chips auf*) ABER: Wenn wir wirklich Drachen währen bräuchte man keinen Bilder-Threat, keinen Kino-threat und wir bräuchten uns Nicht über Weblinks austauschen. Drachen malen nicht, weder gehen sie ins Kino, noch surfen sie im Netz.
Und das macht den Mensch in uns aus. :)
Also denke ich, das es einfach was spielerisches hat, hier Drache zu sein, was wohl mit unserer Begeisterung für diese Kreaturen zusammenhängt.
Ich glaube nicht dass ich alles aufgeben würde um ein " echter" Drache zu sein. Wie gesagt, viele würden gerne ihre Erinnerungen behalten, aber gerade das ist so unverständlich. wenn ich Wirklich ein Drache sein Möchte, kann ich meine Erinnerungen nicht Behalten. Weil gerade die sind es, die einen Mensch aus uns machen.
Folglich: Ich bin gerne ein Mensch, und ich würde das auch nicht ändern wollen. Allerdings finde ich es interresant, manchmal aus meiner Alltagsrolle herauszuschlüpfen.

PS.: wegen dem " Unfehlbarem" Wesen Drache: Ich denke nicht dass sich viele in einen Drachen denken, weil er so stark ist, um "besser " zu sein als im RL. Man braucht sich nur mal in der Agora umschauen, dann wird man erkennen das die Chars hier alle nicht Fehlerlos oder superdruper sind. Sondern ganz normale Wesen, mit guten und schlechten Seiten. Alo wie wir in RL. Nur halt "anders".
So ist es halt bei mir. Ich weiß ja nicht wie andere denken, aber es ist meine persöhnliche Meinung.
Natürlich muss ich zugeben das das nur ein kleiner Teil ist, was ich denke, aber ich schaffe es nicht alles zu Beschreiben.
Sicher, auch ich fühle mich irgendwie manchmal "drachisch" und das ist gut so.
Fellvieh :3 1. offizieller Leu-Fanclub!

Benutzeravatar
Magan
Forenraptor
Forenraptor
Beiträge: 2776
Alter: 39
Registriert: Fr 04 Mär, 2005 21:32

#21 Beitragvon Magan » Di 02 Okt, 2007 23:15

*mal Dravis und Watis Methode die Post in ungeahnte Größen wachsen zu lassen übernimmt und nun auch mit Zitaten schreibt*
Naja irgendwie finde ich, dass die Persönlichkeit irgendwie ausschlaggebend ist für deine Umwelt. Also welche Leute man trifft, die vielleicht dann deine Freunde werden, die Wege die du einschlägst usw.
Aber das spielt ja alles keine Rolle mehr, wenn du dich an nichts mehr erinnerst. Dann ist deine Persönlichkeit ausgelöscht und deine Erinnerung an diese Persönlichkeit auch, oder was auch immer du darunter verstehst. Du könntest dann ein brutales Monster werden, es würde dich nicht bedrücken.
Ja da hast du schon recht, aber die Vorstellung zu einem brutalen Monster zu werden besagt mir halt mit meiner jetzigen Persönlichkeit nicht. Was ich dann tun werde, nachdem ich keine Erinnerungen habe, ist natürlich dann eine andere Sache.
Aber gut ich glaub ja sowieso nicht an daran, dass ich mal als Drache aufstehen werde.
Gar nie? Auch nicht nach dem du gestorben bist? Oder meinst du jetzt nur, dass du nicht daran glaubst, dass du jemals als Mensch ins Nest gehst und als Drache erwachst?
Hm als ich glaub auf jeden Fall nicht das ich mal ins Nest gehe und am nächsten Morgen ein Drache bin. Natürlich könnte es sein das ich eines morgens Aufwache und eine ganz andere Denkweise über Nacht entwickelt habe, aber so was macht mich ja nicht gleich zum Drachen.
Hm naja das mit dem sterben ist so ne Sache. Es ist schwer zu sagen, was ich da glauben soll. Also darauf kann ich dir keine Antwort geben.
Aber wie ist den den bei dir so Dravi?
Bei mir? Bei mir ist eine grauenhafte Grauzone. Ich habe mich selber grundsätzlich noch nie gerne als Drache definiert, da es mir irgendwie widerspricht. Bisher haben mich nur andere immer als Drache identifiziert.
Eine Zeit lang wollte ich sogar von dem Ganzen loskommen. In der Zeit wollte ich mir auch klar werden, ab wann das eigentlich mit den Drachen los ging. Ob es nur Einbildung ist, dass ich schon von klein auf an Drachen interessiert gewesen bin. Ich war beinahe soweit, dass ich es als Einbildung abtun hätte können, als wir dann anfingen vor 1-2 Jahren die Wohnung meiner Grosseltern auszuräumen. Zumindest in einem ersten Schub, weil mein Grossvater gestorben war. Dort tauchten dann allerhand Beweise auf, welche darauf hindeuten, dass ich schon als extrem kleiner Junge mich für Drachen fasziniert habe. Was eigentlich völlig widersprüchlich war. Denn ich hatte oft immer vor allem möglichen Angst. Aber ausgerechnet vor Drachen nicht ;)
Ich weiss heute immer noch nicht wann und warum es angefangen hat, aber anscheinend war da schon was da mit 2 oder 3 Jahren.

So wurde mein Versuch zerstört aus der Drachenwelt auszubrechen ^^'
Auch etwas was mich stark daran hindert auszubrechen sind all meine Drachenträume. Mehrere jede Woche. Und wenn ich nicht von Drachen träumen will, träume ich erst recht davon (irgendwo logisch *g* ).

Naja, zusammenfassend:
Ich weiss ich bin ein Mensch, ich weiss das ich nie ein Drache sein werde, ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Ich bin also Mensch durch und durch und mir ist das bewusst. Aber irgendwo in meinem Kopf will etwas Drache sein und derzeit lebe ich so, dass ich mir sage, wieso sollte ich gegen mich selbst kämpfen, anstatt einfach so zu leben, wie ich halt bin.
Hm seltsam, wir denken wieder ähnlich Dravi. Das ist wirklich eine Seltenheit.
Ich denke aber auch, dass man nie weiß was Morgen ist. Im Grunde könntest du oder ich morgen auch Tod umfallen. Aber auf was ich hinaus will ist: Du kannst nie wissen wie du Morgen denken wirst. Es gibt immer etwas das dich beeinflusst, darum sind eigene Meinungen auch so heikel, weil man Morgen vielleicht wieder anders denkt.
Ich will nun nicht meine eigene Meinung ändern, aber du musst zugeben, dass man nie wirklich ausschließen kann auf einmal als Drache aufzuwachen.
Auch wenn ich das natürlich immernoch für unmöglich halte.

Das finde ich gut. Wenn man sich selbst einmal akzeptiert lebt man schon viel besser.
Ich persönlich finde es sowieso gut nicht "normal" zu sein. Das würde mich irgendwie deprimieren wenn ich nicht irgendwie noch von anderen zu unterscheiden wäre.
Hm ja da stimme ich zu. Außerdem wer ist schon „normal“. Also wenn ich mir so mein Umfeld ansehe, dann bin ich eigentlich froh nicht „normal“ zu sein. Außerdem wäre es doch schrecklich wenn alle Menschen die gleiche Einstellung hätten.
Ich persöhnlich denke, das der Mensch einfach ein bisschen RPG braucht, um sich auch in "seiner" Welt besser zurechtzufinden und den Alltag besser zu verarbeiten. (Und damit meine ich nicht nur die " richtigen" RPGler) Der eine liest Bücher, der andere macht dies, und ich bin hier im Forum.
Hier ist das beste Beispiel dafür. die Agora besteht zu 45% aus Rollenspiel. Wenn man alleine die Shoutbox hernimmt wird in dieser 80% RPG betrieben . Denn das ist eigendlich nichts anderes wenn man in der Shoutbox z.B. einen Ketchupflaschendrachengeist einfängt ^^) Allerdings hat dieses RPG einen hintergrund im RL. Ich meine damit, es wird etwas reales aus dem wirklichen Leben geschrieben (z.B.: Blöder Computer)
und das verschmilzt dann im Rollenspiel. (= * knuspert die RAM -chips auf*) ABER: Wenn wir wirklich Drachen währen bräuchte man keinen Bilder-Threat, keinen Kino-threat und wir bräuchten uns Nicht über Weblinks austauschen. Drachen malen nicht, weder gehen sie ins Kino, noch surfen sie im Netz.
Hm stimmt da hast du recht. Ich glaub kaum das Drachen sich selber malen würden. Das Rollenspiel ist auch ein Thema was uns sozusagen irgendwie zu Drachen macht wenn man so will. Im Großen und Ganzen verwandeln wir uns jedes mal wenn wir ein RPG Post verfassen in Drachen, denn ohne die Vorstellung was dein Char tun würde, was DU tun würdest wenn du der Char wärst, würde jede Post langweilig sein.


:mag:
Bild

Benutzeravatar
Dravere
Alpha's rechte Klaue
Alpha's rechte Klaue
Beiträge: 741
Alter: 40
Registriert: Fr 25 Mär, 2005 17:17
Wohnort: Schweiz

#22 Beitragvon Dravere » Fr 05 Okt, 2007 12:54

Ich denke es ist das Tier im Mensch das man nicht rauslassen darf. Man kann sich ja nicht immer so aufführen wie es einem gerade so danach ist. Vorallem nicht bei Situationen in welchen man sehr wütend ist und trotzdem nichts sagen kann weil z.B der Chef da ist. Kunden darf man ja nicht anschnauzen auch wenn sie Oberidioten sind. Es sei denn man möchte den Job verlieren. Ein einsamer Wolf hält sich nicht an solche Regeln und man möchte manchmal eben auch etwas den Wolf rauslassen.
QFT (quoted for truth)
Das hat ziemlich viel Wahres, zumindest auch bei mir. Ich denke aber nicht nur bei Wut, sondern vielleicht auch als Motivation oder der Bekämpfung von Angst, kann sowas hilfreich sein.
Heute ist nicht "Waterstorm-Ausquetsch-Runde"
Wann dann? *g*
Am 30. Februar
Soll ich jetzt noch fragen, in welchem Jahr? lol
Ich notier es mir jedenfalls, vielleicht wird man irgendwann mal die Jahre so korrigieren müssen, dass es den 30. Februar gibt, dann quetsche ich dich aus *g*
*Zitronenpresse vorbereitet* :D
Bei mir? Bei mir ist eine grauenhafte Grauzone. Ich habe mich selber grundsätzlich noch nie gerne als Drache definiert, da es mir irgendwie widerspricht. Bisher haben mich nur andere immer als Drache identifiziert.
Achja? Das tönt ja fast so als würdest du dein früheres Ich verleugnen. (Das vor 2-3 Jahren)
Ich hatte immer Probleme damit, nur war es Zeitweise halt nicht so stark und da habe ich vielleicht noch etwas leichtfertiger gesagt, das ich ein Drache sei. So richtig genehm war es mir aber nie, weil ich mich halt immer angeschaut habe und dann sagen musste, das ich ein Mensch bin.
Ich persönlich finde es sowieso gut nicht "normal" zu sein. Das würde mich irgendwie deprimieren wenn ich nicht irgendwie noch von anderen zu unterscheiden wäre.
Eine gewisse Zeit hatte ich den grossen Wunsch, normal zu sein. Bis ich die Vorzüge entdeckt habe, "Ich-Normal" zu sein. Aber deprimieren würde es mich wohl nicht wenn ich "normal" wäre, ich würde eher sagen, ich schätze es das ich "Ich-Normal" bin.

Ich persöhnlich denke, das der Mensch einfach ein bisschen RPG braucht, um sich auch in "seiner" Welt besser zurechtzufinden und den Alltag besser zu verarbeiten.
Das hat denke ich auch etwas Wahres. Ein Durchbrechen des grauen Alltags und die Wände mit etwas Farbe bemalen. Dabei aber aufpassen, dass man nicht die eigenen Augen bemalt.
Wenn wir wirklich Drachen währen bräuchte man keinen Bilder-Threat, keinen Kino-threat und wir bräuchten uns Nicht über Weblinks austauschen. Drachen malen nicht, weder gehen sie ins Kino, noch surfen sie im Netz.
Also dieses Argument halte ich jetzt für nicht so gelungen. Es kommt halt ein wenig drauf an, wie man die Drachen ansieht. Wenn sie intelligent wären, dann könnte sowas denke ich schon passieren. Wieso auch nicht?
Ansonsten wenn sie nicht intelligent wären, dann würden sie vielleicht trotzdem ins Kino gehen, nur ob sie den Film schauen wollen, ist eine andere Frage :D
PS.: wegen dem " Unfehlbarem" Wesen Drache: Ich denke nicht dass sich viele in einen Drachen denken, weil er so stark ist, um "besser " zu sein als im RL. Man braucht sich nur mal in der Agora umschauen, dann wird man erkennen das die Chars hier alle nicht Fehlerlos oder superdruper sind. Sondern ganz normale Wesen, mit guten und schlechten Seiten. Alo wie wir in RL. Nur halt "anders".
Die Agora ist ja auch ein etwas schlechtes Beispiel für unfehlbare Drachen. Geh mal in den Nexus-Dragonis, dort erlebst du dann die unfehlbaren Drachen. In der Agora scheint es ja mehr RPG-Drachen als Psychische-Drachen zu haben. (Darf man das so unterscheiden???) ^^
Aber auch hier denke ich manchmal, haben die Characktere etwas sehr wenig Fehler. Meistens werden die Fehler sogar nur durch andere erzeugt, also selber Fehltritte zu machen, kommt weniger vor.


@Magan,
Gibt es eigentlich nichts mehr dazuzufügen. Bin eigentlich so ziemlich einverstanden damit ... omg ... *g* ^^


Grüssli :drav:
1. offizieller Leu-Fanclub!
Im Glaubenskrieg gibt es nur eine Antwort: Der Tod!

Benutzeravatar
James
Schuldrache
Schuldrache
Beiträge: 331
Alter: 36
Registriert: Di 01 Mai, 2007 21:26
Wohnort: Karlsruhe
Kontaktdaten:

#23 Beitragvon James » Fr 05 Okt, 2007 19:40

Okay, ich hab das alles jetzt wirklich nur sehr kurz überflogen und hab nicht viel Zeit zum schreiben, werde das dann nach Möglichkeit nachholen:

Zum Thema Verwandlungsgedöns und Erinnerungen behalten:
Ich glaube es sind genau die Erinnerungen die einen zu dem machen wie man jetzt ist.
Ohne Erinnerungen hätte man weniger im Kopf als ein Pantoffeltierchen, denn im Grunde ist ja sämtliches, sogenanntes "Wissen" (gelerntes aus der Schule, beigebrachte Verhaltensweisen von den Eltern, eigene Erfahrungen etc.)
nichts anderes als Erinnerungen.
Zum Beispiel verbrennt man sich als Kind nur einmal die Finger am Küchenherd.

Folglich ist man, finde ich, wenn man seine Erinnerungen verliert nicht mehr sich selbst, da sich mit diesem sozusagen Reset ja alles anders entwickeln kann was Verhaltensweisen, Denkweisen etc. angeht, die Persönlichkeit stirbt....
Und wo bleibt dann der Magan (mir ist grad kein anderes Opfer eingefallen^^) wie wir ihn beispielsweise dann vorher gekannt haben?

Wenn man die Möglichkeit hätte eine Verwandlung durchzuführen und dies mit seinen Erinnerungen bezahlen würde, wem hätte man da einen Gefallen getan wenn man sich als Drache nicht daran erinnern kann endlich das zu sein was man immer sein wollte, sondern dann ein völlig ratloser Drache rumsteht der von nichts weiß?
Wäre man dabei selbst gestorben und hat damit sozusagen eine neue Seele bzw. ein neues Leben geschaffen?
Vielleicht sind es ja unsere Erinnerungen die als "Seele" bezeichnet werden.


Und um dem RPG-Gerede auch etwas hinzuzufügen:

Ich für meinen Teil halte nicht viel von RPG Gedöns, bzw. es interressiert mich einfach nicht und hat mich auch nie interessiert (wäre auch nix für mich, bin einfach nicht der Typ dafür), genausowenig war und bin ich ein starker verfechter der sogenannten "Sternchensprache".
Wem es gefällt kann und darf sich natürlich im RPG austoben, hab ich nichts dagegen, nur für mich wäre es nix :)
Wenn ich Träume,
dann bin ich frei,
und Streif auf Feuerschwingen durch die Ewigkeit.
Wenn ich Träume,
bist du dabei,
und das Paradies wird Wirklichkeit...

Jamesdragon.Deviantart.com

Benutzeravatar
Pyrolexxiales
eifriger Drache
eifriger Drache
Beiträge: 520
Alter: 36
Registriert: Do 14 Jul, 2005 20:29
Wohnort: Asien, vor 80 Millionen Jahren
Kontaktdaten:

#24 Beitragvon Pyrolexxiales » Sa 06 Okt, 2007 23:06

(*darf jedes WE heim, freu*)

@ Dravere

ich habe nie davon gesprochen, dass ich die Vergangenheit wegwerfe. Wie ich geschildert habe hatte ich vorher nie wirklich mit drachen zu tun. habe sie...sozusagen...irgenwie. Naja ich fand es anfangs kindisch und so weiter. Klar, ich war jung da hat man manchmal solche gedanken aber ich musste auch schon erfahrungen sammeln, dass sich an dieser meinung heute zwar etwas geändert hat aber ich immer wieder sehe, wie kindisch dieses Thema gehandhabt wird. Ich weiß, bzw bin mir einigemaßen sicher ein drache gewesen zu sein, alleine schon aus dem grund, weil ich eigentlich nie einer sein wollte. Irgendwo muss da ja was dabei sein wenn wunschdenken und Minderwertigkeitskomplexe nicht zutreffen. Ich bin mir auch sicher wenn ich Minderwertigkeitskomplexe hätte würde ich mich nicht in nen drachen flüchten weil das für mich einfach zu sureal ist. Ich lebe im Hier und Jetzt. Klar werfe ich die vergangenheit nicht weg aber ich steigere mich auch nicht hinein. Ich akzeptiere sie und mache das beste daraus. Dieses ganze Drache sein oder nicht sein hat mein leben im prinzip völlig über den haufen geworfen. Ich hatte viel arbeit und stress damit aber irgendwann merkte ich dass es nichts bringt sich in etwas zu vertiefen wofür es keine beweise gibt. Ich bin zwar ein optimist aber ebenso Realist. ein Realistischer optimist. Für mich ist das einfach unlogisch aber da ich auch gerne an meine gefühle glaube wird wohl was dran sein. wie gesagt lebe ich JETZT. und nicht was weiß ich wie lange zuvor einmal. Das leben JETZT ist wichtig und nicht das damals. Egal wie sehr man drachen vergöttert oder sonstwas. Es tut euch nicht gut, glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche.

um die fragen kurz zu beantworten:

Ich definiere mich als Mensch (80%) und Drache (20%) weil ich nunmal JETZT ein Mensch bin. Ich bin nicht glücklich damit aber es ist nicht zu ändern.

Was mich mit Drachen verbindet muss ich wohl nicht beantworten. Das ist natürlich die vergangenheit

und Ja...ich bin ein Mensch und lebe als mensch. In meinem nächsten leben bin ich vielleicht ein Käfer und lebe dann als käfer und wenn ich ein Mistkäfer wäre würde ich mich auch nicht von ner klippe stürzen in der meinung fliegen zu können weil ich es früher einmal konnte (übertriebenes beispiel)

hoffe das beantwortet deine frage...wenn nicht frag nochmal ^^
Mein kleines aber feines Livejournal

http://pyrolexxiales.livejournal.com/


Zurück zu „Drachen allgemein“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste